CFR Cluj

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CFR Cluj
CFR Cluj.svg
Basisdaten
Name Căile Ferate Române 1907 Cluj
Sitz Cluj-Napoca
Gründung 1907
Farben violett/weiß
Präsident RumänienRumänien Marian Bagacean
Website cfr1907.ro
Erste Mannschaft
Cheftrainer RumänienRumänien Dan Petrescu
Spielstätte Dr.-Constantin-Rădulescu-Stadion
Plätze 23.500
Liga Liga 1
2017/18 1. Platz Star full.svg Meister
Heim
Auswärts

CFR Cluj ist ein rumänischer Fußballverein aus Cluj-Napoca. Er spielt seit 2004 in der höchsten rumänischen Fußballliga, der Liga 1, und gewann 2008, 2010, 2012 und 2018 die rumänische Meisterschaft und 2008, 2009, 2010 und 2016 den rumänischen Pokal.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Änderungen des Vereinsnamens
  • 1907: Kolozsvári Vasutas Sport Club
  • 1919: CFR Cluj
  • 1950: Locomotiva Cluj
  • 1957: CFR Cluj
  • 1960: CSM Cluj
  • 1964: Clujeana Cluj
  • 1967: CFR Cluj
  • 1982: Steaua CFR Cluj
  • 1990: CFR Ecomax Cluj
  • 2006: CFR 1907 Cluj

CFR Cluj ist der älteste Fußballverein der Stadt und wurde 1907 als Kolozsvári Vasutas Sport Club (ungarisch für Klausenburger Eisenbahner Sport Klub) gegründet. 1919, nachdem Siebenbürgen Rumänien zugesprochen wurde, wurde der Verein in CFR (abk. für Eisenbahngesellschaft Rumäniens) Cluj umbenannt.

1975 und 2006 gelangte CFR Cluj auf Platz 5 in der rumänischen Liga 1. 2007 erreichte der CFR Cluj den 3. Platz in der rumänischen Liga 1 – damit waren sie berechtigt, in der Qualifikation zum UEFA-Pokal anzutreten. In der zweiten Qualifikationsrunde mussten sie sich unter dem neuen Trainer Ioan Andone aber zu Hause am 16. August 2007 mit 1:3 gegen den zypriotischen Club Anorthosis Famagusta geschlagen geben, was sie auf Zypern am 30. August 2007 durch ein 0:0 nicht mehr wettmachen konnten.

2008 und 2010: Zweimal das Double[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der ersten Hälfte der Saison 2007/08 war CFR Cluj ungeschlagen und hatte einen Vorsprung von sieben Punkten gegenüber dem Zweitplatzierten Rapid Bukarest. Im Frühjahr holte Steaua Bukarest auf und übernahm am drittletzten Spieltag die Tabellenführung. Trotzdem wurde CFR Cluj mit einem 1:0-Sieg am letzten Spieltag gegen den Stadtrivalen Universitatea Cluj zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte rumänischer Meister, zwei Punkte vor dem Zweitplatzierten Steaua Bukarest. Dadurch qualifizierten sie sich für die Gruppenphase der Champions League 2008/09.

Am 10. Mai 2008 siegte CFR Cluj im rumänischen Pokalfinale gegen Unirea Valahorum Urziceni mit 2:1 und wurde erstmals in der Vereinsgeschichte rumänischer Pokalsieger. Die Stammelf der Saison war Nuno Claro (Stăncioiu) – Tony, Cadú, Galiassi, PaninTrică, Dani, Leão, CulioSemedo, Fabbiani. Oft spielten auch Didi (nur vor der Winterpause), sowie Ruiz und Dubarbier (Zugänge in der Winterpause).

CFR Cluj spielte in der Gruppenphase der Champions League 2008/09 gegen den FC Chelsea, AS Rom und Girondins Bordeaux.

