Burgpreppach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Burgpreppach
Burgpreppach
Deutschlandkarte, Position des Marktes Burgpreppach hervorgehoben
Koordinaten: 50° 9′ N, 10° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Verwaltungs­gemeinschaft: Hofheim in Unterfranken
Höhe: 290 m ü. NHN
Fläche: 38,76 km2
Einwohner: 1393 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97496
Vorwahl: 09534
Kfz-Kennzeichen: HAS, EBN, GEO, HOH
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 121
Marktgliederung: 16 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Obere Sennigstr. 4
97461 Hofheim i.UFr.
Webpräsenz: www.burgpreppach.de
Bürgermeister: Hermann Niediek (CSU)
Lage des Marktes Burgpreppach im Landkreis Haßberge
ErmershausenMaroldsweisachPfarrweisachUntermerzbachBundorfEbernRentweinsdorfBurgpreppachAidhausenRiedbachHofheim in UnterfrankenKirchlauterBreitbrunn (Unterfranken)EbelsbachStettfeldEltmannOberaurachKönigsberg in BayernGädheimHaßfurtZeil am MainSand am MainTheresWonfurtRauhenebrachKnetzgauThüringenThüringenLandkreis CoburgLandkreis LichtenfelsBambergLandkreis BambergLandkreis BambergLandkreis Rhön-GrabfeldLandkreis Bad KissingenLandkreis SchweinfurtKarte
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Burgpreppach ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Haßberge und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim in Unterfranken. Im Volksmund wird der Ort auch Preppich genannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marktgemeinde Burgpreppach liegt im Herzen der Haßberge. Wichtigste Flüsse sind die Baunach und der Hainbach.

Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Burgpreppach erlangte deutschlandweite Bekanntheit durch den „Burgpreppacher Sandstein“, der unter anderem zum Bau des Reichstagsgebäudes verwendet wurde.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burgpreppach gliedert sich in 16 Ortsteile (Einwohnerzahlen in Klammern)[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Maroldsweisach, Pfarrweisach, Ebern, Königsberg in Bayern und Hofheim in Unterfranken.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schloss und Ort Burgpreppach kamen 1344 in den Besitz der Familie Fuchs von Bimbach. Der Adelsbesitz wurde 1806 durch das Großherzogtum Würzburg mediatisiert. Er fiel mit diesem 1814 an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Burgpreppach.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

704 Gläubige sind evangelisch. Die evangelische Gemeinde besitzt eine Kirche. Die Mehrheit, 819 Einwohner, sind katholisch. Für sie gibt es in der Gemeinde sechs Kirchen, die der Pfarrgemeinschaft Hofheim untergeordnet sind.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ibind eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Gemeinfeld und Leuzendorf in Unterfranken hinzu.[3] Birkach folgte am 1. Juli 1973. Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Fitzendorf, Hohnhausen und Üschersdorf am 1. Mai 1978 abgeschlossen.[4]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2014 Hermann Niediek (CSU), der sich gegen Jörg Denninger (Gemeinwohl) durchsetzte. Sein Vorgänger war Karlheinz Denninger (Gemeinwohl).

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Beschluss des Gemeinderats mit Zustimmung der Regierung von Unterfranken führt Burgpreppach seit 1980 ein eigenes Wappen mit den Elementen der alten Familienwappen der Fuchs von Bimbach und der Truchsesse von Wetzhausen.

Blasonierung: Gespalten; vorne über blauem Zinnenschildfuß in Gold ein linksgewendeter, steigender roter Fuchs, hinten über goldenem Wellenschildfuß in Rot ein hinterhalbes silbernes Mühlrad.

Wappengeschichte: Stellvertretend für die verschiedenen im Gemeindegebiet belegten Adelsherrschaften stehen der Fuchs aus dem Wappen der Fuchs von Bimbach und Dornheim, den größten adligen Grundherren im Gemeindegebiet, sowie die Farben Silber, Rot und Gold aus dem Wappen der Truchsesse von Wetzhausen, die, reich an Grundbesitz, in Teilen des Gemeindegebietes die Vogteirechte innehatten. Der Zinnenschildfuß symbolisiert Schloss Burgpreppach, der Wellenschildfuß den Fluss Preppach. Das halbe Mühlrad weist auf die vielen Mühlen entlang der Preppach hin. Zinnenschildfuß und Wellenschildfuß stehen zugleich redend für die Ortsnamenbestandteile Burg- und -preppach.

Marktgemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 2008 und 2014 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

CSU Bürgerwohl Gemeinwohl Hohnhäuser Liste Gesamt
2014 1 4 8 13 Sitze
2008 1 4 7 1 13 Sitze

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erhard Schwegler (1661–1719), evangelisch-lutherischer Pfarrer und Lieddichter

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schlossansicht von Westen

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Fränkische Orgelkonzerte (Oktober)
  • Ibinder Tauben- und Kleintiermarkt
  • Kirchweih

Denkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Burgpreppach ist für ihre vielen Wanderwege bekannt und besitzt eine relativ große Attraktivität für Touristen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burgpreppach liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bundesstraße 303.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1626&attr=590&modus=automat&tempus=20111024/170340&hodie=20111024/170342
  3. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 486.
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 758 und 760.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Burgpreppach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien