CDU Rheinland-Pfalz

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CDU Rheinland-Pfalz
Vorsitzende Logo
Julia Klöckner 2016.tif
Julia Klöckner 
CDU logo.svg
Basisdaten
Gründungsdatum: 14. Februar 1947
Gründungsort: Bad Kreuznach
Vorsitzende: Julia Klöckner
Stellvertreter: Christian Baldauf
Günther Schartz
Schatzmeister: Winfried Görgen
Generalsekretär: Patrick Schnieder
Parlamentsmandate:
35/101
Mitglieder: rund 44.000 (Stand: 2014)[1]
Website: www.cdurlp.de

Die CDU Rheinland-Pfalz ist der Landesverband der CDU in Rheinland-Pfalz. Von 1947 bis 1991 war sie stärkste Partei im Landtag und stellte während dieser Zeit den Ministerpräsidenten. Seit 1991 befindet sich die Landespartei in der Opposition. Der langjährige deutsche Bundeskanzler Helmut Kohl ist Mitglied des Landesverbandes.

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landesvorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Wahl auf dem 70. Landesparteitag der CDU Rheinland-Pfalz in Wittlich am 20. November 2016 setzt sich der Landesvorstand wie folgt zusammen:[2]

Vorsitzende Julia Klöckner
Stellvertretende Vorsitzende Christian Baldauf, Günther Schartz
Generalsekretär Patrick Schnieder
Schatzmeister Winfried Görgen
Beisitzer Andreas Biebricher, Martin Binder, Horst Gies, Marcus Klein, Udo Köhler, Alexander Licht, Eva Lohse, Klaus Lütkefedder, Bernhard Matheis, Christina Rauch, Jörg Röder, Dorothea Schäfer, Flavia Schardt, Hedi Thelen, Susanne Thelen
Kooptierte Mitglieder des Landesvorstandes Maria Böhmer (Staatsministerin im Bundeskanzleramt), Hans-Josef Bracht (Vizepräsident des Landtages von Rheinland-Pfalz), Bernhard Henter (CDU-Bezirksvorsitzender von Trier), Adolf Weiland (CDU-Bezirksvorsitzender von Koblenz-Montabaur), Christian Baldauf (CDU-Bezirksvorsitzender von Rheinhessen-Pfalz), Peter Bleser (Vorsitzender der Landesgruppe im Bundestag), Johannes Steiniger (Vorsitzender der Jungen Union), Birgit Collin-Langen (Frauen-Union), Anke Beilstein (Kommunalpolitische Vereinigung der CDU und CSU Deutschlands), Franziska Pfisterer (Vorsitzende des Rings-Christlich-Demokratischer Studenten), Frank Gotthardt (Vorsitzender des Wirtschaftsrats), Gereon Haumann (Vorsitzender des Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung), Helga Hammer (Vorsitzende der Senioren-Union), Adolf Kessel (Vorsitzender der Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft), Stefan Grieser-Schmitz[3] (Vorsitzender der Christdemokraten für das Leben), Helmut Martin (Vorsitzender des Arbeitskreises Christlich Demokratischer Juristen), Markus Rheinbold (Vorsitzender Arbeitskreis Christlich Demokratischer Lehrerinnen und Lehrer), Nikolaus Poppitz[4] (Vorsitzender der Ost- und Mitteldeutsche Vereinigung), Wolfgang Reeder (Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises), Leon Gläßer, (Vorsitzender der Schüler Union), Markus Pingel (Vorsitzender Lesben und Schwule in der Union), Karl-Heinz van Lier (Leiter des Bildungswerkes Mainz der Konrad-Adenauer-Stiftung), Jörg Röder (Mitgliederbeauftragter), Erwin Rüddel (Sportbeauftragter), Werner Langen (Beauftragter für Europa), Andreas Göbel (Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion), Olaf Quandt (Pressesprecher der CDU-Fraktion), Klaus Hafner (Projektgruppe Sport), Martin Brandl (Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion)

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Landesverband der CDU in Rheinland-Pfalz besteht aus drei Bezirksverbänden, 36 Kreisverbänden und 200 Gemeindeverbänden und weit über 1000 Ortsverbänden.

Der rheinland-pfälzische Landesverband umfasst insgesamt 36 Kreisverbände:[5]
Ahrweiler, Altenkirchen, Alzey-Worms, Bad Dürkheim, Bad Kreuznach, Bernkastel-Wittlich, Birkenfeld, Bitburg-Prüm, Cochem-Zell, Donnersberg, Frankenthal, Germersheim, Kaiserslautern-Land, Kaiserslautern-Stadt, Koblenz, Kusel, Landau, Ludwigshafen, Mainz-Bingen, Mainz-Stadt, Mayen-Koblenz, Neustadt, Neuwied, Pirmasens, Rhein-Hunsrück, Rhein-Lahn, Rhein-Pfalz, Speyer, Südliche Weinstraße, Südwestpfalz, Trier-Saarburg, Trier-Stadt, Vulkaneifel, Westerwald, Worms, Zweibrücken

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung (1945–1947)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

CDU Plakat aus dem Landtagswahlkampf 1947

Im September 1945 wurde von einer Gruppe Trierer Persönlichkeiten wie der Studienrätin Mathilde Gantenberg die Christlich-Demokratische Partei (CDP) gegründet, die im Dezember desselben Jahres auf Bezirksebene von der französischen Besatzungsbehörde zugelassen wurde.[6] In Koblenz wurde die CDP im Januar 1946 zugelassen. Am 31. Januar 1946 erfolgte der Zusammenschluss der CDP-Bezirksverbände Trier, Koblenz und Montabaur zur Provinzialpartei Rheinland-Hessen-Nassau.

In Rheinhessen und der Pfalz wurde hingegen ein Landesverband der Christlich-Demokratischen Union (CDU) gegründet. Die erste lokale Gründung erfolgte in Landau. Dort wurde bereits im September 1944 der Gedanke einer überkonfessionellen Partei diskutiert. Initiatoren waren Johannes Finck, katholischer Pfarrer (ehemals Zentrum) und Gustav Wolff, evangelischer Lehrer (ehemals Zentrum). Am 20. Dezember 1945 wurde in der "Turmzimmerkonferenz" in Winzingen der Name CDU und Verzicht auf eine Wiedergründung des Zentrums beschlossen. Die Gründung am 27. Januar 1946 mit paritätischem Vorstand. Die Zulassung erfolgte am 5. März 1946.

In Rheinhessen bildete sich um Lorenz Diehl (ehemaliger Generalsekretär des Zentrums im Volksstaat Hessen) und Jakob Bieroth am 5. Januar 1946 die "Christlich-Soziale Volkspartei". Am 3. März erfolgte unter Druck der Besatzungsmacht die Einigung auf "CDU Hessen-Pfalz". Infolgedessen existierten am 30. August 1946 bei der Bildung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz zwei christdemokratisch ausgerichtete Parteien im Land. Eine Einigung der Gruppen erwies sich als schwierig. In der beratenden Landesversammlung wurde ein "christlich-demokratischer Block" statt einer gemeinsamen Fraktion gebildet.

Bei den ersten freien Wahlen wurde die christdemokratischen Parteien mit Abstand stärkste Kraft. Bei den Gemeindewahlen am 15. September 1946 erhielten sie 45,2 % der Stimmen (SP 24,5 %, KP 6,5 %, Sozialer Volksbund 1 %, Parteilose 28,8 %), bei den Kreistagswahlen am 13. Oktober 1946 sogar 54,9 % (SP 30,2, KP 7,4, Sozialer Volksbund 4,9, Liberale Partei 2,5, Deutsche Partei 0,1). Die Christdemokraten erreichten sowohl in den katholischen wie in den protestantischen Gebieten hohe Werte.

Am 2. Dezember 1946 wurde Wilhelm Boden von den französischen Besatzungsbehörden auf Initiative von Claude Hettier de Boislambert zum provisorischen Ministerpräsidenten des neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz ernannt. Dem ersten Landeskabinett gehörten neben Christdemokraten auch zwei SPD-Mitglieder an. Landesminister für Wiederaufbau und Verkehr wurde das KPD-Mitglied Willy Feller.

