Cölbe

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Wappen Deutschlandkarte
Cölbe
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Cölbe hervorgehoben

Koordinaten: 50° 51′ N, 8° 47′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Gießen
Landkreis: Marburg-Biedenkopf
Höhe: 206 m ü. NHN
Fläche: 26,68 km2
Einwohner: 6563 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 246 Einwohner je km2
Postleitzahl: 35091
Vorwahlen: 06421, 06427
Kfz-Kennzeichen: MR, BID
Gemeindeschlüssel: 06 5 34 006
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kasseler Straße 88
35091 Cölbe
Website: www.coelbe.de
Bürgermeister: Jens Ried (parteilos)
Lage der Gemeinde Cölbe im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Münchhausen (am Christenberg)BiedenkopfBreidenbachSteffenbergAngelburgBad EndbachDautphetalGladenbachLohraFronhausenWetter (Hessen)LahntalRauschenbergWohratalCölbeWeimar (Lahn)MarburgEbsdorfergrundNeustadt (Hessen)KirchhainAmöneburgStadtallendorfNordrhein-WestfalenLandkreis Waldeck-FrankenbergSchwalm-Eder-KreisLahn-Dill-KreisLandkreis GießenVogelsbergkreisKarte
Über dieses Bild

Cölbe ist eine Gemeinde im mittelhessischen Landkreis Marburg-Biedenkopf.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Cölbe liegt am Südrand des Burgwaldes, eines Teils des Westhessischen Berglandes, und grenzt direkt an die südlich gelegene Universitätsstadt Marburg. Der namengebende Ortsteil befindet sich innerhalb einer Flussschleife der Lahn, die hier ihre Hauptflussrichtung von Osten nach Süden ändert und in die von Osten kommend die Ohm einmündet.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cölbe liegt auf 190 m Höhe. Das Klima ist mild sowie allgemein warm und gemäßigt. Es gibt viel Niederschlag, selbst im trockensten Monat. Die Temperatur liegt im Jahresdurchschnitt bei 9,0 °C. 731 mm Niederschlag fallen innerhalb eines Jahres. Der niederschlagärmste Monat ist mit durchschnittlich 45 mm der Februar und der niederschlagsreichste der Juni mit 72 mm. Am wärmsten ist es im Monat Juli. Es werden dann durchschnittliche Temperaturen von 17,6 °C erreicht. Mit im Durchschnitt −0,1 °C ist der Januar der kälteste Monat des ganzen Jahres.[2]

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Sitz in Offenbach betreibt in Cölbe eine Klimastation – die einzige im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Seit November 1947 werden dort Daten wie Temperatur, Regenmenge und Sonnenschein aufgezeichnet.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cölbe grenzt im Nordwesten an die Stadt Wetter, im Nordosten an die Stadt Rauschenberg, im Osten an die Stadt Kirchhain, im Süden an die Stadt Marburg, sowie im Westen an die Gemeinde Lahntal (alle im Landkreis Marburg-Biedenkopf).

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Cölbe erfolgte unter dem Namen Culbe im Jahr 1244 in einer Urkunde der Stadt Weltzlar.[3] Weitere Erwähnungen erfolgenden unten den Ortsnamen (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[3] Kulbe (1309), Kolbe (1365), Koelbe (1370/1375), Kolwe (1440), Kolbe (1485), Kölb (1577) und Kölbe (1630).[3]

Im 14. Jahrhundert erhoben als Territorialherren die Herren von Fleckenbühl und der hessische Landgraf Machtansprüche auf den Ort. Bis in das 19. Jahrhundert soll der größte Teil der Bevölkerung als Leibeigne gearbeitet haben. 1850 brachte der Bahnanschluss den industriellen Fortschritt in den Ort.[3]

Zeit des Nationalsozialismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten setzte 1933 auch in Cölbe die Verfolgung von Regimegegnern ein. Zu den ersten Verhafteten gehörten im März 1933 der Sozialdemokrat und Ortsgruppenvorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold Balthasar Stauzebach und der kommunistische Maurer Josef Losekamm, die am 27. März in Bürglen in „Schutzhaft“ genommen wurden.[4] Der evangelische Pfarrer Bernhard Heppe (1898–1945) war in der Gemeinde seit 1924 tätig. Er war von 1933 bis 1943 Geschäftsführer der Bekennenden Kirche der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck und zählte zu den führenden Köpfen des protestantischen Widerstands. Er starb im September 1945 in jugoslawischer Kriegsgefangenschaft.

Unter der nationalsozialistischen Herrschaft wurden jüdische Bürger, Sinti und Regimegegner Opfer der Diktatur. Die jüdische Viehhändlerfamilie Heß lebte seit dem 19. Jahrhundert in der Alten Dorfstraße. 1919 heiratete David Buchheim in die Familie ein und betrieb eine Metzgerei. Als Demokrat war er ebenfalls Mitglied im Mitglied im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold. 1937 verließ er aufgrund der Schikanen der Nationalsozialisten mit seiner Frau Hilda Cölbe, floh zunächst nach Palästina und ließ sich 1947 in den USA nieder. Seine Brüder Max und Salomon sowie seine Schwester Henny Joseph wurden in den Konzentrationslagern Theresienstadt, Buchenwald und dem Vernichtungslager Sobibor ermordet. Auch zwei Angehörige der Familie Stern starben in Theresienstadt bzw. im Vernichtungslager Auschwitz. Die zehnköpfige Sinti- und Schaustellerfamilie Strauß wurde am 23. März 1943 nach Auschwitz deportiert, wo sieben Familienmitglieder starben. Stolpersteine und Gedenktafeln erinnern im Ort an die Opfer der Gewaltherrschaft.[5][6][7]

Hessische Gebietsreform[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen genehmigte die Landesregierung mit Wirkung vom 31. Dezember 1971 die freiwillige Eingliederung der Gemeinden Bernsdorf[8] und Reddehausen in die Gemeinde Cölbe im damaligen Landkreis Marburg. Mit gleichem Datum genehmigte sie sodann den Zusammenschluss der Gemeinden Cölbe und Schönstadt zu einer Gemeinde mit dem Namen Cölbe.[9] Die Gemeinde Bürgeln wurde kraft Landesgesetzes am 1. Juli 1974 eingegliedert.[10][11] Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden von Cölbe wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[12]

Staats- und Verwaltungsgeschichte im Überblick[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt die Staaten, zu denen Cölbe gehörte, bzw. die Verwaltungseinheiten, denen es unterstand:[3][13]

Gerichte seit 1821[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Edikt vom 29. Juni 1821 wurden in Kurhessen Verwaltung und Justiz endgültig getrennt. In Marburg wurde der Kreis Marburg für die Verwaltung eingerichtet und das Landgericht Marburg war als Gericht in erster Instanz für Cölbe zuständig. 1850 wurde das Landgericht in Justizamt Marburg umbenannt.[18] Nach der Annexion Kurhessens durch Preußen 1866 erfolgte am 1. September 1867 die Umbenennung des bisherigen Justizamtes in Amtsgericht Marburg.[19][20] Auch mit dem in Kraft treten des Gerichtsverfassungsgesetzes von 1879 blieb das Amtsgericht unter seinem Namen bestehen.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur 2011[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Cölbe 6726 Einwohner. Darunter waren 333 (4,9 %) Ausländer, von denen 119 aus dem EU-Ausland, 82 aus anderen Europäischen Ländern und 128 aus anderen Staaten kamen.[21] (Bis zum Jahr 2019 erhöhte sich die Ausländerquote auf 7,5 %.) Die Einwohner lebten in 2985 Haushalten. Davon waren 942 Singlehaushalte, 723 Paare ohne Kinder und 926 Paare mit Kindern, sowie 282 Alleinerziehende und 108 Wohngemeinschaften. In 453 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 2106 Haushaltungen lebten keine Senioren.[22]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: Historisches Ortslexikon[3]
• 1577: 30 (13 landgräfliche) Hausgesesse
• 1630: 13 (landgräflicher Anteil) Hausgesesse. (2 vierspännige, 1 zweispännige Ackerleute, 10 Einläuftige)
• 1681: 30 Hausgesesse
• 1748: 252 Einwohner.
• 1838: Familien: 42 nutzungsberechtigte, 35 nicht nutzungsberechtigte Ortsbürger, 36 Beisassen
Cölbe: Einwohnerzahlen von 1748 bis 2020
Jahr  Einwohner
1748
  
