COVID-19-Pandemie in Niedersachsen

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Die COVID-19-Pandemie tritt in Niedersachsen seit 2020 als Teil der weltweiten COVID-19-Pandemie und im Besonderen der COVID-19-Pandemie in Deutschland auf. Die COVID-19-Erkrankung wird durch das Virus SARS-CoV-2 aus der Gruppe der Coronaviridae verursacht und gehört in die Gruppe der Atemwegserkrankungen.[1] In Niedersachsen wurde am 29. Februar in Uetze in der Region Hannover die landesweit erste Infektion mit dem COVID-19-Virus SARS-CoV-2 bestätigt.

Zelte als Notaufnahme im März 2020 vor dem Krankenhaus Henriettenstift in Hannover

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infektionen mit SARS-CoV-2-Viren traten erstmals Ende Dezember 2019 in der Millionenstadt Wuhan der chinesischen Provinz Hubei auf. Die ersten Fälle von Infektionen mit SARS-CoV-2 in Deutschland wurden Ende Januar 2020 in Bayern beim Unternehmen Webasto registriert.[2][3]

Als weltweite Pandemie stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ausbruchsgeschehen des neuartigen Coronavirus am 11. März 2020 ein.[4]

Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infektionsfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestätigte Infektionen (kumuliert) in Niedersachsen[Anm. 1][Anm. 2][Anm. 3]
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

Bestätigte Infektionen (neue Fälle) in Niedersachsen[Anm. 1][Anm. 2][Anm. 3]
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

Zahl der neu bekannten Infektionen der letzten 7 Tage bezogen auf 100.000 Einwohner. (7-Tage Inzidenz) in Niedersachsen / 100.000 Einwohner

Anmerkungen

  1. a b Vor dem 1. März 2020 gab es in Niedersachsen keine dem RKI gemeldeten Infektionen
  2. a b Hier sind Fälle aufgelistet, die dem RKI über den Meldeweg oder offizielle Quellen mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen bzw. zeitlichen Verzögerungen zwischen den RKI-Fällen und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Bundesländer oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kommen.
  3. a b Durch die Umstellung am 17. März auf nur noch elektronisch gemeldete Fälle kam es zu einer Reduzierung der Fallzahlen

Todesfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Stand vom 26. September 2020 starben in Niedersachsen nach offiziellen Zahlen des Robert Koch-Instituts insgesamt 683 Menschen,[5] davon insgesamt 43 Menschen in einem Pflegeheim in Wolfsburg.[6]

Bestätigte Todesfälle (kumuliert) in Niedersachsen
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

Bestätigte Todesfälle (täglich) in Niedersachsen
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

Infektionen nach Altersgruppen und Geschlecht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des RKI verteilen sich die COVID-19-Infektionen in Niedersachsen wie folgt nach Altersgruppen und Geschlecht (Stand: 21. Sept. 2020 und 15. Jan 2021):[7] In den vergangenen 4 Monaten gab es keine signifikante Verschiebung im Profil der Infizierten. Alle Altersgruppen nahmen ungefähr um den Faktor 7 zu.

Infektionen nach Altersgruppen und Geschlecht vom Sept 2020
nach Daten des RKI

Infektionen nach Altersgruppen und Geschlecht vom Jan 2021
nach Daten des RKI

Dynamik der Pandemie-Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chronik der Ausbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Februar 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausbreitung von COVID-19 in den Landkreisen und kreisfreien Städten Niedersachsens im Frühjahr 2020
  • 29. Februar 2020 (Samstag): Erster bestätigter Fall in Niedersachsen: In Uetze in der Region Hannover wurde die Infektion eines Mannes bestätigt, der sich zuvor in Norditalien aufgehalten hatte.[8]

März und April 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3. März 2020 (Dienstag): In Niedersachsen wurden drei neue Infektionen bekannt. Es handelt es sich um eine Kontaktperson des vorherigen, ersten Falls (vom 29. Februar) aus der Region Hannover sowie Männer aus den Landkreisen Cuxhaven (Rückkehrer aus Norditalien) und Ammerland (Teilnahme an Karneval bei Heinsberg).[9]
  • 4. März 2020 (Mittwoch): Die Zahl der bekannten Infizierten ist auf 10 angestiegen. Für eine erkrankte Frau aus dem Landkreis Leer, die überörtlich als Krankenpflegerin arbeitet, konnte keine Infektionsquelle identifiziert werden.[10] Hinzu kam ein Familienvater aus der Grafschaft Bentheim, der sich vermutlich bei einem Infektionscluster in den benachbarten Niederlanden angesteckt hatte. Weiterhin wurden zwei Personen aus dem Landkreis Rotenburg (Wümme) positiv getestet, die aus einem Südtirol-Urlaub zurückgekehrt waren. Ein als infiziert erkannter Mann aus Oldenburg hatte ebenfalls bei Heinsberg Karneval gefeiert. Am Mittwochabend bestätigt die Region Hannover, dass sich in Uetze eine zweite Kontaktperson des ersten Erkrankten angesteckt hat.[11]
  • 5. März 2020 (Donnerstag): Die Zahl der bekannten infizierten Personen ist auf 13 angestiegen. Ein Lehrer aus Stade wurde positiv getestet.[12] Der Landkreis Celle meldete einen infizierten Mann aus Celle, der Kontakt zum ersten niedersächsischen Fall aus Uetze bei Hannover hatte.[13] Eine als infiziert erkannte Braunschweigerin war aus einem Urlaub auf Gran Canaria zurückgekehrt.[14]
  • 7. März 2020 (Samstag): Im Landkreis Hildesheim wurde bei einem Paar eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Die beiden hatten sich zuvor in Tirol aufgehalten.[15]
  • 9. März 2020 (Montag): Im Landkreis Hameln-Pyrmont wurde der erste Fall von COVID-19 bestätigt. Ein 48-jähriger Mann war mit einer neunköpfigen Gruppe zum Skifahren in Österreich, von der ein weiterer Teilnehmer zwei Tage nach seiner Rückkehr Symptome einer Infektion zeigte und ebenfalls positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurde.[16]
  • 11. März 2020 (Mittwoch): Der Landkreis Northeim bestätigte drei Neuinfizierte, darunter zwei Männer, die aus dem Skigebiet Ischgl zurückgekehrt sind. Ein Fall wurde der Stadt Uslar zugeschrieben.[17] Der Landkreis Göttingen meldete den ersten Infektionsfall im Raum Osterode am Harz.[18] In Braunschweig gab es erstmals einen Verdachtsfall in einem Gefängnis, der Häftling wurde daraufhin isoliert und für alle Gefangenen in der Justizvollzugsanstalt Braunschweig wurde ein Generaleinschluss angeordnet.[19]
  • 12. März 2020 (Donnerstag): Nachdem ein zweiter bestätigter Fall im Profikader von Hannover 96 aufgetreten war, wurde eine zweiwöchige Quarantäne für die komplette Profimannschaft angeordnet.[20]
  • 13. März 2020 (Freitag): In einem Pflegeheim der Diakonie in Wolfsburg wurde die erste Bewohnerin positiv getestet.[21] Im weiteren Verlauf wurden zahlreiche weitere Bewohner positiv getestet,[22] 47 verstarben.[6] Wegen der Todesfälle nahm die Staatsanwaltschaft Braunschweig Ermittlungen gegen die Heimbeteiber wegen fahrlässiger Tötung auf.[23] Sie wurden Ende 2020 eingestellt, da kein strafbares Fehlverhalten festgestellt werden konnte.[24]
  • 27. März 2020 (Freitag): Das Gesundheitsamt des Landkreises Oldenburg führte in einem Seniorenheim in Wildeshausen einen Massentest durch, nachdem bei einem kurz zuvor verstorbenen Bewohner das Virus nachgewiesen worden war. 23 Bewohner und 18 Pflegekräfte waren mit dem Coronavirus infiziert.[25] In der Folge wurde der Heimleiter freigestellt und die Staatsanwaltschaft Oldenburg sowie die Polizei Delmenhorst ermittelten gegen den Betreiber wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.[26] In dem Heim standen mindestens zwei Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus.[27]
  • 29. März 2020 (Sonntag): Es wurde bekannt, dass in einem Pflegeheim in Herzberg am Harz 14 Bewohner positiv sowie acht Beschäftigte positiv getestet wurden.[28]
  • 2. April 2020 (Donnerstag): Eine infizierte Bewohnerin eines Stader Seniorenheims verstarb. Am Wochenende des 28./29. März 2020 war in dem Seniorenheim bereits eine Bewohnerin verstorben während sich sieben Bewohner sowie eine Mitarbeiterin angesteckt hatten.[29]
  • 4. April 2020 (Samstag): Nach einem Hinweis kontrollierten Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes der Stadt Osnabrück und des Landkreises Osnabrück eine Altenpflegeeinrichtung in Bramsche. Es wurde bekannt, dass 42 Bewohner und sieben Mitarbeiter infiziert sowie Bewohner verstorben waren.[30] Nach dem Tod von sechs positiv getesteten Bewohnern der Altenpflegeeinrichtung, nahmen die Polizei und die Staatsanwaltschaft Osnabrück Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung auf.[31]
  • 6. April 2020 (Montag): Es wurde bekannt, dass zwei Bewohner eines Seniorenheims in Gadenstedt an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben sind. Bereits in der Woche zuvor waren zwei Bewohner des Heims daran verstorben.[32]
  • 7. April 2020 (Dienstag): Laut dem Corona-Krisenstab des Landes Niedersachsen war an dem Tag die Zahl der Neuinfektionen mit 226 Fällen nur unwesentlich größer als die Zahl der Neu-Genesenen mit 221 Fällen. Dennoch ließe sich laut dem Krisenstab aus diesen Tageswerten noch keine generelle Trendwende ableiten. 900 Erkrankte wurden im Krankenhaus behandelt. Darunter waren 228 Patienten auf der Intensivstation, von denen 164 künstlich beatmet wurden.[33]
  • 9. April 2020 (Donnerstag): Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt meldete, dass von den bisherigen 7104 laborbestätigten Covid-19-Fällen geschätzt 2576 Personen (36,3 %) genesen sind.
  • 20. April 2020 (Montag): Wolfsburg war die erste Stadt in Niedersachsen, die eine Maskenpflicht einführte.[34] Sie galt in öffentlichen Räumen. Dies entschied der Krisenstab der Stadt am 18. April.[35] Kurz darauf wurde am 27. April die Maskenpflicht im Nahverkehr und im Einzelhandel für das gesamte Bundesland eingeführt.[36]

