Ischgl

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Ischgl
Wappen Österreichkarte
Wappen von Ischgl
Ischgl (Österreich)
Ischgl
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Landeck
Kfz-Kennzeichen: LA
Fläche: 103,01 km²
Koordinaten: 47° 1′ N, 10° 17′ OKoordinaten: 47° 0′ 47″ N, 10° 17′ 17″ O
Höhe: 1377 m ü. A.
Einwohner: 1.617 (1. Jän. 2019)
Postleitzahl: 6561
Vorwahl: 05444
Gemeindekennziffer: 7 06 08
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Eggerweg 4
6561 Ischgl
Website: www.ischgl.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Werner Kurz (Bürgerliste)
Gemeinderat: (2016)
(13 Mitglieder)

9 Bürgerliste,
3 Mathoner Liste,
1 Für inser Daham

Lage von Ischgl im Bezirk Landeck
FaggenFendelsFissFließFlirschGaltürGrinsIschglKapplKaunerbergKaunertalKaunsLadisLandeckNaudersPettneu am ArlbergPfundsPiansPrutzRied im OberinntalSt. Anton am ArlbergSchönwiesSeeSerfausSpissStanz bei LandeckStrengenTobadillTösensZamsTirolLage der Gemeinde Ischgl im Bezirk Landeck (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Das Dorf Ischgl
Das Dorf Ischgl
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Ischgl (rätoromanisch Audio-Datei / Hörbeispiel Ischla?/i) ist eine Gemeinde in Tirol (Österreich) mit 1617 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Landeck an der Schweizer Grenze.

Auf knapp 1400 Metern Höhe im Paznaun gelegen, ist der Ort bekannt für sein Skigebiet Silvretta Arena mit 238 km Piste und 45 Liftanlagen, das mit dem schweizerischen Samnaun verbunden ist. Das einstige Bergbauerndorf verwandelte sich im 20. Jahrhundert in eine Hotelsiedlung, die den Massentourismus bedient. In der Skisaison finden dort zahlreiche Après-Ski-Partys und Konzerte verschiedener internationaler Schlagerstars statt, zu denen bis zu 25.000 Besucher erwartet werden. Im Jänner 2020 kamen auf 1600 Einwohner knapp 12.000 Betten für Touristen in 390 Hotels.[1]

Im März 2020 war Ischgl ein Brennpunkt der Coronavirus-Pandemie in Europa[2][3][4], laut einer Spiegel-Recherche sollen mehr als 11.000 Infektionen auf den Ort zurückzuführen sein[5][6]. Seitdem ermittelt die Staatsanwaltschaft Innsbruck, ob Vorgänge im Urlaubsort zur Ausbreitung der Epidemie in ganz Europa geführt haben können und ob der begründete Verdacht der „Gefährdung durch ansteckende Krankheiten“ besteht.[7][8]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ischgl liegt auf 1377 m ü. A. im Paznaun, einer Talung im äußersten Westen von Nordtirol, zwischen den Gebirgsgruppen Silvretta und Verwall. Durch das Gemeindegebiet fließt die Trisanna. Beim Hauptort Ischgl und der Ortslage Brand mündet der Fimbabach in die Trisanna.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ischgl gehört der gemäßigten Klimazone an und liegt im Grenzbereich zwischen atlantischem, kontinentalem und mediterranem Einfluss. Die Kettengebirge wirken als Wetterscheiden, an denen Föhneffekte wirksam werden können. Die zentralalpinen Hochtäler sind aufgrund der Höhenlage rau, aber sonnenscheinreich und haben vergleichsweise geringere Niederschläge als die nord- oder südalpinen Staulagen. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Ischgl beträgt 4,9 °C. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 13,6 °C beziehungsweise 13,1 °C und die kältesten Jänner und Februar mit −4,1 °C beziehungsweise −3,1 °C im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt im August mit durchschnittlich 122 Millimeter, der geringste im Februar mit durchschnittlich 43 Millimeter.

Ischgl
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
46
 
0
-8
 
 
43
 
1
-7
 
 
45
 
5
-4
 
 
57
 
8
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16
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117
 
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9
 
 
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18
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86
 
16
6
 
 
61
 
11
2
 
 
69
 
5
-2
 
 
51
 
1
-6
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: Normalperiode 1982–2012[9] mittlere tägliche Sonnenscheindauer in Stunden[10]
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Ischgl
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) -0,1 1,1 4,5 8,4 12,9 16,4 18,7 18 15,5 10,6 4,5 0,6 Ø 9,3
Min. Temperatur (°C) -8 -7,3 -4,2 -0,5 3,4 6,6 8,6 8,3 6,1 2,1 -2,4 -6,4 Ø 0,6
Temperatur (°C) -4,1 -3,1 0,1 3,9 8,1 11,5 13,6 13,1 10,8 6,3 1 -2,9 Ø 4,9
Niederschlag (mm) 46 43 45 57 93 95 117 122 86 61 69 51 Σ 885
Sonnenstunden (h/d) 2 4 5 6 5 6 7 5 6 5 3 2 Ø 4,7
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
-0,1
-8
1,1
-7,3
4,5
-4,2
8,4
-0,5
12,9
3,4
16,4
6,6
18,7
8,6
18
8,3
15,5
6,1
10,6
2,1
4,5
-2,4
0,6
-6,4
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
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l
a
g
46
43
45
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93
95
117
122
86
61
69
51
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Normalperiode 1982–2012[9] mittlere tägliche Sonnenscheindauer in Stunden[10]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst eine einzige, gleichnamige Katastralgemeinde und gliedert sich in zwei Ortschaften (Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[11]):

  • Ischgl (1255 Einwohner) mit den Ortsteilen Ebene, Fimbatal, Pasnatsch, Paznaun, Paznauntal, Platt, Vergröß, Versahl und Waldhof
  • Mathon (362 Einwohner) mit den Ortsteilen Piel und Valzur

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Drei der sechs Nachbargemeinden liegen im Bezirk Landeck, zwei in der Region Unterengadin/Münstertal, Kanton Graubünden (Schweiz).

St. Anton am Arlberg Kappl
Nachbargemeinden
Galtür Valsot und Scuol (Schweiz) Samnaun

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ischgl um 1890

Siehe auch: Geschichte der Gemeinde Ischgl

Ischgl ist im Bereich Tirol und Vorarlberg ein Grenzort des alemannischen Dialektraums, einerseits zwischen Höchstalemannisch und Bairisch, andererseits zwischen Höchstalemannisch und Vallader.[12]

Von der Besiedlung bis zum 19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das einstige Bergbauerndorf (Yscla, rätoromanisch für „Insel“)[13] wurde vor rund 1000 Jahren von Rätoromanen aus dem Engadin und im 13. Jahrhundert von den Walsern besiedelt. Eine befahrbare Verbindung ins Tiroler Oberinntal existierte nicht, so dass Ischgl wirtschaftlich eher mit dem Engadin und Vorarlberg verbunden war und auch Handel mit dem Vinschgau, Schwaben und Bayern trieb. Dazu kam ein Privileg des Erzherzogs Siegmund aus dem Jahre 1460, das es Ischgl erlaubte, zollfrei Vieh in bestimmte Gegenden zu exportieren und dafür zollfrei Getreide einzuführen. Ab 1505 kam das Recht auf Einzug eines Wegegeldes hinzu, mit der Auflage, die Wege vom Engadin weiter über das Zeinisjoch ins Montafon instand zu halten.

Bereits im 17. Jahrhundert wurde der Handel weniger, weil sich das Engadin von Tirol löste und damit die Beziehungen lockerer wurden. Nachdem sich Mitte des 18. Jahrhunderts der Jamtaler Ferner soweit vergrößert hatte, dass der Weg nicht einmal mehr mit Saumpferden passierbar war, kam der Handel zum Erliegen.[14] Da im Jahr 1622 der Ort durch die Engadiner gebrandschatzt wurde, erließ man für fünf Jahre alle Steuern.[15]

Steuerkataster sind für die Jahre 1697 (Tiroler Landesarchiv Kat. 45/1) und 1775 überliefert. Im Jahr 1849 wurden Ischgl und Galtür endgültig mit dem Gericht Landeck vereinigt.[16]

Im Jahr 1852 wurde die Ischgler Musikkapelle gegründet, die erst ab 1904 ein Probelokal in der Volksschule nutzen konnte.[17]

Im 19. Jahrhundert begann eine starke Abwanderung,[18] bei der Familien bis nach Amerika kamen.[19] Durch Rückgang des Handels konnte die Bevölkerung im kargen Tal nicht mehr ernährt werden. Viele Bewohner verließen die Region, und Kinder wurden als Arbeitskräfte in die Fremde geschickt (siehe Schwabenkinder).[20]

Am Ende des 19. Jahrhunderts tat sich mit dem Tourismus eine neue Einnahmequelle auf. In den 1880er Jahren errichteten Sektionen des ÖAV (Österreichischer Alpenverein) und des DAV (Deutscher Alpenverein) mehrere Schutzhütten.[21]

Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während des Ersten Weltkriegs fielen 23 Personen aus Ischgl und 3 wurden vermisst; im Zweiten Weltkrieg waren es 30 Gefallene und 7 Vermisste.[22] Zm 24./25. Juli 1938 fanden in Tirol zahlreiche Heldengedenkfeiern statt, auch aus Ischgl lag ein Bericht vor.[23] Von 1943 bis 1945 gehörten Ischgl und Galtür zu den Zielen der Kinderlandverschickung,[24] konkret aus Essen-Steele.[25] Anscheinend war die Region bis 1945 von Kriegshandlungen weitgehend verschont geblieben. Am Ende des Zweiten Weltkriegs trafen am 6. Mai 1945 im Paznaun die amerikanischen Truppen bei Ischgl auf französische Einheiten, die über das Zeinisjoch aus dem Montafon gekommen waren. Anfang Juli 1945 übergaben die Amerikaner das Gebiet den französischen Truppen, die hier bis zum Österreichischen Staatsvertrag 1955 die Kontrolle ausübten.[26]

Zunehmender Wandel zum Tourismusort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Apres-Ski Bar in Ischgl

Das einstige Bild eines Bergbauerndorfes ging in den letzten Jahrzehnten zugunsten einer Hotelsiedlung völlig verloren. Ischgl gilt heute mit seinen zahlreichen Après-Ski-Veranstaltungen als Beispiel für Massen- und Eventtourismus und wird daher auch als Ibiza der Alpen bezeichnet.[27][28]

Die Anfänge von Skischule und Tourismusverband reichen in das Jahr 1929 zurück. Erwin Aloys (1910–2002) war einer der ersten Skilehrer in Ischgl sowie Hüttenwirt auf der Heidelberger Hütte. Er erbaute das Hotel Madlein und war langjähriger Bürgermeister von Ischgl.[29] Der Volksschuldirektor Josef Parth (1921–2011) hatte gute Beziehungen zu deutschen Reiseveranstaltern und brachte damit in frühen Jahren viele Gäste in das noch unbekannte Ischgl. Seine Kontakte zu Landespolitikern waren beim Seilbahnbau von großer Bedeutung. Xaver Zangerl (1927–1997) war langjähriger Leiter der Skischule Ischgl.

Mitentscheidend für den Aufbruch in den 1960er Jahren waren Rudolf Wolf und Franz Kurz.[30] Der Hotelier Günther Aloys, Sohn von Erwin Aloys, spielte unter anderem mit der Errichtung des ersten Designhotels in Ischgl eine Rolle beim internationalen Durchbruch Ischgls als Urlaubsort.[31][32] Seit 1989 war Alfons Parth (* 1957) Obmann des Tourismusverbandes. Er hat in dieser Zeit die Entwicklung von Ischgl maßgeblich geprägt, und während seiner Obmannschaft ist Ischgl zum international bekannten Urlaubsort geworden.[33] Sein Nachfolger ist seit Dezember 2019 der Hotelier Alexander von der Thannen (* 1971).[34][35]

Nach Ausführungen von Altbürgermeister Erwin Aloys ist „der gesamte Besitz der politischen Gemeinde Ischgl […] 1968 und 1972 den Agrargemeinschaften Mathon und Ischgl übertragen worden. In Mathon unter der Einlagenzahl 133 und in Ischgl unter den Einlagezahlen 128 und 129. […] Im Grundbuch war lediglich die Kirche mit dem Friedhof, das Gemeinde- und Schulhausgebäude […] als Gemeindebesitz ausgewiesen.“[36]

1976 wurde nahe der Gemeinde Ischgl der gleichnamige Meteorit »Ischgl« gefunden. Dieser Meteorit ist einer von acht auf österreichischem Staatsgebiet gefundenen Festkörpern kosmischen Ursprungs, welche die Erdatmosphäre durchquert haben, den Erdboden erreichten und nach einem Ort in Österreich benannt wurden (vgl. Liste der Meteoriten Österreichs). Der Meteorit war mit einer frischen Schmelzkruste überzogen und wies kaum Spuren irdischer Verwitterung auf. Er gehört zur Klasse der Gewöhnlichen Chondrite (LL6) und enthält u. a. das relativ selten vorkommende Mineral Chlorapatit.[37]

Das Paznaun ist schon seit jeher hochgradig lawinengefährdet. In jüngster Zeit gab es in Ischgl Abgänge mit tödlichem Ausgang in den Jahren 1984, als ein Mann in einer Telefonzelle von einer Lawine begraben wurde,[38] 2012,[39] 2017[40] und 2018.[41] Im Jahr 1999 ereignete sich nur wenige Kilometer entfernt die Lawinenkatastrophe von Galtür mit 38 Toten. Die Madleinlawine ist ein Lawinenstrich im Paznaun, die den Ort Ischgl bedrohte und regelmäßig, wie 1817 oder 1984, zu schweren Verwüstungen führte. Sie wurde mit einer über 35 Jahre dauernden sukzessiven Lawinenverbauung aufwändig gesichert, die 2010 fertiggestellt wurde.

Da sie einer Zufahrtsstraße zu einem Skilift im Wege stand, wurde im Jahr 2002 die denkmalgeschützte barocke Sankt Gallus-Kapelle von Mitgliedern der Ischgler Agrargemeinschaft illegal abgerissen und durch einen Betonneubau in der Nähe ersetzt. Der damalige Bürgermeister und zwei weitere Beteiligte wurden dafür vom Tiroler Landgericht zu Geldstrafen verurteilt.[42]

Im April 2002 trat Bill Clinton bei der Veranstaltung Message from the Mountains in Ischgl auf.

Während des Alpenhochwassers 2005 wurden in Ischgl zahlreiche Häuser zerstört.

Anlässlich der Abschiedssendung von Thomas Gottschalk bei Wetten, dass..? nahm Gian Simmen am 3. Dezember 2011 als Snowboarder an einer Außenwette in Ischgl teil.

Im Jahr 2014 wurde das Kulturzentrum in Ischgl mit dem Österreichischen Bauherrenpreis ausgezeichnet.

Bei der 2017 erfolgten Volksbefragung zur Austragung der Olympischen Winterspiele im Jahr 2026 stimmten über 83 Prozent der Befragten in Ischgl für die Veranstaltung.[43]

Panoramasicht beim Ischgl Pardorama Restaurant, 2009

Vorlage:Panorama/Wartung/Para4

Panoramasicht beim Ischgl Idalp Restaurant, 2009

Vorlage:Panorama/Wartung/Para4

Coronavirus-Pandemie 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Coronavirus-Pandemie 2020 wurde Ischgl – insbesondere die Après-Ski-Bar Kitzloch – zu einem Brennpunkt mit Hunderten vom Coronavirus infizierten Menschen.[2][44] Nach Berichten englischer Tageszeitungen soll sich bereits Mitte Jänner ein Brite in Ischgl angesteckt und so das Virus nach England gebracht haben.[45][46] Am 3. März informierte eine isländische Reiseleiterin ein Ischgler Hotel, dass es in ihrer Reisegruppe zu zwei Coronafällen gekommen war.[47][48] Am 4. März stuften isländische Behörden Ischgl als Hochrisikogebiet ein, nachdem Urlaubsheimkehrer aus der Region positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden. Islands Chef-Epidemiologe Thorolfur Gudnason schrieb dazu eine Nachricht an die Bundesbehörde in Wien und eine ins Frühwarn- und Reaktionssystem (EWRS) der EU zur Meldung von Epidemien. Am 5. März (laut späteren Recherchen am 3. März[49]) übermittelten die Isländer die Hotels, in denen die Infizierten wohnten. Sie meldeten, dass die Infizierten nicht Teil einer Gruppe waren, ferner, dass sie in fünf Hotels wohnten und keinen Kontakt untereinander hatten. In Österreich reagierte niemand auf diese Informationen.[50]

Aufgrund des positiven Testergebnisses eines Barkeepers in der Après-Ski-Bar Kitzloch wurde die Bar desinfiziert und anschließend das Personal ausgetauscht.[51] Nach dem Auftreten weiterer positiver Testergebnisse bei mehreren Ischgl-Urlaubern wurde am 9. März die Kitzloch-Bar behördlich geschlossen, und am 10. März wurden alle Après-Ski-Lokale in Ischgl gesperrt. Wie aus einem Polizeibericht hervorgeht, haben einige Lokale in Ischgl die Verordnung zur Schließung missachtet und öffneten trotzdem.[52] Einer der Lokalbetreiber, die offen hielten, ist zugleich der Obmann des Tourismusverbands Paznaun.[53] Nach Schließung des gesamten Skigebiets Ischgl am 13. März wurden neben Ischgl das gesamte Paznaun, St. Anton am Arlberg und weitere Orte unter Quarantäne gestellt.[54][55] Die Quarantäne dauerte vom 13. März bis zum 22. April 2020.[56]

In- und ausländische Medien übten vor dem Hintergrund der bereits Anfang März von Island gemeldeten Coronafälle teils heftige Kritik an der Fortführung des Skibetriebs in Ischgl bis zum 13. März und am Vorgehen der Tiroler Verantwortlichen.[57][58][59] Die Tageszeitung Der Standard kommentierte das Verhalten der Tiroler Behörden mit „Gier und Versagen in Tirol“; sie kritisierte, dass diese die Gäste nicht in Ischgl isolierten und dass sie nicht sofort den Skibetrieb einstellen ließen.[27][60]

Für Österreich gab die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit am 9. April 2020 an, dass sich 625 Personen, das entspricht 57 Prozent der bis dato untersuchten Fälle, in Ischgl infiziert hatten.[61][62] Auch die Verbreitung des Virus in Island ließ sich Anfang März maßgeblich auf Ischgl zurückführen. Von 1198 in Norwegen bestätigten Infektionen ließen sich zu dieser Zeit fast 500 auf Österreich zurückführen, die meisten auf das Paznauntal. Von 262 Infizierten in Dänemark ließ sich mehr als die Hälfte direkt und indirekt nach Ischgl zurückverfolgen.[63] In Deutschland wurden Anfang April über 130 Infizierte auf Ischgl zurückgeführt.[64] Eine Studie des Kieler Weltwirtschaftsinstituts[65] belegt, dass Ischgl den größten Einfluss auf das Infektionsgeschehen in Deutschland hatte.[66] Hinzu kommen Infizierte in Schweden, England und Irland, die sich nach Angaben der jeweiligen nationalen Gesundheitsämter in Ischgl angesteckt haben.[63][67] Auch bei Infektionen in Ländern anderer Kontinente, wie Kambodscha, Australien, Simbabwe, Brasilien und Hongkong, konnte eine von Ischgl ausgehende Ansteckungskette belegt werden.[68] Das deutsche Nachrichtenmagazin Der Spiegel brachte im Zuge einer ausführlichen Recherche mehr als 11.000 Infektionsfälle mit Ischgl in Verbindung[69][70].

Die politische Verantwortung für das umstrittene Krisenmanagement in Tirol wird seit Anfang Juni geklärt. Die politische Opposition in Tirol forderte im Mai die Bildung einer unabhängigen Untersuchungskommission[71] und den Rücktritt von Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg, was dieser mit der Behauptung, „alles richtig gemacht zu haben“, ablehnte.[72] Das bekräftigte auch der Bürgermeister von Ischgl, Werner Kurz, in einem Interview mit dem Bayrischen Rundfunk.[73] Am 3. Juni 2020 nahm eine Untersuchungskommission unter dem Vorsitz des ehemaligen OGH-Vizepräsidenten Ronald Rohrer ihre Arbeit auf; bis Oktober soll es einen Endbericht geben.[74] Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, ob ein Gastronomiebetrieb den Behörden die meldepflichtige Erkrankung bewusst verheimlicht hat.[75][76] Außerdem steht der Vorwurf im Raum, ein Arzt habe falsche Atteste ausgestellt;[77] die Ärztekammer leitete im April ein Verfahren ein, um das zu prüfen.[78]

Im Rahmen eines seit Ende März laufenden Ermittlungsverfahrens zu den Ereignissen in Ischgl, die in Zusammenhang mit der europaweiten Ausbreitung der Atemwegserkrankung Covid-19 stehen, legte die Polizei der Innsbrucker Staatsanwaltschaft am 5. Mai 2020 einen detaillierten, ca. tausendseitigen Zwischenbericht vor. Nach Durchsicht der Akten werde entschieden, ob ein begründeter Verdacht der „Gefährdung durch ansteckende Krankheiten“ vorliegt.[7][8] Bisher (Stand 5. Mai 2020) starben 25 Menschen, die sich mit dem Coronavirus in Ischgl angesteckt hatten, an den Folgen der Infektion. 321 Personen, die sich in anderen Tiroler Skiorten mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt hatten, schlossen sich dem Verfahren an.[79]

Am 24. Mai 2020 erschien eine »Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW)«,[80] der zufolge die geografische Nähe zu Ischgl einer der Hauptrisikofaktoren für eine vergleichsweise hohe Infektionsrate der dort lebenden Deutschen war. Das IfW hatte Daten des Robert Koch-Instituts aus den 401 deutschen Landkreisen ausgewertet und damit die Bedeutung von Ischgl als Hot Spot der Verbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland untermauert. Insbesondere wurde festgestellt, dass deutsche Landkreise, die näher an der sogenannten Superspreader-Location Ischgl lagen, systematisch höhere Infektionsraten als weiter entfernte aufwiesen. Untersuchungen der Wissenschaftler in den Regionen Heinsberg (NRW/Deutschland) und Mulhouse (Grand-Est/Frankreich), die ebenfalls stark von »Corona« betroffen waren, zeigten, dass die Vorkommnisse dort nicht in dem Maße zur Ausbreitung der Infektionskrankheit in Deutschland beitrugen, wie die von Ischgl. Für Deutschland galt offenbar: „Je weiter ein Landkreis von Ischgl weg liegt, desto weniger hat es ihn getroffen.“ Eine weitere Ausbreitung der COVID-19-Pandemie in Deutschland konnte erst durch einschneidende Maßnahmen im Rahmen eines Lockdowns verhindert werden.[81]

In einer Studie der Medizinischen Universität Innsbruck wurde die Bevölkerung Ischgls auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet. 80 Prozent der Bevölkerung (1473 Personen, davon 214 Kinder) nahmen an der Untersuchung vom 21. bis 27. April 2020 teil. 42,4 Prozent der Getesteten hatten Antikörper gegen das Virus, die bis dahin weltweit höchste gefundene Quote.[82][83] In der Altersgruppe unter 18 Jahren waren 27 Prozent positiv. Nur 15 Prozent der positiv auf Antikörper getesteten Personen waren zuvor mit dem PCR-Test positiv getestet worden und gehörten damit zu den offiziell gemeldeten Erkrankten. Die Anzahl tatsächlich Infizierter war damit sechsmal höher (bei der Gruppe unter 18 Jahren zehnmal höher) als die der zuvor mit dem PCR-Test positiv getesteten Personen. Bei den positiv auf Antikörper getesteten Personen gaben die meisten an, als Symptome Störung von Geschmacks- und Geruchssinn und danach Fieber und Husten wahrgenommen zu haben. In der Gruppe unter 18 Jahren verlief die Erkrankung meist asymptomatisch. Nur neun der Studienteilnehmer mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Studie diente auch der Beurteilung von Testverfahren für Covid-19.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alterspyramide in Ischgl (2017)[84]
MännerAlterstufeFrauen
90+
85–89
10 
80–84
24 
19 
75–79
15 
17 
70–74
24 
32 
65–69
40 
44 
60–64
34 
58 
55–59
62 
76 
50–54
68 
57 
45–49
59 
61 
40–44
55 
52 
35–39
53 
59 
30–34
63 
64 
25–29
42 
54 
20–24
52 
57 
15–19
53 
39 
10–14
40 
36 
5–9
39 
44 
0–4
40 

Aktuell wohnen in Ischgl 1604 Einwohner (Stand: 1. Jänner 2020).[85][86]

  • 1869: 0687
  • 1880: 0703
  • 1890: 0664
  • 1900: 0661
  • 1910: 0680
  • 1923: 0662
  • 1934: 0688
  • 1939: 0765
  • 1951: 0817
  • 1961: 0854
  • 1971: 1018
  • 1981: 1136
  • 1981: 1136
  • 1991: 1280
  • 2001: 1489
  • 2002: 1756
  • 2003: 1817
  • 2004: 1842
  • 2005: 1769
  • 2006: 2127
  • 2007: 1687
  • 2008: 1652
  • 2009: 1627
  • 2010: 1628
  • 2011: 1593
  • 2012: 1592
  • 2013: 1565
  • 2014: 1562
  • 2015: 1562
  • 2016: 1580
  • 2017: 1575
  • 2018: 1593
  • 2020: 1604

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Volkszählung im Jahr 2001 erbrachte in Ischgl folgende Religionszugehörigkeiten: 1448 römisch-katholisch, 14 orthodox, 6 evangelisch, 5 islamisch, 14 ohne Bekenntnis und 2 unbekannt.[87]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Expositurkirche in Mathon
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Ischgl
  • Katholische Pfarrkirche Ischgl hl. Nikolaus
  • Katholische Expositurkirche Mathon hl. Sebastian
  • Totenkapelle und Friedhof in Ischgl, mit einer Schnitzgruppe um 1700 von Jakob Auer
  • Widum oberhalb der Kirche in Ischgl
  • Kalvarienberg Ischgl
  • Kapelle hl. Anna auf der Bodenalpe
  • Kapelle Mariahilf in Ebene
  • Kapelle hl. Drei Könige in Mathon
  • Kapelle hl. Gallus in Oberpardatsch
  • Kapelle Maria Schnee in Pasnatsch
  • Kapelle hl. Blasius zu den 14 Nothelfern in Paznaun
  • Kapelle in Platt
  • Kapelle zu den sieben Schmerzen Mariens in Unterpardatsch
  • Kapelle hl. Antonius in Versahl
  • Kapellenbildstöcke in Unterschrofen und Vergöß

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kieler Wetterhütte unter der 2986 m hohen Fatlarspitze (Mitte)
Berg- und Wandersport sowie Mountainbiking

Entlang der Joe-Route, die als eine der bedeutendsten Transalp-Touren, von Oberstdorf nach Riva del Garda führt, liegt Ischgl als Station am Weg. Mountainbike-Tourennetz: Im Sommer ist die Region besonders für Mountainbiker interessant, die sich mit den Bergbahnen auf bis zu knapp 2800 Meter Seehöhe transportieren lassen können. Mit einem Tourennetz von mehr als 1200 km gehört die Region zu einer der größten der Alpen. Jeden August wird das höchstdotierte Mountainbike-Marathon-Rennen Europas veranstaltet, der Ischgler Ironbike. Auch die Albrecht-Route, eine Mountainbike-Strecke, die in sieben Tagen durch Hochgebirgsregionen der Alpen von Garmisch-Partenkirchen nach Torbole am Gardasee führt, verläuft über Ischgl.

Zwischen 2002 und 2012 war Ischgl in jedem zweiten Jahr die Montags-Station des vom bike-Magazin veranstalteten Mountainbike-Etappenrennens Bike Transalp.

Oberhalb von Ischgl befinden sich Alpenvereins- und Schutzhütten verschiedener Sektionen des Deutschen Alpenvereins. Dazu gehören die Heidelberger Hütte, die Darmstädter Hütte, die Friedrichshafener Hütte sowie die Kieler Wetterhütte. Ischgl ist eine Station auf dem 1200 km langen in Ost-West-Richtung verlaufenden Zentralalpenweg.

Skisport

Am 15. April 1972 gewann Sepp Heckelmiller den Riesenslalom bei der Silvretta-Tropäe in Ischgl vor den Österreichern Hubert Berchtold und David Zwilling.

Die ISF-Snowboard-Weltmeisterschaft wurde 1993 in Ischgl ausgetragen.

Die Slalom-Wettbewerbe der Österreichische Alpine Skimeisterschaften fanden 1997 in Ischgl statt.

Auf den Skipisten ins Samnaun gibt es auf dem Idjoch in 2752 m Höhe drei Punkte, die als kontrollierte Übergänge in die Schweiz und zurück gelten.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Top of the Mountain Concert: Drei große Popkonzerte bilden neben weiteren Events Fixpunkte jeder Wintersaison: So stehen sowohl zum Opening als auch zu Ostern und dem Saison-Finale internationale Stars der Musikbranche in Ischgl im Rahmen der Top of the Mountain Concerts auf der Bühne (zu Top of the Mountain Concert Saison-Opening, dem Top of the Mountain Easter Concert (zu Ostern) und dem Top of the Mountain Concert Saison-Finale).

Der Ischgler Ironbike ist das höchstdotierte Mountainbike-Marathon-Rennen Europas. Es wird jährlich im August veranstaltet. Der Ironbike wird auf drei unterschiedlich langen Strecken ausgetragen, wobei die längste Strecke (79 km / 3820 Hm) als eines der anspruchsvollsten Marathon-Rennen gilt.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Paznauntalstraße im Winter bei Mathon

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Motorisierter Individualverkehr

Die Gemeinde Ischgl ist durch die Landesstraße Paznauntalstraße B 188 an das das höherrangige Straßennetz angeschlossen. Zwischen 2002 und 2006 hieß die Straße Silvrettastraße. Die Paznauntalstraße mündet auf der Bielerhöhe in die Silvrettastraße in Vorarlberg sowie in Pians im Tiroler Inntal in die Tiroler Straße B 171.

Öffentlicher Verkehr
BW

Fünf Buslinien des Verkehrsverbundes Tirol führen durch Ischgl und ermöglichen eine umsteigefreie Fahrt nach Landeck, Grins, Pians, See, Kappl und Galtür, sowie die Bielerhöhe in der Vorarlberger Gemeinde Gaschurn. Wichtigster Knotenpunkt des öffentlichen Nahverkehrs sind die Haltestellen Florianparkplatz und Silvrettabahn. Zahlreiche innerörtliche Busverbindungen sowie Verbindungen in die Nachbargemeinden verstärken das Angebot in den Wintermonaten, insbesondere für den Skitourismus.[88] Am Bahnhof Landeck-Zams besteht Anschluss an die Züge der S-Bahn Tirol sowie an zahlreiche (internationale) Fernverkehrszüge der Arlbergbahn. Auf der Bielerhöhe besteht Anschluss zu den Bussen des Verkehrsverbund Vorarlberg.

Gesundheitswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf der Idalpe ist während des Winters der Notarzthubschrauber Robin 3 des Flugrettungsbetreibers SchenkAir stationiert.[89]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skigebiet „Silvretta Arena“ in Ischgl (2017)

Silvretta Arena: Bekannt wurde Ischgl durch sein Skigebiet Silvretta Arena, das den Ort mit dem schweizerischen Samnaun verbindet. Es ist mit 238 km[90] Piste und 45 Liftanlagen eines der größten und gilt gleichzeitig als eines der schneesichersten Skigebiete der Alpen. Die Wintersaison beginnt jährlich Ende November und dauert bis Anfang Mai. Betrieben werden die Liftanlagen von der Silvrettaseilbahn AG, die am 7. Oktober 1961 gegründet wurde, treibende Gründungsmitglieder waren der Postwirt Franz Grissemann, der Bürgermeister Franz Kurz sowie Erwin Aloys und Rudolf Wolf.[91] Der Bau der ersten Ischgler Kabinenbahn erfolgte von 1962 bis 1963, unterbrochen vom Absturz der Kabine kurz vor Inbetriebnahme. Im Dezember 1963 wurde die Silvrettaseilbahn, die damals längste Seilbahn Österreichs, eröffnet. Mittlerweile erfolgt der Aufstieg ins Skigebiet über drei Anlagen, die Silvrettabahn (max. 24er-Gondel), seit 1976 über die Fimbabahn, die seit 2007 eine Achter-Gondel ist und seit 1972 die Pardatschgradbahn (ursprünglich Vierer-Gondel, seit der Saison 2014/15 eine 3S-Bahn von Doppelmayr mit 28 Personen pro Gondel). Die maximale Personenzahl, die mit allen Anlagen des Skigebietes befördert werden kann, liegt bei rund 93.000 Personen in der Stunde. Die Silvrettaseilbahn AG setzt jährlich mit 17 Millionen Fahrgästen rund 70 Millionen Euro um und beschäftigt dabei über 500 Mitarbeiter.[92]

Die Saisoneröffnung und der Saisonausklang sowie Ostern werden regelmäßig mit großen Popkonzerten gefeiert, internationale Stars der Musikbranche stehen im Rahmen der Top of the Mountain Concerts auf der Bühne.

Ischgls Charakter wird durch die höchste Dichte an Viersterne-Hotels österreichweit geprägt. Darüber hinaus weist Ischgl ein vielfältiges Angebot an Restaurants, Bars, Shops, Events und Nightlife auf. In der Saison 2017/18 wurden 10.600 Gästebetten in 178 Hotels – davon 4 Fünf-Sterne-Hotels – für mehr als 1,4 Millionen Nächtigungen genutzt.[93] 2015 gab es zudem 26 Bars und 50 Restaurants, von denen wiederum 8 Hauben-Restaurants sind.[94]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

BW

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Tirol 2016 hat der Gemeinderat folgende Verteilung:

  • 9 Bürgerliste,
  • 3 Mathoner Liste und
  • 1 Für inser Daham.

Die Gemeinderatswahlen von 2004 bis 2016 hatten folgende Ergebnisse:

Gemeinderatswahlen von 2004 bis 2016
Wählergruppen 2016[95] 2010[96] 2004[97]
Anteil Sitze Anteil Sitze Anteil Sitze
Bürgerliste 66,74 % 9 41,22 % 6 24,46 % 3
Mathoner Liste 20,12 % 3 19,92 % 2 24,84 % 3
Für inser Daham 13,14 % 1 nicht kandidiert nicht kandidiert
Miar Ischgler nicht kandidiert 22,68 % 4 nicht kandidiert
Allgemeine Dorfliste Ischgl-Mathon nicht kandidiert 10,75 % 1 nicht kandidiert
Junges Ischgl nicht kandidiert 05,42 % 0 13,19 % 2
Allgemeine Dorfliste Ischgl nicht kandidiert nicht kandidiert 37,52 % 5
Wahlbeteiligung / Sitze gesamt 80,06 % 13 88,68 % 13 78,30 % 13

Gemeindevorsteher und Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit der Wahl 2010 ist Werner Kurz Bürgermeister in Ischgl.[98]

  • 1810–1819 Johann Christian Zangerl[99][100]
  • 0000–0000 Johann Jehle (1825–1893), Gemeindevorsteher[101]
  • 1902–1911 Johann Jehle II (Gemeindevorsteher)
  • 1911–1919 Hermann Kneringer
  • 1919–1927 Johann Jehle II (Bürgermeister)[102]
  • 0000–0000 Heinrich Wolf (1890–1966)[103]
  • 1949–0000 Rudolf Walser
  • 1958–0000 Franz Kurz (1898–1976)[104]
  • 1974–1986 Erwin Aloys (1910–2002)[105]
  • 1992–2004 Herbert Aloys
  • 2004–2009 Erwin Cimarolli
  • 2010–0000 Werner Kurz (Bürgerliste)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Verleihung des Wappens erfolgte am 21. Jänner 1975.

Beschreibung: Im silbernen Feld ein silber-rot gewandeter heiliger Nikolaus mit Breze und Bischofsstab auf einem roten Stuhl sitzend.

Begründung: Vom Hochmittelalter bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war Ischgl ein eigenes Gericht. Das Wappen der Gemeinde Ischgl erinnert an jenes des Gerichtes Ischgl, das ebenfalls einen sitzenden hl. Nikolaus als Wappenfigur geführt hat. Nikolaus ist zugleich der Kirchenpatron der Pfarrkirche von Ischgl.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde
Ehrenbürger und Ehrenringträger der Gemeinde

Ehrenbürger in Ischgl sind Erwin Aloys[106] und Rudolf Wolf[107] Ehrenringträger der Gemeinde[108] wurden im Jahr 2017 Herbert Aloys, Herbert Jehle, Elmar Kurz und Erich Wechner.

Persönlichkeiten, die in dieser Gemeinde gewirkt haben

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Gemeinde ist der siebente Meteorit, der in Österreich gefunden wurde, benannt. Der faustgroße Meteorit, ein Chondrit wurde 1976 bei einer Bergstraße gefunden und 2008 als Meteorit identifiziert und befindet sich im Naturhistorischen Museum Wien,[109] das die älteste Meteoritensammlung der Welt beherbergt.[110]

