COVID-19-Pandemie in Sachsen-Anhalt

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Die COVID-19-Pandemie tritt in Sachsen-Anhalt seit 2020 als Teil der weltweiten COVID-19-Pandemie und im Besonderen der COVID-19-Pandemie in Deutschland auf. Die Pandemie betrifft die neuartige Erkrankung COVID-19. Diese wird durch das Virus SARS-CoV-2 aus der Gruppe der Coronaviridae verursacht und gehört in die Gruppe der Atemwegserkrankungen.[1]

Am 10. März 2020 wurde vom Robert Koch-Institut die sieben ersten COVID-19-Infektionen in Sachsen-Anhalt bestätigt. Ab dem 11. März 2020 stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) das Ausbruchsgeschehen des neuartigen Coronavirus als weltweite Pandemie ein.[2]


Statistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Infektionsfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestätigte Infektionen (kumuliert) in Sachsen-Anhalt[Anm. 1]
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

Bestätigte Infektionen (neue Fälle) in Sachsen-Anhalt[Anm. 1]
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

Zahl der neu bekannten Infektionen der letzten 7 Tage bezogen auf 100.000 Einwohner. (7-Tage-Inzidenz)

Todesfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bestätigte Todesfälle (kumuliert) in Sachsen-Anhalt[Anm. 1]
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

Bestätigte Todesfälle (täglich) in Sachsen-Anhalt[Anm. 1]
(nach Daten des RKI aus COVID-19-Pandemie in Deutschland)

Anmerkungen

  1. a b c d Hier sind Fälle aufgelistet, die dem RKI über den Meldeweg oder offizielle Quellen mitgeteilt wurden. Da es sich um eine sehr dynamische Situation handelt, kann es zu Abweichungen oder Verzögerungen zwischen den RKI-Fällen und Angaben anderer Stellen, etwa der betroffenen Bundesländer oder der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kommen.

Übersterblichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Übersterblichkeit im Jahr 2020 betrug in Sachsen-Anhalt 4 Prozent. Zum Anfang des Jahres war sie noch hinter den Vorjahren zurückgeblieben, stieg aber insbesondere zum Ende des Jahres stark an, lag im Oktober 2020 bei 7 Prozent und im November bei 6 Prozent, im Dezember aber bei 31 Prozent und in der 52. Kalenderwoche sogar bei 46 Prozent. Bei einzelnen älteren Personengruppen und in einzelnen Kreisen war sie noch höher. Den höchsten Wert registrierte der Landkreis Stendal in der 52. Kalenderwoche, in der 163 Prozent mehr Menschen starben als im selben Zeitraum in den Vorjahren.[3]

2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Übersterblichkeit blieb im Januar 2021 in einigen Kreisen außerordentlich hoch. So starben im Landkreis Stendal in der 1. Kalenderwoche 90 Prozent mehr Menschen als in den Vorjahren. In der kreisfreien Stadt Dessau-Roßlau wurde hingegen eine Untersterblichkeit (−3 Prozent) registriert. Im Landesdurchschnitt betrug die Übersterblichkeit im Januar 40 Prozent.[4]

Reaktionen und Maßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wartende Menschen mit Mindestabstand vor einer Postfiliale in Halle (Saale)

2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 13. März verfügte Sachsen-Anhalt eine landesweite Schulschließung ab dem 16. März. Eine Notbetreuung wurde in der Folge für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten, eingerichtet.

Am 19. März wurden „Reisen aus touristischem Anlass in das Land Sachsen-Anhalt“ untersagt. Bereits dort anwesende „Landesfremde“ mussten bis zum 21. März das Land verlassen. Auch Reisebusreisen innerhalb des Landes wurden verboten.[5]

Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt erließ am 22. März eine Allgemeinverfügung, der zufolge das Verlassen der Wohnung nur noch mit „triftigem Grund“ gestattet ist.[6] Die Verordnung ist zunächst bis 5. April befristet.

In Halle (Saale) wurde am 18. März 2020 der Katastrophenfall ausgerufen[7], welcher bis zum 13. April 2020[8] in Kraft blieb.

Halle war die erste Stadt in Sachsen-Anhalt, die eine Maskenpflicht vorschrieb.[9] Sie galt ab 14. April 2020 für den Wochenmarkt.[9] Am 21. April 2020 beschloss die Landesregierung, dass ab 23. April in Sachsen-Anhalt eine Maskenpflicht gilt.[10] Kritisiert wurde die Entscheidung von Magdeburgs Oberbürgermeister Lutz Trümper und der AfD-Landtagsfraktion.[10] Hingegen wurde die Maskenpflicht von Alexander S. Kekulé begrüßt.