Ministerpräsident Peter Altmeier (1966, vorne rechts) bei einer Plenarsitzung im Bundesrat
Das Peter-Altmeier-Denkmal in Koblenz

Am 14. Februar 1947 kam es zum Treffen der Parteivorstände aus den fünf Regierungsbezirken Trier, Koblenz, Montabaur, Rheinhessen und Pfalz, um einen Landesverband zu bilden. Den Vorsitz der neu gegründeten Landespartei „CDU Rheinland-Pfalz“ übernahm der in Saarbrücken geborene CDU-Politiker Peter Altmeier.[7] Der erste Landesparteitag am 25. März 1947 bestätigte diese Wahl. Die CDU RLP war Herausgeber der Parteizeitung "Der Westen - Christlich-Demokratische Rundschau" mit einer Startauflage im Mai 1947 von 100.000 Exemplaren. Die Zeitung erschien in Neuwied bis April 1949.

Die Zeit unter Peter Altmeier und Helmut Kohl (1947–1976)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der ersten Landtagswahl am 18. Mai 1947 stellte Boden ein nur aus CDU-Mitgliedern bestehendes Kabinett zusammen. Boden übernahm darin neben dem Amt des Ministerpräsidenten auch das Innenministerium. Boden wurde allerdings wegen seiner kritischen Haltung gegenüber protestantischen Heimatvertriebenen als Ministerpräsident für die Landes-CDU unhaltbar.

Am 9. Juli 1947 wurde Peter Altmeier zum Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz gewählt und läutete damit die 22 Jahre andauernde „Ära Altmeier“ ein. 1948 bis 1967 übte Altmeier in Personalunion auch das Amt des Wirtschaftsministers aus.[8] Altmeier regierte 1947 bis 1951 zusammen mit SPD, LDP und KPD. Am 13. Juni 1951 bildete er eine schwarz-gelbe Koalition.

1966 folgte ihm Helmut Kohl als Chef der Landes-CDU nach, 1969 auch im Amt des Ministerpräsidenten. Kohl konnte als Spitzenkandidat seiner Partei 1971 die absolute Mehrheit erringen. 1973 wurde Kohl als Nachfolger von Rainer Barzel zum neuen Bundesvorsitzenden der CDU gewählt. Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 1975 gelang es Kohl erneut, eine absolute Landtagsmehrheit seiner Partei zu erlangen. Ein Jahr später trat er als Kanzlerkandidat der Unionsparteien bei der Bundestagswahl 1976 an und erreichte mit 48,6 % das bis dahin zweitbeste Ergebnis der Union bei einer Bundestagswahl. Da jedoch SPD und FDP zusammen mehr Mandate als CDU und CSU erhielten, blieb Helmut Schmidt Bundeskanzler und setzte die seit 1969 im Bund bestehende sozialliberale Koalition fort, während Kohl als Oppositionsführer nach Bonn ging.

Die Zeit unter Bernhard Vogel und zunehmende innerparteiliche Querelen (1976–1991)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kohls Nachfolger im Amt des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten wurde der langjährige Kultusminister Bernhard Vogel. In seiner Zeit als Ministerpräsident trieb Vogel unter anderem den Ausbau der Hochschullandlandschaft in Rheinland-Pfalz voran. Auch mit Vogel an der Spitze konnte die Landes-CDU ihre absolute Mehrheit 1979 und 1983 vorerst verteidigen.

Helmut Kohl (1984) als Bundeskanzler

Nach dem Bruch der sozialliberalen Koalition im Bund, wurde Kohl im Oktober 1982 im Zuge eines konstruktiven Misstrauensvotums gegen Helmut Schmidt von einer Parlamentsmehrheit aus CDU, CSU und FDP zum Bundeskanzler gewählt. Kohl hatte das Amt bis 1998 inne, wobei er sich stets auf eine schwarz-gelbe Koalition stützte.

Bernhard Vogel (1981) als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz kam es allerdings im Laufe der Zeit zu innerparteilichen Widerständen gegen Vogels Amtsführung. Als bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 1987 die CDU beinahe sieben Prozentpunkte und damit die absolute Mehrheit verlor und die Grünen erstmals in den rheinland-pfälzischen Landtag einzogen, sahen sich die parteiinternen Kritiker Vogels gestärkt. Nach der Wahl konnte zwar eine schwarz-gelbe Koalition gebildet werden, jedoch wurde vom damaligen Fraktionsvorsitzenden Hans-Otto Wilhelm gefordert, Vogel solle den Landesvorsitz abgeben. Die folgende Kampfkandidatur um den Parteivorsitz 1988 konnte Wilhelm für sich entscheiden, während Vogel unterlag. Daraufhin trat Vogel mit den Worten „Gott schütze Rheinland-Pfalz“ auch vom Amt des Ministerpräsidenten zurück.

Carl Ludwig Wagner erklärte sich bereit, Vogels Nachfolge zu übernehmen. Wagner geriet jedoch unter anderem wegen seiner Sympathiebekundung für eine potenzielle Koalition mit den Republikanern in die Kritik. 1991 führte Wagner die mittlerweile stark zerstrittene Landespartei zur ersten Niederlage bei einer rheinland-pfälzischen Landtagswahl.[9] Die CDU wurde nur mehr zweitstärkste Kraft im Landtag und konnte auch zusammen mit der FDP keine absolute Mehrheit der Mandate erreichen. Der Spitzenkandidat der SPD, Rudolf Scharping, bildete sodann eine Koalition mit der FDP und löste Wagner als Ministerpräsident ab, während die CDU fortan die Landtagsopposition bildete.[10]

Oppositionszeit (seit 1991)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der schweren Wahlniederlage der CDU gab Wilhelm bereits 1992 den Parteivorsitz ab. Ihm folgte Werner Langen, der im Kabinett Wagner das Landwirtschaftsministerium geführt hatte. Langen amtierte jedoch nur ein Jahr.

Bei der Landtagswahl 1996 trat der neue Landesvorsitzende Johannes Gerster als Spitzenkandidat seiner Partei gegen den Nachfolger Scharpings, Kurt Beck (SPD), an. Obwohl die SPD fünf Prozentpunkte verlor, das Ergebnis der Landes-CDU der letzten Landtagswahl gehalten werden konnte und sich sogar eine rechnerische schwarz-gelbe Landtagsmehrheit ergeben hatte, wurde die rot-gelbe Koalition fortgesetzt und die CDU verblieb in der Opposition. Gerster übernahm nach der Wahl auch das Amt des Fraktionschefs und wurde somit Oppositionsführer im Landtag. Bereits 1997 trat Gerster jedoch sowohl vom Vorsitz der Landespartei als auch vom Vorsitz der Landtagsfraktion zurück.

Nachfolger in beiden Ämtern wurde Christoph Böhr, der bereits 1994 bis 1996 die Fraktion geführt hatte. 2001 trat Böhr, obwohl ihm geringe Popularitätswerte attestiert wurden, als Spitzenkandidat der Landespartei an.[11] Die rheinland-pfälzische CDU erhielt das bis dahin schlechteste Ergebnis und musste in der Opposition verbleiben, während die sozialliberale Koalition unter Beck abermals fortgesetzt wurde.[12] Böhr blieb Landespartei- und Fraktionschef und übernahm 2002 bis 2006 auch die Aufgaben eines stellvertretenden Bundesvorsitzenden der CDU. 2005 kam es zu einer Mitgliederbefragung der CDU Rheinland-Pfalz über die Spitzenkandidatur im folgenden Jahr, bei der es Böhr gelang, sich gegen den Trierer Bezirksvorsitzenden Peter Rauen durchzusetzen. Nachdem die CDU bei der Landtagswahl 2006 ihr bislang schlechtestes Ergebnis in Rheinland-Pfalz erzielte und die SPD die absolute Mehrheit der Landtagsmandate errang, trat Böhr als Partei- und Fraktionschef zurück.[13] In beiden Ämtern folgte ihm 2006 Christian Baldauf nach.[14]

Landesgeschäftsstelle der CDU Rheinland-Pfalz in Mainz

2009 schlug Baldauf die damalige Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Julia Klöckner als Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2011 vor.[15] Im September 2010 folgte Klöckner Baldauf im Amt des Landesvorsitzenden.[16]

Die CDU Rheinland-Pfalz musste am 20. Dezember 2010 zugeben, dass sie ihren Wahlkampf im Jahre 2006 illegal finanziert hatte. Generalsekretär Rosenbauer gestand ein, dass die Agentur C4 Consulting ihre Beratungsleistungen 2005/2006 im Wesentlichen für den Wahlkampf der rheinland-pfälzischen Christdemokraten erbracht hatte.[17][18]

Unter der Führung Klöckners konnte die CDU ihr Landesergebnis bei der Landtagswahl 2011 erstmals seit 1983 wieder verbessern, doch blieb die Partei hinter der Landes-SPD, die die absolute Mandatsmehrheit verlor, nach wie vor nur zweite Kraft. Während in Rheinland-Pfalz erstmals eine rot-grüne Landesregierung gebildet wurde, blieb die CDU weiterhin in der Opposition. Klöckner übernahm nach der Wahl auch den Vorsitz der Landtagsfraktion.[19][20] Baldauf übernahm sowohl im Landesvorstand als auch in der Fraktion einen der Stellvertreterposten.

