Burweg

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Burweg
Burweg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Burweg hervorgehoben

Koordinaten: 53° 37′ N, 9° 16′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Stade
Samtgemeinde: Oldendorf-Himmelpforten
Höhe: 4 m ü. NHN
Fläche: 16,23 km2
Einwohner: 1007 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 62 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21709
Vorwahl: 04144
Kfz-Kennzeichen: STD
Gemeindeschlüssel: 03 3 59 009
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hüßlohstraße 10
21709 Burweg
Website: www.burweg.de
Bürgermeister: Matthias Wolff (Unabhängige Liste Burweg)
Lage der Gemeinde Burweg im Landkreis Stade
BaljeKrummendeichFreiburg/ElbeOederquartWischhafenDrochtersenGroßenwördenEngelschoffHammahDüdenbüttelHimmelpfortenBurwegKranenburgEstorfOldendorfHeinbockelStadeDeinsteFredenbeckKutenholzJorkBuxtehudeApensenBeckdorfSauensiekAhlerstedtBrestBargstedtHarsefeldNottensdorfBliedersdorfHorneburgDollernAgathenburgLandkreis StadeNiedersachsenLandkreis CuxhavenLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis HarburgHamburgSchleswig-HolsteinSchleswig-HolsteinGrünendeichMittelnkirchenNeuenkirchenGuderhandviertelSteinkirchenHollern-TwielenflethKarte
Über dieses Bild
Luftbild (Mai 2012)

Burweg ist eine niedersächsische Gemeinde in der Samtgemeinde Oldendorf-Himmelpforten im Landkreis Stade.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt in der Marsch der Oste am Rande zur Geest. Außerdem gehört die Ortslage Horst dazu, die auf einem Sandrücken zwischen dem Kernort und der Oste liegt.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Burweg, Blumenthal und Bossel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform wurden die vormals selbstständigen Gemeinden Blumenthal, Bossel und Burweg zum 1. Juli 1972 zur neuen Gemeinde Burweg zusammengelegt.[2]

Burweg war bis zum 1. Januar 2014 Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Oldendorf, die mit der Samtgemeinde Himmelpforten zur neuen Samtgemeinde Oldendorf Himmelpforten fusionierte.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Einwohner
31. Dezember 1987[3] 912
31. Dezember 1992[3] 930
31. Dezember 1997[3] 941
31. Dezember 2002[3] 957
31. Dezember 2007[3] 1016
31. Dezember 2012[3] 970

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Burweg besteht aus neun Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 501 und 1000 Einwohnern.[4] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[5]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
Unabhängige Liste Burweg 100 % 9

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 70,70 %[5] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[6]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Matthias Wolff (Unabhängige Liste Burweg) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[7]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Burweg wurde am 23. Februar 1983 vom Gemeinderat beschlossen und am 22. März 1983 vom Landkreis Stade genehmigt.

Blasonierung: „In Grün unter einem goldenen Schlüssel ein silberner Maueranker.“

Das Grün deutet auf die Lage der Gemeinde Burweg im Gebiet der Ostemarsch zusammen mit den Gemeindegliedern Blumenthal, Bossel sowie dem Ortsteil Horst mit seiner dem Heiligen Petrus geweihten Kirche, auf die attributiv der Schlüssel hinweist; sie regelte seinerzeit die Flurverhältnisse und das kirchliche wie das sittliche Leben in der Gemeinde und den Familien. Reste eines frühmittelalterlichen Hauses, die 1934 in Bossel, vordem Borstel (früher: buristalda = Hofstelle), bei Ausgrabungen entdeckt wurden, bekunden der heutigen Gemeinde Burweg mit dem Maueranker altes Siedlungsgebiet.[8]

Kultur Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche St. Petri auf der Horst
  • Die romanische St.-Petrus-Kirche auf der Horst wurde im Zuge der Hollerkolonisation von den eingewanderten Holländern, die an der Urbarmachung der Marschen beteiligt waren, um 1200 aus Feldsteinen errichtet mit mittelalterlichen Taufstein. Die alte Glocke aus dieser Zeit wurde 1912 an das Museum Lüneburg verkauft.
  • Friedhof an der Kirche mit beeindruckenden alten Grabsteinen.

Vereinswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehren Burweg und Blumenthal
  • Abwasser-Entsorgungs-Genossenschaft (AEB)
  • Schützenverein Burweg von 1926
  • Schützenverein Blumenthal von 1929
  • Sportverein Burweg von 1970
  • Bosseler Boßel-Verein von 1987

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde verläuft die Bundesstraße 73, die im Nordwesten über die Oste weiter über Hemmoor nach Cuxhaven und im Südosten über Himmelpforten nach Stade führt. Autobahnanschluss besteht in Stade an die BAB 26.

Die Niederelbebahn verläuft durch die Gemeinde. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Himmelpforten und Hechthausen.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Holst: Drei Dörfer und ihre Geschichte. Geschichte der Gemeinde Burweg, 1985, ISBN 3-925076-08-5.
  • Ann-Katrin Clauder: Und damals war es Borchweghe...Chronik über die Entwicklung des Gebietes zwischen Oste, Horsterbeck und Bahnschienen. 2009/10.
  • Angelika Franz: Rätsel um den Nordsee-Gasthof. In: Spiegel Online vom 4. Januar 2016.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Burweg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. Mai 1970 bis 31. Dezember 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 245.
  3. a b c d e f Home. Abgerufen am 13. September 2019.
  4. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 2. April 2017.
  5. a b Gemeinde Burweg – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 2. April 2017.
  6. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 2. April 2017.
  7. Ratsmitglieder Gemeinde Burweg (Memento des Originals vom 27. Dezember 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.burweg.de, abgerufen am 2. April 2017.
  8. Wappenangaben auf der Internetseite der Samtgemeinde (Memento des Originals vom 26. Mai 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.samtgemeinde-oldendorf.de