Durch § 1 der „Fünften Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt“ vom 2. Mai 2020 wird es mit Wirkung vom 4. Mai 2020 bis zu fünf Personen aus verschiedenen Haushalten gestattet, sich in „[ö]ffentliche[n] und nichtöffentliche[n] Veranstaltungen, Versammlungen unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen, Aufzüge[n], Zusammenkünfte[n] und Ansammlungen“ zu versammeln.[11]

Seit dem 22. Oktober 2020 galt eine allgemeine Maskenpflicht in der halleschen Innenstadt sowie auf der Leipziger Straße und am Bahnhof. Ab dem 2. November 2020 wurde deutschlandweit ein sogenannter „Teil-Lockdown“ umgesetzt, gegen den sich Sachsen-Anhalt aufgrund vergleichsweise niedriger Zahlen zunächst gewehrt hatte, da es auch zuvor eigene Corona-Regeln durchgesetzt hatte, die von denen im Rest Deutschlands abwichen (u. a. Bußgeld bei Verstoß gegen Maskenpflicht und Falschangaben bei Restaurant-Besuchen, sowie strengere Neuinfektions-Ampel nicht angewendet). Im Laufe des Oktober hatte die Landesregierung den Kurs geändert und zunächst die zum 1. November vorgesehenen Lockerungen abgesagt und dann auch das Bußgeld für die Verstöße gegen die Maskenpflicht eingeführt. Dennoch plante man, am 1. Dezember zu einem „Sachsen-Anhalt-Weg“ zurückzukehren. Ende November wurde der Teil-Lockdown bis zum 20. Dezember verlängert und die Maskenpflicht im ganzen Land auf den Bereich vor Geschäften und insbesondere die Parkplätze dort ausgeweitet. Zudem wurden die Kontaktbeschränkungen verschärft: es war nur noch das Treffen von fünf Personen aus zwei Haushalten möglich. Da sich die Zahlen verschlechterten statt zu verbessern, wurde am 16. Dezember ein sogenannter „Shutdown“ begonnen. Dieser betraf insbesondere größere Teile des Einzelhandels und dauerte zunächst bis zum 10. Januar 2021.[12]

Impfungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende Dezember 2020 wurde mit Impfungen begonnen. Die deutschlandweit erste Impfung wurde dabei am 26. Dezember 2020 in Halberstadt verabreicht. Offizieller Impfstart war aber der Folgetag. Da bei den verabreichten Impfstoffen zwei Dosen notwendig waren, kann keine tagesgenau aktuelle Angabe über die Fortschritte gemacht werden. Vom 27. Dezember 2020 bis zum 9. Januar 2021 wurden landesweit 20.799 Impfdosen verabreicht.[13]

2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Januar

Für den Zeitraum vom 11. Januar 2021 bis zum 31. Januar 2021 wurde die Verschärfung der Eindämmungsmaßnahmen beschlossen, worunter auch Bewegungseinschränkungen in den Landkreisen gehörten, die einen 7-Tage-Inzidenzwert von über 200 für mehr als fünf Tage in Folge aufweisen. Hier wurde der Bewegungsradius auf 15 Kilometer von der Gemeindegrenze aus festgelegt, soweit kein triftiger Grund (z. B. Arbeitsweg) vorlag, sich weiter zu entfernen. Zudem wurden im öffentlichen wie privaten Raum Treffen mit mehr als einer Person, die nicht zum Haushalt gehörte, untersagt, wobei es im halböffentlichen und öffentlichen Raum Ausnahmen gab.[14][15]

Zu Beginn der Maßnahmen wiesen sieben der elf Kreise und eine der drei kreisfreien Städte eine 7-Tage-Inzidenz von mehr als 200 auf, darunter mit dem Saalekreis, dem Burgenlandkreis und Halle (Saale) drei Gebietskörperschaften sogar über 300. Alle anderen Kreise und Städte befanden sich im Bereich zwischen 100 und 200, wobei Magdeburg mit 107,34 den geringsten Wert meldete.[16] Am 13. Januar 2021 wies der Saalekreis die dritthöchste 7-Tage-Inzidenz Deutschlands auf, am 14. Januar waren drei Kreise Sachsen-Anhalts unter den zwölf Kreisen Deutschlands mit dem höchsten Wert, am 15. und 16. Januar sogar vier (Wittenberg, Mansfeld-Südharz, Saalekreis und Burgenlandkreis).[17][18][19][20] Bis zum 20. Januar sank dies auf zwei Kreise Sachsen-Anhalts unter den deutschlandweit zwölf höchsten Werten, wobei der Burgenlandkreis mittlerweile die zweithöchste und der Landkreis Wittenberg die sechsthöchste 7-Tage-Inzidenz Deutschlands meldete.[21] Am 23. Januar war dieser Inzidenzwert bundesweit im Burgenlandkreis am höchsten. Zudem war nun auch Anhalt-Bitterfeld überdurchschnittlich stark betroffen und am 24. Januar wiesen erstmals zwei Landkreise Sachsen-Anhalts deutschlandweit die höchste 7-Tage-Inzidenz auf (Burgenlandkreis und Anhalt-Bitterfeld). Am Folgetag waren unter den zehn am stärksten betroffenen Kreisen drei aus Sachsen-Anhalt, da auch der Salzlandkreis relativ hohe Werte meldete.[22][23][24] Am 28. Januar waren erneut drei Kreise Sachsen-Anhalts (Burgenlandkreis, Anhalt-Bitterfeld und Mansfeld-Südharz) unter den zehn Kreisen mit der höchsten 7-Tage-Inzidenz Deutschlands, ebenso am Folgetag.[25][26] Der Landkreis Anhalt-Bitterfeld war am 30. Januar bundesweit am zweitstärksten bei der 7-Tage-Inzidenz betroffen.[27]

Bis Ende Januar 2021 sank somit zwar die Zahl der Kreise und Städte mit einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 200 auf vier (Salzlandkreis, Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Mansfeld-Südharz), doch waren dies deutschlandweit mit die höchsten Werte und Sachsen-Anhalt wies mit 143 die bundesweit zweithöchste 7-Tage-Inzidenz auf. Bei der Zahl der Infektionsfälle als auch der Todesfälle auf 100.000 Einwohner befand sich Sachsen-Anhalt hingegen hinter zehn anderen Bundesländern.[28] In Magdeburg und dem Landkreis Stendal erreichte die Inzidenz nunmehr wieder den zweistelligen Bereich.[29] Die Zahl der Todesfälle blieb mit zirka 50 pro Tag in der 4. Kalenderwoche weiter hoch.[30]

Februar

Die Maßnahmen wurden bundesweit bis Mitte Februar 2021 verlängert. In der fünften Kalenderwoche unterschritt der Landkreis Stendal als erster Kreis des Landes wieder die 7-Tage-Inzidenz von 50, fünf weitere Kreise und Städte befanden sich zwischen 50 und 100, sieben zwischen 100 und 170 und nur der Burgenlandkreis wies noch eine vergleichsweise hohe 7-Tage-Inzidenz von 277 auf.[31] Er war damit am 8. Februar 2021 deutschlandweit der am fünftstärksten betroffene Kreis Deutschlands. Die Zahl der täglichen Todesfälle ging in der fünften Kalenderwoche nur leicht zurück und die kumulierte Todeszahl verdoppelte sich von 949 am 13. Januar auf 1.978 am 8. Februar 2021.[32][33] Am 9. Februar war die 7-Tage-Inzidenz erstmals wieder in keinem der Kreise und keiner der kreisfreien Städten über 200; am 12. Februar nur noch in Dessau-Roßlau, dem Salzlandkreis und dem Burgenlandkreis über 100, in Magdeburg, dem Landkreis Stendal und dem Altmarkkreis Salzwedel hingegen schon unter 50.[34] Um diesen positiven Trend fortzusetzen, wurden die Maßnahmen weitestgehend bis zum 10. März 2021 verlängert, vereinzelte Lockerungen sind ab dem 1. März 2020 vorgesehen.[35]

Am 20. Februar 2021 hielten sowohl die SPD als auch die CDU ihren Landesparteitag als Präsenzveranstaltung ab, da eine Online-Veranstaltung laut Landesgesetz nicht zulässig sei. Kritik wurde dabei insbesondere am weitgehenden Verzicht auf den Mund-Nasen-Schutz auf beiden Parteitagen geäußert. Die Teilnehmer sollen zuvor auf Covid-19 getestet worden sein, hieß aus den Reihen der CDU. Auch wurde auf die Einhaltung von 1,5 Meter Abstand verwiesen, welcher in geschlossenen Räumen allerdings eher als absolutes Minimum gilt (siehe AHA-Formel).[36][37]

Ende Februar 2021 überschritt die Zahl der bisher gemeldeten Infektionen in Sachsen-Anhalt 60.000. Bei den Fällen pro 100.000 Einwohner lag es mit 2.755 unter dem Bundesdurchschnitt von 2.937. Lediglich die drei norddeutsche Bundesländer sowie Rheinland-Pfalz wiesen einen geringeren Wert auf. Allerdings waren in dieser 7. Kalenderwoche nur in Thüringen mehr neue Infektionsfälle pro 100.000 Einwohner registriert worden, nämlich dort 127 und in Sachsen-Anhalt 86. Auch auf Kreisebene war diese Verschlechterung sichtbar, denn nun befanden sich wieder sechs Kreise und Städte bei einer 7-Tage-Inzidenz von 100–200 und nur der Kreis Mansfeld-Südharz unterhalb der angestrebten 50. Mit insgesamt 2.414 Toten war zudem rein rechnerisch bereits jeder 909. Einwohner mit positivem Covid-19-Befund verstorben. Mit 110 Toten auf 100.000 Einwohner lag Sachsen-Anhalt nicht nur deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 84,2, sondern war das am viertstärksten betroffene Bundesland Deutschlands.[38][39]

Impfungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die größte Stadt des Landes Halle (Saale) erhielt am 26. Dezember 2020 insgesamt 975 Impfdosen geliefert und verbrauchte diese bis zum 29. Dezember, am 30. Dezember 1.950 Impfdosen, von denen man die Hälfte für die 2. Impfung zurückhielt, sowie am 7. Januar die 3. Lieferung (2.925 Impfdosen), von der bis zum 12. Januar 975 Impfdosen verwendet und der Rest für die 2. Impfung zurückgehalten wurden. Da erst am 19. Januar 2021 die 4. Lieferung anstand, wurden in den ersten drei Wochen der Impfkampagne mit den 5.850 Impfdosen 3.393 Menschen geimpft, was einer Impfquote von 1,4 Prozent der Gesamtbevölkerung der Stadt entspricht. Die ersten Personenkreise waren dabei Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der fünf Kliniken, des Rettungsdienstes sowie von sieben Senioreneinrichtungen der Stadt.[40][41] In der Landeshauptstadt Magdeburg wurde am 3. Januar die tausendste Impfung verabreicht.[42] Ab dem 11. Januar wurden die Impfzentren der Kreise und kreisfreien Städte schrittweise eröffnet. Aufgrund noch nicht ausreichend vorhandener Impfdosen wurden zunächst – gemäß der Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums – insbesondere Personen ab dem 80. Lebensjahr sowie Pflegekräfte und Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen geimpft.[43] Am 11. Januar eröffneten die Impfzentren der Landkreise Anhalt-Bitterfeld, Burgenlandkreis, Harz, Jerichower Land, Saalekreis und Salzlandkreis sowie der kreisfreien Stadt Halle (Saale).[44] In Magdeburg und dem Landkreis Stendal musste die Eröffnung aufgrund der geringen vorhandenen Impfdosen um eine Woche verschoben werden.[45] Bis Ende Januar 2021 wurde über 48.000 Menschen in Sachsen-Anhalt geimpft, über 17.000 erhielten beide notwendigen Impfdosen.[30]

Anfang Februar 2021 gab es wiederholt Meldungen von Politikern aus Sachsen-Anhalt, die sich impfen ließen, obwohl die Impfreihenfolge sie noch nicht vorsah. Darunter waren Bernd Wiegand (parteilos), Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale), mehrere Stadträte Halles (bisher bekannte Parteien: Hauptsache Halle, MitBürger, Die Linke, Die Grünen, Freie Wähler), Jürgen Dannenberg (Die Linke), Landrat des Kreises Wittenberg, sein Stellvertreter Jörg Hartmann (CDU) sowie Hartmut Handschak (parteilos), Landrat des Saalekreises. Zudem wurden im Landkreis Stendal 330 Polizisten vorzeitig geimpft.[46][47]

Auf dem Stand vom 17. Februar 2021 gab es in Sachsen-Anhalt 70.643 Erstimpfungen, womit die Zahl der bis dahin registrierten Infektionen (57.611) bereits überschritten war. Zu diesem Zeitpunkt waren drei Impfstoffe in Deutschland zugelassen, wobei AZD1222 (AstraZeneca) nur für Personen bis 64 Jahre genehmigt worden war, so dass er vorrangig für Personen aus dem Gesundheitswesen zum Einsatz kam. So wurden im Saalekreis 5.340 Erstimpfungen sowie 3.622 Zweitimpfungen mit Tozinameran (BioNTech) und 33 Erstimpfungen mit AZD1222 (AstraZeneca) vorgenommen (Stand: 16. Februar 2021). Angesichts von 5.832 registrierten Infektionen insgesamt, war hier das Ziel noch nicht erreicht, möglichst schnell mehr Menschen zu impfen als es bisher insgesamt Infizierte gab.[48] Im Landkreis Harz waren hingegen zu diesem Zeitpunkt bereits deutlich mehr Menschen erstgeimpft (7.107) als bis dahin als infiziert gemeldet wurden (4.621).[49]

Probleme bereitete teilweise die Einhaltung der vorgegebenen Lagertemperaturen. So konnte die Stadt Halle (Saale) am 11. Februar nicht gewährleisten, ob 1.350 Impfdosen von AstraZeneca noch anwendbar sind und sah sich gezwungen, diese an das Land zurückzusenden, da die Kliniken von Halle und Merseburg die Anwendung verweigerten. Als Grund für die falsche Aufbewahrungstemperatur wurden verrutschte Kühlakkus bei der Lieferung an das Impfzentrum genannt.[50] Die geplante Eröffnung eines Impfzentrums in Haldensleben (Landkreis Börde) war auch bis Mitte Februar noch nicht erfolgt, da nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung stand. Sie wurde daher auf Mitte Februar, dann auf den 1. März 2020 verschoben, die Vergabe von Impfterminen sollte frühestens ab dem 22. Februar erfolgen. Bis dahin setzte man vorrangig auf die Impfung der Bewohner und des Personals der Pflegeheime und Krankenhäuser sowie auf mobile Impfteams, die die Risikogruppen zuhause aufsuchten, wenn dies gewünscht wurde. Bis Ende Januar konnten in der Börde 25 der 39 Einrichtungen erstgeimpft werden, in zwölf gelang auch die vollständige Zweitimpfung.[51][52]