Mai und Juni 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 15. Mai 2020 (Freitag): Im Landkreis Leer ereignete sich ein COVID-19-Ausbruch bei der Feier zur Eröffnung eines Lokals in der Gemeinde Moormerland. In diesem Zusammenhang wurden bis zum 29. Mai 34 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Über 200 Personen befanden sich als Kontaktpersonen am 29. Mai 2020 in Quarantäne. Vermutlich ist bei dieser Feier gegen Hygieneregeln verstoßen worden. Außerdem besteht der Verdacht, dass der Betreiber Dokumentationspflichten nicht vollumfänglich erfüllt hat.[37]
  • 26. Mai 2020 (Dienstag): Medienmeldungen zufolge ermittelte die Staatsanwaltschaft Osnabrück aufgrund von Corona-Infektionen auf einem Schlachthof in Dissen wegen der Missachtung von Anordnungen im Rahmen des Infektionsschutzgesetz bei Abstandsgeboten und der Unterbringung von Schlachthofmitarbeitern. Zuvor waren innerhalb von zwei Wochen mehr als die Hälfte der rund 280 Beschäftigten positiv auf das Coronavirus getestet worden.[38]
  • 29. Mai 2020 (Freitag): Der Corona-Krisenstab der Landesregierung teilte mit, dass seit dem 14. Mai im Verteilzentrum von UPS mit rund 1000 Mitarbeitern in Langenhagen 47 Mitarbeiter und 25 Kontaktpersonen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Auch Infektionen in einer Kita und einer Schule in Hannover stünden im dem Zusammenhang, da Beschäftigte offenbar Familienangehörige angesteckt haben.[39] Bis zum 12. Juni wurden insgesamt 156 Mitarbeiter positiv getestet.[40]
  • 30. Mai 2020 (Samstag): Nach einigen privaten Feiern in Göttingen wurden 33 neue Corona-Infektionen nachgewiesen, bei denen es sich überwiegend um Mitglieder mehrerer Großfamilien handelte. Ein 67-jähriger-Mann musste künstlich beatmet werden.[41]
Rot beleuchtetes Neues Rathaus in Hannover bei der deutschlandweiten Night of Light der Veranstaltungsbranche, Juni 2020
  • 4. Juni 2020 (Donnerstag): In Göttingen hatten sich am 23. Mai 2020 mehr als 100 Bewohner von Hochhäusern im Iduna-Zentrum, einem sozialen Brennpunkt, mit dem Virus angesteckt. Ihnen wurde vorgeworfen, sich bei unerlaubten, privaten Familienfeiern aus Anlass des muslimischen Zuckerfestes nicht an die Hygiene- und Abstandsregeln gehalten zu haben, dies wurde jedoch bestritten. Sie hatten mit mindestens 200 weiteren Menschen Kontakt.[42] Bei den Betroffenen handelt es sich zum Teil um Roma-Familien aus dem Kosovo, die bei Ausbruch des Kosovokriegs Ende der 1990er-Jahre nach Deutschland kamen.[43]
  • 7. Juni 2020 (Sonntag): Der „Stab für außergewöhnliche Ereignisse der Stadt Göttingen“ entschied am 7. Juni 2020, den Präsenzunterricht an sämtlichen Schulen in Trägerschaft der Stadt Göttingen, an freien Schulen im Stadtgebiet sowie an der IGS Bovenden bis einschließlich Freitag, 12. Juni 2020, zu untersagen, da die Zahl der an COVID-19 Erkrankten am 6. Juni in Göttingen um 21 zugenommen hatte.[44]
  • 13. Juni 2020 (Samstag): Laut Medienberichten hat in einem Pflegeheim in Oyten eine infizierte Pflegekraft 28 Personen angesteckt, darunter 20 Bewohner und acht Pflegekräfte.[45]
  • 19. Juni 2020 (Freitag): In Göttingen stellte die Stadt 700 Menschen in einem Hochhaus-Komplex bis zum 25. Juni 2020 unter Quarantäne und ließ die Eingänge absperren. Das Gebäude liegt wenige hundert Meter vom ebenfalls von Infektionen betroffenen Iduna-Zentrum entfernt. Das Ausgehverbot für die Bewohner des Hochhaus-Komplexes wurde von Polizei und Ordnungsamt überwacht. 120 Bewohner waren in den Tagen zuvor in einem mobilen Testzentrum vor dem Gebäude positiv auf das Virus getestet worden. Ein Sprecher der Jugendhilfe Göttingen beschrieb die Wohnverhältnisse in dem Hochhaus als eng. Es gäbe unzureichende Hygiene sowie Drogen- und Alkoholprobleme.[46]
  • 20. Juni 2020 (Samstag): Mehrere hundert negativ getestete Bewohner des abgesperrten Hochhaus-Komplexes in Göttingen wurden erneut getestet. Im Tagesverlauf kam es zu Auseinandersetzungen zwischen Bewohnern und Polizisten. Auf die Beamten wurden metallene Gegenstände und Pyrotechnik geworfen. Mehrere Bewohner versuchten über Gitter zu klettern und rund 100 Menschen versuchten, sich an Polizisten vorbeizudrängen.[47]
  • 23. Juni 2020 (Dienstag): Die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen teilte mit, dass im Grenzdurchgangslager Friedland 21 Bewohner und eine Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation mit dem Coronavirus infiziert sind. Zu dem Zeitpunkt lebten dort 190 Asylbewerber und Spätaussiedler.[48]
  • 26. Juni 2020 (Freitag): Nach Anordnung des Landkreises Oldenburg stellte ein Puten-Schlachthof in Wildeshausen den Betrieb für zwei Wochen ein. Grund war ein positiver Coronatest bei 46 Beschäftigten. Die 1.100 Mitarbeiter und ihre engsten Familienangehörigen wurden für zwei Wochen unter Quarantäne gestellt.[49]
  • 30. Juni 2020 (Dienstag): Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Grenzdurchgangslager Friedland stieg auf 48. Daraufhin wurden alle 400 Bewohner und Mitarbeiter getestet.[50]

Juli und August 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 17. Juli 2020 (Freitag): In Verden traten in einem Gebäudekomplex von drei Häusern mit rund 300 Bewohnern neun Corona-Fälle auf. 100 mögliche Kontaktpersonen wurden getestet und unter Quarantäne gestellt bis die Tests am 18. Juli ergaben, dass nur ein weiterer Bewohner einen positiven Befund aufwies. Die Polizei beobachtete die Hauseingänge. Bei einigen Familien standen die Tests, Ergebnisse und Entlassung aus der Quarantäne noch aus.[51][52]
  • 19. Juli 2020 (Sonntag): Das Unternehmen Wiesenhof äußerte sich zu einem Ausbruch des Coronavirus in einem Hähnchenschlachthof in Lohne im Landkreis Vechta. Innerhalb der Belegschaft von rund 1300 Mitarbeitern gab es 66 Infizierte, von denen sich viele in der Kartonage-Abteilung des Betriebs angesteckt hätten. In derselben Woche war eine Häufung von Fällen im Landkreis Vechta mit 16 neuen Corona-Infektionen innerhalb von zwei Tagen zu verzeichnen.[53] Obwohl die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen 7 Tagen für den Landkreis Vechta am 22. Juli bei 41,26 lag (seinerzeit der bundesweit höchste Wert), beschloss der Landkreis, den Schlachthof nicht zu schließen.[54]
  • 21. Juli 2020 (Dienstag): Die Zahl der infizierten Personen in einem Gebäudekomplex in Verden erhöhte sich auf 12. Sie gehörten zu einer Großfamilie, die in dem Gebäudekomplex und in Dörverden lebt.[55]
  • 30. Juli 2020 (Donnerstag): Nachdem in einem Studentenwohnheim in Clausthal-Zellerfeld fünf Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet wurden, stellte der Landkreis Goslar das Gebäude unter Quarantäne.[56] Nach weiteren Tests stieg die Zahl der infizierten Personen auf zehn, darunter drei außerhalb des Heims lebende Kontaktpersonen.[57]
  • 19. August 2020 (Mittwoch): Fünf Lagerarbeiter eines Logistikzentrums des Möbelherstellers Ikea in Elsdorf im Landkreis Rotenburg (Wümme) wurden positiv auf das Coronavirus getestet. Damit erhöhte sich die Zahl der infizierten Mitarbeiter auf 18. Die Beschäftigten hätten sich auch in ihrer Freizeit getroffen und seien in Fahrgemeinschaften zum Logistikzentrum gefahren.[58]

September und Oktober 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 19. September 2020 (Samstag): Nachdem aus den niedersächsischen Landkreisen und kreisfreien Städten monatelang ganz überwiegend relativ niedrige Zahlen an Neuinfektionen hatten gemeldet werden können, überstieg die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Cloppenburg den Wert von 50 Neuinfizierten auf 100.000 Einwohner. Der Landkreis hatte zuvor zu den Gebieten mit niedrigen Infektionszahlen gehört, und zwar auch im Vergleich zu anderen niedersächsischen Gebietskörperschaften. Am 20. September 2020 gab es nirgendwo in Deutschland eine höhere 7-Tages-Inzidenz als im Landkreis Cloppenburg. Ein erster Schwerpunkt des Ausbruchs entstand im SV Evenkamp nach der Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Fußballamateure. Zehn Spieler der ersten Herrenmannschaft und der Trainer wurden positiv getestet. Amateurspieler nach dem Vorbild von Bundesliga-Profis regelmäßig auf COVID-19 testen zu lassen, erschien den Verantwortlichen als zu teuer.[59] Schwerpunkte mit ähnlich hohen Infektionszahlen wurden in Schulen und einem Unternehmen gefunden.[60][61][62]
  • 24. September 2020 (Donnerstag): Das RKI meldete für Niedersachsen mit acht Toten an einem Tag einen Wert, den es zuletzt im Mai gab.[63]
  • 29. September (Dienstag): Das RKI meldete 20.000 Infektionen von denen 17.500 als genesen angesehen werden. Damit gab zu dem Zeitpunkt rund 2.500 bekannte Infektionen in Niedersachsen.
  • 2. Oktober (Freitag): Der Landkreis Vechta meldete, dass sich in einem Alten- und Pflegeheim in der Stadt Vechta 31 Bewohner und 19 Mitarbeiter mit SARS-CoV-2 infiziert hätten. In der Folge überschritt der Landkreis Vechta die Quote von 50 Neuinfizierten auf 100.000 Einwohner.[64]
  • 4. Oktober (Sonntag): In Sögel waren von 2000 Mitarbeitern eines Schlachthofs 81 Beschäftigte mit Corona infiziert. Um die Ausbreitung einzudämmen, schränkte der Landkreis Emsland das öffentliche Leben in der Samtgemeinde Sögel ein. Unter anderem waren Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen unerlaubt, ausgenommen enge Familienangehörige, Treffen von maximal zwei Hausständen, Hochzeits- oder Erstkommunionfeiern, Taufen und Beerdigungen. In Vechta starben 2 Heimbewohner.[65]
  • 7. Oktober (Mittwoch): Nachdem sich 112 Beschäftigte des Schlachthofes in Sögel mit dem Coronavirus infiziert hatten, erklärte der Landkreis Emsland seine Schließung, um eine exponentielle Verbreitung des Virus zu verhindern.[66] Die für 22 Tage geplante Schließung wurde nach rund acht Tagen teilweise wieder aufgehoben. Gegen die Schließung hatten Landwirte mit ihren Treckern vor dem Gebäude des Landkreises protestiert, da ihre Ställe voll mit Ferkeln waren, die ihre Schlachttermine überschritten hatten.[67]
  • 7. Oktober (Mittwoch): Der Landkreis Cloppenburg teilte mit, dass sich in einem Schlachthof in Emstek innerhalb einer Woche 63 Personen mit SARS-CoV-2 infiziert hätten. Darauf stieg die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Cloppenburg wieder.[68]
  • 8. Oktober (Donnerstag): Die kreisfreie Stadt Delmenhorst überschritt den Wert von 50 Neuinfizierten auf 100.000 Einwohner. Eingrenzbare einzelne Infektionsherde waren nicht erkennbar.[69]
  • 11. Oktober (Sonntag): Die Allgemeinverfügung des Landkreises Cloppenburg, die für das Gebiet des Alten Amtes Löningen Sonderregelungen wegen des COVID-19-Ausbruchs am 19. September 2020 in Evenkamp vorschrieb, trat außer Kraft.[70]
  • 13. Oktober (Dienstag): Das Landesgesundheitsamt korrigierte nachträglich die Werte für die 7-Tage-Inzidenzen des Landkreises Cloppenburg ab dem 16. September. Am 23. September 2020 hatte das Robert-Koch-Institut gemeldet, dass es im Landkreis Cloppenburg wieder weniger als 50 Neuinfizierte innerhalb der letzten sieben Tage gebe.[71] Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt stellte jedoch fest, dass zu keinem Zeitpunkt seit dem 16. September 2020 im Landkreis Cloppenburg die 7-Tage-Inzidenz unter dem Wert von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern gelegen habe.[72]
  • 14. Oktober (Mittwoch): Es wurden 700 Tote erreicht.
  • 15. Oktober (Donnerstag): Nach zwei Verdachtsfällen wurden in einer konfessionsübergreifenden Bibelschule in Bad Gandersheim 252 Mitarbeiter, Bewohner und Besucher getestet, wobei sich bei 123 Personen Infektionen nachweisen ließen. Der Landkreis Northeim verschärfte daraufhin die Corona-Regeln in dem Ort.[73] Am 17. Oktober sprang die 7-Tage-Inzidenz des Landkreises Northeim auf den Wert von 104,3 Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen.[74]
  • 15. Oktober (Donnerstag): Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg setzte das Beherbergungsverbot in Niedersachsen vorläufig außer Vollzug.[75][76][77]
  • 18. Oktober (Sonntag): Die 7-Tage-Inzidenz für Delmenhorst lag bei 197,6 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Insgesamt waren 231 Personen infiziert. Hotspots waren nicht erkennbar. Am 18. Oktober fielen Gottesdienste aus und Sportveranstaltungen wurden abgesagt.[78]
  • 26. Oktober (Montag): Die Gesamtzahl der Infektionen mit SARS-CoV-2 überschritt in Niedersachsen den Wert von 30.000 Fällen.
  • 27. Oktober (Dienstag): Erstmals meldete das RKI eine 7-Tage-Inzidenz von über 200 Neuinfizierten auf 100.000 Einwohner in einem niedersächsischen Landkreis. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Cloppenburg erreichte an diesem Tag den Wert von 202,7.[79]