252
1800
  
?
1834
  
532
1840
  
514
1846
  
543
1852
  
622
1858
  
608
1864
  
634
1871
  
610
1875
  
617
1885
  
716
1895
  
860
1905
  
1.068
1910
  
1.166
1925
  
1.280
1939
  
1.621
1946
  
2.207
1950
  
2.382
1956
  
2.426
1961
  
2.451
1967
  
2.775
1970
  
2.817
1972
  
4.623
1975
  
6.062
1980
  
6.190
1985
  
6.181
1990
  
6.409
1995
  
6.901
2000
  
7.009
2005
  
7.108
2010
  
6.964
2011
  
6.726
2015
  
6.799
2020
  
6.563
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS[3]; 1972:[23]; Hessisches Statistisches Informationssystem[24]; Zensus 2011[21]
Ab 1972 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Erwerbstätigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quelle: Historisches Ortslexikon[3]
• 1748: Erwerbspersonen: ein Landschlachter, vier Leineweber, zwei Wirte, drei Schneider, zwei Schmiede, vier Wagner, ein Müller, 14 Tagelöhner
• 1838: Familien: 42 Ackerbau, 3 Gewerbe, 43 Tagelöhner
• 1961: Erwerbspersonen: 120 Land- und Forstwirtschaft, 386 Produzierendes Gewerbe, 302 Handel und Verkehr, 767 Dienstleistungen und Sonstiges.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Cölbe ist protestantisch geprägt. In den Ortsteilen Cölbe, Bürgeln, Schönstadt, Reddehausen (Kirchsaal) und Schwarzenborn gibt es evangelische Kirchen. Daneben gibt es in der Kerngemeinde Cölbe auch eine katholische Kirche sowie eine Evangelische Gemeinschaft, die 1901 aus einem Hausbibelkreis entstand.[25]

Historische Religionszugehörigkeit

Quelle: Historisches Ortslexikon[3]
• 1861: 0585 evangelisch-lutherische, 2 römisch-katholische Einwohner, 21 Mitglieder abweichender Sekten
• 1885: 0640 evangelische (= 89,39 %), 18 katholische (= 2,51 %), 50 andere Christen (= 6,98 %), 8 Juden (= 1,12 %)
• 1961: 2085 evangelische (= 85,07 %), 287 römisch-katholische (= 11,71 %) Einwohner.
• 1987: 4742 evangelische (= 78,61 %), 722 katholische (= 11,97 %), 568 sonstige (= 9,42 %) Einwohner[26]
• 2011: 4342 evangelische (= 64,56 %), 828 katholische (= 23,16 %), 1558 sonstige (= 23,16 %) Einwohner[26]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,[27] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[28][29][30]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021
    
Insgesamt 27 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften 2021 2016 2011 2006 2001
% Sitze % Sitze % Sitze % Sitze % Sitze
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 31,1 8 31,5 9 30,7 9 38,0 12 41,2 13
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 28,9 8 22,8 6 28,4 9 16,2 5 14,4 4
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 23,0 6 26,5 7 24,2 8 27,8 9 25,6 8
BL Bürgerliste der Gesamtgemeinde Cölbe 17,1 5 19,1 5 14,5 4 18,0 5 18,9 6
FDP Freie Demokratische Partei 2,2 1
Gesamt 100,0 27 100,0 27 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Ungültige Stimmen in % 2,1 4,2 3,7 2,7 2,2
Wahlbeteiligung in % 52,6 48,3 51,3 46,9 55,9
Sitz der Gemeindeverwaltung

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem Jahr 1993 werden in Hessen die Bürgermeister für sechs Jahre direkt gewählt.[31] 2018 wurde Jens Ried zum Bürgermeister gewählt und trat sein Amt am 16. Mai 2019 an. Sein Vorgänger war seit 2001 der Parteilose Volker Carle.[31]

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Cölbe unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu der polnischen Stadt Kościerzyna (Berent) und der sie umgebenden Landgemeinde. Die Partnerschaft besteht seit 1991. Betreut wird sie durch den Partnerschaftsverein Cölbe-Kościerzyna e.V.

Hiss- und Bannerflagge
Flagge Cölbe.svg
Banner Cölbe.svg


Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Cölbe
Blasonierung: „Im roten Schild ein silberner (weißer) Schrägbalken belegt mit sechs gestürzten roten Herzen in zwei Reihen.“
Wappenbegründung: Das Wappen basiert auf demjenigen des Ortsteils Schönstadt und ersetzt die drei schwarzen Herzen der Herren Milchling von Schönstadt durch die sechs roten Herzen für die Anzahl der Ortsteile.

Das Wappen und die Flagge sind in einer gesonderten Wappensatzung geschützt. Die Flagge wird dort folgendermaßen beschrieben:

„Die Flagge der Gemeinde Cölbe besteht in der linken Hälfte aus rotem und in der rechten Hälfte aus weißem Flaggentuch. Mittig aufgelegt zeigt die Flagge das Gemeindewappen.“[32]

Eine amtliche Hissflagge führt die Gemeinde nicht. Lokal wird jedoch, angelehnt an die Bannerflagge, eine rot-weiße Flaggenbahn, belegt mit dem Gemeindewappen verwendet.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alte Kirche Bürgeln
Evangelische Kirche Schwarzenborn

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sport und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Großgemeinde hält ein breites Angebot an traditionellen und modernen Sportarten sowie Bewegungsmöglichkeiten vor. Zunächst gibt es in allen 6 Ortsteilen Sportvereine mit einer Vielzahl von Angeboten: Trainings- und / oder Wettkampfbetrieb für Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Cricket, Fußball, Gymnastik, Handball, Jedermannsport, Leichtathletik, Psychomotorik, Tanzen, Tischtennis, Volleyball und Zumba.

An Sportanlagen stehen zur Verfügung: Im Ortsteil Bürgeln und Ortsteil Schönstadt jeweils eine kleine Sporthalle für Schulsport und Vereinssport mit Spielmöglichkeiten, Geräteturnen, Gymnastik, Tischtennis, Volleyball und Badminton u. ä. Im Ortsteil Cölbe wird die gemeindeeigene Großsporthalle mit 250 Zuschauer-Sitzplätzen für nahezu alle Sportarten genutzt. Die Cölber Sporthalle liegt an einem großzügigen Sport- und Bewegungsgelände. Hier gibt es zwei Fußball-Rasenplätze für die Ligaspiele, eine 400m Laufbahn, Weitsprunggrube, Cricketabschlagplatz, einen Beach-Volleyball-Feld und ein Sandplatz-Tennisanlage mit 4 Plätzen. Außerdem liegen auf dem Gelände zwei sanierte und rege genutzte Sportvereinsheime und ein Kinderspielplatz. Weitere Fußball-Rasenplätze befinden sich in Reddehausen, Schönstadt und Bürgeln. Schließlich sind die Bürgerhäuser in Schönstadt und Bürgeln mit Kegelbahnen ausgestattet.

Der Reitverein Cölbe e.V. bietet seinen 65 Mitgliedern (davon allein 29 Kinder und Jugendliche) auf einer privat zur Verfügung gestellten Reitanlage Voltigieren mit eigenen Trainerinnen an. Zudem befindet sich im Ortsteil Bürgeln eine familiär geführte Pferdepension mit Reithalle, Außenplatz und großer Weide- und Paddockfläche. Die Ohm-Auen und die Wälder der Lahnberge eignen sich für Ausritte.

Im Ortsteil Bernsdorf liegt ein 18-Loch-Golfplatz, der vom Oberhessischen Golfclub Marburg e.V. betrieben wird.

Im Sommer bieten sich die beiden durch Cölbe fließenden Flüsse Lahn und Ohm für Kanutouren an.

Innerhalb der Gemarkung liegen zwei Premium-Rundwanderwege – der Eibenhardtpfad (6,3 km) und der Junkernpfad (10 km). Zertifiziert sind sie mit dem Wandersiegel des Deutschen Wanderinstituts. Hinzukommt der "Cölber Rundwanderweg" (30 km), der alle Ortsteile der Gemeinde verbindet[33] und an einem besonderen Wandertag die Bürger der Gemeinde und ihre Gäste zusammenführt mit vielfältigen kulturellen und kulinarischen Angeboten in den Ortsteilen. Seit 2005 wurde er alle zwei Jahre als „Cölber Rotweinlauf“ veranstaltet[34] in Anlehnung an den französischen Medoc-Marathon, der an den Weingütern mit Degustation vorbeiführt. 2021 soll er unter dem Namen „Cölbe bewegt sich“ weniger das Sportliche als vielmehr das Gesellige betonen.

Nahe dem Ortsteil Schönstadt liegt der Verkehrslandeplatz Marburg-Schönstadt.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Cölbe gibt es 4 Kindergärten: Löwenzahn Cölbe und Lummerland Bürgeln, die von der Gemeinde geführt werden und Vogelnest Cölbe sowie Kindergarten Schönstadt, die von der Evangelischen Kirche betreut werden. Der Kindergarten Schönstadt nimmt auch Kinder der Ortsteile Schwarzenborn und Bürgeln auf. Diese Orte sind mit einem Kindergartenbus verbunden.[35]

Grundschulen existieren in den Ortsteilen Cölbe, Bürgeln sowie Schönstadt und liegen in der Trägerschaft des Landkreises Marburg-Biedenkopf.[36]

Die Hephata Ergotherapieschule Fokus gGmbH ist eine staatlich anerkannte Fachschule für Ergotherapie in Cölbe. Sie bietet in Kooperation mit der Zuyd Hogeschool Heerlen (Niederlande) einen modularen Studiengang (5 Semester ausbildungs- und berufsbegleitend) zum Erwerb des Bachelor of Science für Ergotherapeuten und Ergotherapeutinnen in Ausbildung und Beruf an.

Weitere Ausbildungsstätten wie Fachschulen, Fachoberschulen o. ä. oder (Berufliche) Gymnasien sind in den umliegenden Städten Marburg, Kirchhain oder Amöneburg zu finden. Die nächsten Hochschulen liegen in Marburg (Universität), Gießen (Universität und Fachhochschule) und Kassel (Universität).

Für die Erwachsenenbildung bietet der Landkreis eine Außenstelle der Volkshochschule Marburg-Biedenkopf.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Cölbe verfügt über eine große und vielfältige Vereinsstruktur. Größter Verein mit etwa 1000 Mitgliedern ist der TV Cölbe. Eine Vielzahl von Vereinen in den Ortsteilen garantiert das gesellschaftliche, sportliche und kulturelle Leben der Gemeinde.

Brauchtum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die seit 1984 als Verein eingetragene dörfliche „Burschenschaft Cölbe“ lässt jährlich im Sommer den „Stroh-Bären“ durch die Straßen Cölbes tanzen. Die Wickelung eines Jungburschen mit den Strohschichten benötigt allein eine Stunde. Die von Passanten und Anwohnern eingeworbenen Spenden gehen in das öffentliche Vereinsfest ein.[37]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betriebe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gedat Sonnenforum in Cölbe, Passiv-Bürohaus, Außenansicht
Gedat Sonnenforum in Cölbe, Passiv-Bürohaus, Innenansicht

Neben einer Reihe Handwerksbetriebe rund um das Thema Haus besitzt Cölbe wegen seiner guten Verkehrslage einige bedeutende Großhandelsbetriebe. Auch haben sich einige Spezialisten für bestimmte Produktbereiche angesiedelt (z. B. Software für Personaldienstleister, Produkte für den Motorschutz oder maßgeschneiderte elektronische Steuerungen).

Hinzu kommen zwei gemeinnützige Unternehmen: Die gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft in kommunaler Trägerschaft Integral und „Die Fleckenbühler“, eine therapeutische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft für etwa 120 suchtkranke Menschen. Sie führen seit 1984 einen 100 ha großen Landwirtschaftsbetrieb mit Käserei auf biologisch-dynamische Wirtschaftsweise in Cölbe-Schönstadt. Neben den landwirtschaftlichen Produkten bieten sie Umzüge und Transporte an. Schließlich betreiben sie auf dem Hofgut ein Bistro mit Hofladen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cölbe ist zumindest im größten Ortsteil neben Marburg mit 5 Buslinien und 3 Bahnlinien die am besten angebundene Gemeinde im Landkreis.[38] Hinzukommt ein gut ausgebautes Radwegenetz und ein Carsharing-Angebot im Ortsteil Schönstadt.

Bahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bahnhof Cölbe wird von folgenden Bahnstrecken bedient:

Es gibt stündliche Verbindungen nach Frankfurt am main, Marburg, Frankenberg (alle zwei Stunden weiter nach Brilon über Korbach) und Bad Laasphe (alle zwei Stunden weiter nach Erndtebrück). Des Weiteren gibt es einen Haltepunkt in Bürgeln, der an der Main-Weser-Bahn liegt.

Bus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Grund seiner günstigen Verkehrslage fahren insgesamt 5 Buslinien durch den Ortsteil Cölbe und zum Teil auch durch die anderen Ortsteile:[39]

  • MR-63 Bürgeln – Schwarzenborn – Schönstadt – Wetter
  • MR-72 Josbach – Rauschenberg – Cölbe – Marburg
  • MR-76 Marburg – Cölbe – Schönstadt – Bracht – Schwarzenborn
  • MR-78 Kirchhain/Amöneburg – Anzefahr – Cölbe – Marburg
  • 481 Wallau – Biedenkopf – Lahntal – Marburg

Fahrrad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Lage Cölbes an insgesamt fünf Fluss- und Bachläufen (Lahn, Ohm, Reddehäuser Bach und Rotes Wasser) hat den Bau von Radwegen begünstigt. So gibt es neben dem Lahnradweg, dem Ohmtal-Radweg und dem Burgwaldradweg über Schönstadt in den Burgwald auch die Verbindungen vom Kreisverkehr am Chausseehaus Richtung Bürgeln und von Bernsdorf Richtung Reddehausen.[40]

Energie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung beschloss 2011, dass die Gemeinde Cölbe (Verwaltung, Bürger und Unternehmen) bis zum Jahr 2040 die Nutzung von 100 % erneuerbaren Energien anstrebt und gleichzeitig den Maßnahmen für Energieeinsparung und -effizienz einen hohen Stellenwert einräumt. Dieses Ziel soll in enger Zusammenarbeit mit den zu beteiligenden Akteuren realisiert werden. Zwei Meilensteine auf dem Weg dahin sind die Nahwärmegenossenschaft Schönstadt und der Solaracker in Bernsdorf.