Bis zum 22. Februar 2021 waren 80.554 Personen in Sachsen-Anhalt erstgeimpft worden. In der 8. Kalenderwoche konnte neben den Impfzentren zudem auch die Vor-Ort-Impfung in einigen Gemeinden angeboten werden. Diese erlangten teils größeren Zuspruch als das oft weiter entfernte Impfzentrum.[53] Aufgrund des immer noch begrenzten Kontingents an Impfstoffen, wurden allerdings z. B. im Saalekreis die nächsten sechs Vor-Ort-Termine für über 80jährige bis Anfang April 2021 verteilt.[54] Auch in den Impfzentren selbst gab es Probleme mit Impfstoffmengen. So wurde am 26. Februar 2021 berichtet, dass im Impfzentrum des Landkreises Stendal alle Impftermine für über 80jährige bis Ende Juli 2021 ausgebucht seien.[55]

Da der AstraZeneca-Impfstoff zunächst nur für Menschen unter 65 Jahren zugelassen wurde, entschied Sachsen-Anhalt Ende Februar 2021 die zweite Impfstufe zu starten, da in der ersten Stufe nur medizinisches Personal und besondere Risikogruppen der unter 65-Jährigen damit geimpft werden konnten. Somit konnte man das Angebot u. a. auf Schwangere, Zahnärzte und Zahnärztinnen sowie Menschen mit bestimmten Behinderungen ausweiten. Da zudem die Bundesregierung eine Änderung der Impfordnung beschloss, konnten nun auch Lehrkräften und Kita-Personal Impfangebote unterbreitet werden. Da zum 1. März 2021 wieder Präsenzunterricht in den Schulen angeordnet wurde, wurden an dem Sonnabend davor (27. Februar 2021) besonders viele Lehrkräfte geimpft, um so die möglichen, kurzzeitigen Impfreaktionen am Wochenende stattfinden zu lassen. Zudem wurde ein Viertel der für März zugesagten 107.000 AstraZeneca-Impfdosen für Pädagogen reserviert. BioNTech erteilte zudem die Zusage, bis zur 12. Kalenderwoche 128 700 Impfdosen zu liefern.[56][57][54] Die Zahl der Geimpften stieg damit sprunghaft an und auf dem Stand vom 2. März 2020 hatten 101.097 Menschen Erstimpfungen erhalten. Neben den beiden Großstädten Halle und Magdeburg konnte auch der Landkreis Harz bis dahin mehr als 10.000 Menschen impfen. Die Hälfte aller Geimpften (53.229) hatten auch eine Zweitimpfung erhalten.[58]

Impfstoffproduktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende Februar 2021 wurde berichtet, dass in Sachsen-Anhalt gleich zwei wichtige Produzenten von Impfstoff ansässig sind. Zum einen IDT Biologika in Dessau-Tornau, zum anderen Dermapharm in Carlsfeld (Sandersdorf-Brehna).

IDT Biologika
IDT Biologika füllte zu diesem Zeitpunkt den AstraZeneca-Impfstoff ab, soll aber zum einen diesen künftig auch selbst produzieren, zum anderen wurde dort seit Anfang Oktober 2020 an einem eigenen Covid-19-Impfstoff geforscht.[59] Dieser von der Ludwig-Maximilians-Universität München entwickelte MVA-Vektorimpfstoff soll Mitte 2021 in die abschließende Phase III gehen und eine beschleunigte Zulassung Anfang 2022 beantragt werden. Die Forschungsarbeit wird durch die Bundesregierung mit mehr als 100 Millionen Euro sowie der Reservierung von 5 Millionen Dosen gefördert.[60][61] Geplant ist daher ein massiver Ausbau der Kapazitäten, so dass ab Ende 2022 mehr als 10 Millionen Impfdosen pro Monat produziert werden können. Auch die Ermöglichung der Nutzung der Anlage durch andere Impfstoffhersteller wurde anvisiert. Damit wäre es eine der größten Impfstoff-Produktionsanlagen weltweit.[62][61] Der Ausbau soll mehr als 100 Millionen Euro kosten.[63]

Dermapharm
Dermapharm füllte bereits ab Oktober 2020 den Corona-Impfstoff von BioNTech/Pfizer ab. Die Kapazitäten sollen so weit ausgebaut werden, dass bis zu zwei Milliarden Impfdosen jährlich produziert werden können, so dass auch der Export von Impfstoffen ermöglicht werden würde.[59] Diese Anhebung der Produktion soll aber auch über einen zweiten Standort – die Tochterfirma Allergopharma GmbH & Co. KG in Reinbek – ermöglicht werden.[64][65]