November und Dezember 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegen der Absage des Weihnachtsmarkts vor dem Rathaus Osnabrück[80] konnte die Ausstellung der Kunstinstallation „White Root“[81] bis in den Dezember 2020 hinein verlängert werden
  • 5. November (Donnerstag): Das Niedersächsische Landesgesundheitsamt errechnete für den Landkreis Cloppenburg eine 7-Tage-Inzidenz von 336,9 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner.[82] Das ist die höchste bislang gemessene 7-Tage-Inzidenz in Niedersachsen.
  • 19. November (Donnerstag): In einem Seniorenheim in Rosche waren nach einem zweiten Corona-Test nahezu alle Bewohner und Pflegekräfte infiziert. Es betraf 35 Bewohner und 18 Pflegekräfte. Ein Bewohner war bereits verstorben. Obwohl der Inzidenzwert im Landkreis Uelzen auf über 100 gestiegen war, bleiben Schulen und Kitas weiter geöffnet, da der Ausbruch klar einzugrenzen war.[83]
  • 25. November (Mittwoch): Laut dem Niedersächsischen Landesgesundheitsamt gab es 34 Todesfälle an einem Tag, was bis dahin die höchste Zahl an Todesopfern innerhalb von 24 Stunden darstellte.[84]
  • 1. Dezember (Dienstag): Im Kloster der Thuiner Franziskanerinnen wurden laut dem Landkreis Emsland 75 der 170 Ordensschwestern positiv auf das Coronavirus getestet, worauf das Klostergelände behördlich unter Quarantäne gestellt wurde. Die Franziskanerinnen leben nicht abgeschieden, sondern betreiben ein Pflegeheim, ein Internat sowie zwei Schulen.[85] Die Zahl der nachweislich infizierten Ordensschwestern erhöhte sich bis zum 7. Dezember auf 104.[86] Von den infizierten Ordensschwestern waren am 16. Dezember rund 20 an Corona erkrankt. Zwei über 80 Jahre alte Frauen mit Vorerkrankungen waren verstorben.[87]
  • 4. Dezember (Freitag): In einem Seniorenpflegeheim in Laatzen wurden 64 Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet.[88]
  • 4. Dezember (Freitag): In Lüneburg wurde ein „Weihnachtsmarkt light“ eröffnet. 22 Buden wurden aufgestellt, an denen ursprünglich auch Glühwein, Bratwurst und Schmalzkuchen abgegeben werden sollten. Am 4. Dezember wurde der Verkauf von Getränken auf dem Markt untersagt.[89] Am 5. Dezember gab es großen Andrang vor den Buden. Am 8. Dezember verfügte die Stadt Lüneburg den Abbau aller Buden auf dem traditionellen Weihnachtsmarktgelände bis zum 10. Dezember. Zudem durfte vor Cafés und Restaurants in der Innenstadt kein Alkohol mehr ausgeschenkt werden.[90]
Während des Lockdowns ab dem 16. Dezember 2020 gab es in vielen Innenstädten eine Pflicht zum Tragen einer Atemmaske im Freien, auch in der Fußgängerzone von Cloppenburg.
  • 17. Dezember (Donnerstag): Unter den 700 Beschäftigten eines Amazon-Verteilzentrums in Garbsen wurde ein größerer Corona-Ausbruch mit insgesamt 250 Infizierten festgestellt.[91]
  • 20. Dezember (Sonntag): Kurz vor Inkrafttreten eines Einreise-Verbots aus Großbritannien aufgrund der neuartigen Coronavirus-Variante B.1.1.7 landete ein Passagierflugzeug aus London auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen. Die 64 Reisenden wurden bei der Einreise gestoppt und auf das Corona-Virus getestet, wobei eine Person positiv war. Für alle Passagiere wurde Quarantäne verordnet.[92]
  • 24. Dezember (Donnerstag): Das Gesundheitsamt des Landkreises Vechta meldete, dass 28 von 33 Bewohnern eines Wohnheims für Menschen mit einer kognitiven Behinderung in der Stadt Vechta sowie vier ihrer Betreuungspersonen positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden seien. Über das Heim wurde eine Quarantäne, über die Mitarbeiter eine Arbeitsquarantäne verhängt. Physische Kontakte zwischen den Wohnheimbewohnern und ihren Familien waren während der Weihnachtsfeiertage ebenso wenig zulässig wie zwischen den betroffenen Mitarbeitern und nicht zu ihren Haushalten gehörenden Personen.[93]
  • 27. Dezember (Sonntag): Zeitgleich mit Impfungen im Landkreis Cloppenburg führte ein mobiles Impfteam in einem Pflegezentrum in Bad Rothenfelde in Anwesenheit von Ministerpräsident Stephan Weil und Gesundheitsministerin Carola Reimann die ersten Impfungen gegen COVID-19 in Niedersachsen durch.[94]
  • 29. Dezember (Dienstag): Es wurde bekannt, dass die neue Coronavirus-Variante B.1.1.7 aus Großbritannien erstmals im November 2020 in Niedersachsen aufgetaucht ist. Betroffen waren ein inzwischen verstorbener älterer Patienten mit Vorerkrankungen sowie seine Ehefrau und seine Tochter, die sich im November in Großbritannien aufgehalten hatte. Den Virusnachweis führte die Medizinische Hochschule Hannover.[95]

Januar und Februar 2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 10. Januar (Sonntag): Der Landkreis Gifhorn erreichte eine 7-Tage-Inzidenz von 258,3 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner und verhängte eine nächtliche Ausgangssperre bis zum 31. Januar 2021.[96] Der Landkreis Cloppenburg blieb mit einer 7-Tage-Inzidenz von 191,6 knapp unter dem Grenzwert von 200 Neuinfektionen. Der Pressesprecher des Landkreises Cloppenburg bewertete die Möglichkeit, bei einer weiteren Erhöhung der Inzidenz einen Bewegungsradius von 15 Kilometern zu verfügen, als „nicht praktibel, nicht zu kontrollieren, nicht nachvollziehbar und nicht zielführend.“[97]
  • 11. Januar (Montag): Bei einer Frau aus der Region Hannover wurde eine Infektion mit der neuartigen Coronavirus-Variante B.1.1.7 festgestellt. Da die Variante als deutlich ansteckender gilt, ergriff das Gesundheitsamt strengere Maßnahmen und ordnete für knapp 90 Kontaktpersonen eine zweiwöchige Quarantäne an.[98]
  • 12. Januar (Dienstag): Das RKI meldete, dass die 7-Tage-Inzidenz aller Landkreise und kreisfreien Städte in Niedersachsen mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner betrug. Dieser Zustand hatte einen Tag lang Bestand.
  • 29. Januar (Freitag): Die neuartige Coronavirus-Variante B.1.1.7 wurde zu dem Zeitpunkt in den sechs Landkreisen Ammerland, Aurich, Emsland, Göttingen, Stade und Vechta sowie in der Region Hannover nachgewiesen.[99]
  • 2. Februar (Dienstag): Bei Laboruntersuchungen auf die Corona-Variante B.1.1.7 enthielten 50 Proben aus der Region Hannover diese Mutation. Dies ließ darauf schließen, dass die Variante bereits weiter verbreitet war als angenommen.[100]
  • 7. Februar (Sonntag): Ab der Woche kam es im Osnabrücker Werk von Froneri Ice Cream Deutschland zu einem der größten Corona-Ausbrüche in Niedersachsen. Mit Stand vom 19. Februar 2021 waren 210 der rund 850 Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet worden und dabei wurde überwiegend die britische Mutation B.1.1.7 festgestellt.[101]
  • 8. Februar (Montag): Das Screening von positiven Proben ergab, dass die Corona-Mutation B.1.1.7 in der Region Hannover auf dem Vormarsch war. Bei Laboruntersuchungen zwei Wochen zuvor wurde bei 74 untersuchten Proben in 32 Fällen die britische Virusmutationen nachgewiesen.[102]
  • 20. Februar (Samstag): In der Psychiatrie der Medizinischen Hochschule Hannover kam es zu einem Corona-Ausbruch, bei dem sich 14 Patienten sowie 11 Mitarbeiter infiziert hatten.[103]

Lockerungen von Maßnahmen ab Mitte April 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Mitte April kam es zu einzelnen Lockerungen; am 4. Mai 2020 stellte die Landesregierung einen Fünf-Stufen-Fahrplan für Lockerungen in verschiedenen Bereichen vor, der am 22. Mai und am 5. Juni 2020 aktualisiert wurde.[104] Stufe 1 begann am 6. Mai, Stufe 2 am 11. Mai, Stufe 3 am 25. Mai, Stufe 4 am 8. Juni und Stufe 5 am 22. Juni 2020. Öffnungen von Bars und Diskotheken waren in dem Stufenplan nicht vorgesehen. Ebenso fehlten in ihm Perspektiven für die Genehmigung von Großveranstaltungen.

Dass jederzeit Lockerungsschritte kurzfristig zurückgenommen werden können, belegt der in der „Chronik“ angeführte Fall der Stadt Göttingen. Die Stadt verbot am 7. Juni 2020 den Präsenzunterricht an Allgemeinbildenden Schulen in der Stadt bis zum 12. Juni 2020, nachdem dieser zuvor bereits eingeschränkt wieder erlaubt worden war.

Ab dem 22. Juni 2020 werden Kindertagesstätten wieder für alle Kinder mit Betreuungsplatz geöffnet und die „Notbetreuung“ beendet.[105]

Bildungswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 16. April 2020 teilte der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne den Zeitplan seines Ministeriums für die Wiederaufnahme des Schulunterrichts in Niedersachsen mit. Der Plan sah vor, dass ab dem 22. April 2020 der Online-Unterricht wieder aufgenommen werden sollte. Unterricht im Schulgebäude sollte für Schüler

  • der Abschlussklassen der Jahrgänge 10 und 13 am 27. April,
  • der 4. Klassen am 4. Mai,
  • des Jahrgangs 12 am 11. Mai,
  • der 9., 10. und 3. Klassen am 18. Mai sowie
  • der 5. – 8., der 11. und der 1. und 2. Klassen zwischen Ende Mai und Mitte Juni

beginnen. Abgesehen von dem o.a. „Rückschlag“ in Göttingen wurde der Plan, im Frühjahr 2020 stetig mehr Klassen wieder Präsenzunterricht zu ermöglichen, in die Praxis umgesetzt.

Während der Anwesenheit in der Schule wurden die Klassen künftig im Regelfall in je zwei Gruppen aufgeteilt, um den nötigen Abstand zwischen den Schülern zu schaffen.[106]

Die Abiturprüfungen wurden um drei Wochen verschoben. Der erste Haupttermin für die schriftliche Prüfung war der 11. Mai 2020, die letzte Klausur wurde am 30. Mai 2020 geschrieben. Der letzte mündliche Nachprüfungstermin wird der 8. Juli 2020 sein. Die Abiturzeugnisse wurden vom 9. bis 10. Juli 2020 ausgehändigt. Eine Besonderheit der Lage im Land Niedersachsen bestand darin, dass die große Mehrheit der Gymnasiasten der Jahrgangsstufe 12 im Jahr 2020 (anders als der vorhergehende letzte G 8-Jahrgang) nicht von der Schule abging. Dies wird erst 2021 geschehen, nach Absolvierung der Jahrgangsstufe 13. Es fanden 2020 also deutlich weniger Abiturprüfungen als in anderen Jahren statt.

Die schriftlichen Abschlussprüfungen zum Erwerb des Förderschulabschlusses Lernen, des Hauptschulabschlusses, des Realschulabschlusses und des Erweiterten Sekundarabschlusses I fanden vom 20. bis zum 28. Mai statt.[107]

Einzelhandel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 20. April 2020 durften Einzelhandelsgeschäfte den Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen, deren Verkaufsfläche nicht mehr als 800 m² betrug und die in der Lage waren, die Einhaltung der hygienischen Auflagen der Behörden, insbesondere des Abstandsgebots, zu garantieren.[108][109] Größeren Geschäften in Niedersachsen wurde erlaubt, ihre Verkaufsfläche durch Absperrungen und Herausnahme der auf den abgesperrten Flächen gelagerten Sortimente aus dem Verkaufsangebot auf 800 m² zu verkleinern.

Bereitstellung von Speisen und Getränken „to go“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem 16. April 2020 durften Eisdielen und Eiscafés in Niedersachsen auch für Kunden geöffnet sein, die kein Eis vorbestellt haben. Sie müssen allerdings die vorgeschriebene Mindestdistanz zueinander einhalten und durften vor dem 11. Mai 2020 mit dem Verzehr des Produkts erst in 50 Metern Entfernung von der Verkaufsstelle beginnen.[110]

Gaststättenbesuch unter Auflagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemäß dem o.g. „Fünf-Stufen-Plan“ dürfen seit dem 11. Mai niedersächsische Gaststätten und Biergärten unter Auflagen wieder Gäste empfangen. Die Gäste müssen zuvor reservieren und zur Ermöglichung der Kontaktnachverfolgung ihren Namen und Telefonnummer im Lokal hinterlassen. Zudem dürfen bis zum 24. Mai maximal 50 % der Sitzplätze gleichzeitig besetzt sein, Tische müssen mindestens zwei Meter auseinander stehen, Gegenstände wie Salz- und Pfefferstreuer oder Speisekarten dürfen nicht zur gemeinsamen Nutzung bereitgestellt werden und die Bedienung muss einen Mund-Nase-Schutz tragen.[111]

Kultur- und Freizeiteinrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab dem 11. Mai traten weitere Lockerungen in Kraft, unter anderem konnten Museen und andere Kultureinrichtungen sowie zoologische Gärten wieder öffnen.[112]

Großveranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch im Bereich der Großveranstaltungen gab es ab dem 1. September 2020 Lockerungen. Zwar wurde in Niedersachsen das zunächst bis zum 31. August 2020 geltende generelle bundesweite Verbot von Großveranstaltungen mit Publikum im Prinzip bis zum 31. Oktober 2020 verlängert. Neue Konzepte wie Pop-up Freizeitparks wurden jedoch für die Zeit ab September 2020 genehmigt, wenn im Einzelfall das zuständige Gesundheitsamt dem jeweiligen Konzept bescheinigte, dass unverzichtbare Hygiene-Standards garantiert werden können (vor allem betrifft dies die Gebote der Abstandswahrung, der Vermeidung von Infektionen durch Berührung und der Benutzung von Atemmasken). Zu den Standards gehörte es auch, dass alle Besucher der Veranstaltung namentlich bekannt waren, dass ihre Aufenthaltszeit und -dauer registriert wurde und dass die Überschreitung einer Höchstzahl von Anwesenden zu einem bestimmten Zeitpunkt wirksam verhindert werden konnte. Schausteller in Niedersachsen konnten auf Erfahrungen zurückgreifen, die ihre Kollegen ab Juli 2020 in Nordrhein-Westfalen mit „Pop-up Freizeitparks“ machten.

Das Oktoberfest Hannover fand in verkleinerter Form unter der Bezeichnung „Herbstvergnügen Hannover“ statt. Dabei durften sich 3800 Besucher zur gleichen Zeit auf dem umzäunten Gelände aufhalten. Die Veranstaltung dauerte ausnahmsweise 31 statt 17 Tage an und erhielt aufgrund der zeitlichen Dauer rechtlich eine Zulassung als mobiler Freizeitpark.[113]

Ausnahmeregelungen für Besucher aus den „Hotspots“ Gütersloh und Warendorf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die genannten Lockerungen wurden für Bewohner der zu „Regionen mit erhöhten Infektionszahlen“ erklärten westfälischen Kreise Gütersloh und Warendorf ab dem 23. Juni 2020 zeitweilig außer Kraft gesetzt. Besonders von möglichen Grenzüberschreitungen und der möglichen Inanspruchnahme seiner Infrastruktur betroffen war der unmittelbar an die beiden westfälischen Kreise angrenzende Landkreis Osnabrück.[114]

Situation während des Teil-Lockdowns (2. November bis 15. Dezember 2020)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch in Niedersachsen führte ein exponentielles Wachstum der Zahl der Neuinfektionen an SARS-CoV-2 ab Oktober 2020 dazu, dass die Notwendigkeit von Gegenmaßnahmen erkannt wurde. Laut dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung betrugen die 7-Tage-Inzidenzen im Westen Niedersachsens am 19. Oktober 2020: Stadt Delmenhorst: 223,1; Landkreis Cloppenburg: 159,9; Landkreis Vechta: 109,9; Landkreis Grafschaft Bentheim: 71,4; Landkreis Emsland: 63,0 und Landkreis Osnabrück: 57,5.[115]
Dass im September und Oktober 2020 nach und nach mehrere benachbarte Landkreise im Südwesten Niedersachsens die Quote von 50 Neuinfizierten in den vergangenen 7 Tagen überschritten, erklärte der Nachrichtensender n-tv seinerzeit folgendermaßen:

  1. Das benachbarte Bremen wies bis Oktober 2020 ständig überdurchschnittlich hohe 7-Tage-Inzidenzen auf.
  2. Riskant ist auch die Nähe zu den Niederlanden mit ihren relativ hohen 7-Tage-Inzidenzen.
  3. Immer wieder gab es Ausbrüche in Schlachthöfen in dem Gebiet, das durch eine hohe Tierdichte gekennzeichnet ist.
  4. Überall sind Großbetriebe sowie Alten- und Pflegeheime potenzielle Ausbruchsquellen. Um den 1. Oktober 2020 herum kam es tatsächlich in den Landkreisen Vechta und Grafschaft Bentheim zu Ausbrüchen.[116]

Das Land Niedersachsen stimmte dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der Länder vom 28. Oktober 2020 zu, wonach ab dem 2. November 2020, zunächst befristet bis zum 30. November 2020, ein sogenannter „Teil-Lockdown“ in Kraft treten sollte.[117] Da zwar das exponentielle Wachstum der Zahl der Neuinfektionen im Laufe des Novembers 2020 gestoppt werden, diese Zahl aber bundesweit nicht gesenkt werden konnte, wurde der Teil-Lockdown bis zum 20. Dezember 2020 verlängert.[118] Zu der ursprünglich geplanten Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 10. Januar 2021[119] kam es jedoch nicht mehr, da er zum verschärften Lockdown wurde (siehe unten: Lockdown ab dem 16. Dezember 2020)

Anders als in Deutschland als Ganzem, war eine erste Trendwende in Niedersachsen bereits am 6. November 2020 erkennbar: Nach dem Spitzenwert vom 5. November (336,9 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den vergangenen 7 Tagen im Landkreis Cloppenburg[120]) gingen die in Niedersachsen gemessenen Spitzenwerte bei den 7-Tage-Inzidenzen langsam, aber kontinuierlich zurück. Am 4. Dezember 2020 lag die 7-Tage-Inzidenz auch im Landkreis Cloppenburg unter 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner.[121] Anders als in den meisten Ländern Deutschlands gab es in Niedersachsen auch während der „zweiten Welle“ der COVID-19-Pandemie stets auch Landkreise und Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz unter 50 Neuinfektionen.

Vorweihnachtszeit 2020 in Vechta: Obwohl Restaurants nur für den Außerhaus-Verkauf von Speisen und Getränken geöffnet haben durften, bemühte sich ein Gastronom um ein attraktives Ambiente.

Am 6. Dezember teilte Bernd Althusmann (CDU), Vize-Regierungschef und Wirtschaftsminister in Niedersachsen, mit, er halte es für vertretbar, wenn Niedersachsen einen neuen „Stufenplan“ nach dem Vorbild des Planes im Frühjahr und Frühsommer 2020 auflege. Bis zum März 2021 sollte die niedersächsische Landespolitik Schritt für Schritt Lockerungen ermöglichen, wenn im Landesdurchschnitt die Infektionszahlen unter eine Sieben-Tages-Inzidenz von 35 sinken. Ziel sei es, unter eine Inzidenz von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen landesweit zu kommen, am besten deutlich unter 35. Beim Erreichen dieses Ziels solle zügig mit Lockerungen beispielsweise für den Gastronomie- und Beherbergungsbereich begonnen werden. Ministerpräsident Weil hielt es am 6. Dezember 2020 hingegen nicht für klug, angesichts aktuell immer noch hoher Fallzahlen über Lockerungspläne öffentlich zu sprechen.[122] Er wehrte allerdings auch Forderungen danach als verfrüht ab, auf eine Aussetzung des Lockdowns light zu Weihnachten 2020 und zur Jahreswende 2020/2021 zu verzichten.[123]

Situation seit dem Beginn des Lockdowns ab dem 16. Dezember 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zusammenhang mit dem bundesweit gültigen Beschluss über das Inkrafttreten eines verschärften Lockdowns ab dem 16. Dezember[124][125] wurde die letzte Fassung der niedersachsenspezifischen Regelung für die Weihnachtsfeiertage beschlossen. Demnach durfte ein Haushalt maximal vier Personen aus dem engsten Familien- und Verwandtenkreis empfangen, wobei Kinder bis einschließlich 14 Jahre nicht mitgezählt wurden. Ebenfalls nicht mitgezählt wurden die Angehörigen des gastgebenden Haushalts.[126]

In den Weihnachtsferien kam es ab dem Jahreswechsel 2020/2021 aufgrund des Schneefalls zu kilometerlangen Verkehrsstaus im Oberharz und zu Gedränge auf den Parkplätzen. Der Harzer Tourismusverband wies potenzielle Tagestouristen darauf hin, dass „das gegenwärtige Besucheraufkommen“ Sorgen bereite „– Sorgen um die Sicherheit der Gäste und der einheimischen Bevölkerung, als auch um eine Verschlimmerung der Gesamtsituation im Hinblick auf die Corona-Pandemie.“ Bereits am frühen Vormittag seien Parkplätze im Oberharz überfüllt gewesen.[127]

Am 5. Januar 2021 beschlossen die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefs der Länder einen maximal zulässigen Bewegungsradius für Bewohner von Gebieten mit einer Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Sie sollten sich nicht weiter als 15 km von ihrem Wohnort entfernen dürfen.[128] Zum Zeitpunkt des Beschlusses gab es in keinem Landkreis und in keiner kreisfreien Stadt in Niedersachsen eine 7-Tage-Inzidenz über 200. Am 9. Januar 2021 wurde bekanntgegeben, welche Sonderregeln in Niedersachsen gelten sollten:

  • Ein 15-Kilometer-Radius kann, muss aber nicht von den örtlichen Behörden verfügt werden.
  • Mittelpunkt des Radius ist der Wohnsitz (also die Wohnung) der betroffenen Person. Die erlaubte Zahl der Kilometer beginnt also nicht erst am Ortsrand der Wohngemeinde. Mit dieser Regelung sollen Stadt- und Landbewohner gleich behandelt werden.[129]

Niedersachsen und Bremen waren die ersten Länder, die bereits am 10. Januar 2021 Grundschülern ermöglichten, am Präsenzunterricht ihrer Schule teilzunehmen. Unter erhöhten Hygienestandards wurde Wechselunterricht in geteilten Klassen erteilt. Eltern wurde die Möglichkeit eingeräumt, ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen zu lassen. Alle nicht am Präsenzunterricht beteiligten Schüler waren verpflichtet, am Distanzunterricht („Homeschooling“) teilzunehmen.[130]

Ab dem 13. Februar 2021 wurde Blumenläden und Gartencentern in Niedersachsen erlaubt, ihre Geschäfte zu öffnen.[131]

Übersicht über behördliche Reaktionen und Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemeines[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 10. März 2020 wies der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) die rund 3000 Schulen in Niedersachsen an, keine Schulfahrten in Corona-Risikogebiete, wie Italien und Iran sowie betroffene Gebiete in China und Südkorea, durchzuführen.[132] Am 11. März 2020 untersagte Niedersachsen Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern, womit es anderen Bundesländern und den Empfehlungen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) folgte. Zu dem Zeitpunkt sprach sich die niedersächsische Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) noch gegen eine generelle Schließung von Schulen und Kindergärten aus.[133]

Am 16. März 2020 schloss Niedersachsen Schulen, Hochschulen Kindertagesstätten sowie staatliche Museen und Theater.[134] Außerdem wurde an dem Tag die Schließung des Einzelhandels, von Kultur-, Sport-, Freizeit- und Vergnügungsstätten verkündet. Ausgenommen waren die Lebensmittelversorgung, Apotheken, Banken, Wochenmärkte und ähnliches.[135] Ebenfalls am 16. März 2020 schränkte Niedersachsen Besucher in Kliniken, Alten- und Pflegeheimen ein,[136] Ab dem 17. März 2020 wurden Menschen ohne Wohnsitz auf den Nordseeinseln vom Fährbetrieb ausgeschlossen.[137] Ebenfalls am 17. März 2020 wurde ein allgemeines Tourismusverbot erlassen, das eine Heimreise bis spätestens 25. März vorsah.[138] Gaststätten durften bis 20. März 2020 unter Auflagen öffnen.[139] Am 23. März 2020 setzte Niedersachsen das Kontaktverbot in einer Allgemeinverfügung um.[140] Am 23. März 2020 trat ein Verkaufsverbot für Gartenmärkte in Kraft. Zeitgleich wurde Baumärkten verboten, Waren an nicht-gewerbliche Kunden zu verkaufen. Dieses Verbot führte zu einem grenzüberschreitenden Einkaufsverkehr, insbesondere nach Bremen und Nordrhein-Westfalen, wo es derartige Verbote nicht gab. Deshalb wurde die Regelung mit Wirkung vom 4. April 2020 rückgängig gemacht.[141] Ohne die Wiederöffnung der Gartenmärkte hätte in der Hauptsaison der Branche ein Großteil der Ernte vernichtet werden müssen, mit Auswirkungen auch auf die benachbarten Niederlande. Nach gehäuften Todesfällen in Alten- und Pflegeheimen erließ die niedersächsische Gesundheitsministerin Carola Reimann am 30. März 2020 eine Aufnahmestopp für alle Pflegeheime in Niedersachsen.[142]

Am 9. Oktober erließ das Land Niedersachsen ein Beherbergungsverbot für Urlaubsreisende aus Gebieten mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen. Als solche Gebiete galten auch Landkreise und kreisfreie Städte in Niedersachsen. Die Verordnung trat am 10. Oktober in Kraft.[143]

Der Landkreis Grafschaft Bentheim verfügte am 23. Dezember 2020 für etwa 140.000 Einwohner eine nächtliche Ausgangsbeschränkung, die bis zum 12. Januar 2021 befristet war. Während der Sperrstunden durften Menschen nur aus gesundheitlichen oder beruflichen Gründen unterwegs sein oder Einzelpersonen Hunde ausführen.[144] In den ersten Tagen wurden zahlreiche Verstöße festgestellt, die jeweils mit 150 Euro Bußgeld geahndet wurden.[145]

Testzentren und Behelfskrankenhäuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Probenabnahme im Drive-in-Testzentrum auf dem Messegelände Hannover, April 2020

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen eröffnete zwischen dem 9. und 24. März 2020 in 40 Orten in Niedersachsen Corona-Testzentren, in denen Patienten nach Zuweisung durch den Hausarzt getestet werden.[146] Damit sollten die Arztpraxen entlastet werden, die bei der zuzunehmenden Zahl der Verdachtsfälle mit den Tests kaum noch nachkamen. Zum Teil funktionieren die Testzentren als Drive-in. In Hannover wurde Mitte März 2020 nach steigenden Testzahlen das Drive-in-Testzentrum von einem Standort beim Roten Kreuz in eine Messehalle auf dem Messegelände Hannover verlegt.[147] Aufgrund der rückläufigen Zahlen an Infizierten schlossen ab Juli 2020 die 45 regionalen Testzentren.[148] Im August 2020 nahmen rund 10 Corona-Testzentren, nachdem sie wenige Tage zuvor in den Ruhemodus versetzt wurden, ihren Betrieb wieder auf. Grund war eine Vorgabe des Bundesgesundheitsministeriums, wonach sich alle Reiserückkehrer kostenlos testen lassen können.[149] Ab August 2020 mussten sich auf dem Flughafen Hannover-Langenhagen Reisende auf das Coronavirus testen lassen, wenn sie aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückgekehrt waren.[150]

Anfang April 2020 ging in Hannover eine mobile Teststation in Betrieb, um zunächst Klinikpersonal der Medizinischen Hochschule Hannover zu testen.[151] Weitere mobile Anlagen in Containern waren zum Testen von Mitarbeitern von Kliniken und systemrelevanten Unternehmen in Göttingen und im Raum Wolfsburg/Braunschweig geplant. Das Konzept hatte eine Forscher- und Entwicklergruppe unter Koordination der Leibniz Universität Hannover entworfen.[152]

Ende März 2020 richtete die Region Hannover zusammen mit der Medizinischen Hochschule Hannover in zwei Messehallen des Messegeländes Hannover ein „Corona-Behelfskrankenhaus“ mit 500 Betten für weniger schwer erkrankte Patienten ein. Dabei half auch der frühere Bundesgesundheitsminister und ausgebildete Arzt Philipp Rösler mit.[153] Das Behelfskrankenhau soll erst zum Einsatz kommen, wenn alle anderen Varianten ausgeschöpft sind.[154] Wegen der rückläufigen Zahlen an Infizierten wird das Behelfskrankenhaus voraussichtlich Ende 2020 geschlossen.[154]

Reihentests in der Fleischindustrie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 19. Mai 2020 ordnete das Niedersächsische Sozialministerium per Erlass an, dass in allen Schlachtbetrieben, in denen Subunternehmen beschäftigt werden, Reihentests durchgeführt werden. In Niedersachsen sind etwa 20.000 Menschen in rund 180 fleischverarbeitenden Betrieben beschäftigt. Anlass der Anordnung waren Corona-Fälle in einem Fleischunternehmen in Dissen mit 92 Coronavirus-Infizierten unter den Beschäftigten.[155] Zu dem Zeitpunkt waren auch viele Coronainfektionen unter Schlachthofmitarbeitern in Nordrhein-Westfalen, wie bei Westfleisch, und anderen Bundesländern bekannt geworden. In einem weiteren Erlass ordnete das Niedersächsische Sozialministerium an, dass vom 20. Juli bis 31. Dezember 2020 Mitarbeitende in der niedersächsischen Fleischindustrie mindestens alle zehn Tage auf das Coronavirus getestet werden müssen.[156]

Corona-Verordnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 2. April 2020 erließ das Niedersächsische Sozialministerium die Niedersächsische Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie, die am 4. April 2020 in Kraft trat.[157] Sie wurde durch eine am 8. April 2020 in Kraft getretene und am 19. April 2020 außer Kraft tretende Verordnung modifiziert.[158] Dazu erschien am 8. April 2020 ein landeseinheitlicher Bußgeldkatalog, der bei besonderer Schwere oder Wiederholung bis zu 25.000 Euro Strafe vorsieht. Bis dato ahndeten die Kommunen Verstöße gegen das Kontaktverbot uneinheitlich.[159]

In Umsetzung von Verabredungen der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs der Länder vom 15. April 2020 erließ das Niedersächsische Sozialministerium eine neue Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus, die überwiegend vom 20. April 2020 an bis zum 6. Mai 2020 gilt. Einige Regelungen traten bereits am 19. April 2020 in Kraft. Durch § 1 Absatz 6 wird deutlich, dass mit dem Begriff „Großveranstaltung“, der in dem Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs benutzt wird, eine Veranstaltung mit mehr als 1000 Teilnehmern gemeint ist. Zwar galt das in den Verabredungen vereinbarte Verbot solcher Veranstaltungen „bis zum 31. August“. Durch den rechtssprachlich ungewöhnlichen Einschub „mindestens“ in der niedersächsischen Verordnung wurde aber der Fehlinterpretation vorgebeugt, dass ab 1. September 2020 Großveranstaltungen auf jeden Fall wieder erlaubt würden.[160]

Die Bußgelder für Verstöße gegen die am 8. April 2020 in Kraft getretene Verordnung wurden wie folgt festgelegt (auszugsweise):[161]

Verstöße, bei denen das Bußgeld gegen die jeweils verstoßende Person gerichtet ist:
Regelverstoß Regelsatz
Nichteinhalten des vorgeschriebenen Mindestabstands in der Öffentlichkeit von 1,5 Meter 150 Euro
Zusammenkünfte und Ansammlungen von mehr als zwei Personen 200 – 400 Euro
Besuch öffentlicher Veranstaltungen 150 – 400 Euro
Besuch von Restaurationsbetrieben (außer Außer-Haus-Verkauf) 150 Euro
Verstöße, bei denen das Bußgeld gegen Betreiber gerichtet ist:
Regelverstoß Regelsatz
Betrieb von Restaurationsbetrieben (außer Außer-Haus-Verkauf) 4000 bis 10.000 Euro
Betrieb der genannten Freizeit-, Vergnügungsstätten sowie Verkaufsstellen 3000 bis 10.000 Euro
Betrieb der genannten Beherbergungsstätten zu touristischen Zwecken 3000 bis 10.000 Euro
Erbringen von nicht dringend notwendigen Dienstleistungen (z. B. Kosmetik) 2000 bis 5000 Euro

Am 29. April setzte das Bundesverfassungsgericht die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen teilweise vorläufig außer Vollzug.[162] Es ermöglichte damit Ausnahmen von dem strikten Verbot von Gottesdiensten in Niedersachsen.[163]

Nach Absprache mit dem Bund und den anderen Ländern trat am 2. November 2020 die „Niedersächsische Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2“ vom 30. Oktober 2020 in Kraft. Geplant war, die Verordnung am 30. November 2020 außer Kraft zu setzen.[164] Umgangssprachlich wurden die dort verordneten Maßnahmen unter dem Oberbegriff „Teil-Lockdown“ zusammengefasst.