Parteivorsitzende des Landesverbandes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name[21] Beginn der Amtszeit Ende der Amtszeit
Thomas Dehler (3. von links) Peter Altmeier 1946 1966
Helmut Kohl Helmut Kohl 1966 1974
Bernhard Vogel Bernhard Vogel 1974 1988
Hans-Otto Wilhelm Hans-Otto Wilhelm 1988 1992
Werner Langen Werner Langen 1992 1993
Johannes Gerster Johannes Gerster 1993 1997
Christoph Böhr Christoph Böhr April 1997 26. März 2006
Christian Baldauf Christian Baldauf 26. März 2006 25. September 2010
Julia Klöckner Julia Klöckner 25. September 2010 amtierend

Fraktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fraktionsvorsitzende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Wilhelm Gaddum (1981, 3. von rechts)
Jahre Vorsitzender
1947 Peter Altmeier
1947–1951 Alois Zimmer
1951–1961 Wilhelm Boden
1961–1963 Hermann Matthes
1963–1969 Helmut Kohl
1969–1971 Johann Wilhelm Gaddum
1971–1972 Willi Hörter
1973–1976 Kurt Böckmann
1976–1981 Rudi Geil
1981–1987 Hans-Otto Wilhelm
1987–1988 Emil Wolfgang Keller
1988–1994 Hans-Otto Wilhelm
1994–1996 Christoph Böhr
1996–1997 Johannes Gerster
1997–2006 Christoph Böhr
2006–2011 Christian Baldauf
seit 2011 Julia Klöckner

Aktuelle Zusammensetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 17. Landtag von Rheinland-Pfalz ist die Fraktion der CDU mit insgesamt 35 Abgeordneten, davon 12 Frauen und 23 Männer, vertreten.

Fraktionsvorstand[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Abgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anke Beilstein, Michael Billen, Ellen Demuth, Josef Dötsch, Peter Enders, Guido Ernst, Susanne Ganster, Christoph Gensch, Horst Gies, Bernhard Henter, Dirk Herber, Simone Huth-Haage, Adolf Kessel, Marlies Kohnle-Gros, Matthias Lammert, Elfriede Meurer, Reinhard Oelbermann, Dorothea Schäfer, Arnold Schmitt, Marion Schneid, Gordon Schnieder, Gerd Schreiner, Ralf Seekatz, Hedi Thelen, Michael Wäschenbach, Thomas Weiner, Gabriele Wieland, Johannes Zehfuß

Ergebnisse bei den Landtagswahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Landtagswahlergebnisse[22]
Jahr Stimmen Sitze Spitzenkandidat
1947 47,2 % 48 Peter Altmeier
1951 39,2 % 43 Peter Altmeier
1955 46,8 % 51 Peter Altmeier
1959 48,4 % 52 Peter Altmeier
1963 44,4 % 46 Peter Altmeier
1967 46,7 % 49 Peter Altmeier
1971 50,0 % 53 Helmut Kohl
1975 53,9 % 55 Helmut Kohl
1979 50,1 % 51 Bernhard Vogel
1983 51,9 % 57 Bernhard Vogel
1987 45,1 % 48 Bernhard Vogel
1991 38,7 % 40 Carl-Ludwig Wagner
1996 38,7 % 41 Johannes Gerster
2001 35,3 % 38 Christoph Böhr[23]
2006 32,8 % 38 Christoph Böhr[24]
2011 35,2 % 41 Julia Klöckner
2016 31,8 % 35 Julia Klöckner

Ergebnisse bei den Bundestagswahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundestagswahlergebnisse
in Prozent
50%
40%
30%
20%
10%
0%
Bundestagswahlergebnisse[25]
Jahr Stimmenanzahl Stimmenanteil Sitze
1949 702.125 49,0 % 13
1953 924.932 52,1 % 18
1957 1.019.709 53,7 % 18
1961 964.270 48,9 % 16
1965 1.013.573 49,3 % 16
1969 982.640 47,8 % 16
1972 1.090.339 45,9 % 15
1976 1.211.208 49,9 % 16
1980 1.118.216 45,6 % 15
1983 1.241.886 49,6 % 16
1987 1.110.633 45,1 % 15
1990 1.078.796 45,6 % 17
1994 1.061.643 43,8 % 15
1998 975.258 39,1 % 14
2002 967.011 40,2 % 13
2005 877.632 36,9 % 12
2009 767.487 35,0 % 13
2013 958.655 43,3 % 16

