Burg Welterode

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Burg Welterode
Die Burg Welterode auf einer mittelalterlichen Darstellung

Die Burg Welterode auf einer mittelalterlichen Darstellung

Entstehungszeit: um 1249
Burgentyp: Niederungsburg
Erhaltungszustand: Hauptgebäude erhalten
Ort: Eitorf
Geographische Lage 50° 45′ 15″ N, 7° 26′ 38″ OKoordinaten: 50° 45′ 15″ N, 7° 26′ 38″ O
Burg Welterode (Nordrhein-Westfalen)
Burg Welterode

Die Burg Welterode, deren Hauptgebäude heute noch steht, befindet sich in der Gemeinde Eitorf im Eiptal. Sie war ursprünglich eine Wasserburg.

Gebäude[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Welterode ist ein schlichtes dreistöckiges Gebäude, welches früher nur über eine Zugbrücke und ein Vorgebäude erreichbar gewesen sein soll. Daneben bestanden früher noch eine Mühle und ein weiteres Nebengebäude, die beide durch den Straßenbau im 19. Jahrhundert beseitigt wurden. Zu den Besitzungen gehörten Heckerhof, Juckenbacher Hof und der Spicher Wald. Dazu gehörten noch Weinberge am Eitorfer Berg, die Mühlen zu Eitorf, Ottersbach und die Unkelmühle sowie sonstige Ländereien bei Linkenbach, am Krabach und bei Kraheck.

Luftaufnahme der Burg Welterode

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Burg ist erstmals 1249 urkundlich erwähnt. Mechthild, die verwitwete Gräfin von Sayn, schenkt dem Kloster Herchen Hof Mauchenrode und die Zehnten zu Schönenberg und Waldenrode.

1289 war die Burg Welterode im Besitz der Stadt Köln. 1404 ist ein Friedrich von Welteroide erwähnt, der sich mit der Stadt Köln aussöhnte.

Der jetzige Bau stammt mindestens aus dem 16. Jahrhundert, seitdem war er in Besitz der Grafen von Nesselrode-Ehreshoven.

1712 heiratete Peter Ennenbach eine Cillig und wohnt auf Welteroth. 1730 heiratet Henricus Barrig Susanne Catharina Wilhelmina, er ist auch als Herr Henricus Barrich Kellmann, d. h. Kellner und Verwalter der Burg, in anderen Schriften erwähnt.

1870 wurde das Rittergut von Reichsgraf Maximilian von Nesselrode-Ehreshoven an Jakob von Kaufmann-Asser aus Köln veräußert, bald darauf an Graf Hoensbroech zu Schloss Türnich, der zumindest bis zum Jahr 1938 Besitzer blieb.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Sussenburger: Alt-Eitorf. Zur Geschichte des alten Kirchspiels und der Gemeinde Eitorf. Heck, Eitorf 1938.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]