Mediale Rezeption der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ort und der unmittelbaren Umgebung wurden Szenen für folgende Filme gedreht:[111]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ischgl – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Ischgl – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikivoyage: Ischgl – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alexander Augustin: Der Himmel ist die Grenze. In: PNP.de. Passauer Neue Presse GmbH, 28. Januar 2020, abgerufen am 3. Mai 2020.
  2. a b Leila Al-Serori, Wien: Ischgl und das Coronavirus: Chronologie des Versagens. Island erklärt Ischgl schon Anfang März zum Risikogebiet. Doch erst acht Tage später wird der Tiroler Skiort unter Quarantäne gestellt, Hunderte Urlauber reisen unkontrolliert nach ganz Europa aus. In: Süddeutsche ZeitungOnline. Süddeutsche Zeitung GmbH München, 20. März 2020, abgerufen am 19. April 2020.
  3. Ischgl brachte Deutschland das meiste Unheil - derStandard.at. Abgerufen am 6. Juni 2020 (österreichisches Deutsch).
  4. Coronavirus: Von Ischgl quer durch Europa. 1. April 2020, abgerufen am 9. Juni 2020.
  5. Tote und Täter: „Spiegel“ öffnet „Die Akte Ischgl“. Abgerufen am 30. Juni 2020.
  6. Walter Mayr, Gunther Latsch, Felix Hutt, Jürgen Dahlkamp: Die Akte Ischgl. In: Der Spiegel. Abgerufen am 30. Juni 2020.
  7. a b Steffen Arora: Causa Ischgl: Viele Vorwürfe, wenig Konkretes. In: Der StandardOnline. STANDARD Verlagsgesellschaft m.b.H, 5. Mai 2020, abgerufen am 5. Mai 2020.
  8. a b Ischgl: Polizei legt 1000-seitigen Zwischenbericht vor. In: tagesschau.de. ARD, 5. Mai 2020, abgerufen am 5. Mai 2020.
  9. climate-data.org, abgerufen am 9. April 2020.
  10. klima.org, abgerufen am 20. April 2020.
  11. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  12. Eveline Elisabeth Vogt: Alemannisch-bairische Interferenzen im Dialekt des Tiroler Paznauns: eine Annäherung an Mundartgrenzen. Entwicklung, Verlauf, Beurteilung – "uf Goltir, in Ischgl, par Koppla und bam Sea". Wien, Universität, Diplom-Arbeit, 1997.
  13. Chr. Hauser: Der Dorfname Ischgl, in: Extra-Beilage des "Bote" 211 (1894), S. 89–97.
  14. Offizielle Website der Gemeinde Ischgl, Bereich Ortsinformationen, Geschichte.
  15. Michael Fritz: Ischgl, in: Geschichte Tirols, abgerufen am 18. April 2020.
  16. Abriss der Chronik, abgerufen am 18. April 2020.
  17. Chronik der Musikkapelle Ischgl, abgerufen am 9. April 2020.
  18. J. Öttl: Auswanderung aus Ischgl. O. Kolp. Ischgl (Stadtarchiv) 2007.
  19. Heidrun Traxl: Staying or Leaving? Some aspects of Tyrolean immigrants to the United States of America, Studienarbeit Univ. Wien 2011, S. 59 f. (pdf.)
  20. Geschichtliches zu Ischgl. In: geschichte-tirol.com
  21. siehe auch Liste der ÖAV-Hütten und Liste der DAV-Hütten
  22. Abriss der Chronik, abgerufen am 18. April 2020.
  23. Erinnerungsfeste -"Märtyrer" der Partei - Heldengedenken, aufgrund: Deutsche Volkszeitung vom 28. Juli 1938, S. 10, abgerufen am 18. April 2020.
  24. Peter Hupertz: Kinderlandverschickung. Meine Zeit von 1940 bis 1945, in: Senioren-Internettreff, Campus Gummersbach Fachhochschule Köln, abgerufen am 18. April 2020.
  25. Nicole Mause: Abenteuer, Saufraß und Flaggenappell: die "Erweiterte Kinderlandverschickung" der Carl-Humann-Schule in Essen-Steele nach Galtür und Ischgl (1943–1945), Essen 2000, ISBN 3-00-006118-5.
  26. Othmar Kolp: Landeck: Die letzten Stunden des Krieges, in: meinbezirk.at, abgerufen am 18. April 2020.
  27. a b Tiroler Tageszeitung online: Corona-Krisenmanagement in Tirol: Politisches Nachspiel in Causa Ischgl folgt.
  28. Ischgl bleibt authentisch. taz.de, abgerufen am 23. März 2020.
  29. Die Zeit, Jahrgang 1994 Ausgabe 5: Der große Zirkus. Abgerufen am 20. Dezember 2014.
  30. Ischgl: 50 Jahre Seilbahn auf www.news.at am 24. Dezember 2013, abgerufen am 10. August 2018
  31. Günther Aloys hat sein Heimatdorf zu einem reichen Wintersportort gemacht. In Die Berliner Zeitung am 7. Mai 1999, abgerufen am 10. August 2018
  32. Das Millionen-Dorf (Memento vom 15. Dezember 2014 im Internet Archive) (PDF-Datei; 126 kB) Ischgl in Tirol
  33. Ganz schön frech auf Echo online, abgerufen am 10. August 2018
  34. Obmann-Wechsel im TVB Paznaun Ischgl. fm-online.at, abgerufen am 25. März 2020.
  35. Menschen im Paznaun: Hans von der Thannen, Trofana-Hotelier. trisanna-magazin.at, abgerufen am 26. März 2020.
  36. Erwin Aloys: b'sinna. Hochseilakt über Ischgl; ein Pionier erinnert sich, Ischgl 1996, S. 121.
  37. Franz Brandstätter u. a.: The Ischgl meteorite, a new LL6 chondrite from Tyrol, Austria (PDF) Hrsg. Naturhistorisches Museum Wien, Wien, den 15. Jänner 2013. Abgerufen am 25. April 2020.
  38. Philipp Mausshardt: Gefangen im Paznauntal. Vier Tage unter den Eingeschlossenen von Ischgl: Eine Begegnung mit Menschen und Lawinen, in: Zeit-Online vom 4. März 1999, abgerufen am 31. März 2020.
  39. Ischgl: Lawine war nicht vorhersehbar, in: orf.at vom 17. Februar 2012, abgerufen am 31. März 2020.
  40. Lawinenabgang in Ischgl: Österreicher verschüttet, in: rosenheim24.de vom 9. März 2017, abgerufen am 31. März 2020.
  41. 43-Jähriger von Lawine in Ischgl getötet, in: heute.at vom 4. Jänner 2018, abgerufen am 31. März 2020.
  42. sanktgallus.net, abgerufen am 25. April 2020.
  43. Volksbefragung Olympia 2026, abgerufen am 19. April 2020.
  44. Coronavirus: Über 100 Dänen haben sich in Ischgl angesteckt. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020.
  45. Daily Mail, 26. März 2020: Britain's patient zero? Sussex IT worker, 50, 'caught coronavirus in party bar at Austria's "Ibiza of the Alps" ski resort that's accused of covering up infections and started spreading it here in JANUARY.
  46. telegraph.co.uk 25. März 2020: UK patient zero? East Sussex family may have been infected with coronavirus as early as mid-January
  47. Ischgl: Mails belasten Krisenmanagement schwer. Abgerufen am 6. Juni 2020.
  48. tirol ORF at red: Neue Ischgl-E-Mails und Fall in Seefeld. 30. Mai 2020, abgerufen am 6. Juni 2020.
  49. standard.at 29. Mai 2020: Tirol wusste schon früher als bisher bekannt von infizierten Isländern
  50. »Home of Wahnsinn«. In: Der Spiegel. Abgerufen am 13. April 2020 (Bezahlschranke).; A Corona Hotspot in the Alps Spread Virus Across Europe. Spiegel.de, 31. März 2020 (engl. ohne Bezahlschranke)
