Burkhart-Gymnasium

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Burkhart-Gymnasium
Burkhart-Gymnasium Mallersdorf-Pfaffenberg.jpg
Luftbild
Schulform Naturwissenschaftlich-technologisches, sprachliches, wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Gymnasium
Gründung 1973
Adresse

Burkhartstraße 3

Ort Mallersdorf-Pfaffenberg
Land Bayern
Staat Deutschland
Koordinaten 48° 46′ 22,7″ N, 12° 14′ 14″ OKoordinaten: 48° 46′ 22,7″ N, 12° 14′ 14″ O
Schüler 776 (Stand: 2015/2016)[1]
Lehrkräfte 56 (Stand: 2015/2016)[1]
Leitung Claus Gigl
Website www.gymnasium-mallersdorf.de

Das Burkhart-Gymnasium ist ein Gymnasium in Mallersdorf-Pfaffenberg und liegt im Labertal. Es zählt mit mehr als 830 Schülern und 77 Lehrern zu den größeren Gymnasien in der näheren Umgebung.

Schulzweige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Burkhart-Gymnasium Mallersdorf-Pfaffenberg bietet seit der Einführung des G8, also dem Schuljahr 2003/2004, folgende drei Schulzweige an:

Wahlfächer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Burkhart-Gymnasium werden verhältnismäßig viele verschiedene Wahlfächer angeboten. Beispiele für Wahlfächer sind: Italienisch, Spanisch, Französisch (DELF), Jugend debattiert, Discussions and debates, Jugend forscht, Geogebra, Textverarbeitung, Schulspiel, Bigband, Unterstufenorchester, Streichorchester, Unterstufenchor, Chor, Vokalensemble, Violine, Violoncello, Kontrabass, Film, Bildbearbeitung am Computer, Mentorsport, Fußball, Tischtennis (Stand: Schuljahr 2012/2013)

Besonderheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Außerdem wird seit dem Schuljahr 2010/2011 alternativ zum normalem Mathematik-Unterricht auch CAS (Computeralgebrasystem)-gestützte Mathematik mit dem TI-Nspire CAS CX angeboten.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Namensgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schulname Burkhart-Gymnasium kommt von einem Benediktinermönch, der eng mit Mallersdorf verbunden ist – Burkhart von Wildenfels. Dieser gründete im Jahr 1109 das Kloster Mallersdorf und war Begründer der ersten Bildungseinrichtung in dieser Region, einer in das Kloster eingebetteten Schule. Er starb im Jahr 1122. Mit der Namensgebung wollte die Schule die Nachfolge dieser kulturellen und schulischen Tradition antreten.

Schulleiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Von 1973 bis 1981: Angela Höferer
  • Von 1982 bis 1996: Rudolf Enghofer
  • Von 1996 bis 2002: Friedrich Heglmeier
  • Von 2002 bis 2006: Martin Hobmeier
  • Seit 2006: Claus Gigl

Schulentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Entscheidung für den Standort Mallersdorf-Pfaffenberg sollte das Bildungsgefälle Stadt-Land abgebaut werden. Außerdem klaffte im bayerischen Gymnasialnetz im Dreieck Landshut-Straubing-Regensburg noch eine große Lücke. Im Herbst 1973 begann man mit 92 Neuanmeldungen in Räumen, die von der Gemeinde Pfaffenberg zur Verfügung gestellt worden waren. Baubeginn für ein neues Gymnasium war im Jahre 1975 unter der ersten Leiterin Angela Höferer, der Hauptbau entstand 1982 unter dem zweiten Direktor Rudolf Enghofer. In den folgenden Jahren konnte die Schule einen rapiden Anstieg der Schülerzahlen verzeichnen. Deswegen wurden Ausbaupläne entworfen. 1996 wurde der Anbau Nord (neue Klassenzimmer/Chemiesäle) angefügt. Unter dem dritten Schulleiter, Friedrich Heglmeier, wurde 1997 auch der Ausbauabschnitt Ost (neue Aula/Musiksäle) fertiggestellt. Ende 2001 wurde das alte Lehrerzimmer modernisiert und um ein Tiefgeschoß erweitert. Mit der Einführung des achtjährigen Gymnasiums waren neue Räume für die Mittagsverpflegung und Nachmittagsbetreuung notwendig geworden. Unter dem vierten Schulleiter Martin Hobmeier wurden im Jahr 2005 Mensa, Ausgabeküche und ein zusätzlicher Aufenthaltsraum mit 180 Sitzplätzen, Studier- und Arbeitsräume, ein spezieller Raum für Wirtschaftsinformatik sowie ein weiterer modern ausgestatteter Computerraum geschaffen. Im Schuljahr 2009/2010 wurde das Gymnasium einer umfassenden energetischen Sanierung unterzogen. Die externe Evaluation im Jahr 2006 hat in den folgenden Jahren den Schwerpunkt auf pädagogisch-didaktische Aspekte gelegt: Die Einführung einer monatlichen "Klassenstunde" ist ebenso daraus erwachsen wie die jährlich zum Termin des Zwischenzeugnisses stattfindende Schülerbefragung, die eine Verbesserung der Schulqualität zum Ziel hat.

Schulpartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte ehemalige Schüler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Schuldatenbank des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. , abgerufen am 6. August 2017