Burgruine Breitenegg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Burgruine Breitenegg

Historische Karte mit Breitenegg

Staat: Deutschland (DE)
Ort: Breitenbrunn-Breitenegg
Entstehungszeit: um 1229
Burgentyp: Höhenburg, Spornlage
Erhaltungszustand: Teil des unteren Bergfrieds, Teile der Ringmauer
Ständische Stellung: Adlige
Bauweise: Buckelquader, Bruchstein
Geographische Lage: 49° 5′ N, 11° 38′ OKoordinaten: 49° 5′ 9,4″ N, 11° 37′ 42,5″ O

Die Burgruine Breitenegg ist die Ruine einer Spornburg auf einer nach Osten ins Laabertal vorspringenden Bergspitze im Breitenbrunner Ortsteil Breitenegg im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.

Die Burg wurde 1229 erstmals urkundlich erwähnt und auch um dieses Jahr von den Herren von Breitenbrunn erbaut. Von etwa 1247 bis 1289 war sie im Besitz Werners V. von Laaber, der 1275 urkundlich genannt wurde. Nach mehreren Besitzerwechseln wurde die Burg 1473 an die Brüder Martin und Ludwig von Wildenstein verkauft. Das Geschlecht ging um 1550 zum Protestantismus über und verlor in diesem Zuge die Herrschaft auf der Burg. Zwar formal noch römisch-deutsch, übernahmen aber faktisch aber die Wittelsbacher die Herrschaft über die Burg. 1624[1] belehnte Kaiser Ferdinand auf Wirken des Herzogs bzw. Kurfürsten Maximilian, nachdem er Johann T'Serclaes Tilly im Jahr zuvor zum Grafen erhoben hatte, denselben mit der Burg Breitenegg. Dessen Urenkelin Anna Maria verließ die Burg schließlich, als sie im Tal das Tilly-Schloss in Breitenbrunn erbaute.

Burgruine Breitenegg mit Mauerresten

Die einstige Burganlage mit romanischem und gotischem Mauerbestand ist durch einen breiten Halsgraben vom Hinterland abgetrennt. Von ihr sind noch ein Teil des circa acht mal acht Meter messenden, 12 Meter hohen Bergfrieds und Teile der aus Buckelquader und Bruchstein errichteten Ringmauer erhalten.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Burgruine Breitenegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Historischer Hintergrund. In: Historisches Tillyfest. Abgerufen am 2. Januar 2022.