Am 12. Dezember 2020 nahm Niedersachsen in seine Corona-Verordnung das Verbot des Verkaufs alkoholischer Getränke, wie Glühwein oder Punsch, auf. Als Grund wurde die Gefahr genannt, dass die Darreichung von Alkohol zum direkten Verzehr eine erhöhte Gefahr größerer Personenansammlungen mit sich bringe.[165]

Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die niedersächsische Polizei registrierte in den ersten zwei Wochen seit Beginn der bundesweiten Beschränkungen 236 Straftaten nach dem Infektionsschutzgesetz und 2.230 Ordnungswidrigkeiten.[166] Von Karfreitag bis Ostermontag wurden mehr als 50 weitere Strafverfahren sowie über 600 Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Des Weiteren wurden im gleichen Zeitraum über 4.000 Gefährderansprachen durchgeführt und mehr als 1.800 Platzverweise ausgesprochen.[167]

Im Zeitraum vom 1. März bis zu 24. Mai 2020 wurden 2.850 Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz registriert, darunter etwa 630 Straftaten.[168]

Bei einer landesweiten Kontrollaktion im öffentlichen Nahverkehr durch Polizei und Verkehrsbetriebe am 2. September 2020 wurden mehr als 10.000 Verstöße festgestellt und Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Die seit dem 29. August 2020 gültige neue Corona-Verordnung verpflichtete die Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs dazu, die Einhaltung der Maskenpflicht stärker zu kontrollieren.[169]

Als Reaktion auf den COVID-19-Ausbruch in der Stadt Löningen verhängte der Landkreis Cloppenburg über das Gebiet des Alten Amts Löningen am 18. September 2020 besondere Kontaktverbote.[170] Bei der Kontrolle der Einhaltung der Verbote entdeckte die Polizei in der Nacht zum 20. September viele Verstöße. So habe die Überprüfung einer Kneipe einen „discoähnlichen Betrieb“ ergeben, ungefähr 80 Gäste hätten von den Beamten hinausgebracht werden müssen. Die Polizei habe die Kneipe sofort geschlossen. Die Besucher seien „teilweise sehr betrunken“ gewesen, hätten ohne Mundschutz getanzt und weitestgehend auch die sonstigen Corona-Vorschriften, die in Kneipen gelten, nicht eingehalten. Das Servicepersonal habe sich kaum besser verhalten. Mindestens drei weitere Kneipen hätten ein Bußgeld zahlen müssen. Auch private Feiern mit vielen Teilnehmern, die ab Mitternacht nicht mehr erlaubt waren, flogen auf. Offensichtlich hätten, so die Polizei, die Gäste genau gewusst, dass sie die verschärften Regeln brachen.[171]

Impfungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im November 2020 gab die Niedersächsische Landesregierung ihre Planungen zu Massenimpfungen in Niedersachsen bekannt. Laut dem Konzept war pro etwa 150.000 Einwohner ein Impfzentrum vorgesehen, so dass es eine Einrichtung in jedem Landkreis (außer Lüchow-Dannenberg) und jeder kreisfreien Stadt gegeben hätte. Bei höheren Einwohnerzahlen waren zwei, in der Region Hannover sind acht Impfzentren (davon vier in der Stadt Hannover) geplant.[172][173] Am 10. Dezember 2020 gab das Niedersächsische Innenministerium die Standorte der Corona-Impfzentren bekannt. Ein zugelassener Impfstoff war zu dem Zeitpunkt noch nicht vorhanden.[174]

Die Kosten für die Impfungen übernehmen Krankenkassen. Wegen der begrenzten Zahl von Impfdosen zu Beginn der Impfphase erfolgte gemäß den Vorgaben der Ständigen Impfkommission eine Priorisierung der COVID-19-Impfmaßnahmen, wonach Impfungen zuerst bei Risikogruppen und bei Beschäftigten im Gesundheitswesen erfolgten.[175] Die zunächst 200.000 vom Land georderten Impfdosen sollten in zwei Teilimpfungen 100.000 Menschen verabreicht werden.[176]

Im Dezember 2020 wurde bekannt, dass in der Artland-Kaserne der Bundeswehr in Quakenbrück ein deutschlandweit zentrales Depot für Impfstoffe gegen Covid-19 eingerichtet wird. Von dort würden die Medikamente bundesweit an Zwischenlager verteilt.[177] Die erste Impfstofflieferung des Unternehmens Moderna traf dort Anfang Januar 2021 ein. Von den etwa 63.000 gelieferten Impfdosen waren 6000 für Niedersachsen bestimmt.[178]

10.000 Impfdosen des ersten in der EU zugelassenen Impfstoffes gegen das Coronavirus kamen am 26. Dezember 2020 in Niedersachsen an. Einen Tag später am 27. Dezember 2020 wurden die ersten Impfungen von mobilen Impfteams in Pflegeheimen in den besonders stark von Infektionen betroffenen Landkreisen Osnabrück und Cloppenburg vorgenommen.

Kritik an den behördlichen Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 3. April 2020 kritisierte die niedersächsische Landesbeauftragte für den Datenschutz Barbara Thiel einen Erlass des Niedersächsischen Sozialministeriums vom 31. März 2020 an die Gesundheitsämter. Sie waren darin angehalten worden, auf der Rechtsgrundlage des niedersächsischen Polizeigesetzes Daten von Menschen an die Polizei zu übermitteln, die wegen des Coronavirus unter Quarantäne stehen. Thiel zweifelte die Rechtmäßigkeit des Erlasses an und bemängelte, dass sie nicht an dem Verfahren beteiligt worden war.[179] Nach einem weiteren, die Vorgehensweise bestätigenden Erlass des Ministeriums vom 3. April 2020, bezeichnete die Landesdatenschutzbeauftragte Thiel dies als „rechtswidrige und bevorratende Datenübermittlung“, da es sich um sensitive Gesundheitsdaten handele. Laut dem Niedersächsischen Innenministerium würden die Daten nur in den Einsatzleitstellen zum Schutz der Beamten in Einsatzsituationen verwendet, ermöglichen aber bei Hinweisen auf Verstöße auch eine Überprüfung, wer unter Quarantäne stehe.[180]

Am 6. April 2020 übte die Opposition im Niedersächsischen Landtag erstmals scharfe Kritik an einer Maßnahme der Niedersächsischen Landesregierung. Das Niedersächsische Sozialministerium hatte am 3. April 2020 ein grundsätzliches Verbot verfügt, Personen in fremden Haushalten zu besuchen und haushaltsfremden Personen den Besuch in der eigenen Wohnung zu gestatten. Die Regelung hätte, wörtlich verstanden, auch das Verbot beinhaltet, eigenständig wohnende Eltern, Großeltern, erwachsene Söhne und Töchter sowie Enkel zu besuchen. Am 6. April 2020 sprach Heiger Scholz, Staatssekretär im Niedersächsischen Sozialministerium, von einer „Panne“.[181] Ministerpräsident Stephan Weil habe nie die Absicht gehabt, über engste Angehörige Kontaktverbote zu verhängen, die über das Besuchsverbot in Alten- und Pflegeheimen hinausgingen. Der beanstandete Punkt 2 von § 1 der Allgemeinverfügung wurde zum 8. April 2020 gestrichen und hatte damit für vier Tage Gültigkeit.[182]

Sonstige Auswirkungen und Maßnahmen in Niedersachsen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine der ersten Absagen betraf die Hannover-Messe im Jahr 2020.[183] Zuvor war der ursprüngliche Termin (20. bis 24. April) auf den 13. bis 17. Juli 2020 verschoben worden.[184] Es ist das erste Mal in ihrer 73-jährigen Geschichte, dass die Messe abgesagt wurde. Auch das dreiwöchige Maschseefest im August in Hannover mit rund zwei Millionen erwarteten Besuchern wurde im April abgesagt. Der im April stattfindende Hannover-Marathon fiel 2020 und 2021 aus.

