Burk

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Dieser Artikel befasst sich mit der Gemeinde Burk im Landkreis Ansbach, weitere Bedeutungen unter Burk (Begriffsklärung)
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Burk
Burk
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Burk hervorgehoben
Koordinaten: 49° 8′ N, 10° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs­gemeinschaft: Dentlein am Forst
Höhe: 466 m ü. NHN
Fläche: 14,09 km2
Einwohner: 1086 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 77 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91596
Vorwahl: 09822
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 128
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Kirchplatz 4
91596 Burk
Webpräsenz: www.gemeinde-burk.de
Bürgermeister: Otto Beck (CSU / Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Burk im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-Ries Ansbach Fürth Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Fürth Landkreis Roth Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Unterer Wald Lehrberg Adelshofen (Mittelfranken) Bechhofen (Mittelfranken) Bruckberg (Mittelfranken) Buch am Wald Burk Colmberg Dentlein am Forst Diebach Dietenhofen Dinkelsbühl Dombühl Ehingen (Mittelfranken) Feuchtwangen Flachslanden Gebsattel Gerolfingen Geslau Heilsbronn Insingen Langfurth Leutershausen Lichtenau (Mittelfranken) Merkendorf (Mittelfranken) Mönchsroth Neuendettelsau Neusitz Oberdachstetten Ohrenbach Petersaurach Röckingen Rothenburg ob der Tauber Rügland Sachsen bei Ansbach Schillingsfürst Schnelldorf Schopfloch (Mittelfranken) Steinsfeld Unterschwaningen Wassertrüdingen Weidenbach (Mittelfranken) Weihenzell Weiltingen Wettringen (Mittelfranken) Wieseth Windelsbach Windsbach Wittelshofen Wörnitz (Gemeinde) Wolframs-Eschenbach Wilburgstetten Ornbau Mitteleschenbach Herrieden Dürrwangen Burgoberbach Aurach (Landkreis Ansbach) Arberg Baden-WürttembergKarte
Über dieses Bild
Ortsmitte mit Rathaus und Kirche
Rathaus mit Gedenktafel an Georg Friedrich Christian Bürklein

Burk ist eine Gemeinde im Landkreis Ansbach in Mittelfranken (Bayern). Burk ist Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Dentlein am Forst.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn) Wieseth, Bechhofen, Ehingen, Langfurth und Dentlein am Forst.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burk besteht aus fünf Ortsteilen:[2]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die durchschnittliche Niederschlagsmenge in Burk beträgt 723 mm im Jahr.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bis zur Gemeindegründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burk gehörte zum Hochstift Bamberg und ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort wie weite Teile Frankens zum Königreich Bayern (Siehe auch Geschichte Frankens).[3] Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Kreiszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehörte bis zur Gemeindegebietsreform zu Landkreis Dinkelsbühl und wurde nach dessen Auflösung am 1. Juli 1972 in den Landkreis Ansbach eingegliedert.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Burk:

  • 1939: 0716 Einwohner
  • 1950: 0920 Einwohner
  • 1961: 0893 Einwohner
  • 1970: 0959 Einwohner
  • 1979: 1021 Einwohner
  • 1991: 1226 Einwohner
  • 1995: 1267 Einwohner
  • 2005: 1200 Einwohner
  • 2010: 1148 Einwohner
  • 2015: 1086 Einwohner

Ortschaft Burk (Ortskern):

  • 1910: 649 Einwohner[4]
  • 1933: 706 Einwohner
  • 1939: 715 Einwohner[5]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder, die alle zur Fraktion CSU Freie Wählergemeinschaft gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 58,6 %. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1876–1887 Herr Greif
  • 1887–1899 Herr Falk
  • 1900–1923 Heinrich Böller
  • 1924–1925 Herr Kirsch
  • 1925–1945 Friedrich Babel
  • 1945–1965 Karl Babel
  • 1965–1980 Fritz Schlötterer
  • 1980–1996 Ernst Binder
  • Seit 1996 Otto Beck

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Unter von Silber und Schwarz geviertem Schildhaupt in Rot übereinander zwei frei stehende silberne Balken mit je vier Zinnen.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burk ist Mitglied im Tourismusverband Romantisches Franken.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Andreas Wolf (* 1982), deutscher Fußballspieler und Fußballtrainer

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Örtlicher Sportverein mit den Abteilungen Fußball und Tennis ist der SV Pfeil Burk. Dort begann beispielsweise Andreas Wolf, der spätere Deutsche Jugend-Nationalspieler und Mannschaftskapitän des 1. FC Nürnberg, mit dem Fußballspielen.

Das Internationale Kinderhilfswerk Christlicher Missionsdienst hat seinen Hauptsitz in Burk-Meierndorf. Außerdem befindet sich dort ein Pflegeheim.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Kaspar Bundschuh: Burk. In: Geographisches, statistisch-topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 513–514 (franconica.uni-wuerzburg.de).
  • Georg Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit. (Nachdr. der Ausg. Nördlingen, Beck, 1879). Band 2. Verl. für Kunstreprod. Schmidt, Neustadt an der Aisch 1993, ISBN 3-923006-90-X, S. 501–503.
  • Gottfried Stieber: Burck. In: Historische und topographische Nachricht von dem Fürstenthum Brandenburg-Onolzbach. Johann Jacob Enderes, Schwabach 1761, S. 271–273 (Digitalisat).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Burk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek
  3. Johannes Neumann: Der Reichsdeputationshauptschluss von 1803: Voraussetzungen und Folgen (PDF-Datei; 179 kB)
  4. http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?mittelfranken/dinkelsbuehl.htm
  5. http://geschichte-on-demand.de/bay_dinkelsbuehl.html
  6. Gedenktafel an seinem Geburtshaus in Burk