In Schönstadt haben Bürger eine Genossenschaft gegründet, um die Abwärme eines nahegelegenen Heizkraftwerkes, das die Baumrinde eines Sägewerks in Strom umwandelt, zum Heizen ihrer Häuser zu nutzen. Seit 2012 fließt die Wärme durch ein 13 km langes Rohrnetz und versorgt 294 Häuser. Das ist ein Anteil von 80 %. So werden jährlich rund 800.000 Liter Heizöl ersetzt.

Baumrinde für Biomasse-Heizkraftwerk, das Abwärme in das Nahwärmenetz von Schönstadt liefert

Im Ortsteil Bernsdorf entstand auf einer verfüllten Kiesgrube eine 3,3 Megawatt große Solarstromanlage, die seit 2012 jährlich rund 3 Millionen Kilowattstunden ins Stromnetz einspeist. Das sind 13 % des Cölber Stromverbrauchs. Geplant und gebaut wurde die Anlage von zwei ortsansässigen Solarunternehmen. Eigentümer sind die Gemeinde Cölbe und Cölber Bürger.

Photovoltaik-Freiflächenanlage von 3,3 Megawatt mit 3 Mio. kWh Jahresproduktion in Cölbe-Bernsdorf

Gesundheit und Soziales[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Insgesamt 13 Ärzte sind in Cölbe niedergelassen. Hinzu kommen 5 Zahnärzte und 1 Tierarzt. Auch eine Apotheke gehört zur medizinischen Versorgung.

Die Kinder- und Jugendarbeit wird von dem gemeinnützigen Cölber Verein, „Junge Entwicklung Fördern e. V.“ (JEF e. V.) im Auftrag der Gemeinde gestaltet.

Ein Seniorennetzwerk kümmert sich in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Marburg-Biedenkopf um die Älteren. Ehrenamtliche bieten vielfältige Angebote und fördern die Vernetzung. Ihre Arbeit wird seit 2021 durch eine hauptamtliche Seniorenbeauftragte unterstützt. Ein neu gegründeter Bürgerschaftshilfe-Verein will durch Hilfen im Alltag, Besuchsdienste und Begleitung ältere Menschen mit Pflege- oder Hilfebedarf in ihrer Selbstständigkeit unterstützen.

Die Marburger Altenhilfe St. Jakob gGmbH, eine gemeinnützige, konfessionsungebundene und kommunale Trägerorganisation der Altenhilfe, betreibt in Cölbe die „Hausgemeinschaften St. Jakob“. Jeweils 10 Bewohner haben dort ihren eigenen Wohn- und Versorgungsbereich. Auch der steigenden Anzahl an Demenzkranken wurden bei dem neuen Konzept berücksichtigt. Das Bistro „Culina“ steht Bewohnern und Gästen offen.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Institut für theoretische Geodäsie in Bonn hatte ermittelt, dass der Mittelpunkt der Europäischen Union nach der Erweiterung 2004 auf den Koordinaten 50° 51′ 10″ N, 8° 46′ 43″ O liegt. Dieser Punkt befand sich auf dem Gemeindegebiet von Cölbe, 895 Meter vom Ortsmittelpunkt entfernt, in der Straße Kaschubenweg. Andere Berechnungsmethoden lieferten andere Ergebnisse (siehe hier).