Infolge des generellen Verbots von Großveranstaltungen, das ursprünglich nur bis zum 31. August 2020 in Kraft sein sollte und am 15. April 2020 von der Bundeskanzlerin und den Regierungschefs der Länder beschlossen wurde, wurden in Niedersachsen nach und nach viele größere Veranstaltungen abgesagt.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Region Hannover (Hrsg.): Die Corona-Krise in der Region Hannover. Erste Spuren in der Statistik, 2020 (Online, pdf)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: COVID-19-Pandemie in Niedersachsen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lungenärzte im Netz: Covid-19: Ursachen. Online unter www.lungenaerzte-im-netz.de. Abgerufen am 6. April 2020.
  2. Coronavirus-Patient in München Schwabing behandelt: Darum ist die Klinik dafür prädestiniert. 28. Januar 2020, abgerufen am 28. Januar 2020.
  3. Coronavirus Coronavirus: Siebter Infektionsfall in Deutschland bestätigt. In: Zeit online, 31. Januar 2020
  4. Tagesschau: "Tief besorgt". WHO spricht von Corona-Pandemie. 11. März 2020. Online unter www.tagesschau.de. Abgerufen am 28. November 2020.
  5. Robert Koch-Institut: COVID-19-Dashboard. Abgerufen am 23. Juni 2020.
  6. a b Weiterer Corona-Todesfall in Hanns-Lilje-Heim in Wolfsburg. In: HAZ.de. 2. Mai 2020, abgerufen am 5. Mai 2020.
  7. Robert Koch-Institut: Robert Koch-Institut: COVID-19-Dashboard. Online unter www.experience.arcgis.com. Abgerufen am 22. Sept. 2020.
  8. WELT: Erste Coronavirus-Infektionen in Niedersachsen und Bremen. In: Die Welt. 29. Februar 2020 (welt.de [abgerufen am 29. März 2020]).
  9. Vier bestätigte Fälle von Covid-19 in Niedersachsen. Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 3. März 2020, abgerufen am 4. März 2020.
  10. Corona-Fall: Die Details aus der Pressekonferenz. Landkreis Leer, 4. März 2020, abgerufen am 4. März 2020.
  11. Zahl der Corona-Fälle in Niedersachsen steigt. NDR – Hallo Niedersachsen, 4. März 2020, abgerufen am 29. März 2020.
  12. Lehrer aus Stade mit Coronavirus infiziert. Norddeutscher Rundfunk, NDR 1 Niedersachsen, 5. März 2020, abgerufen am 5. März 2020.
  13. Erster bestätigter Covid-19-Fall im Landkreis Celle: Mann befindet sich bereits seit Ende Februar in Quarantäne. Landkreis Celle, 5. März 2020, abgerufen am 5. März 2020.
  14. Hallo Niedersachsen: Coronavirus: Infektionen in ganz Niedersachsen. Norddeutscher Rundfunk, 5. März 2020, abgerufen am 5. März 2020.
  15. Hildesheimer Allgemeine Zeitung: Coronavirus im Kreis Hildesheim: Zwei Fälle bestätigt. 7. März 2020, abgerufen am 7. März 2020.
  16. Erste Corona-Infektion im Kreis Hameln-Pyrmont bestätigt. In: sn-online.de. 10. März 2020, abgerufen am 29. März 2020.
  17. Landkreis Northeim: Erste bestätigte Corona-Fälle im Landkreis Northeim. 11. März 2020, abgerufen am 29. März 2020.
  18. Natalie Bornemann: Erster Corona-Fall im Altkreis Osterode bestätigt – Mann erkrankt. In: harzkurier.de. 14. März 2020, abgerufen am 29. März 2020.
  19. Braunschweig: Erster Corona-Verdacht im Gefängnis. In: ndr.de. 11. März 2020, abgerufen am 14. März 2020.
  20. n-tv NACHRICHTEN: Hannover 96 schickt alle Profis in Quarantäne. 12. März 2020, abgerufen am 29. März 2020.
  21. Corona-Fall in Wolfsburger Seniorenheim: Patientin liegt im Klinikum. In: waz-online.de. 15. März 2020, abgerufen am 31. März 2020.
  22. Zwei weitere Covid-19-Tote in Wolfsburger Pflegeheim. Süddeutsche Zeitung, 30. März 2020, abgerufen am 31. März 2020.
  23. NDR: 27 tote Heimbewohner: Staatsanwaltschaft ermittelt. In: ndr.de. 3. April 2020, abgerufen am 6. April 2020.
  24. Hanns-Lilje-Heim: Ermittlungen gegen Leitung werden beendet bei ndr.de vom 23. Dezember 2020
  25. Mehr als 40 Corona-Fälle in Wildeshauser Altenheim bei ndr.de vom 30. März 2020
  26. Ermittlungen nach Corona-Ausbruch in Wildeshausen bei ndr.de vom 3. April 2020
  27. Corona im Heim: Landkreis zeigt Betreiber an bei ndr.de vom 7. April 2020
  28. NDR: Corona: Weitere Tote in Wolfsburger Pflegeheim. In: ndr.de. 31. März 2020, abgerufen am 6. April 2020.
  29. NDR: Corona: Zweite Tote in Stader Seniorenheim. In: ndr.de. 6. April 2020, abgerufen am 6. April 2020.
  30. Corona-Ausbruch: Vorwürfe gegen Heim in Bramsche bei ndr.de vom 7. April 2020
  31. Corona in Bramscher Heim: Fahrlässige Tötung? bei ndr.de vom 15. April 2020
  32. NDR: Weitere Bewohner von Seniorenheimen gestorben. In: ndr.de. 6. April 2020, abgerufen am 6. April 2020.
  33. Zahl der Neu-Infizierten und Genesenen fast gleich bei ndr.de vom 7. April 2020
  34. Kommunen gegen landesweite Maskenpflicht bei ndr.de vom 21. April 2020
  35. Bilanz erster Tag Maskenpflicht. aufklappen. Stadt Wolfsburg, 20. April 2020, abgerufen im September 2020.
  36. tagesschau.de: Maskenpflicht in allen Bundesländern. Abgerufen am 23. April 2020.
  37. Alte Scheune: Betreiber gibt Lizenz zurück. In: ndr.de. 29. Mai 2020, abgerufen am 29. Mai 2020.
  38. Ermittlungen nach Corona-Ausbruch auf Schlachthof bei ndr.de vom 26. Mai 2020
  39. Corona bei UPS: 72 Menschen infiziert bei ndr.de vom 29. Mai 2020
  40. Corona bei UPS in Langenhagen: 156 Infizierte bei ndr.de vom 12. Juni 2020
  41. Corona in Göttingen: 33 Infektionen nachgewiesen bei ndr.de vom 30. Mai 2020. Medienbeitragssammlung durch die Studiengruppe Religionswissenschaft, vgl. freies-verlagshaus.de/iduna
  42. Corona-Ausbruch: Göttingen droht neuer Lockdown – weil einzelne die Regeln brechen. 4. Juni 2020, abgerufen am 8. Juni 2020.
  43. Lockdown wegen Corona-Ausbruch in Göttingen? Die Testergebnisse sind da. 8. Juni 2020, abgerufen am 8. Juni 2020.
  44. Stadt Göttingen: Kein Präsenz-Unterricht an Schulen. 7. Juni 2020
  45. Corona-Infizierten in Oyten geht es schlechter bei ndr.de vom 15. Juni 2020
  46. Göttingen: 700 Bewohner in Massen-Quarantäne bei ndr.de vom 19. Juni 2020
  47. Ausschreitungen an Göttinger Quarantäne-Hochhaus bei ndr.de vom 20. Juni 2020
  48. Friedland: 22 Infizierte in Grenzdurchgangslager bei ndr.de vom 23. Juni 2020
  49. Corona: Puten-Schlachthof fährt Betrieb herunter bei ndr.de vom 26. Juni 2020
  50. 400 Menschen in Friedland auf Corona getestet bei ndr.de vom 30. Juni 2020
  51. Corona in Verden: Ein weiterer Fall nach Tests bei ndr.de vom 18. Juli 2020
  52. Landkreis Verden: Coronavirus: Acht Infizierte in Verdener Häuserkomplex. 17. Juli 2020, abgerufen am 19. Juli 2020.
  53. Keine Schließung trotz Corona in Schlachthof bei ndr.de vom 19. Juli 2020
  54. Bernd Bergmann: 11 neue Corona-Fälle im Kreis Vechta. om-online.de, 23. Juli 2020, abgerufen am 31. Juli 2020.
  55. Verden: Zahl der Infizierten auf zwölf gestiegen bei ndr.de vom 21. Juli 2020
  56. Clausthal-Zellerfeld: Corona in Studentenwohnheim bei ndr.de vom 31. Juli 2020
  57. Corona in Studentenwohnheim: Fünf weitere Infizierte bei ndr.de vom 1. August 2020
  58. Ikea-Logistikzentrum: Zahl der Infizierten steigt bei ndr.de vom 19. August 2020
  59. Komplette Fußballmanschaft mit Corona infiziert. ndr.de. 14. September 2020, abgerufen am 21. September 2020
  60. Corona. Stadt Löningen, 15. September 2020, abgerufen am 21. September 2020.
  61. Corona. Stadt Löningen, 17. September 2020, abgerufen am 21. September 2020.
  62. Corona. Stadt Löningen, 18. September 2020, abgerufen am 21. September 2020.
  63. Corona: Niedersachsen meldet 161 Neu-Infektionen. Seit Juli steigen die Infiziertenzahlen auch in Niedersachsen wieder. NDR, 24. September 2020, abgerufen am 24. September 2020.
  64. Landkreis Vechta: Pressemitteilung: 50 Infektionen gemeldet: Corona-Ausbruch in Vechtaer Pflegeheim. 2. Oktober 2020
  65. Infektionen in Sögel steigen - Leben wird eingeschränkt bei ndr.de vom 4. Oktober 2020
  66. 112 Corona-Fälle: Landkreis schließt Schlachthof in Sögel bei ndr.de vom 7. Oktober 2020
  67. Landkreis hebt Schließung von Schlachthof Weidemark auf bei ndr.de vom 13. Oktober 2020
  68. Landkreis Cloppenburg: Pressemitteilung. Gesamtzahl der Coronafälle im Landkreis Cloppenburg steigt auf 768. Derzeit 271 aktuelle Coronafälle. 7. Oktober 2020
  69. Bundesweit zweithöchster Inzidenzwert: Delmenhorst liegt bei fast 160. butenunbinnen.de. 14. Oktober 2020
  70. Landkreis Cloppenburg: Pressemitteilung: Gesamtzahl der Coronafälle im Landkreis Cloppenburg steigt auf 707. Derzeit 228 aktuelle Coronafälle. 6. Oktober 2020
  71. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019(COVID-19). (PDF) In: rki.de. 23. September 2020, abgerufen am 14. Oktober 2020.
  72. Matthias Bänsch: Aktuelle Corona-Lage im Oldenburger Münsterland. In: om-online.de. 13. Oktober 2020, abgerufen am 14. Oktober 2020.
  73. 123 Corona-Fälle im Glaubenszentrum Bad Gandersheim bei ndr.de vom 15. Oktober 2020; vgl. ebenso Medienbeitragssammlung durch die Studiengruppe Religionswissenschaft, vgl. freies-verlagshaus.de/badgandersheim
  74. Robert-Koch-Institut: Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19). 17. Oktober 2020. S. 3
  75. OVG Lüneburg, Beschluss vom 15. Oktober 2020 - 13 MN 371/20.
  76. Beherbergungsverbot in Niedersachsen vorläufig außer Vollzug gesetzt. Oberverwaltungsgericht Niedersachsen, 15. Oktober 2020, abgerufen am 18. Oktober 2020.
  77. Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung: OVG Lüneburg setzt Beherbergungsverbot in Niedersachsen außer Vollzug. 15. Oktober 2020
  78. Corona-Krise in Delmenhorst: Inzidenzwert liegt bei 200 bei ndr.de vom 18. Oktober 2020
  79. Robert Koch-Institut: Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19). 27. Oktober 2020. S. 3
  80. Jörg Sander: Jetzt steht es fest: Der Weihnachtsmarkt in Osnabrück fällt aus. noz.de, 27. Oktober 2020, abgerufen am 28. Oktober 2020
  81. WHITE ROOT. NOT THEN, NOT NOW, NOT EVER!. Atelier [Volker Johannes] Trieb. 8. Mai 2020, abgerufen am 29. Dezember 2020
  82. Landkreis Cloppenburg: Gesamtzahl der Coronafälle im Landkreis Cloppenburg steigt auf 2482 Derzeit 980 aktuelle Coronafälle. 5. November 2020, abgerufen am 6. Dezember 2020
  83. Corona im Seniorenheim: Fast alle Bewohner infiziert bei ndr.de vom 19. November 2020
  84. Corona in Niedersachsen: 34 Todesfälle an nur einem Tag bei ndr.de vom 25. November 2020
  85. Corona im Kloster: Mehr als 70 Ordensschwestern infiziert bei ndr.de vom 1. Dezember 2020
  86. Corona im Kloster: 104 Schwestern in Thuine positiv getestet bei ndr.de vom 7. Dezember 2020
  87. Corona im Kloster Thuine: Zwei Ordensschwestern gestorben bei ndr.de vom 16. Dezember 2020
  88. Corona-Ausbruch im Dorea-Pflegeheim: 64 Senioren infiziert in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 4. Dezember 2020
  89. Wo Weihnachtsmärkte 2020 abgesagt sind. rnd.de. 5. Dezember 2020
  90. Experiment gefloppt: Lüneburg lässt Weihnachtsbuden abbauen. ndr.de. 10. Dezember 2020
  91. 125 Corona-Fälle: Reihentests bei Amazon werden fortgesetzt bei ndr.de. 21. Dezember 2020
  92. Infizierter Fluggast in Hannover: Virus-Variante noch unklar bei ndr.de vom 21. Dezember 2020
  93. Landkreis Vechta: 77 weitere Covid-19-Infektionen im Kreisgebiet. 24. Dezember 2020, abgerufen am 27. Dezember 2020
  94. Corona-Impfungen gestartet: "Ein echter Lichtblick". ndr.de. 27. Dezember 2020, abgerufen am 28. Dezember 2020
  95. Neue Coronavirus-Variante seit November in Niedersachsen bei ndr.de vom 29. Dezember 2020
  96. Landkreis Gifhorn plant Ausgangs- und Kontaktsperre bei ndr.de vom 11. Januar 2021
  97. Matthias Bänsch: „Nicht zielführend“. Der 15-Kilometer-Radius für Hotspots kommt nicht gut an. In: „Oldenburgische Volkszeitung“. 11. Januar 2021. S. 15
  98. Region Hannover: Frau mit mutiertem Coronavirus infiziert bei ndr.de vom 25. Januar 2021
  99. Britische Corona-Mutation in sieben Landkreisen nachgewiesen bei ndr.de vom 29. Januar 2021
  100. Corona-Inzidenz in Hannover sinkt nur langsam: Ist Mutation daran schuld? in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 2. Februar
