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Burkhard Ebert

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Burkhard Ebert
Zur Person
Geburtsdatum 4. Juli 1942
Geburtsort Berlin, Deutsches Reich
Sterbedatum 4. Oktober 2025
Sterbeort Lenggries, Deutschland
Nation Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland
Disziplin Straßenradsport
Körpergröße 1,80 m
Renngewicht 75 kg
Clubs, Renngemeinschaften
NRVg Luisenstadt 1910

Burkhard Ebert (* 4. Juli 1942 in Berlin; † 4. Oktober 2025 in Lenggries) war ein deutscher Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn

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Burkhard Ebert startete für den Berliner Verein NRVg Luisenstadt 1910.[1] Mit diesem Verein wurde er dreimal Deutscher Meister im Mannschaftszeitfahren auf der Straße. 1964 fuhr er bei den Olympischen Sommerspielen in der gesamtdeutschen Mannschaft in Tokio im olympischen Straßenrennen (Platz 29) sowie mit Günter Hoffmann, Peter Glemser und Immo Rittmeyer im Mannschaftszeitfahren auf der Straße (Platz 14). Im selben Jahr wurde er Dritter der deutschen Straßenmeisterschaft der Amateure und gewann Rund um Düren, das er 1970 nochmals gewann. Bei den Straßenradsport-Weltmeisterschaften 1967 wurde der deutsche Straßenvierer mit Burkhard Ebert, Martin Gombert, Dieter Leitner und Lutz Löschke Vierter im Mannschaftszeitfahren. 1966, 1967, 1969 und 1971 siegte er bei der Berliner Etappenfahrt und hält damit den Rekord. 1970 wurde er Vierter mit einem Etappensieg.

1968 startete Ebert erneut bei Olympischen Spielen in Einzel- und Mannschaftsrennen auf der Straße: Im olympischen Straßenrennen wurde er Zwölfter, mit der Mannschaft (Jürgen Tschan, Dieter Koslar und Ortwin Czarnowski) Achter. Im selben Jahr wurde er Deutscher Straßenmeister der Amateure und gewann Rund um Köln, zwei Etappen der Internationalen Rheinland-Pfalz-Rundfahrt sowie den Großen Preis von Braunschweig. Ebert gehörte zu den wenigen West-Berliner Radrennfahrern, die bei der Internationalen Friedensfahrt starteten; 1967 belegte er bei drei Etappen jeweils den zweiten Platz.

Ebert war Spezialist für Eintagesrennen und konnte etliche Amateurklassiker gewinnen:

Der Berliner Ebert lebte zuletzt im bayerischen Lenggries und engagierte sich dort bei den Isarwinkler Radsportfreunden.[2][3][4] Ebert starb dort im Oktober 2025 im Alter von 83 Jahren.[5]

Einzelnachweise

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  1. Bund Deutscher Radfahrer (Hrsg.): Radsport. Nr. 22/1962. Deutscher Sportverlag Kurt Stoof, Köln 1962, S. 14.
  2. Berliner Radsport v. Juni 2002, S. 2 (Memento vom 3. Juli 2007 im Internet Archive) (PDF; 701 kB).
  3. Vorstand. Isarwinkler Radsportfreunde e. V., archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. August 2011; abgerufen am 8. Oktober 2025.
  4. Author: Nachruf Burkhard Ebert. In: irsf.de. 5. Oktober 2025, abgerufen am 8. Oktober 2025.
  5. Traueranzeige von Burkhard Ebert. In: trauer.merkur.de. Abgerufen am 7. Oktober 2025.