Cäsar Willich

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Cäsar Willich (* 11. November 1825 in Frankenthal; † 15. Juli 1886 in München) war ein deutscher Porträt- und Genremaler.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cäsar Willich war eines von sechs Kindern des Frankenthaler Advokaten und Politikers Friedrich Justus Willich. Sein mütterlicher Großvater war der Mainzer Klubist Joseph Schlemmer. Er studierte zwischen 1843 und 1845 an der Königlich Preußischen Akademie der bildenden Künste in Berlin Malerei bei Jakob Schlesinger. Ab 1846 setzte er sein Studium in München in den Ateliers von Karl Schorn, Moritz von Schwind und Karl Rahl fort. Nachdem er sich 1848 an der Märzrevolution beteiligte, musste er in die Schweiz fliehen.

Zwischen 1850 und 1853 studierte Willich im Atelier von Louis Gallait in Antwerpen, bevor er von 1853 bis 1856 nach Paris übersiedelte. Dort absolvierte er eine Ausbildung im Atelier von Thomas Couture. 1857 begab er sich nach Italien und lebte dort längere Zeit in Rom.

Nach seiner Amnestie kehrte Willich 1861 nach München zurück, wo er durch Vermittlung von Otto Wesendonck den Auftrag für ein Porträt von Richard Wagner erhielt.

Werke (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Porträt Richard Wagner, 1862
  • Eine Zigeunerin mit einer Eidechse spielend, Verbleib unbekannt
  • Porträt Richard Wagner, 1862, Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann Arthur Lier: Willich, Cäsar. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 43, Duncker & Humblot, Leipzig 1898, S. 277 f.
  • Annabelle Hosie: Willich, Cäsar, in: Savoy, Bénédicte und Nerlich, France (Hg.): Pariser Lehrjahre. Ein Lexikon zur Ausbildung deutscher Maler in der französischen Hauptstadt. Band 2: 1844–1870, Berlin/Boston 2015. ISBN 978-3-11-035006-7

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Cäsar Willich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien