Ruine Eutingen

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Ruine Eutingen
Rittergut Eutinger Tal, Erbaut in der Mitte des 13. Jahrhunderts, Wiederaufgebaut 1354 durch Böcklin von Eutingertal und z. B. 1818 wurde die Burg abgebrochen und mit dem Material eine Papierfabrik im Egelsta gebaut. - panoramio.jpg
Alternativname(n): Eutingertal, Eutinger Tal
Entstehungszeit: zweite Hälfte 13. Jahrhundert
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Ruine, Mauerreste
Ort: Eutingen im Gäu-Eutinger Tal
Geographische Lage: 48° 27′ 48,4″ N, 8° 43′ 48,9″ OKoordinaten: 48° 27′ 48,4″ N, 8° 43′ 48,9″ O
Höhe: 450 m ü. NHN
Ruine Eutingen (Baden-Württemberg)
Ruine Eutingen

Die Ruine Eutingen, auch Ruine Staufenberg[1] oder Ruine Eutingertal oder Ruine Eutinger Tal genannt, ist die Ruine einer Spornburg auf 450 m ü. NHN über dem im Eutinger Tal fließenden Eutinger Talbach[2] südwestlich von Eutingen, Gemeinde Eutingen im Gäu im Landkreis Freudenstadt (Baden-Württemberg).

Die in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaute Burg war Sitz der Herren von Eutingen und kam um 1300 an die Familie Böcklin, von der sich 1295 Conrad Böckling „uf Utinger Thal“ nannte.[3] Die Burg wurde um 1350 von den Grafen von Hohenberg in einer Maßnahme gegen eigenmächtige Dienstleute niedergelegt. Sie durfte nur unter strengen Auflagen wieder aufgebaut werden.[4] Die Burg kam im 15. Jahrhundert an die Schütz, im 16. Jahrhundert an die von Ow, um 1680 an die von Wernau und 1723 an die Schenken von Stauffenberg.[2] 1818 wurde die Burg auf Abbruch verkauft.

Von der ehemaligen Burganlage sind die Reste eines fünf Meter hohen Rundturms vor dem Südtrakt, Reste der Schildmauer, Kellergewölbe, Rundbogenfenster und Schießscharten erhalten.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Name Ruine Staufenberg nach dem
  2. a b Eutinger Tal bei leo-bw.de
  3. a b Eintrag zu Eutingen in der privaten Datenbank „Alle Burgen“.
  4. Bernhard Rüth, Dorothee Ade, Cajetan Schaub (Hrsg.): Adelssitze zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb. Belser, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-7630-2687-6, S. 22.