Nachgewiesene Mutationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende Januar 2021 wurde die südafrikanische Virusmutationen B.1.351 im Landkreis Stendal und der Stadt Halle (Saale) in je zwei Fällen nachgewiesen.[66] Anfang Februar 2021 wurden in Halle (Saale) auch die Mutationen B.1.1.7 (Großbritannien) & B.1.1.6 (Norwegen, Luxemburg) in Krankenhäusern nachgewiesen.[67] Kurz zuvor gab es Nachweise von B.1.1.7 in Magdeburg (drei Fälle) und dem Landkreis Harz (ein Fall), sowie bei Fällen im Landkreis Mansfeld-Südharz und im Landkreis Wittenberg (ein Fall) durch private Labors, die dann bestätigt wurden.[68][69][70] Am 13. Februar 2021 wurde erneut die britische Variante in Halle nachgewiesen.[71] Im Landkreis Wittenberg wurden am 17. Februar 16 Personen mit der Mutation B.1.1.7 registriert.[72] Unter den Infizierten im Landkreis Wittenberg befand sich ein Busfahrer, so dass der Standort in Quarantäne geschickt werden musste. Dies führte zum Ausfall von dutzenden Busfahrten.[73][74] Nach einer Woche wurde dort der Regelbetrieb wieder aufgenommen.[75]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lungenärzte im Netz: Covid-19: Ursachen. Online unter www.lungenaerzte-im-netz.de. Abgerufen am 4. April 2020.
  2. Tagesschau: "Tief besorgt". WHO spricht von Corona-Pandemie. 11. März 2020. Online unter www.tagesschau.de. Abgerufen am 4. April 2020.
  3. Enrico Seppelt: Übersterblichkeit in Sachsen-Anhalt im Dezember bei 31 Prozent, Altersgruppe der 90- bis 94-Jährigen am stärksten betroffen. Du bist Halle, 22. Januar 2021, abgerufen am 5. Februar 2021 (verglichen wurden die Jahre 2016 bis 2020, die Angaben vorläufig, da noch weitere Meldungen erfolgen könnten).
  4. Enrico Seppelt: Übersterblichkeit in Sachsen-Anhalt steigt weiter – in der ersten Kalenderwoche 40 Prozent mehr als im Durchschnitt. Du bist Halle, 5. Februar 2021, abgerufen am 5. Februar 2021 (verglichen wurden die Jahre 2016 bis 2021, die Angaben vorläufig, da noch weitere Meldungen erfolgen könnten).
  5. Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen-Anhalt: Erlass des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration zur Schließung von Beherbergungsstätten in Sachsen-Anhalt und dem Verbot touristischer Reisen in das Land Sachsen-Anhalt ab Freitag, den 20. März 2020 zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung von SARS-CoV-2 (verlinkt im Abschnitt „Arbeit / Dienstleistungen“). 19. März 2020, abgerufen am 21. Januar 2021
  6. Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Ausgangsbeschränkung anlässlich der COVID-19 Pandemie. Landesverwaltungsamt, 22. März 2020, abgerufen am 18. September 2020.
  7. Mitteldeutsche Zeitung, Katastrophenfall wegen Corona Wie sieht es jetzt in Halles Innenstadt aus?, abgerufen am 18. April 2020.
  8. MDR Sachsen-Anhalt, "Keine Notlage mehr": Katastrophenfall in Halle aufgehoben, abgerufen am 18. April 2020
  9. a b mdr.de: Probleme mit der Mundschutzpflicht auf dem Wochenmarkt in Halle. In: MDR.de. Abgerufen am 31. Mai 2020.
  10. a b Volksstimme Magdeburg: Mundschutzpflicht in Sachsen-Anhalt kommt. Abgerufen am 31. Mai 2020.
  11. Fünfte Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Sachsen-Anhalt (Fünfte SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – 5. SARS-CoV-2-EindV). Landesregierung Sachsen-Anhalt, 2. Mai 2020, abgerufen am 3. Mai 2020.
  12. Das Coronavirus in Sachsen-Anhalt – eine Chronologie. Mitteldeutscher Rundfunk, 8. Januar 2021, abgerufen am 9. Januar 2021.
  13. 890 neue Infektionsfälle für Sachsen-Anhalt gemeldet – Bisher 20.799 Impfungen. (PDF) Landesregierung Sachsen-Anhalt, 9. Januar 2021, abgerufen am 9. Januar 2021.
  14. Sachsen-Anhalt verlängert Lockdown. Land Sachsen-Anhalt, 8. Januar 2021, abgerufen am 9. Januar 2021.
  15. Sachsen-Anhalt verlängert und verschärft den Shutdown. Mitteldeutscher Rundfunk, 8. Januar 2021, abgerufen am 9. Januar 2021.
  16. InstantAtlas Bericht (Zeitraum: 3. bis 9. Januar 2021). Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, 11. Januar 2021, abgerufen am 11. Januar 2021.
