Burgenland Schnellstraße

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Schnellstraße S31 in Österreich
Burgenland Schnellstraße
Burgenland Schnellstraße
Karte
Verlauf der S 31
Basisdaten
Betreiber: ASFINAG
Gesamtlänge: 50,8 km

Bundesland:

Burgenland

S31 bei Neutal
Straßenverlauf
(33,5)  Eisenstadt-Ost B50
Bahnübergang Pannoniabahn
Eisbach (34 m)
(36)  Autobahnbeginn
(36,7)  Eisenstadt-Süd B52 212
Pannoniabahn (49 m)
(37,9)  Eisenstadt-Mitte B50
(39,6)  Eisenstadt A3
Bahnstrecke Raab–Ebenfurth (56 m)
(42,3)  Wulkaprodersdorf (42) 218
Sulzbach (111 m)
Hirmerbach (125 m)
(49,5)  Mattersburg S4 S401
(50)  Autobahnende
Mattersburger Bahn (86 m)
(52,1)  Symbol: Links Parkplatz Mattersburg (52)
(52,5)  Symbol: Rechts Parkplatz Forchtenstein (52)
(54,7)  Forchtenstein 223
Talübergang Jüdingsau (468 m)
Talübergang Marzau (378 m)
Talübergang Groisbach (411 m)
(61,5)  Symbol: Rechts Sieggraben B50
(66,8)  Symbol: Rechts Parkplatz Kobersdorf (67)
(68,2)  Symbol: Links Parkplatz Tschurndorf (68)
(70,3)  Symbol: Rechts Weppersdorf-Nord / Kobersdorf (69) B50 L103
(72,5)  Weppersdorf-Süd / Markt St. Martin (71) B50 B62
(76,7)  Neutal 233
(80,6)  Oberpullendorf-Nord B50
(84,3)  Oberpullendorf-Süd B50 B61a
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  • Die Kilometrierung beginnt bei 33,5 km weil ursprünglich eine etappenweise Verlängerung der S31 nach Norden geplant war, die jedoch verworfen wurde.
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  • Das Symbol Symbol: Rechts gibt Ziele an, die nur in Fahrtrichtung Oberpullendorf vorzufinden sind.
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  • Das Symbol Symbol: Links gibt Ziele an, die nur in Fahrtrichtung Eisenstadt vorzufinden sind.
  • In Bau
  • In Planung
  • Section Control
  • Verkehrsbeeinflussungsanlage
  • Die Burgenland Schnellstraße S31 ist eine Schnellstraße in Österreich, die sich in Nord-Süd-Richtung durch das Burgenland zieht. Sie führt auf einer Länge von etwa 50,8 Kilometern von Eisenstadt bis Oberpullendorf und ist vignetten- bzw. mautpflichtig.

    Streckenabschnitte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die S 31 ist zwischen Eisenstadt-Süd und dem Knoten Mattersburg als Autobahn im Sinne der Straßenverkehrsordnung ausgeschildert. Die weitere Strecke bis Oberpullendorf-Nord wurde als vierspurige Autostraße ohne bauliche Mitteltrennung und ohne Pannenstreifen sowie stellenweise mit schmäleren Überholspuren gebaut. Die beiden Enden der Schnellstraße zwischen Eisenstadt-Ost und -Süd sowie zwischen Oberpullendorf-Nord und -Süd sind als herkömmliche Landstraße mit einem Fahrstreifen pro Richtung ausgeführt.

    Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Ursprünglich war die S 31 nur vom Knoten Mattersburg bis nach Oberpullendorf geplant. Die restliche Strecke der heutigen S 31 sollte als Mattersburger Schnellstraße S 4 bis zur Grenze nach Bratislava verlaufen. Heute endet die von Wiener Neustadt kommende S 4 beim Knoten Mattersburg.

    1976 wurde der erste Abschnitt der Burgenland Schnellstraße zwischen Eisenstadt-Süd und dem Knoten Eisenstadt eröffnet. In den folgenden Jahren erfolgten schrittweise Verlängerungen Richtung Süden. Der letzte Abschnitt zwischen Neutal und Oberpullendorf-Süd wurde am 20. August 2004 eröffnet.

    Eröffnung Streckenabschnitt Länge
    1976 ASt Eisenstadt Süd - Knoten Eisenstadt 3,055 km
    1979 Knoten Eisenstadt - Zemendorf 6,586 km
    31.10.1980 Zemendorf - Knoten Mattersburg 3,134 km
    24.09.1982 Knoten Mattersburg - HASt Sieggraben 12,473 km
    13.09.1985 HASt Sieggraben - ASt St. Martin/Weppersdorf 10,557 km
    30.08.1990 ASt Eisenstadt Ost - ASt Eisenstadt Süd 3,231 km
    27.10.1999 ASt St. Martin/Weppersdorf - ASt Neutal 4,157 km
    20.08.2004 ASt Neutal - Oberpullendorf-Süd 7,597 km
    02.07.2007 ASt Wulkaprodersdorf - Knoten Mattersburg (2. Richtungsfahrbahn)

    Zwischen 2018 und Ende 2021 sollte zwischen dem Knoten Mattersburg und der Anschlussstelle Weppersdorf/St. Martin eine Mitteltrennung errichtet werden.[1] Als Vorbereitung für die Trennung der Fahrbahn erfolgte die Generalerneuerung der Talübergänge von Forchtenstein bis Sieggraben.[2] Am 18. März 2019 hat der Sicherheitsausbau zwischen dem Knoten Mattersburg und der Anschlussstelle Weppersdorf/St. Martin begonnen und soll bis 2025 abgeschlossen sein.[3]

    Der erste Teil des Sicherheitsausbaus zwischen Knoten Mattersburg und der Anschlussstelle Forchtenstein wurden im Dezember 2019 fertiggestellt und dem Verkehr übergeben.[4]

    Ausbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Im Norden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Baubeginn zur Verlängerung der S 31 von der Anschlussstelle Eisenstadt-Ost rund zehn Kilometer Richtung Norden bis Schützen am Gebirge hätte 2010 erfolgen sollen. Stattdessen wurde erstmals ein Schnellstraßenprojekt aus dem Bundesstraßengesetz herausgenommen, und die Umfahrung Schützen am Gebirge wurde als kleinräumiges Landesstraßenprojekt verwirklicht.[5]

    Im Süden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Geplant war auch eine Verlängerung von Oberpullendorf-Süd bis zur Günser Straße B 61 bei Unterpullendorf sowie in weiterer Folge bis zur ungarischen Grenze bei Rattersdorf. Im November 2010 wurde bekannt, dass auch dieses Projekt nicht als Schnellstraße, sondern als Landesstraße unter finanzieller Beteiligung des Bundes realisiert werden soll.[6] Der Abschnitt von Oberpullendorf/Steinberg-Dörfl und Rattersdorf wurde als Pullendorfer Straße B 61a errichtet, und am 17. Juli 2017 für den Verkehr freigegeben.[7] Der letzte Kilometer bis zur ungarischen Staatsgrenze wurde 2021 dem Verkehr übergeben.

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Gefährlicher S31-Abschnitt soll entschärft werden - bvz.at. Abgerufen am 19. März 2019.
    2. S31-Bauarbeiten: Sieben Monate einspurig - burgenland.ORF.at. Abgerufen am 19. März 2019.
    3. S31: Umbauarbeiten haben begonnen - burgenland.ORF.at. Abgerufen am 19. März 2019.
    4. S31 Ausbau: Erster Abschnitt fertig auf ORF vom 22. Dezember 2019 abgerufen am 22. Dezember 2019
    5. OTS-Meldung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie
    6. Meldung des BMVIT
    7. S31-Verlängerung offiziell eröffnet - burgenland.ORF.at. Abgerufen am 17. Juli 2017.

    Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Bernd Kreuzer: Der Bau der Autobahnen und Schnellstraße in Österreich. - In: ASFINAG (Hrsg.): Das Autobahnnetz in Österreich. 30 Jahre Asfinag. - Wien, 2012, S. 118

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Commons: Burgenland Schnellstraße S31 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien