Burg Wiedersberg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Burg Wiedersberg
Burgzufahrt

Burgzufahrt

Entstehungszeit: um 1200
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Bergfried, Umfassungsmauern
Ort: Triebel/Vogtl.-Wiedersberg
Geographische Lage 50° 21′ 55″ N, 11° 59′ 54″ OKoordinaten: 50° 21′ 55″ N, 11° 59′ 54″ O
Höhe: 490 m ü. NN
Burg Wiedersberg (Sachsen)
Burg Wiedersberg

Die Burg Wiedersberg ist die Ruine einer Spornburg auf einem 490 m ü. NN hohen Sporn des Haagberges über dem Ortsteil Wiedersberg der Gemeinde Triebel/Vogtl. im Vogtlandkreis in Sachsen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burg Wiedersberg entstand um 1200 als Burg zum Schutz der von Plauen nach Hof führenden Straße. Der erste urkundliche Nachweis datiert mit der Nennung eines „Reimboto de Widersberch“ aus dem Jahr 1267. Die Burg gilt als Stammhaus der Freiherren Wiedersperger von Wiedersperg. In Troschenreuth besaß die Burg ein Vorwerk. 1357 ging „Widersberg castrum“ in den Besitz der Wettiner über. Die Burg wurde nach 1300 ausgebaut und ist ab 1500 verfallen. Im 16. Jahrhundert wurde im Tal direkt in der Ortslage ein Herrenhaus im Renaissancestil errichtet. Heute sind von der Höhenburg noch der Bergfried und die Umfassungsmauern erhalten.

Bildergalerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Bachmann: Wiedersberg im Vogtlande. In: Mitteilungen des Landesvereins Sächsischer Heimatschutz. Bd. 29, Heft 5/8, 1940, ISSN 0941-1151, S. 103–161.
  • Volkmar Geupel: Die geschützten Bodendenkmale im Bezirk Karl-Marx-Stadt (= Kleine Schriften des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden. H. 3, ISSN 0232-5446). Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden 1983.
  • Michael Rudolf: Burg Wiedersberg, ein Kleinod des Vogtlandes. In: Vogtländisches Jahrbuch. Bd. 10, 1993, ZDB-ID 913130-9, S. 84–87.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Burg Wiedersberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien