Buttersäurepentylester

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Strukturformel
Struktur von Buttersäurepentylester
Allgemeines
Name Buttersäurepentylester
Andere Namen
  • Pentylbutyrat
  • n-Amylbutyrat
  • Butansäureamylester
  • Butansäurepentylester
Summenformel C9H18O2
CAS-Nummer 540-18-1
PubChem 10890
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit mit fruchtigem Geruch[1]

Eigenschaften
Molare Masse 158,24 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,87 g·cm−3 (20 °C)[1]

Schmelzpunkt

−73,2 °C[1]

Siedepunkt

186,4 °C[1]

Dampfdruck

10 hPa (20 °C)[1]

Löslichkeit

sehr schwer in Wasser (0,54 g·l−1 bei 50 °C)[1]

Brechungsindex

1,4123 (20 °C)[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
02 – Leicht-/Hochentzündlich 07 – Achtung

Achtung

H- und P-Sätze H: 226​‐​315​‐​319​‐​335
P: 210​‐​261​‐​303+361+353​‐​305+351+338​‐​403+235 [1]
EU-Gefahrstoffkennzeichnung [3][1]
Reizend
Reizend
(Xi)
R- und S-Sätze R: 36/37/38
S: 26​‐​36/37/39
Toxikologische Daten

12200 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. Brechungsindex: Na-D-Linie, 20 °C
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Buttersäurepentylester ist ein Ester aus Butansäure und 1-Pentanol.[4]

Vorkommen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apfel der Sorte James Grieve

Buttersäurepentylester gehört zu den sogenannten Fruchtestern und kommt in Äpfeln vor.[1]

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buttersäurepentylester kann durch Veresterung von Butansäure und 1-Pentanol mit Schwefelsäure als Katalysator gewonnen werden.

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Buttersäurepentylester wird häufig Lebensmitteln, die nach Aprikose schmecken oder Aprikose enthalten, aber auch Zigaretten als Aromastoff zugesetzt. Es wird auch in der Lackindustrie verwendet.[1]

Verwandte Verbindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k l Eintrag zu Pentylbutyrat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 1. Februar 2016 (JavaScript erforderlich).
  2. David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 90. Auflage. (Internet-Version: 2010), CRC Press/Taylor and Francis, Boca Raton, FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-418.
  3. Für Stoffe ist seit dem 1. Dezember 2012, für Gemische seit dem 1. Juni 2015 nur noch die GHS-Gefahrstoffkennzeichnung gültig. Die EU-Gefahrstoffkennzeichnung ist daher nur noch auf Gebinden zulässig, welche vor diesen Daten in Verkehr gebracht wurden.
  4. N-AMYL BUTYRATE, Cameo Chemicals, National Oceanic and Atmospheric Administration.