COVID-19-Pandemie in Frankreich

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COVID-19-Pandemie in Frankreich
COVID-19 outbreak France per capita deaths map.svg
Todesfälle pro 100.000 Einwohner nach Département, zum 3. Juli 2020.
Daten
Krankheit COVID-19
Krankheitserreger SARS-CoV-2
Ursprung Wuhan (China)
Erster bekannter Fall 24. Januar 2020
Bestätigte Infizierte 3.859.102
Todesfälle 88.300
Quelle [1]
Letzte Aktualisierung: 5. März 2021

Die COVID-19-Pandemie in Frankreich tritt als regionales Teilgeschehen des weltweiten Ausbruchs der Atemwegserkrankung COVID-19 auf. Sie wird von dem Ende 2019 erstmals aufgetretenen Virus SARS-CoV-2 aus der Familie der Coronaviren verursacht. Die COVID-19-Pandemie hat sich seit Dezember 2019 von China ausgehend ausgebreitet.[2] Seit dem 11. März 2020 stuft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ausbruchsgeschehen des neuartigen Coronavirus als Pandemie ein.[3]

Frankreich ist eines der am stärksten betroffenen europäischen Länder der Pandemie. Im Januar 2020 wurden dort die ersten europäischen Krankheits- und Todesfälle gemeldet. Erste Ausbreitungsherde waren im Elsass und in der Region Île-de-France. Bis Mitte April 2020 hatte sich die Krankheit auf das ganze Land ausgedehnt. Frankreich zählte am 23. Januar 2021 registrierte 72.255 Tote, nach Großbritannien (95.981), Italien (84.674) und vor Spanien (55.041).[4]

Gesundheitsminister Olivier Véran bestätigte am 25. Februar 2021 etwa 25.000 Neuinfektionen (3000 alss sieben Tage zuvor) und sagte, Frankreich habe im Verlauf der letzten Woche sämtliche Fortschritte eingebüßt, die es in den zwei Wochen davor gemacht habe. Grund sei die Ausbreitung der ansteckenderen Virusmutationen.[5]

Bis Ende Januar 2021 sollen 1 Million Franzosen geimpft sein.[6]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende Januar 2020 wurden drei Erkrankte positiv auf COVID-19 getestet. Am 14. Februar starb einer von ihnen, ein 80-jähriger Tourist aus China. Er gilt als der erste COVID-Todesfall außerhalb Asiens.[7][8]

Am 25. Februar 2020 wurden zwei neue Infektionen gemeldet, ein aus der Lombardei zurückgekehrter Franzose und eine junge Chinesin, die Anfang Februar aus China zurückgekehrt war.[9] Viele der anfänglichen Infektionen werden auf ein viertägiges Treffen von 2.000 Anhängern der evangelikalen Freikirche Église Porte ouverte chrétienne in Mulhouse[10] Mitte Februar zurückgeführt.[11] Ein weiterer früher Schwerpunkt der Pandemie lag im Département Oise (bei Paris), wo am 28. Februar 18 der landesweit 57 registrierten Erkrankten lebten und drei Tage später Frankreichs dritter COVID-Todesfall registriert wurde.[12]

Möglicherweise war das Virus in Frankreich vorher präsent. Ein möglicher Fall im Großraum Paris stammt vom 27. Dezember 2019, als ein damals 42-Jähriger in einem Krankenhaus im Département Seine-Saint-Denis im Norden der Hauptstadt wegen einer Lungenentzündung behandelt wurde; eine nachträgliche PCR-Untersuchung der dabei genommenen zwischenzeitlich eingefrorenen Sputum-Proben ergab Anfang Mai 2020,[13] dass der Patient mit dem Corona-Virus infiziert gewesen war. Er hatte zuletzt nur eine Reise im August 2019 in sein Heimatland Algerien unternommen und war nur mit seiner Familie in engerem Kontakt gewesen. Seine beiden Kinder waren ebenfalls erkrankt, seine Ehefrau nicht. Die Ehefrau des Patienten direkt neben einem Sushi-Stand mit chinesischen Arbeitskollegen.[14][15] Der deutsche Virologe Christian Drosten äußerte am 12. Mai 2020 im NDR Zweifel an den Schlüssen, zu denen die Forscher in diesem Fall gelangt waren, und beklagte methodische Mängel.[16] Möglicherweise gab es im Elsass noch früher einen COVID-Fall. Dort wurde am 2. Dezember 2019 im Albert-Schweitzer-Krankenhaus in Colmar ein 57-Jähriger mit Atemwegsentzündung aufgenommen und etwa eine Woche lang stationär behandelt. Eine nachträgliche Untersuchung von Computertomografie-Bildern auf Covid-19-typische Symptome und PCR-Tests brachten Anfang Mai Ärzte des Krankenhauses zu der Überzeugung, dass der inzwischen Genesene an Covid-19 erkrankt war.[17] Im Sommer 2020 hat man am selben Krankenhaus einen COVID-19 Fall auf radiologischen Aufnahmen vom 16. November 2019 nachweisen können.[18]

Am 9. März 2020 gab es in Frankreich 1116 bestätigte Infizierte, 19 von ihnen waren gestorben. Bis zum 2. April erhöhte sich die Zahl der registrierten Infizierungen auf 59.105. Die Zahl der Toten wurde bis zum 2. April nur für die in Krankenhäusern Gestorbenen tagesaktuell gemeldet. Erst seit 3. April enthalten die offiziell bekanntgegebenen Zahlen auch die in Alters- und Pflegeheimen sowie anderen sozialen und medizinisch-sozialen Einrichtungen (Établissements sociaux et médico-sociaux, ESMS) Gestorbenen. Am 2. April wurde zum ersten Mal überhaupt seit Beginn der Epidemie eine Zahl von bis dahin in ESMS an Covid-19 Gestorbenen veröffentlicht.[19] Bis April stieg die Zahl der wöchentlichen Todesopfer stetig an und erreichte in der 15. Kalenderwoche (6. bis 12. April) mit 6315 in dieser Woche registrierten bestätigten Covid-19-Todesfällen ihren Maximalwert; ab dann sank diese Zahl (siehe unten). Am 24. Mai nannte die amtliche Statistik 144.921 Infektionsfälle seit Beginn der Epidemie, darunter 28.367 Tote. Von diesen waren 18.022 in Krankenhäusern gestorben und 10.345 in ESMS. Insgesamt waren etwa die Hälfte der Toten (14.061 Personen) Heimbewohner.[20]

Diese Zahlen beinhalten allerdings nicht alle ESMS. Covid-19-Tote, die in der eigenen Wohnung starben, sind darin auch nicht enthalten. Ärztevertreter schätzten Anfang Mai, dass die Todesfälle aus einem Drittel aller ESMS immer noch nicht in den offiziell veröffentlichten Zahlen enthalten seien. Die Zahl der in der eigenen Wohnung an Covid-19 Verstorbenen schätzten sie auf 8.000 bis 10.000. Für den Zeitraum vom 1. März bis zum 20. April 2020 gab es in einigen Départements, darunter im Großraum Paris und im Elsass, eine Übersterblichkeit von über 40 %.[21] Für die schlecht funktionierende Erfassung und Analyse wurde unter anderem ein veraltetes Meldewesen verantwortlich gemacht. So wurden 2020 noch 4 von 5 Totenscheinen auf Papier ausgestellt (was die zentrale Erfassung verzögert), obwohl das seit 2007 landesweit elektronisch möglich ist.[22]

Nach dem starken Anstieg der Infektionszahlen im September 2020 waren am 1. Oktober im Großraum Paris 263 von 100.000 Einwohnern (bei den 60- bis 69-Jährigen 133 von 100.000) COVID-19-infiziert. 34 Prozent der Intensivbetten in den Krankenhäusern waren belegt.[23]

Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Februar 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der französische Gesundheitsminister Olivier Véran berichtete im Februar 2020, Frankreich bleibe in höchster Alarmbereitschaft. Man erhöhe die Zahl der Labore, die Infektionen nachweisen können und wolle die Kapazität von 400 Tests pro Tag auf mehrere Tausend Tests pro Tag erhöhen.[24] Véran rief die Bevölkerung dazu auf, auf Wangenküsse bei der Begrüßung zu verzichten.

März 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März blieb der Louvre für einen Tag geschlossen, nachdem Mitarbeiter aus Sorge über die Infektionsgefahr die Arbeit niedergelegt hatten.[25] In den Schuldistrikten von Paris wurden Eltern angewiesen, ihr Kind für zwei Wochen zu Hause zu behalten, falls es kürzlich in China, Hongkong, Macao, Singapur, Korea, der Lombardei oder Venetien war. Kinder in Krippen sollten in diesem Fall ebenfalls zu Hause bleiben.[26] Am 4. März wurden Apotheken angewiesen, Atemmasken nur noch auf Rezept zu verkaufen,[27] dann wurde eine Reserve von 10 Millionen Atemmasken auf Apotheken im ganzen Land verteilt.[28]

Bildungsminister Jean-Michel Blanquer empfahl am 5. März 2020 das von der staatlichen Fernschule Centre national de l’Enseigenement à distance (CNED) betriebene virtuelle Klassenzimmer. Deutsche Medien betonten, dass – im Unterschied etwa zu Deutschland – das Unterrichtsprogramm in Frankreich landesweit identisch ist, so dass der Fernunterricht die Schüler auf das zentrale Abitur in Frankreich vorbereiten kann.[29] Am 6. März legte die damalige französische Regierung (Kabinett Philippe II) per Dekret einen Maximalpreis für Desinfektionsmittel fest.[30]

Nachdem Véran am 8. März angekündigt hatte, dass öffentliche Versammlungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern landesweit nicht mehr genehmigt würden, durften etliche Sport-Großveranstaltungen, darunter die beiden Abschlussbegegnungen des Tournoi de France, nur noch ohne Zuschauer ausgetragen werden.[31] Am 11. März wurden Besuche in Alters- und Pflegeheimen, auch durch engste Angehörige der Bewohner wie etwa deren Ehepartner oder Kinder, untersagt.[32] Am 12. März gab die französische Regierung die Schließung aller Schulen, Kitas und Universitäten ab dem 16. März bekannt.[33] Am 14. März kündigten viele Kultureinrichtungen ihre Schließung an, zum Beispiel der Louvre, das Centre Pompidou, der Eiffelturm, das Musée d’Orsay und das Schloss Versailles,[34] aber auch um Institutionen in den Provinzen wie das Château de Montsoreau – Musée d’Art Contemporain[35] oder das MUCEM in Marseille.[36]

Am 14. März wurde die Schließung fast aller öffentlich zugänglichen Einrichtungen (bspw. – mit Ausnahmen – Geschäfte, Restaurants, Kinos) angeordnet.[37] Am 16. März ordnete der französische Staatspräsident Macron eine landesweite, partielle Ausgangssperre (confinement) ab dem 17. März an.[38] Die Notwendigkeit, das Haus zu verlassen, ist durch eine vom Arbeitgeber ausgestellten Bescheinigung oder eine Eigenerklärung nachzuweisen.[39] Ab dem 18. März das Besuchen von Gefängnisinsassen verboten.[40]

Am 25. März wurden erstmals 20 Intensivpatienten in einem umgerüsteten TGV aus dem Grand Est in andere Landesteile verlegt.[41] Mehrfach wurden Patienten aus den am stärksten betroffenen Gebieten Grand Est und Île-de-France in andere Regionen und nach Deutschland, Österreich oder Luxemburg verlegt, weil die Intensivstationen ausgelastet waren (Details siehe unten).

April 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. April 2020 kündigte Staatspräsident Macron an, die Ausgangssperre bis zum 11. Mai zu verlängern und anschließend schrittweise Schulen und Geschäfte wieder zu öffnen. Gaststätten und Hotelbetriebe sollten auch nach dem 11. Mai noch geschlossen bleiben. Senioren und chronisch Kranke sollten weiterhin zu Hause bleiben.[42] Mitte April 2020 wurde bekannt, dass etwa 1080 Besatzungsmitglieder des französischen Flugzeugträgers Charles de Gaulle und seiner Begleitschiffe positiv getestet worden.[43] Alle 2300 Besatzungsmitglieder wurden getestet, die Soldaten in Toulon und Umgebung für 14 Tage isoliert; das Schiff hatte zuletzt vom 13. bis 16. März einen Zwischenstopp in Brest eingelegt.[44]

Am 17. April verbot der Präfekt des Départements Morbihan in der Bretagne, Patrice Faure, bis zum 11. Mai den Verkauf alkoholischer Getränke mit Ausnahme von Bier, Wein und Cidre. Er begründete dies mit dem Ziel, häusliche Gewalt einzudämmen. Die Präfektur des nordfranzösischen Départements Aisne hatte am 24. März eine ähnliche Maßnahme verkündet, sie jedoch noch am selben Tag wieder zurückgenommen.[45] Um wirtschaftliche Folgen der Epidemie für Arbeitnehmer und Beschäftigte abzufedern, weitete die Regierung die Möglichkeiten der bis dahin in Frankreich wenig verbreiteten Kurzarbeit von März 2020 an drastisch aus.[46][47] Am 22. April sagte Arbeitsministerin Muriel Pénicaud, mehr als 10 Millionen Arbeitnehmer seien in Kurzarbeit (activité partielle) und 60 % der französischen Unternehmen nutzten das Instrument. Im Hotelgewerbe seien 90 % der Beschäftigten in Kurzarbeit, im Baugewerbe 93 %, d. h. 1,2 Millionen Personen. Am 15. März 2020 hatte es in Frankreich noch weniger als 106.000 Kurzarbeiter gegeben.[48]

Frankreich war es bis Mitte April nicht gelungen, in großem Ausmaß Tests durchzuführen. So waren nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) bis zum 15. April 2020 in Frankreich nur 5,1 von 1000 Bewohnern getestet worden, fast dreimal weniger als im Mittel der OECD-Mitgliedstaaten, weniger als zum Beispiel in der Türkei (5,3) und deutlich weniger als in den USA (9,3) und Deutschland (17). Ein zentrales Problem war nach Medienberichten die Nichtnutzung existierender Kapazitäten in staatlichen Labors. So war bereits Ende März bzw. Anfang April bekanntgeworden, dass ab dem 15. März die tierärztlichen Labors der Départements, die landesweit etwa 100.000 Tests pro Woche hätten durchführen können, ihre Dienste den regionalen Gesundheitsämtern (Agences régionales de santé, ARS) angeboten hatten. Wegen schleppender Bearbeitung und administrativer Hürden wurden diese Ressourcen aber erst ab dem 5. April allmählich für Tests an menschlichen Proben genutzt. Ähnliche Schwierigkeiten bestanden bei der Nutzbarmachung von Laborkapazitäten in Forschungseinrichtungen. Ab dem 22. März hatten die großen, landesweit tätigen Forschungseinrichtungen CNRS, Inserm, INRAE, CEA und Inria etwa 50 ihnen unterstehende Labors identifiziert, die geeignete Testkapazitäten hatten. Am 21. April waren jedoch weniger als fünf davon tatsächlich mit Covid-19-Tests betraut. Wissenschaftler der Labors beklagten nie zuvor erlebte bürokratische Schwierigkeiten sowie das Verbot durch ihre Arbeitgeber, sich kritisch zum Krisenmanagement der Regierung zu äußern. Auch Verbandsvertreter der kommerziell tätigen medizinisch-biologischen Labore für klinische Tests kritisierten, dass sie ab März mehrere Wochen lang von den Behörden daran gehindert worden seien, Tests durchzuführen, da die politisch Verantwortlichen diese ausschließlich durch Krankenhäuser hätten durchführen lassen wollen. Unter anderem war die Kostenerstattung verweigert worden. Erst nach juristischen Schritten der privaten Labore hätten diese tätig werden können.[49]

Am 30. April brach der französische Fußballligaverband LFP die laufende Saison der Ligue 1 vorzeitig ab. Paris Saint-Germain wurde zehn Spieltage vor Saisonschluss zum Fußballmeister erklärt. Die Liga reagierte damit auf das Verbot der Politik, Sport- und Großveranstaltungen auszutragen.[50][51]

Mai 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Mai beschloss die Regierung Philippe II, den Gesundheitsnotstand bis zum 24. Juli zu verlängern. Zugleich kündigte sie eine 14-tägige Quarantänepflicht für Rückkehrer aus dem Ausland (nicht aber für solche aus anderen EU-Staaten, dem Schengenraum oder Großbritannien) an.[52] Am 5. Mai wurde bekanntgegeben, dass die französische Regierung nach Kritik von Medienvertretern eine Webseite namens Désinfox Coronavirus vom Netz genommen habe, die seit Anfang April online gewesen war. Auf der Webseite hatte der Kommunikationsdienst der Regierung (Service d’information du gouvernement, SIG) eine Auswahl von Presse-Websites und Artikeln präsentiert und verlinkt, die ihrer Meinung nach „im Rahmen der Gesundheitskrise gegen Fake News kämpf[t]en“. Die von der Regierung derart ausgezeichneten Medien waren France Info, Libération, 20 minutes, Le Monde und die Agence France-Presse. Mehrere leitende Vertreter der ausgewählten Medien hatten sich gegen das Vorgehen der Regierung verwahrt und kritisiert, die Regierung mache sich damit zum Schiedsrichter über journalistische Angebote.[53]

Ab dem 11. Mai wurden die Quarantänebestimmungen schrittweise gelockert; ab dem 2. Juni gab es kaum noch Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Juni 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. Juni wurde eine Kontakt-Nachverfolgungs-App namens StopCovid bzw. StopCovid France (später umbenannt in TousAntiCovid) veröffentlicht.[54]

Juli 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Busfahrer Philippe Monguillot wurde am 5. Juli in Bayonne nach der Aufforderung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung so schwer verletzt, dass er einige Tage danach im Krankenhaus verstarb. Etwa 6000 Menschen demonstrierten ihre Anteilnahme am 8. Juli mit einem Trauermarsch.[55] In Paris, Strassburg, Bordeaux und weiteren Städten stoppten Busse um 19.30 Uhr für eine Schweigeminute.[56]

August 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paris (Département 75) und das Département Bouches-du-Rhône, in dem die Stadt Marseille liegt, gelten per Erlass vom 14. August 2020 wegen gestiegener Zahl der Corona-Neuinfektionen wieder als Zonen, in denen COVID-19 aktiv zirkuliert. Die zuständigen Behörden können seitdem dort das öffentliche Leben einschränken.

Am gleichen Tag reagierte Frankreich auf die von Großbritannien eingeführte Quarantänepflicht für Reisende aus Frankreich und führte eine gleichwertige Maßnahme für Reisende aus Großbritannien ein. Man bedauere die Entscheidung der Regierung Johnson und hoffe auf eine baldige Rückkehr zur Normalität. Reisende aus Frankreich und den Niederlanden müssen nach ihrer Ankunft in Großbritannien vom 15. August 2020 an wieder in eine zweiwöchige Selbstisolation gehen.[57] Großbritannien ist von der COVID-19-Pandemie ähnlich stark betroffen wie Frankreich.

Am 28. August 2020 meldete das französische Gesundheitsministerium 7379 neue Infektionen binnen 24 Stunden. In der letzten Augustwoche wurden in Frankreich über 900.000 Tests durchgeführt; 3,9 Prozent davon waren positiv. Die französische Regierung (seit dem 3. Juli unter Premierminister Jean Castex) hat 21 von insgesamt 101 Départements zum Risikogebiet („zone rouge“) erklärt. Die meisten dieser Départements liegen an der Mittelmeerküste oder in der Metropolregion Paris.[58]

Oktober 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einem starken Anstieg des Infektionsgeschehens im September 2020 einigte sich die französische Regierung (Kabinett Castex) Anfang Oktober 2020 mit der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und der Polizeipräfektur Paris auf die Verhängung des höchsten Alarmzustands und sowie die Verhängung umfangreicher Maßnahmen für die Pariser Bevölkerung. Angeordnet wurde die Schließung aller Cafés und Bars; Restaurants dürfen unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen geöffnet bleiben. Ebenfalls untersagt wurden alle Messen und Kongresse, auch Sporthallen und Schwimmbäder wurden geschlossen; für Fitnessclubs galt dies bereits zuvor. Die Maskenpflicht bestand ebenfalls bereits. Besuche in Altenheimen dürfen nur noch nach Vereinbarung stattfinden und sind auf zwei Personen begrenzt; Versammlungen von mehr als zehn Personen werden untersagt. Der Verkauf und Konsum von Alkohol auf der Straße wurde ebenfalls verboten. Alle Maßnahmen begannen am 6. Oktober, vorläufig für 15 Tage bis zu einer Neubewertung der Sachlage.[23]

Am 14. Oktober kündigte Staatspräsident Macron an, dass in stark betroffenen Städten (Paris, Lille, Rouen, Saint-Étienne, Toulouse, Lyon, Grenoble, Aix-en-Provence und Marseille) von 21 Uhr bis 6 Uhr mindestens vier Wochen lang Ausgangssperren verhängt werden.[59] Sie sollen ab dem 17. Oktober 2020 gelten.[60] Für den 25. Oktober wurden die nächtlichen Ausgangssperren auf insgesamt 54 Départements in Frankreich sowie auf das französische Überseegebiet Französisch-Polynesien ausgeweitet. Damit sind 46 Millionen der französischen Bevölkerung von der nächtlichen Ausgangssperre betroffen.[61] Wer gegen die Ausgangssperre verstößt, muss 135 Euro Strafe zahlen.[62] Wenige Tage nach Verhängung der nächtlichen Ausgangssperren, wurden diese auch auf den Tag und bis zum 1. Dezember ausgeweitet.[63]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Epidemie

Bestätigte Neuinfektionen in Frankreich nach Daten der WHO. Oben kumuliert, unten Tageswerte[64]
Bestätigte Todesfälle in Frankreich nach Daten der WHO. Oben kumuliert, unten Tageswerte[64]

Überseegebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch die französischen Überseegebiete blieben nicht von der Pandemie verschont. In Guadeloupe gab es bis zum 26. März 2020 84 Erkrankungen und einen COVID-19-bedingten Todesfall.[65] Am 5. März 2020 gab es die erste COVID-19-Erkrankung in Martinique.[66] Am 15. März wurde dort der erste virusbedingte Todesfall gemeldet und es gab bereits 15 registrierte Infizierte in Martinique.[67] Bei einem Bewohner der Insel Saint-Barthélemy wurde am 1. März 2020 eine COVID-19-Erkrankung diagnostiziert. Seine Eltern auf dem französischen Teil der Nachbarinsel St. Martin wurden ebenfalls positiv getestet.[68]

In Französisch-Guayana wurden bis zum 4. März 2020 fünf COVID-19-Erkrankungen bestätigt, alle in Saint-Laurent du Maroni.[69] Der erste Todesfall wurde am 20. April 2020 gemeldet.[70]

Am 11. März 2020 wurde der erste Covid-19-Fall auf Réunion registriert; es war ein 80-Jähriger, der kurz zuvor von einer Reise in die Vereinigten Staaten über Paris auf die Insel zurückgekehrt war.[71] Am 18. März 2020 stieg die Fallzahl auf 14.[72] Bis zum 23. April 2020 wurden insgesamt 412 COVID-19-Erkrankungen registriert.[73] Am 10. März 2020 wurde auf Mayotte die erste Infektion registriert[74] und am 31. März der erste COVID-Tote.[75]

Der erste Fall der COVID-19-Pandemie auf Französisch-Polynesien wurde am 11. März 2020 bei der Politikerin Maina Sage diagnostiziert, die das Überseegebiet in der französischen Nationalversammlung vertritt.[76] In Neukaledonien gab es am 19. März 2020 zwei COVID-19-Erkrankungen.[77]

