Burg Hilzingen

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Burg Hilzingen
Alternativname(n): Turm
Entstehungszeit: 1200 bis 1300
Burgentyp: Niederungsburg
Erhaltungszustand: Burgstall
Ständische Stellung: Adlige
Ort: Hilzingen-Riedheim
Geographische Lage 47° 45′ 50,4″ N, 8° 46′ 58,8″ OKoordinaten: 47° 45′ 50,4″ N, 8° 46′ 58,8″ O
Burg Hilzingen (Baden-Württemberg)
Burg Hilzingen

Die Burg Hilzingen, auch Turm genannt, ist eine abgegangene Burg im Flurbereich Turmgarten, 100 Meter südöstlich der Pfarrkirche St. Peter und Paul von Hilzingen im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg.

Die Burg war eine von mehreren nacheinander errichteten Adelssitzen im Ort und wurde im 13. oder 14. Jahrhundert erbaut, 1380 wurde erstmals ein „Turm“ erwähnt. Bei der Anlage handelte es sich vermutlich um eine Turmburg bzw. einen Wohnturm. Zerstört wurde der Adelssitz im Zuge des Städtekrieges, als im Jahr 1441 Truppen der Schwäbischen Städte Hilzingen angriffen und den dortigen Besitz von Hans von Rechberg sowie seinen Turm vernichteten. 1447 wurde dann nur noch eine „Hofraite an dem zerbrochenen Turm“ erwähnt.

Von der Kleinburg haben sich heute keine sichtbaren Reste erhalten, vermutlich wurde ein Teil des Burggeländes in den 1970er Jahren durch die Erweiterung der Schule überbaut.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Michael Losse, Hans Noll: Burgen, Schlösser, Festungen im Hegau: Wehrbauten und Adelssitze im westlichen Bodenseegebiet . In: Michael Greuter (Hrsg.): Hegau-Bibliothek 109. Verein für Geschichte des Hegaus. Verlag Michael Greuter, Singen, 2001, ISBN 3-9806273-2-2, S. 87.
  • Hans-Wilhelm Heine: Studien zu Wehranlagen zwischen junger Donau und westlichem Bodensee. In: Landesdenkmalamt Baden-Württemberg (Hrsg.): Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg. Band 5. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1978, ISSN 0178-3262, S. 72–73.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eintrag zu Turmgarten in der privaten Datenbank „Alle Burgen“

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Quelle Geschichte: Michael Losse, Hans Noll: Burgen, Schlösser, Festungen im Hegau: Wehrbauten und Adelssitze im westlichen Bodenseegebiet , S. 87