Burgwallen Oude Zijde

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Burgwallen Oude Zijde
Provinz Nordholland Nordholland
Gemeinde Flagge der Gemeinde Amsterdam Amsterdam
Fläche
 – Land
 – Wasser
0,41 km2
0,35 km2
0,06 km2
Einwohner 4.245 (1. Jan. 2017[1])
Koordinaten 52° 22′ N, 4° 54′ OKoordinaten: 52° 22′ N, 4° 54′ O
Vorwahl 020
Postleitzahlen 1012
Lage des Stadtviertels Burgwallen Oude Zijde in Amsterdam
Lage des Stadtviertels Burgwallen Oude Zijde in AmsterdamVorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte

Die Burgwallen Oude Zijde, auch kurz Oude Zijde genannt, sind ein Stadtviertel in der Innenstadt von Amsterdam mit 3770 Einwohnern 2009[2] und mit 4110 Einwohner im Jahr 2003, auf einer Grundfläche von 38 Hektar (2011).[3]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um 1200 erfolgte in Amsterdam am westlichen Ufer der Amstel (entlang der heutigen Straße Nieuwendijk) die erste Besiedlung in Form einiger Bauernhöfe. Zwischen 1200 und 1275 entstand rund um die heutige Warmoesstraat (früher Kerkstraat) die eigentliche Siedlung Amsterdam samt eigener Kirche (Oude Kerk), entsprechend dem heutigen Stadtteil. Am 27. Oktober 1275 verlieh der Graf Florens V. von Holland (ndl.: Floris V) dem seinerzeit noch „Amstelledamme“ genannten Amsterdam [4] ein Zollprivileg. [5] Dieser Tag gilt als offizielles Gründungsdatum der Stadt Amsterdam. Um 1380 wurden die Kanäle Grimburgwal und Oudezijds Achterburgwal angelegt. Die zahlreichen Klöster waren Eigentümer der meisten Grundstücke auf der Ouden Zijde. Die Klöster wurden nach der Alteratie von 1578 durch die Gemeinde enteignet und die Grundstücke allmählich anderen Bestimmungen zugeführt. [6]

Die Burgwallen Oude Zijde liegen östlich des Damraks, in der Nähe des Dams, und werden begrenzt durch den Rokin, den Fluss Amstel, die Geldersekade, den Nieuwmarkt, die Prins Hendrikkade, den Kloveniersburgwal. Die Warmoesstraat und die Straße Nes waren ursprünglich Deiche um die Oude Zijde gegen Überflutungen der Amstel zu schützen. Später hatte der Zeedijk (wörtlich: Seedeich) diese Funktion. Das Gebiet zwischen dem heutigen Zeedijk und der Warmoesstraat ist bekannt als das Rotlichtviertel De Wallen. An der Gracht Oudezijds Achterburgwal befindet sich das Erotic Museum. Die älteste Kirche von Amsterdam, die Oude Kerk, liegt in dem Viertel, ebenso die ehemalige Stadtwaage De Waag am Nieuwmarkt. Hier ist auch die Amsterdamer Chinatown und die frühere Jodenbuurt (= Judenviertel).[7]

Gewerbe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Postleitzahlengebiet 1012, Burgwallen Oude Zijde, gibt es viele Gaststätten und Restaurants. 740 Gaststättenbetriebe (Horecazaken) insgesamt, einschließlich des Stadtteils „Burgwallen Nieuwe Zijde“ (Stand: 2008/2009), hierunter 277 Cafés (von 577 in der gesamten Innenstadt) und 351 Restaurants (von 863 in der Innenstadt). In den Cafés arbeiten 1400 Menschen und in den Restaurants 2600. [8]

Denkmäler (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Viertel Burgwallen Oude Zijde/Burgwallen Nieuwe Zijde gibt es 837 Rijksmonumente (Denkmäler). Informationen vom Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed (2011):

Unter Denkmalschutz: Öffentliches Pissoir. t/o Oudezijds Voorburgwal 193

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kerncijfers wijken en buurten 2017 Centraal Bureau voor de Statistiek, abgerufen am 20. April 2018 (niederländisch)
  2. Anzahl Einwohner in Burgwallen Oude Zijde 2009. Niederländisch, mit Karte. Abgerufen am 19. Januar 2013
  3. 4110 Einwohner 2003, Grundfläche 38 Hektar. Von 2003. Aktualisiert am 21. Februar 2011. Niederländisch, abgerufen am 19. Januar 2013
  4. Geschichte Amsterdams – Ein kurzer Abriss
  5. Merian: Amsterdam, Hoffmann & Campe Verlag, ISBN 3-455-27807-8
  6. Het ontstaan van Amsterdam. Geschichte von Amsterdam, mit unter anderem Informationen über Burgwallen Oude Zijde. Niederländisch, abgerufen am 27. August 2011
  7. Informationen über Oude Zijde (Memento des Originals vom 16. September 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.youropi.com. Unter: „II. Oudezijde“. Niederländisch, abgerufen am 27. August 2011
  8. Bestemmingsplan Raambordelen Amsterdam (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bestuur.centrum.amsterdam.nl. PDF, niederländisch, abgerufen am 24. August 2012