Überseegebiete
Land Infektionen[64] Todesfälle[64]
Guadeloupe COVID-19-Pandemie - GP (Guadeloupe) - Infizierte (800px).svg COVID-19-Pandemie - GP (Guadeloupe) - Tote (800px).svg
Französisch-Guayana COVID-19-Pandemie - GF (Französisch-Guayana) - Infizierte (800px).svg COVID-19-Pandemie - GF (Französisch-Guayana) - Tote (800px).svg
Réunion COVID-19-Pandemie - RE (Réunion) - Infizierte (800px).svg COVID-19-Pandemie - RE (Réunion) - Tote (800px).svg
Saint-Barthélemy COVID-19-Pandemie - BL (Saint-Barthélemy) - Infizierte (800px).svg COVID-19-Pandemie - XB (Sint Eustatius) - Tote (800px).svg
Französisch-Polynesien COVID-19-Pandemie - PF (Französisch-Polynesien) - Infizierte (800px).svg COVID-19-Pandemie - PF (Französisch-Polynesien) - Tote (800px).svg
Martinique COVID-19-Pandemie - MQ (Martinique) - Infizierte (800px).svg COVID-19-Pandemie - MQ (Martinique) - Tote (800px).svg
Mayotte COVID-19-Pandemie - YT (Mayotte) - Infizierte (800px).svg COVID-19-Pandemie - YT (Mayotte) - Tote (800px).svg
Neukaledonien COVID-19-Pandemie - NC (Neukaledonien) - Infizierte (800px).svg COVID-19-Pandemie - NC (Neukaledonien) - Tote (800px).svg
Saint-Martin COVID-19-Pandemie - MF (Saint-Martin) - Infizierte (800px).svg COVID-19-Pandemie - MF (Saint-Martin) - Tote (800px).svg
Saint-Pierre und Miquelon COVID-19-Pandemie - PM (Saint-Pierre und Miquelon) - Infizierte (800px).svg COVID-19-Pandemie - PM (Saint-Pierre und Miquelon) - Tote (800px).svg

Wirtschaftliche Auswirkungen der Pandemie in Frankreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb eines Monats wurden während der Pandemie 800.000 Personen arbeitslos.[78]

Internationale Reaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 11. März 2020 wurde die Region Grand Est vom deutschen Robert Koch-Institut als Risikogebiet eingestuft. Die besonders betroffene französische Region umfasst das Elsass, Lothringen, die Champagne und die Ardennen.[79]

Am 21. März 2020 gab Baden-Württemberg bekannt, dass die Unikliniken in Freiburg, Mannheim, Heidelberg und Ulm Beatmungspatienten aus dem Elsass aufnehmen. In der Folge nahmen auch die Uniklinik in Homburg (Saarland) und der Standort Kandel der Asklepios Südpfalzkliniken (Rheinland-Pfalz) Beatmungspatienten aus Frankreich auf.[80] Die drei Schweizer Nachbarkantone nahmen ebenfalls je zwei schwer kranke Patienten aus dem Elsass auf.[81] Das Nachbarland Luxemburg nahm sieben Patienten auf.[82] Am 28., 29. und 31. März 2020 erfolgten Transporte von jeweils zwei Patienten mit einem NH90-Hubschrauber der Aviation légère de l’armée de Terre von Metz zum Universitätsklinikum Essen.[83] Am 29. März 2020 flog ein Militärflugzeug der Luftwaffe zwei Covid-19-Patienten vom Flughafen Straßburg nach Stuttgart, von wo aus sie zum Bundeswehrkrankenhaus Ulm gebracht wurden.[84] Am 31. März 2020 brachte ein Militärflugzeug der Armée de l’Air sechs Corona-Patienten aus dem Oberelsass vom Flughafen Basel-Mülhausen nach Hamburg.[85] Von dort erfolgte der Weitertransport nach Schleswig-Holstein, wo sie zur Behandlung auf die UKSH-Standorte Lübeck und Kiel verteilt wurden.[86] Am 1. April 2020 wurden drei französische Intensivpatienten aus dem Elsass an die Universitätskliniken Salzburg transferiert.[87]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: COVID-19-Pandemie in Frankreich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