  17. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 13. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  18. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 14. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  19. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 15. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  20. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 16. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  21. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 20. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  22. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 23. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  23. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 24. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  24. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 25. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  25. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 28. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  26. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 29. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  27. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 30. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  28. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 31. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021 (siehe Seite 3: Anhalt-Bitterfeld dritthöchste, Burgenlandkreis zehnthöchste 7-Tage-Inzidenz Deutschlands; siehe Seite 4: nur Thüringen noch höhere 7-Tage-Inzidenz).
  29. InstantAtlas Bericht (Zeitraum: 24. bis 30. Januar 2021). Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, 30. Januar 2021, abgerufen am 31. Januar 2021 (Magdeburg sank von 106 am 9. Januar 2021 auf 75, Stendal von 217 auf 71).
  30. a b Neue Corona-Zahlen. Viele gute Nachrichten – und zwei ganz schlechte. In: Mitteldeutsche Zeitung. 29. Januar 2021, abgerufen am 31. Januar 2021.
  31. InstantAtlas Bericht (Zeitraum: 1. bis 7. Februar 2021). Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, 8. Februar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  32. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 13. Januar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  33. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 8. Februar 2021, abgerufen am 8. Februar 2021.
  34. InstantAtlas Bericht (Zeitraum: 6. bis 12. Februar 2021). Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, 8. Februar 2021, abgerufen am 13. Februar 2021.
  35. Enrico Seppelt: Sachsen-Anhalt verlängert Lockdown bis 10. März. In: Du bist Halle. 12. Februar 2021, abgerufen am 13. Februar 2021.
  36. Parteitag ohne Masken. Kritik an CDU in Sachsen-Anhalt. 22. Februar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.
  37. Paul Ronzheimer: CDU-General wehr sich gegen Kritik. „Wir waren rechtlich zum Parteitag gezwungen“. In: bild.de. 22. Februar 2021, abgerufen am 25. Februar 2021.
  38. Täglicher Lagebericht des RKI zur Coronavirus-Krankheit-2019 (Covid-19). Robert-Koch-Institut, 28. Februar 2021, abgerufen am 1. März 2021.
  39. InstantAtlas Bericht (Zeitraum: 22. bis 28. Februar 2021). Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt, 1. März 2021, abgerufen am 1. März 2021.
  40. Informationen der Stadt Halle (Saale) zum Corona-Virus vom 4. bis 10. Januar 2021. Stadt Halle (Saale), 9. Januar 2021, abgerufen am 4. Februar 2021.
  41. Informationen der Stadt Halle (Saale) zum Corona-Virus vom 11. bis 17. Januar 2021. Stadt Halle (Saale), 14. Januar 2021, abgerufen am 4. Februar 2021.
  42. Ivar Lüthe: 1000. Impfung in Magdeburg verabreicht. In: Volksstimme. 4. Januar 2021, abgerufen am 11. Januar 2021.
  43. Vgl. Anmeldungen für Corona-Schutzimpfungen in Impfzentren starten. (PDF) Land Sachsen-Anhalt, 5. Januar 2021, abgerufen am 9. Januar 2021.
  44. Wer impft wo und wann? Die Impfzentren in Sachsen-Anhalt im Überblick. In: Mitteldeutsche Zeitung. 11. Januar 2021, abgerufen am 11. Januar 2021.
  45. Magdeburger Impfzentrum bleibt vorerst zu. In: Volksstimme. 11. Januar 2021, abgerufen am 11. Januar 2021.
  46. Corona-Impfstoff für Politiker statt Senioren. Die Impfaffäre von Sachsen-Anhalt. In: Mitteldeutsche Zeitung. 8. Februar 2021, abgerufen am 9. Februar 2021.
  47. Enrico Seppelt: Auch Freie-Wähler-Stadtrat Johannes Menke ist geimpft. Du bist Halle, 9. Februar 2021, abgerufen am 9. Februar 2021.
  48. Coronavirus – Aktuelle Zahlen. Saalekreis, 17. Februar 2021, abgerufen am 17. Februar 2021 (die Seite wird täglich aktualisiert, die Zahl der Impfungen wird danach leider nicht mit in die Chronik übernommen).
