cURL

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Curl

Curl-logo.svg
Screenshot of cURL command line interface.png
Beispielausgabe von curl -O
Basisdaten

Maintainer Daniel Stenberg[1]
Entwickler Daniel Stenberg u. v. a.
Aktuelle Version 7.62.0[2][3]
(31. Oktober 2018)
Betriebssystem Multiplattform
Programmiersprache C
Kategorie Remote Access
Lizenz MIT-Lizenz
deutschsprachig nein
curl.haxx.se

cURL (ausgeschrieben Client for URLs oder Curl URL Request Library) ist eine Programmbibliothek und ein Kommandozeilen-Programm zum Übertragen von Dateien in Rechnernetzen. cURL steht unter der offenen MIT-Lizenz und ist u. a. auf folgende Betriebssysteme portiert worden: Solaris, NetBSD, FreeBSD, OpenBSD, Darwin und macOS, HPUX, IRIX, AIX, Tru64, Linux, UnixWare, HURD, Windows, AmigaOS, OS/2, BeOS, Ultrix, QNX, OpenVMS, RISC OS, Novell Netware und DOS. Die zugehörige Programmbibliothek libcurl wird von zahlreichen Programmen und Programmiersprachen verwendet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel Stenberg, der Programmierer von cURL, begann 1997 ein Programm zu schreiben, das IRC-Teilnehmern Daten über Wechselkurse zur Verfügung stellen sollte, welche von Webseiten abgerufen werden mussten. Er setzte dabei auf das vorhandene Open-Source-Tool httpget. Nach einer Erweiterung um andere Protokolle wurde das Programm am 20. März 1998 als cURL 4 erstmals veröffentlicht. Ursprünglich stand der Name für "see URL" und wurde erst später von Stenberg nach einem besseren Vorschlag zum aktuellen Backronym umgedeutet.[4]

Funktionsumfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie der ausgeschriebene Name „Client for URLs“ andeutet, ist es ein Kommandozeilen-Werkzeug zum Herunter- oder Hochladen von Dateien über eine Internetadresse, auch POST-Übertragungen sind möglich. Zu den unterstützten Protokollen gehören u. a. HTTP, HTTPS, FTP, FTPS, DICT, LDAP, RTMP und Gopher.

Im Gegensatz zum älteren wget aus dem Jahre 1995 kann cURL Dateien nicht nur herunter-, sondern auch hochladen.

Implementierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

cURL ist schon länger fest in Linux Systemen implementiert, seit dem April-2018-Update (1803) wurde cURL als Bordmittel in Windows 10 aufgenommen und ist ohne Zusatzsoftware über die Kommandozeile aufrufbar.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Polhemspriset 2017. (abgerufen am 18. Oktober 2017).
  2. curl 7.62.0 MOAR STUFF. 31. Oktober 2018 (abgerufen am 31. Oktober 2018).
  3. Release 7.62.0. 31. Oktober 2018 (abgerufen am 31. Oktober 2018).
  4. Daniel Stenberg: curl, 17 years old today. daniel.haxx.se, 20. März 2015
  5. What’s new for the Command Line in Windows 10 version 1803. In: Windows Command Line Tools For Developers. (microsoft.com [abgerufen am 10. Mai 2018]).