Schild am Ortseingang

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Cölbe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2020 nach Gemeinden (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Klima Cölbe, Climate-Data.org
  3. a b c d e f g h i Cölbe, Landkreis Marburg-Biedenkopf. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  4. https://www.coelbe.de/leben-in-coelbe/soziales/erinnerungskultur-in-coelbe/irmgard-teil-1
  5. mittelhessischer-landbote.de/data/documents/Presseerklaerung-Maerz-2018-mit-Fotos.pdf
  6. https://www.op-marburg.de/Landkreis/Nordkreis/Sonja-Strauss-aus-Coelbe-hat-Auschwitz-ueberlebt
  7. https://www.coelbe.de/leben-in-coelbe/soziales/erinnerungskultur-in-coelbe
  8. Eingliederung der Gemeinde Bernsdorf in die Gemeinde Cölbe, Landkreis Marburg vom 10. Dezember 1970. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1970 Nr. 52, S. 2447, Punkt 2463 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 4,8 MB]).
  9. Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 22. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 2, S. 47, Punkt 50 Abs. 5 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 4,8 MB]).
  10. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Biedenkopf und Marburg und der Stadt Marburg (Lahn) (GVBl. II 330-27) vom 12. März 1974. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 9, S. 154, § 6 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,0 MB]).
  11. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 403.
  12. Hauptsatzung. (PDF; 2,78 MB) § 4. In: Webauftritt. Gemeinde Cölbe, abgerufen im September 2021.
  13. Michael Rademacher: Land Hessen. Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006. In: treemagic.org.
  14. Georg Landau: Beschreibung des kurfürstenthums Hessen. T. Fischer, Kassel 1842, S. 370 (online bei HathiTrust’s digital library).
  15. Die Zugehörigkeit des Amtes Marburg anhand von Karten aus dem Geschichtlicher Atlas von Hessen: Hessen-Marburg 1567–1604., Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt 1604–1638. und Hessen-Darmstadt 1567–1866.
  16. Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818. Verlag d. Waisenhauses, Kassel 1818, S. 100 (online bei Google Books).
  17. Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend, Anlage: Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken. Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. (kurhess GS 1821) S. 73 f.
  18. Neueste Kunde von Meklenburg/ Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und den freien Städten, aus den besten Quellen bearbeitet. im Verlage des G. H. G. privil. Landes-Industrie-Comptouts., Weimar 1823, S. 158 ff. (online bei HathiTrust’s digital library).
  19. Verordnung über die Gerichtsverfassung in vormaligen Kurfürstentum Hessen und den vormals Königlich Bayerischen Gebietstheilen mit Ausschluss der Enklave Kaulsdorf vom 19. Juni 1867. (PrGS 1867, S. 1085–1094)
  20. Verfügung vom 7. August 1867, betreffend die Einrichtung der nach der Allerhöchsten Verordnung vom 19. Juni d. J. in dem vormaligen Kurfürstentum Hessen und den vormals Königlich Bayerischen Gebietstheilen mit Ausschluss der Enklave Kaulsdorf, zu bildenden Gerichte (Pr. JMBl. S. 221–224)
  21. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeit (Gruppen):  Cölbe. In: Zensus 2011. Statistisches Bundesamt, abgerufen im April 2022.
  22. Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,0 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 26 und 66;.
  23. Kommunalwahlen 1972; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 4. August 1972. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 33, S. 1424, Punkt 1025 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,9 MB]).
  24. Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  25. Evangelische Gemeinschaft Cölbe
  26. a b Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 75;.
  27. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  28. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  29. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2011.
  30. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  31. a b Bürgermeister-Direktwahlen in Cölbe. In: Statistik.Hessen. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im Januar 2021.
  32. Wappensatzung der Gemeinde Cölbe. Abgerufen am 22. September 2021.
  33. Rundweg entlang seiner 6 Ortsteile, auf outdooractive.com, abgerufen am 19. Februar 2021
  34. Rotweinlauf - unser "Highlight", auf coelbe.de, abgerufen am 19. Februar 2021
  35. Kindertagesstätten, auf coelbe.de, abgerufen am 19. Februar 2021
  36. Grundschulen, auf coelbe.de, abgerufen am 19. Februar 2021
  37. Oberhessische Presse vom 19. August 2009, S. 8: „Der Stroh-Bär tanzt auf Cölbes Straßen“
  38. Liniennetzplan. Abgerufen am 23. März 2021.
  39. Fahrplan des RNVs
  40. Karten und Landschaften - Dr. Lutz Münzer - Karten. Abgerufen am 23. März 2021 (deutsch).