Burg Hausen (Burg am Heubelstein)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Burg Hausen
Alternativname(n): Burg am Heubelstein, Altes Schlössle
Entstehungszeit: Um 1200
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Burgstall
Bauweise: Kleinquadermauerwerk
Ort: Albstadt-Margrethausen-„Heubelstein“
Geographische Lage 48° 13′ 54,4″ N, 8° 58′ 29,3″ OKoordinaten: 48° 13′ 54,4″ N, 8° 58′ 29,3″ O
Höhe: 805 m ü. NN
Burg Hausen (Burg am Heubelstein) (Baden-Württemberg)
Burg Hausen (Burg am Heubelstein)

Die Burg Hausen, auch Burg am Heubelstein genannt und in Karten als Altes Schlössle bezeichnet, ist eine abgegangene Höhenburg auf 805 m ü. NN östlich von Margrethausen, einem Stadtteil von Albstadt im Zollernalbkreis (Baden-Württemberg).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die Geschichte dieser kleinen Burganlage ist bis heute nicht viel bekannt, nach Auswertung von Keramikruchstücken ist sie während der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts gegründet worden. Aufgegeben wurde sie nur kurz darauf schon in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Schriftliche Nachrichten über sie fehlen völlig, so ist auch der Name dieser Burg unbekannt.[1]

Die Burg wurde vermutlich von den Ortsherren von Hausen (= Margrethausen) erbaut, dieses Geschlecht ist 1332 erstmals nachweisbar. Auch später treten sie noch in Erscheinung, als sie zwischen 1338 und 1356 für das Kloster Margrethausen stifteten. Weitere Ortsherren waren die Tierberger, sie bauten eine weitere Burg in unmittelbarer Nähe zur Burg Hausen, nämlich die Burg Wildentierberg. Da sie erst um 1300 als Ortsherren von Margrethausen auftraten, können sie nicht als Gründer der Burg Hausen in Frage kommen.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christoph Bizer, Rolf Götz: Vergessene Burgen der Schwäbischen Alb. DRW-Verlag, Stuttgart 1989, ISBN 3-87181-244-7, S. 76–77 und 78.
  • Günter Schmitt: Burgenführer Schwäbische Alb, Band 5 – Westalb: Wandern und entdecken zwischen Reutlingen und Spaichingen. Biberacher Verlagsdruckerei, Biberach an der Riß 1993, ISBN 3-924489-65-3, S. 307–310.
  • Christoph Bizer: Oberflächenfunde von Burgen der Schwäbischen Alb – Ein Beitrag zur Keramik- und Burgenforschung. Herausgegeben vom Regierungspräsidium Stuttgart – Landesamt für Denkmalpflege, Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-8062-2038-7, S. 206–207.
  • Günter Schmitt: Burgen, Schlösser und Ruinen im Zollernalbkreis. Herausgegeben vom Landratsamt Zollernalbkreis, Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2007, ISBN 978-3-7995-0186-6, S. 327–328.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Eintrag zu Burg Hausen in der privaten Datenbank „Alle Burgen“.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christoph Bizer: Oberflächenfunde von Burgen der Schwäbischen Alb – Ein Beitrag zur Keramik- und Burgenforschung, S. 206
  2. Günter Schmitt: Burgenführer Schwäbische Alb, Band 5 – Westalb: Wandern und entdecken zwischen Reutlingen und Spaichingen, S. 310