  51. "Kitzloch"-Wirt: "Mir tut es extrem leid um jeden, der sich bei uns angesteckt hat". In: derStandard.at. Abgerufen am 13. April 2020 (österreichisches Deutsch).
  52. Viktoria Waldegger, tirol.ORF.at: Apres-Ski-Lokale feierten trotz Verbots. 6. Juni 2020, abgerufen am 6. Juni 2020.
  53. Ischgl: Aprés-Ski-Bars ignorierten Sperre – Behörden schauten zu. Abgerufen am 6. Juni 2020.
  54. Saufspiele und Speicheltausch - Wie Ischgl zur Corona-Drehscheibe wurde. 26. März 2020, abgerufen am 30. März 2020.
  55. St. Anton und Paznaun unter Quarantäne. 13. März 2020, abgerufen am 13. März 2020.
  56. Paznaun, St. Anton a. A.: Erleichterung und Aufatmen über die Quarantäneaufhebung. Abgerufen am 24. April 2020.
  57. Eine Kette von Fehlern in Ischgl. sueddeutsche.de, 24. März 2020, abgerufen am 25. März 2020.
  58. Seilbahner wussten frühzeitig um die Corona-Bombe Ischgl. kurier.at, abgerufen am 23. März 2020.
  59. Die Gefahr der Superspreader. spiegel.de, abgerufen am 26. März 2020.
  60. derstandard.at 16. März 2020: Gier und Versagen in Tirol. Zeitzitate u. a. bei spiegel.de : Die Brutstätte.
  61. Jakob Winter: 57 Prozent der geprüften Coronafälle lassen sich nach Ischgl zurückverfolgen, in: Profil.at 9. April 2020.
  62. Francois Murphy: Tyrol, Austria's Ground Zero in Coronavirus Outbreak, Lifts Quarantines, in: New York Times vom 7. April, abgerufen am 20. April 2020.
  63. a b Jürgen Dahlkamp, Hauke Goos, Roman Höfner, Felix Hutt, Gunther Latsch, Timo Lehmann, Walter Mayr, Max Polonyi, Jonathan Stock: »Home of Wahnsinn«. In: Der Spiegel. Nr. 14, 2020, S. 58–62 (online28. März 2020).
  64. Frontal 21: Infektionsbeschleuniger Ischgl. Protokoll des Versagens (8:35) im ZDF vom 4. April 2020, abgerufen am 9. April 2020.
  65. Gabriel Felbermayr, Julian Hinz, Sonali Chowdhry: Après-ski: The Spread of Coronavirus from Ischgl through Germany (pdf), in: Covid Economics 22 (26 Mai 2020), S. 177–204, abgerufen am 28. Mai 2020.
  66. Ischgl brachte Deutschland das meiste Unheil - derStandard.at. Abgerufen am 6. Juni 2020 (österreichisches Deutsch).
  67. Der Spiegel: Chronicle of Failure: A Corona Hotspot in the Alps Spread Virus Across Europe. Abgerufen am 13. April 2020 (englisch).
  68. Ischgl: Der Skiort exportierte das Coronavirus in die ganze Welt. 9. Mai 2020, abgerufen am 12. Mai 2020.
  69. Tote und Täter: „Spiegel“ öffnet „Die Akte Ischgl“. Abgerufen am 30. Juni 2020.
  70. Walter Mayr, Gunther Latsch, Felix Hutt, Jürgen Dahlkamp: Die Akte Ischgl. In: Der Spiegel. Abgerufen am 30. Juni 2020.
  71. Coronavirus sorgt für Turbulenzen in Tiroler Landespolitik. Abgerufen am 12. Mai 2020 (österreichisches Deutsch).
  72. tirol ORF at/Agenturen red: LR Tilg (ÖVP) denkt nicht an Rücktritt. 11. Mai 2020, abgerufen am 12. Mai 2020.
  73. Studio Wien/Südosteuropa Christian Limpert: Allein in Ischgl: "Nix is’ schiefgelaufen!" 10. Mai 2020 (br.de [abgerufen am 12. Mai 2020]).
  74. tirol ORF at red: Ischgl-Untersuchungskommission steht. 3. Juni 2020, abgerufen am 6. Juni 2020.
  75. zeit.de 24. März 2020: Ermittlungen wegen nicht gemeldeter Infektion in Ischgl.
  76. FAZ.net 24. März 2020: Der Filz von Ischgl.
  77. Covid-19: Kritik von FPÖ an Ischgler Arzt nach ORF Dokumentation. Abgerufen am 13. April 2020.
  78. Sebastian Reinfeldt: Im Geisterdorf Ischgl, über eine frühe Corona-Meldung aus Island, und warum die Adler schweigen. In: Semiosisblog. 26. April 2020, abgerufen am 27. April 2020 (deutsch).
  79. Ischgl: Zwischenbericht mit 1.000 Seiten, auf orf.at vom 5. Mai 2020, abgerufen am 8. Mai 2020.
  80. Volltext: Après-ski: The Spread of Coronavirus from Ischgl through Germany (pdf, 28 S.)
  81. derstandard.at 27. Mai 2020: Ischgl brachte Deutschland das meiste Unheil
  82. Ischgl-Studie: 42,4 Prozent sind Antikörper-positiv. Medizinische Universität Innsbruck, 25. Juni 2020, abgerufen am 2. Juli 2020.
  83. Antikörper-Studie: Viele Bürger Ischgls waren infiziert, Ärzteblatt, 25. Juni 2020
  84. Daten von Statistik Austria, abgerufen am 25. April 2020.
  85. Statistik Austria: Statistik des Bevölkerungsstandes. Erstellt am 6. Juli 2020.]
  86. Übersicht bei Statistik Austria, abgerufen am 9. April 2020.
  87. tirol.gov.at pdf, abgerufen am 21. April 2020.
  88. Liniennetzplan Patznaun, abgerufen am 2. Mai 2020.
  89. Robin 3. In: HeliRescue.at. Abgerufen am 9. Juni 2020 (deutsch).
  90. Pistenlängen berechnen auf www.ischgl.com
  91. Silvrettaseilbahn. 50 Jahre Silvrettaseilbahn AG. November 2013, abgerufen am 11. Dezember 2014.
  92. Die Silvrettaseilbahn AG – das Unternehmen | ischgl.com. Abgerufen am 9. Juni 2020.
  93. Vanessa Heiß, Manfred Kaiser: Der Tourismus im Winter 2017/2018, Innsbruck 2018, abgerufen am 9. April 2020.
  94. Peter Kümmel: Auf die Piste!, in: ZEIT online vom 3. Dezember 2015, abgerufen am 25. April 2020.
  95. Gemeinderatswahlen 2016
  96. Gemeinderatswahlen 2010
  97. Gemeinderatswahlen 2004
  98. Land Tirol - Wahlen | Aktuelle und vergangene Wahlergebnisse, abgerufen am 15. April 2020.
  99. Klosterarchiv Einsiedeln, abgerufen am 25. April 2020.
  100. Chronik, abgerufen am 25. April 2020.
  101. Sterbebilder gesamt Tirol (Nord- Ost- und Süd), abgerufen am 25. April 2020.
  102. Schnerfr Nr. 41, 2011, S. 56, abgerufen am 25. April 2020.
  103. Sterbebilder gesamt Tirol (Nord- Ost- und Süd), abgerufen am 25. April 2020.
  104. Sterbebilder gesamt Tirol (Nord- Ost- und Süd), abgerufen am 25. April 2020.
  105. Sterbebilder gesamt Tirol (Nord- Ost- und Süd), abgerufen am 25. April 2020.
  106. Bernd Loppow: Der große Zirkus, in: Die Zeit vom 28. Jänner 1994, abgerufen am 9. April 2020.
  107. Chronik Ischgl, 1921–2009, abgerufen am 9. April 2020.
  108. Othmar Kolp: Ischgl ehrte vier verdiente Bürger, in: meinbezirk.at vom 5. September 2017, abgerufen am 15. April 2020.
  109. Franz Brandstätter, et al.: Meteoriten – Zeitzeugen der Entstehung des Sonnensystems. Verlag des Naturhistorischen Museums, Wien 2012, ISBN 978-3-902421-68-5, S. 169
  110. NHM: Wenn die Himmel sich öffnen und Feuer spucken. In: Presse. 13. November 2012, abgerufen am 26. November 2012.
  111. Eintrag in der IMDB, abgerufen am 22. April 2020.