Rheinland-pfälzische Abgeordnete der CDU im Bundestag[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maria Böhmer (2010), Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin

Abgeordnete der rheinland-pfälzischen CDU im Europäischen Parlament[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz mit Parteimitgliedschaft in der CDU[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgenden Politiker waren in der Position des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz Mitglied der CDU.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: CDU Rheinland-Pfalz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 50 Jahre CDU Rheinland-Pfalz. Festveranstaltung am 30. September 1995 in der Rheingoldhalle in Mainz, Ingelheim 1995.
  • 50 Jahre CDU-Landesverband Rheinland-Pfalz. Festveranstaltung am 14. Februar 1997 in Bad Kreuznach, Mainz 1997.
  • Michael Kißener: Kleine Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz 1945–2005, Karlsruhe 2006.
  • Kleinmann, Hans-Otto: Geschichte der CDU, Stuttgart 1993.
  • Martin, Anne: Die Entstehung der CDU in Rheinland-Pfalz, München 1995.
  • Schmid, Josef: Die CDU, Opladen 1990.
  • Rheinland-Pfalz – Unser Land; Hrsg.: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz; Mainz, 3. Auflage 2012 ISBN 978-3-89289-012-6
  • Winfried Becker: "CDU und CSU 1945 – 1950", 1987, ISBN 3-7758-1151-6, Seite 97-107

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bericht des SWR
  2. Landesvorstand der CDU Rheinland-Pfalz
  3. CDL-Online - Landesverbände. In: www.cdl-online.de. Abgerufen am 23. November 2016.
  4. Landesvorstand. In: CDU Rheinland-Pfalz. (cdurlp.de [abgerufen am 23. November 2016]).
  5. CDU Kreisverbände in Rheinland-Pfalz
  6. die Französische Besatzungszone erlaubte die Verordnung Nr. 32 vom 13. Dezember 1945 die Gründung von Parteien auf überregionaler Ebene.
  7. Geschichte der CDU Rheinland-Pfalz – Geschichte des Landesverbandes, Artikel der Konrad-Adenauer-Stiftung
  8. Pool von Spielern, Artikel auf SpiegelOnline
  9. Christian Werwath: Müde im Südwesten, Artikel auf der Homepage des Göttinger Instituts für Demokratieforschung
  10. Entwicklung und Wandel des Parteiensystems in Rheinland-Pfalz – Von der Vorherrschaft der CDU zur Dominanz der SPD? (PDF; 2,3 MB)
  11. "Magna cum laude" in die Machtlosigkeit?, Artikel auf SpiegelOnline
  12. Beck stärker als je zuvor, Artikel auf SpiegelOnline
  13. Böhr tritt zurück, Artikel auf FocusOnline
  14. Baldauf neuer CDU-Landeschef, Artikel auf FocusOnline
  15. Frühere Weinkönigin soll Beck herausfordern, Artikel auf FocusOnline
  16. Klöckner neue Landesvorsitzende CDU-Spitzenkandidatin in Rheinland-Pfalz folgt Baldauf, Artikel in der Frankfurter Allgemeine Zeitung (Archiv)
  17. Finanzaffäre in der CDU Rheinland-Pfalz, Artikel auf tagesspiegel.de am 22. Dezember 2010
  18. Landes-CDU räumt unzulässige Parteispenden ein, Artikel auf SpiegelOnline
  19. Klöckner neue CDU-Fraktionschefin, Artikel auf handelsblatt.com
  20. Koalitionsvertrag von Rot-Grün steht, Artikel auf FocusOnline
  21. Foto-Doku: Die CDU-Landeschefs von 1946 bis heute
  22. Ergebnisse der Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz
  23. SPD siegt in Mainz, Artikel auf rp-online.de
  24. Kontinuität ist Trumpf, Artikel in Süddeutsche Zeitung
  25. Ergebnisse der Bundestagswahlen