Gleich bei seinem ersten Auftritt in der Champions League gelang dem Club eine kleine Sensation, indem man beim dreimaligen italienischen Titelträger und aktuellen Vizemeister AS Rom einen 2:1-Auswärtssieg landen konnte. Außerdem erreichte man am zweiten Spieltag der Gruppenphase ein 0:0 gegen den FC Chelsea (Vorjahresfinalist). Allerdings verlief der Rest der Saison wenig erfolgreich und mit Ioan Andone, Maurizio Trombetta, Aleš Jindra und Toni lösten sich nacheinander vier Cheftrainer ab. Vom 15. November 2009 bis 12. September 2010 war der Italiener Andrea Mandorlini Coach vom CFR Cluj, der den Club zum erneuten Double führte: der Meisterschaft und dem rumänischen Pokalsieg. Den Trainerposten übernahm dann Sorin Cârțu,[1] der am 25. November 2010 wieder entlassen wurde, woraufhin Alin Minteuan zum Cheftrainer aufstieg.[2] Nach dem letzten Spieltag der Saison 2010/11 wurde Jorge Costa am 22. Mai 2011 als Nachfolger von Minteuan im Amt des Cheftrainers vorgestellt.[3]

2012: Der erneute Titelgewinn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Obwohl CFR Tabellenführer war, wurde Costa am 8. April 2012 nach der 0:5-Heimniederlage im Meisterschaftsspiel gegen Rapid Bukarest entlassen und durch Rückkehrer Ioan Andone ersetzt.[4] Dieser führte das Team ein Spiel vor Saisonende zu seinem dritten Meistertitel 2012. Nach schwachen Ergebnissen zu Beginn der Saison 2012/13 löste Andone seinen Vertrag am 24. Oktober 2012 nach dem 1:1-Unentschieden bei Galatasaray Istanbul in der Champions League auf.[5]

2016 gewann Cluj zum vierten Mal den rumänischen Pokal.[6]

Aktueller Kader 2018/19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 16. Oktboer 2018

Nr. Position Name
1 SpanienSpanien TW Jesús Fernández
5 KroatienKroatien MF Mate Maleš
6 RumänienRumänien AB Cristian Manea
7 RumänienRumänien MF Alexandru Păun
8 KroatienKroatien MF Damjan Djoković
9 FrankreichFrankreich ST Billel Omrani
10 RumänienRumänien MF Ciprian Deac
11 BrasilienBrasilien ST Júlio Baptista
14 PortugalPortugal MF Thierry Moutinho
17 RumänienRumänien AB Andrei Radu
18 RumänienRumänien MF Valentin Costache
19 ArgentinienArgentinien MF Emmanuel Culio
20 RumänienRumänien ST George Țucudean
21 SpanienSpanien ST Urko Vera
22 UngarnUngarn AB Ádám Lang
Nr. Position Name
27 RumänienRumänien MF Sebastian Mailat
28 RumänienRumänien MF Ovidiu Hoban
30 RumänienRumänien AB Andrei Mureșan
31 RumänienRumänien MF Alexandru Ioniță
33 RumänienRumänien TW Adrian Rus
37 RumänienRumänien MF Mihai Bordeianu
45 PortugalPortugal AB Camora
55 BrasilienBrasilien AB Paulo Vinícius
77 RumänienRumänien AB Andrei Peteleu
87 LitauenLitauen TW Giedrius Arlauskis
88 KamerunKamerun ST Robert Ndip Tambe
91 ItalienItalien ST Giuseppe De Luca
98 RumänienRumänien TW Horațiu Moldovan
99 RumänienRumänien ST George Ganea

Ehemalige Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Torhüter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abwehrspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelfeldspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stürmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. ProSport vom 13. September 2010, abgerufen am 16. September 2010 (rumänisch)
  2. Kicker vom 25. November 2010, abgerufen am 25. November 2010
  3. Gazeta Sporturilor vom 22. Mai 2011, abgerufen am 22. Mai 2011 (rumänisch)
  4. ProSport vom 8. April 2012, abgerufen am 20. April 2012 (rumänisch)
  5. ManUnited-Jäger Cluj trennt sich von Trainer Andone, abgerufen am 24. Oktober 2012
  6. http://adevarul.ro/news/sport/livetext-dinamo-cfr-cluj-fata-fata-cea-de-a-78-a-finala-cupei-1_573b3d645ab6550cb807eacc/index.html

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]