Bzince pod Javorinou

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Bzince pod Javorinou
Wappen Karte
Wappen fehlt
Bzince pod Javorinou (Slowakei)
Bzince pod Javorinou
Bzince pod Javorinou
Basisdaten
Staat: Slowakei
Kraj: Trenčiansky kraj
Okres: Nové Mesto nad Váhom
Region: Stredné Považie
Fläche: 33,533 km²
Einwohner: 2.072 (31. Dez. 2011)
Bevölkerungsdichte: 61,79 Einwohner je km²
Höhe: 227 m n.m.
Postleitzahl: 916 11
Telefonvorwahl: 0 32
Geographische Lage: 48° 47′ N, 17° 46′ O48.78861111111117.773611111111227Koordinaten: 48° 47′ 19″ N, 17° 46′ 25″ O
Kfz-Kennzeichen: NM
Kód obce: 505897
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung Gemeindegebiet: 4 Gemeindeteile
Verwaltung (Stand: Juli 2011)
Bürgermeister: Pavel Bahník
Adresse: Obecný úrad Bzince pod Javorinou
348
916 11 Bzince pod Javorinou
Webpräsenz: www.obecbzince.sk
Statistikinformation auf statistics.sk

Bzince pod Javorinou (deutsch Bzinetz, ungarisch Botfalu) ist der Name einer Gemeinde im Westen der Slowakei, mit 2072 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011). Sie liegt im Okres Nové Mesto nad Váhom, der zum übergeordneten politischen Bezirk Trenčiansky kraj gehört.

Geographie[Bearbeiten]

Bzince pod Javorinou liegt in einem Tal an den Bächen Kamečnica und Vrzavka, zwischen den Kleinen Karpaten im Süden und Weiße Karpaten im Norden, in denen auch der Teilnamensgeber der Gemeinde, der Berg Veľká Javorina (970 m n.m.) liegt. Das Ortszentrum ist sechs Kilometer von Nové Mesto nad Váhom und 30 Kilometer von Trenčín entfernt.

Verwaltungstechnisch gliedert sich die Gemeinde in Gemeindeteile Bzince pod Javorinou, Cetuna, Hrubá Strana und Hrušové. Neben diesen offiziellen Teilen bestehen jedoch in den Weißen Karpaten auch weitere, für diese Region typische Einzelsiedlungen (slowakisch kopanice).

Geschichte[Bearbeiten]

Die heutige Gemeinde entstand 1952 durch Zusammenschluss von Dolné Bzince und Horné Bzince. 1960 kam dazu auch der bis dahin selbstständigen Ort Hrušové (ungarisch Russó) dazu.

Die erste schriftliche Erwähnung als Bot stammt aus den Jahren 1332–37 in einem Kirchenzehnt-Verzeichnis.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • klassizistische evangelische Kirche aus den Jahren 1793–95. Der Turm wurde erst 1895 angebaut.
  • römisch-katholische Kirche des Erzengels Michael aus dem 14. Jahrhundert, in den 17. und 18. Jh. instand gesetzt
  • Geburtshaus der Schriftstellerin Ľudmila Podjavorinská, heute ein Museum

Persönlichkeiten[Bearbeiten]