  49. Coronavirus: Aktueller Stand vom 17. Februar. Landkreis Harz, 17. Februar 2021, abgerufen am 17. Februar 2021.
  50. Enrico Seppelt: Halle gibt Astra Zeneca-Impfstoff ans Land zurück – Krankenhäuser übernehmen keine Verantwortung. In: Du bist Halle. 11. Februar 2021, abgerufen am 17. Februar 2021.
  51. Juliane Just: Täglich mehr Geimpfte in der Börde. In: Volksstimme. 30. Januar 2021, abgerufen am 17. Februar 2021.
  52. Juliane Just: Über-80-Jährige: Projekt angelaufen. In: Volksstimme. 7. Februar 2021, abgerufen am 17. Februar 2021.
  53. Erste Vor-Ort-Impfungen in Wettin-Löbejün. Saalekreis, 25. Februar 2021, abgerufen am 3. März 2021 (obwohl das Impfzentrum des Saalekreises in Merseburg bereits seit 11. Januar 2021 in Betrieb war, meldete sich zum Vor-Ort-Termin in der Stadt Wettin-Löbejün Ende Februar 2021 mehr als die Hälfte der 907 registrierten über 80jährigen).
  54. a b Weitere Impfangebote im Saalekreis. Saalekreis, 2. März 2021, abgerufen am 3. März 2021.
  55. Regina Urbat: Für Ü80 sind Impftermine bis Juli weg. In: Volksstimme. 26. Februar 2021, abgerufen am 3. März 2021.
  56. Sachsen-Anhalt startet zweite Impfstufe. In: Volksstimme. 23. Februar 2021, abgerufen am 3. März 2021.
  57. Vor Schulöffnungen am Montag. Impfstart für Lehrkräfte und Kita-Personal aus Sachsen-Anhalt. Mitteldeutscher Rundfunk, 2. März 2021, abgerufen am 3. März 2021.
  58. 213 neue Infektionsfälle gemeldet – Bisher 101.097 Erstimpfungen. Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, 2. März 2021, abgerufen am 3. März 2021.
  59. a b Sachsen-Anhalt: Künftiges Impfstoff-Zentrum Europas? Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Februar 2021, abgerufen am 27. Februar 2021.
  60. 5 Millionen Impfdosen gegen COVID-19. 23. November 2020, abgerufen am 27. Februar 2021.
  61. a b Carsten Dieckmann: Impfstoff-Hersteller IDT Biologika. Global Player aus Sachsen-Anhalt. In: tagesschau.de. Das Erste, 17. Februar 2021, abgerufen am 27. Februar 2021.
  62. Astrazeneca will mit IDT Biologika zusammenarbeiten. Ärzteblatt, 11. Februar 2021, abgerufen am 27. Februar 2021.
  63. Charlotte Kurz: Covid-19-Impfstoffe. IDT Biologika will Astra-Zeneca-Impfstoff produzieren. In: Pharmazeutische Zeitung. 10. Februar 2021, abgerufen am 27. Februar 2021.
  64. Auch bei Allergopharma soll produziert werden. Corona-Impfstoff: Dermapharm will Kapazität verdoppeln. In: apotheke-adhoc.de. 8. Januar 2021, abgerufen am 27. Februar 2021.
  65. Dermapharm Holding SE erweitert Kapazitäten zur Produktion des COVID-19 Impfstoffs und plant mit einem Umsatzbeitrag der Impfstoffherstellung für 2021 im hohen zweistelligen Mio.- €-Bereich. 12. Februar 2021, abgerufen am 27. Februar 2021.
  66. Im Ausland infiziert? Ehepaar in Altmark mit südafrikanischer Coronavirus-Variante. In: Mitteldeutsche Zeitung. 29. Januar 2021, abgerufen am 31. Januar 2021.
  67. Aktuelle Informationen der Stadt Halle (Saale) zum Corona-Virus. Stadt Halle (Saale), 4. Februar 2021, abgerufen am 4. Februar 2021.
  68. Britische Mutation in Sachsen-Anhalt aufgetaucht. Mitteldeutscher Rundfunk, 2. Februar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021.
  69. Julius Jasper Topp: Corona-Mutation nachgewiesen. B.1.1.7 im Landkreis Wittenberg angekommen. In: Mitteldeutsche Zeitung. 2. Februar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021.
  70. Joel Stubert: Mutation B 1.1.7 erreicht MSH. Was bisher darüber bekannt ist und was nicht. In: Mitteldeutsche Zeitung. 4. Februar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021.
  71. Enrico Seppelt: 62 neue Corona-Infektionen in Halle, Inzidenz bei 94,68, erneut britische Mutation, vier weitere Todesfälle, 1.893 Impfungen gestern. In: Du bist Halle. 13. Februar 2021, abgerufen am 13. Februar 2021.
  72. Informationen zum Coronavirus. Allgemeine Lage Landkreis Wittenberg. Landkreis Wittenberg, 17. Februar 2021, abgerufen am 17. Februar 2021.
  73. Julius Jasper Topp: Busfahrer in Quarantäne Mutation legt Busse lahm. In: Mitteldeutsche Zeitung. 18. Februar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021.
  74. Einschränkungen bei der Verkehrserbringung im Linienverkehr im Landkreis Wittenberg. In: mein-bus.net. Vetter Verkehrsbetriebe, 17. Februar 2021, abgerufen am 18. Februar 2021.
  75. Regelbetrieb auf allen Linien im Landkreis Wittenberg. In: mein-bus.net. Vetter Verkehrsbetriebe, 24. Februar 2021, abgerufen am 27. Februar 2021.