  101. Britische Mutante dominiert Corona-Ausbruch bei Froneri bei ndr.de vom 19. Februar 2021
  102. Corona-Mutation: Region Hannover verschärft Quarantäne bei ndr.de vom 8. Februar 2021
  103. Hannover: Corona-Ausbruch in der Psychiatrie der MHH bei ndr.de vom 20. Februar 2021
  104. Neuer Alltag mit dem Coronavirus. Niedersächsischer Weg: Landesregierung stellt Fahrplan für weitere Lockerungen auf. In: niedersachsen.de. 5. Juni 2020, abgerufen am 7. Juni 2020.
  105. WELT: Niedersachsen öffnet Kitas ab 22. Juni für alle Kinder. In: DIE WELT. 9. Juni 2020 (welt.de [abgerufen am 9. Juni 2020]).
  106. Tanja Banner: Corona in Niedersachsen: Lockerungen - Schulunterricht startet gestaffelt. Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 17. April 2020, abgerufen am 17. April 2020.
  107. Corona-Krise: Niedersachsen verschiebt Abiturabschlussprüfungen und Abschlussprüfungen des Sekundarbereiches I. Niedersächsisches Kultusministerium, 27. März 2020, abgerufen am 17. April 2020.
  108. Nach Lockerung: Andrang auf Geschäfte überschaubar. ndr.de, 20. April 2020, abgerufen am 21. April 2020.
  109. Was gehört zur Verkaufsfläche? hannover.ihk.de, 14. Juli 2005, abgerufen am 21. April 2020.
  110. Stadt lässt Eisverkauf zu. Eisdielen seit 17. April wieder geöffnet. Stadt Oldenburg, abgerufen am 1. Mai 2020.
  111. In den Biergarten nur mit Reservierung. In: NDR.de. 8. Mai 2020, abgerufen am 9. Mai 2020.
  112. Corona: Niedersachsens neuer Alltag mit dem Virus. In: ndr.de. 22. Mai 2020, abgerufen am 23. Mai 2020.
  113. Oktoberfest Hannover. Abgerufen am 5. Oktober 2020 (deutsch).
  114. Landkreis Osnabrück: Massiver Coronaausbruch: Strenge Vorschriften für Menschen aus Gütersloh und Warendorf. 23. Juni 2020, abgerufen am 29. Juni 2020.
  115. Land Niedersachsen: Aktuelle Presseinformationen. 19. Oktober 2020
  116. Solveig Bach: Ausbrüche in fünf Kreisen – Warum Corona in Niedersachsen grassiert. n-tv.de. 14. Oktober 2020
  117. Videokonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. Oktober 2020. Beschluss. In: bundesregierung.de. 28. Oktober 2020, abgerufen am 7. Dezember 2020.
  118. Videoschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 25. November 2020. In: bundesregierung.de. 25. November 2020, abgerufen am 7. Dezember 2020.
  119. Bund-Länder-Gespräch : "Kontakte vermeiden, wo immer es geht". In: bundesregierung.de. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung [Deutschlands], 2. Dezember 2020, abgerufen am 7. Dezember 2020.
  120. Landkreis Cloppenburg: Gesamtzahl der Coronafälle im Landkreis Cloppenburg steigt auf 2482 Derzeit 980 aktuelle Coronafälle. 5. November 2020, abgerufen am 7. Dezember 2020
  121. Landkreis Cloppenburg: Zahl der aktuellen Coronafälle sinkt auf 1049. 29 neue Fälle und 74 Genesungen. 4. Dezember 2020, abgerufen am 7. Dezember 2020
  122. Lockerungen der Corona-Maßnahmen? Weil bleibt vorsichtig. ndr.de. 6. Dezember 2020, abgerufen am 7. Dezember 2020
  123. Corona-Regeln - Weil will Maßnahmen vorerst nicht verschärfen. zdf.de. 7. Dezember 2020, abgerufen am 8. Dezember 2020
  124. Telefonkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 13. Dezember 2020. (PDF) Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 13. Dezember 2020, abgerufen am 2. Januar 2021.
  125. Strengere Corona-Maßnahmen : Harter Lockdown ab Mittwoch. In: tagesschau.de. Norddeutscher Rundfunk, 13. Dezember 2020, abgerufen am 2. Januar 2021.
  126. Corona-Regeln: Diese Maßnahmen gelten jetzt in Niedersachsen. ndr.de. 22. Dezember 2020, abgerufen am 28. Dezember 2020
  127. Harzer Tourismusverband: Appell an unsere Harzbesucher. Abgerufen am 8. Januar 2021
  128. Maßnahme für Corona-Hotspots: Was die 15-Kilometer-Regel bringen soll. tagesschau.de. 6. Januar 2021, abgerufen am 8. Januar 2021
  129. Jetzt gelten strengere Corona-Regeln in Niedersachsen. ndr.de, 10. Januar 2021, abgerufen am 11. Januar 2021.
  130. Verlängerung der Maßnahmen in Kita und Schule bis 14.02.2021. Niedersächsisches Kultusministerium, 19. Januar 2021, abgerufen am 16. Februar 2021.
  131. Floristen freuen sich über Öffnung während Corona-Lockdown. ndr.de, 13. Februar 2021, abgerufen am 16. Februar 2021.
  132. Land verbietet Schulfahrten in Corona-Risikogebiete bei ndr.de vom 10. März 2020
  133. Coronavirus: Land sagt Großveranstaltungen ab bei ndr.de vom 11. März 2020
  134. Niedersachsens Schulen und Kitas ab Montag dicht bei ndr.de vom 13. März 2020
  135. Maßnahmen nach §28Abs.1 IfSG, Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie; Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. (PDF) Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 16. März 2020, abgerufen am 31. März 2020.
  136. Ausweitung kontaktreduzierender Maßnahmen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Heime für ältere Menschen, pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Behinderungen nach §2 Abs.2; Niedersächsisches Gesetz über unterstützende Wohnformen (NuWG); Einstellung des Betriebs von Einrichtungen der Tagespflege i.S.v. §2 Abs.7 NuWG. (PDF) Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 16. März 2020, abgerufen am 31. März 2020.
  137. Maßnahmen nach §28Abs. 1 Satz1 IfSG, Beschränkung des Zugangs zu den Inseln, Halligen und Warften der Nordsee zum Schutze der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2. (PDF) Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 16. März 2020, abgerufen am 31. März 2020.
  138. Maßnahmen nach § 28 Abs. 1 IfSG, Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich; hier: Übernachtungen, Gaststätten, Restaurants, Werkstätten für behinderte Menschen, Tagesförderstätten für behinderte Menschen sowie vergleichbare Angebote der Eingliederungshilfe. (PDF) Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 17. März 2020, abgerufen am 31. März 2020.
  139. Maßnahmen nach § 28 Abs. 1 IfSG, weitere Beschränkungen von sozialen Kontakten; hier: Schließung von Restaurants, Speisegaststätten und Mensen. (PDF) Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 20. März 2020, abgerufen am 31. März 2020.
  140. Soziale Kontakte beschränken anlässlich der Corona-Pandemie. (PDF) Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 23. März 2020, abgerufen am 31. März 2020.
  141. NDR: Corona: Baumärkte ab Sonnabend wieder geöffnet. In: ndr.de. 1. April 2020, abgerufen am 2. April 2020.
  142. Reimann verhängt Aufnahmestopp für Alten- und Pflegeheime. Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, 30. März 2020, abgerufen am 31. März 2020.
  143. Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung: Niedersachsen erlässt Beherbergungsverbot für Urlaubsreisende aus Gebieten mit besonders hohen Corona-Infektionszahlen - Verordnung tritt am Samstag in Kraft. 9. Oktober 2020
  144. Landkreis Grafschaft Bentheim: Verschärfte Corona-Regelung im Landkreis: Das bedeutet die Ausgangsbeschränkung. 23. Dezember 2020, abgerufen am 27. Dezember 2020
  145. Ausgangssperre Grafschaft Bentheim: Erneut 35 Verstöße bei ndr.de vom 27. Dezember 2020
  146. KVN eröffnet erste Corona-Testzentren in Niedersachsen Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen vom 25. März 2020
  147. Bildmaterial DriveIn Testzentrum Dt. Messe, Pressemitteilung der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen vom 26. März 2020
  148. Corona-Testzentren schließen zum 31. Juli bei ndr.de vom 18. Juli 2020
  149. Kehrtwende: Corona-Testzentren öffnen wieder bei ndr.de vom 4. August 2020
  150. Corona-Pflichttests am Airport Hannover gestartet bei ndr.de vom 8. August 2020
  151. Mobile Corona-Teststation geht in Hannover an den Start in Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 10. April 2020
  152. Mobile Teststationen für Kliniken und systemrelevante Unternehmen an drei Modellstandorten in Niedersachsen, Presseinformation der Leibniz-Universität Hannover vom 27. März 2020
  153. Philipp Rösler hilft bei Organisation der Behelfsklinik auf dem Messegelände. Abgerufen am 13. Juni 2020.
  154. a b Behelfsklinik auf Messegelände mit 500 Betten bei ndr.de vom 4. April 2020
  155. Dissen: 54 neue Corona-Fälle bei Westcrown bei ndr.de vom 22. Mai 2020
  156. Pflicht für Fleischbranche: Tests alle zehn Tage bei ndr.de vom 28. Juli 2020
  157. Neue niedersächsische Verordnung für Beschränkung sozialer Kontakte ab dem 04.04.2020 bei StadtReporter.de vom 3. April
  158. Niedersächsische Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Niedersächsischen Gesetz und Verordnungsblatt 8/2020 (pdf, 12,8 MB)
  159. Bußgeldkatalog regelt Corona-Verstöße einheitlich. In: Norddeutscher Rundfunk. 8. April 2020, abgerufen am 16. April 2020.
  160. Verordnung abrufbar auf Niedersachsen.de, Abruf am 19. April 2020
  161. Ahndung von Zuwiderhandlungen gegen die Niedersächsische Verordnung über die Beschränkung sozialer Kontakte zur Eindämmung der Corona-Pandemie (PDF, 23 kB)
  162. Bundesverfassungsgericht: Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 29. April 2020, Aktenzeichen 1 BvQ 44/20
  163. Vorläufige Eröffnung der Möglichkeit, auf Antrag im Einzelfall Ausnahmen vom generellen Verbot von Gottesdiensten in Kirchen, Moscheen und Synagogen zuzulassen. Pressemitteilung Nr. 28a/2020. 29. April 2020, abgerufen am 29. April 2020.
  164. Neue Corona-Verordnung zur zweiten Welle. Staatskanzlei Niedersachsen. Abgerufen am 8. November 2020
  165. Neue Corona-Verordnung: Land verbietet Glühweinverkauf bei ndr.de vom 12. Dezember 2020
  166. Corona-Bußgeldkatalog in Niedersachsen erwartet bei ndr.de vom 8. April 2020
  167. Bilanz von Karfreitag bis Ostermontag: Polizeikontrollen in ganz Niedersachsen mit hohem Kräfteansatz – deutlich mehr als 50 Strafverfahren und über 600 eingeleitete Ordnungswidrigkeitsverfahren. Niedersächsisches Innenministerium, 14. April 2020, abgerufen am 16. April 2020.
  168. Tausende Verstöße gegen Corona-Beschränkungen bei ndr.de vom 30. Mai 2020
  169. Maskenkontrollen: Mehr als 10.000 Verstöße bei ndr.de vom 4. September 2020
  170. Landkreis Cloppenburg: Coronavirus - 1. Allgemeinverfügung zur Eindämmung von Covid-19 Altes Amt Löningen vom 18.09.2020. 18. September 2020, abgerufen am 21. September 2020
  171. Corona-Partys im Kreis Cloppenburg: Kontrollen "erschreckend". butenunbinnen.de (Radio Bremen). 20. September 2020, abgerufen am 21. September 2020
  172. Niedersachsen: Kommunen bereiten Aufbau von Impfzentren vor bei ndr.de vom 23. November 2020
  173. Niedersachsen trifft umfangreiche Vorbereitungen für Covid-Impfung – Bis zu 60 Impfzentren im ganzen Land geplant | Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung. Abgerufen am 28. November 2020 (Konzept).
  174. Corona-Impfzentren: Das sind die Standorte in Niedersachsen bei ndr.de vom 10. Dezember 2020
  175. Corona: Niedersachsen plant bis zu 60 Corona-Impfzentren bei ndr.de vom 19. November 2020
  176. Wo die Corona-Impfzentren in Niedersachsen entstehen bei ndr.de vom 1. Dezember 2020
  177. Corona-Impfstoffe: Bundesweites Zentrallager in Quakenbrück? bei ndr.de vom 14. Dezember 2020
  178. Moderna-Impfstoff im Zentrallager Quakenbrück angekommen bei ndr.de vom 11. Januar 2021
  179. Angelika Henkel, Hans-Christian Hoffmann: Zoff um Datenschutz: Polizei bekommt Corona-Daten bei ndr.de vom 3. April 2020
  180. Corona-Daten an Polizei: Verfahren „rechtswidrig“ bei ndr.de vom 7. April 2020
  181. Staatssekretär spricht von „Panne“. Hannoversche Allgemeine Zeitung, 6. April 2020, abgerufen am 6. April 2020.
  182. Niedersachsen aktualisiert Corona-Regeln. In: dewezet.de. 7. April 2020, abgerufen am 31. Mai 2020.
  183. Hannover Messe: Erst verschoben, jetzt abgesagt. In: NDR Online. 26. März 2020, abgerufen am 26. März 2020.
  184. Hannover Messe: Hannover Messe 2020 wird verschoben. 4. März 2020, abgerufen am 4. März 2020.