Buseno

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Buseno
Wappen von Buseno
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden GR
Region: Moesaw
BFS-Nr.: 3804i1f3f4
Postleitzahl: 6542
Koordinaten: 728621 / 125942Koordinaten: 46° 16′ 21″ N, 9° 6′ 26″ O; CH1903: 728621 / 125942
Höhe: 801 m ü. M.
Fläche: 11,15 km²
Einwohner: 90 (31. Dezember 2014)[1]
Einwohnerdichte: 8 Einw. pro km²
Website: Buseno
Buseno

Buseno

Karte
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Buseno (bis 1943 offiziell Busen) ist eine politische Gemeinde in der Region Moesa des Kantons Graubünden in der Schweiz.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In Rot ein steigender goldener (gelber) Mond, überhöht von einem sechsstrahligen goldenen Stern

Mond und Stern sind Bestandteile des Familienwappens der Herren von Molina in den Farben der Sax-Misox.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus dem Dorf Buseno und dem Ortsteil Molina im Talgrund des untersten Teils des Calancatals, sowie den Bergsiedlungen Giova und San Carlo. Das Dorf liegt an einem stark bewaldeten Hang rechtsseitig über dem Fluss Calancasca.

Vom gesamten Gemeindegebiet von 1126 ha sind 925 ha (über 82%!) von Wald und Gehölz bedeckt. Weitere 117 ha sind (meist gebirgige) unproduktive Fläche. Bloss 63 ha sind landwirtschaftlich nutzbar, zumeist Alpsässen. Die restlichen 21 ha werden als Siedlungsfläche genutzt.

Buseno grenzt an Arvigo, Braggio, Castaneda, Grono, Roveredo GR, San Vittore GR und Santa Maria in Calanca.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Ende 2004 98 Bewohnern waren 93 Schweizer Staatsangehörige und fünf Zuwanderer.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeindepräsident ist Romolo Giulietti (Stand 2010).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die katholische Pfarrkirche SS. Pietro e Paolo[2]
  • Die Kapelle Madonna di Fatima[3]
  • Schalenstein (Zeichestein) an der Grenze mit der Gemeinden Roveredo GR und San Vittore GR (1010 m ü. M.)[4]
  • Schalenstein (Zeichestein) an der Grenze mit der Gemeinde San Vittore (1240 m ü. M.)[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Francesco Fumo (* 5. Dezember 1678 in Buseno; † nach 1749 ebenda), Schwiegersohn von Arkitekten Giovanni Spazzi aus Lanzo d’Intelvi, Stuckateur in Polen[6][7]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Geschlecht, Staatsangehörigkeit und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Katholische Pfarrkirche SS. Pietro e Paolo
  3. Kapelle Madonna di Fatima
  4. Franco Binda, Locarno 2013, S. 132.
  5. Franco Binda, Locarno 2013, S. 202–203.
  6. Mariusz Karpowicz: Francesco Fumo im Historischen Lexikon der Schweiz
  7. Mariusz Karpowicz: Artisti ticinesi in Polonia nelle prima metà del ’700. Stato del Cantone Ticino, Bellinzona 1999, S. 47, 50, 58–69, 70, 71, 194, 196, 197.