cURL

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Dieser Artikel behandelt die Software cURL – zu anderen Bedeutungen siehe Curl (Begriffsklärung).
Curl
Entwickler Daniel Stenberg u. v. a.
Aktuelle Version 7.49.1[1]
(30. Mai 2016)
Betriebssystem Multiplattform
Programmier­sprache C
Kategorie Remote Access
Lizenz MIT-Lizenz
Deutschsprachig nein
curl.haxx.se

cURL (ausgeschrieben Client for URLs oder Curl URL Request Library) ist ein Kommandozeilen-Programm zum Übertragen von Dateien in Rechnernetzen. Das Programm cURL steht unter der offenen MIT-Lizenz und ist u.a. auf folgende Betriebssysteme portiert worden: Solaris, NetBSD, FreeBSD, OpenBSD, Darwin, HPUX, IRIX, AIX, Tru64, Linux, UnixWare, HURD, Windows, Amiga, Mac OS X, OS/2, BeOs, Ultrix, QNX, OpenVMS, RISC OS, Novell Netware und DOS. Die zugehörige Programmbibliothek libcurl wird von zahlreichen Programmen und Programmiersprachen verwendet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel Stenberg, der Programmierer von cURL, begann 1997 ein Tool zu schreiben, das IRC-Teilnehmern Daten über Wechselkurse zur Verfügung stellen sollte, welche von Webseiten abgerufen werden mussten. Er setzte dabei auf das vorhandene Open-Source-Tool httpget auf. Nach einer Erweiterung um andere Protokolle wurde das Programm am 20. März 1998 als cURL 4 erstmals veröffentlicht.

Funktionsumfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie der ausgeschriebene Name „Client for URLs“ andeutet, ist es ein Kommandozeilen-Werkzeug zum Herunter- oder Hochladen von Dateien über eine Internetadresse, auch POST-Übertragungen sind möglich. Zu den unterstützten Protokollen gehören u. a. HTTP, HTTPS, FTP, FTPS, DICT, LDAP, RTMP und Gopher.

Im Gegensatz zum älteren wget aus dem Jahre 1995 kann cURL Dateien nicht nur herunter-, sondern auch hochladen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. URL der Fundstelle: https://curl.haxx.se/changes.html#7_49_1