Butterfass

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Eine Beschreibung des gleichnamigen Geysirs in Island befindet sich unter Strokkur, die Biographie des Botanikers Butterfaß unter Theodor Butterfaß.
Aufbau eines Stoßbutterfasses

Ein Butterfass ist ein Behälter (meist aus Holz), in die der abgeschöpfte Rahm gegeben und anschließend zu Butter gestampft oder geschlagen wird. Früher war dieses das am weitesten verbreitete Gerät zum Buttern.

Die Butterfässer bestehen sämtlich aus einem Gefäß, in dem der Rahm auf verschiedene Weise in Bewegung gebracht wird. Man unterscheidet

  • Stoßbutterfässer mit stehendem Fass und auf- und abgehendem Stößer,
  • Schlagbutterfässer mit horizontaler oder vertikaler, mit Schlägern versehener Welle und
  • Roll- oder Wiegenbutterfässer, bei denen die ganze Tonne oder der Kasten mit dem Rahm in Bewegung gesetzt wird.

Ein frühes mechanisch angetriebenes Butterfass beschrieb der Theologe und Erfinder Benjamin Georg Peßler bereits im Jahr 1796.[1]

Auf Grund seiner äußeren Ähnlichkeit mit einem Butterfass wird ein zweiteiliger Wehrturm als Butterfassturm bezeichnet.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Butterfass – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Butterfass – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Benjamin Georg Peßler: Kurze Beschreibung und Abbildung eines neu erfundenen sehr einfachen Butterfasses. Braunschweig 1796 (Digitalisat, Bayerische Staatsbibliothek).