Burg Gretenstein

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Burg Gretenstein
Alternativname(n): Gretchenstein
Entstehungszeit: um 1350
Burgentyp: Höhenburg
Erhaltungszustand: Burgstall
Ort: Villmar
Geographische Lage 50° 23′ 39,1″ N, 8° 10′ 34,5″ OKoordinaten: 50° 23′ 39,1″ N, 8° 10′ 34,5″ O
Höhe: 150 m ü. NN
Burg Gretenstein (Hessen)
Burg Gretenstein

Die Burg Gretenstein, auch Gretchenstein genannt, ist eine abgegangene Höhenburg etwa 1000 Meter lahnabwärts auf einem 150 m ü. NN hohen Felsen bei der Gemeinde Villmar im Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen.

Die Burg, deren ehemaliger Standort nicht genau geklärt ist, wurde um 1350 unter Philipp von Isenburg als Witwensitz für seine Frau Margaretha von Katzenelnbogen erbaut, von der die Burg ihren Namen Gretenstein (Gretchenstein) erhielt. Auf dem Höhepunkt eines Konflikts mit den Villmarer Vögten wurde die Burg 1360 durch den Trierer Koadjutor Kuno von Falkenstein zerstört und nicht wieder aufgebaut. Es sind keine Reste der Burg erhalten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Knappe: Burgen in Hessen, S. 430
  • May: Oberlahnkreis, S. 244
  • Augst Gerhardt: (Die Burg) Gretenstein. In: Land und Leute 1, 1925
  • August Lorenz: Die Zerstörung des Gretenstein 1361, In: Alt-Nassau 1916, Nr. 12
  • Vogel: Beschreibung, S. 799f.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblink[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]