aktuell https://www.lemonde.fr/

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Coronavirus : chiffres clés et évolution de la COVID-19 en France et dans le Monde (Französisch) Agence nationale de santé publique. 5. März 2021.
  2. www.lungenaerzte-im-netz.de: Covid-19: Ursachen, abgerufen am 14. April 2020.
  3. Tagesschau: "Tief besorgt". WHO spricht von Corona-Pandemie. 11. März 2020. Online unter www.tagesschau.de. Abgerufen am 14. April 2020.
  4. covid19.who.int, abgerufen am 24. Januar 2021.
  5. siehe auch www.auswaertiges-amt.de
  6. FAZ.net 14. Januar 2021 / Michaela Wiegel: Viele Franzosen wollen sich impfen lassen
  7. Un touriste chinois de 80 ans, infecté par le coronavirus et hospitalisé en France, est mort. In: Le Monde. 16. Februar 2020, abgerufen am 29. November 2020 (französisch).
  8. Coronavirus: First death confirmed in Europe. In: BBC. 15. Februar 2020, abgerufen am 29. November 2020.
  9. Stern: Erste Infektion mit Coronavirus in Baden-Württemberg bestätigt, 25. Februar 2020
  10. La Porte Ouverte Chrétienne ist Mitglied im 2010 gegründeten Conseil national des évangéliques de France (CNEF; Beleg hier); dieser wiederum ist Mitglied in der evangelikalen Dachorganisation Weltweite Evangelische Allianz
  11. Alexei Makartsev, Bärbel Nückles: Virus-Maßnahmen treffen Pendler in der Region. Badische Neueste Nachrichten, 12. März 2020, S. 3.
  12. huffingtonpost.fr 28. Februar 2020: 19 neue Coronavirus-Fälle in Frankreich (abgerufen am 26. April 2020)
  13. A. Deslandes, Yves Cohen u. a.: SARS-CoV-2 was already spreading in France in late December 2019, International Journal of Antimicrobial Agents, 3. Mai 2020
  14. Coronavirus : les premières infections en France remontent-elles à fin décembre ? In: [Les Echos]. 4. Mai 2020, abgerufen am 8. Mai 2020 (französisch).
  15. Paul-Anton Krüger: Spur aus der Gefriertruhe. In: sueddeutsche.de. 8. Mai 2020, abgerufen am 8. Mai 2020.
  16. Coronavirus-Update (40): Jetzt ist Alltagsverstand gefragt. (PDF) In: ndr.de. 12. Mai 2020, abgerufen am 16. Mai 2020 (Skript des Podcasts; auch als Audiodatei (MP3) verfügbar).
  17. Coronavirus : un premier cas de Covid-19 remontant au 2 décembre confirmé en Alsace. In: francetvinfo.fr. 7. Mai 2020, abgerufen am 9. Mai 2020 (französisch).
  18. Corona-Pandemie: Suche nach dem Ursprung des Virus. In: tagesschau.de. 23. August 2020, abgerufen am 9. September 2020.
  19. Coronavirus : l'épidémie a fait 5387 morts à ce jour en France, dont au moins 884 dans les Ehpad. In: francetvinfo.fr. 2. April 2020, abgerufen am 2. April 2020 (französisch).
  20. Infection au nouveau Coronavirus (SARS-CoV-2), COVID-19, France et Monde. Santé publique France, 24. Mai 2020, abgerufen am 25. Mai 2020 (französisch).
  21. siehe auch www.insee.fr: Number of daily deaths (31. Juli 2020)
  22. Coronavirus : une mortalité sous-évaluée en France, faute d’avoir tiré les enseignements des crises précédentes. In: francetvinfo.fr. 8. Mai 2020, abgerufen am 9. Mai 2020 (französisch).
  23. a b Britta Sandberg, DER SPIEGEL: Paris: Coronavirus zwingt Frankreichs Hauptstadt zur maximalen Alarmstufe. Abgerufen am 5. Oktober 2020.
  24. Coronavirus: „Alerte maximale en France“, selon le nouveau ministre de la Santé, Olivier Véran. In: ladepeche.fr. 23. Februar 2020, abgerufen am 6. März 2020 (französisch).
  25. Louvre in Paris geschlossen - Folgen des Coronavirus immer stärker spürbar. In: spiegel.de. 1. März 2020, abgerufen am 28. April 2020.
  26. Denis Peiron: Coronavirus: pas d’école ni de crèche pour des Français de retour d’Italie. In: la-croix.com datum=2020-02-24. Abgerufen am 6. März 2020 (französisch).
  27. Coronavirus: Mundschutz und Atemmasken stark nachgefragt. In: morgenpost.de. 7. März 2020, abgerufen am 7. März 2020.
  28. Coronavirus. 10 millions de masques vont arriver dans les pharmacies, pour les soignants. In: www.ouest-france.fr. 6. März 2020, abgerufen am 3. März 2020 (französisch).
  29. Michaela Wiegel: Fernunterricht in Frankreich: Virenfrei im virtuellen Klassenzimmer. In: faz.net. 6. März 2020, abgerufen am 6. März 2020.
  30. Virus: Frankreich begrenzt Preise für Desinfektionsmittel. In: boerse-online.de. 6. März 2020, abgerufen am 6. März 2020.
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