cURL

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Dieser Artikel behandelt die Software. Zu anderen Bedeutungen siehe Curl (Begriffsklärung).
Curl
Curl-logo.svg
Screenshot of cURL command line interface.png
Beispielausgabe von curl -O
Basisdaten
Entwickler Daniel Stenberg u. v. a.
Aktuelle Version 7.56.1[1]
(23. Oktober 2017)
Betriebssystem Multiplattform
Programmiersprache C
Kategorie Remote Access
Lizenz MIT-Lizenz
deutschsprachig nein
curl.haxx.se

cURL (ausgeschrieben Client for URLs oder Curl URL Request Library) ist eine Programmbibliothek und ein Kommandozeilen-Programm zum Übertragen von Dateien in Rechnernetzen. cURL steht unter der offenen MIT-Lizenz und ist u.a. auf folgende Betriebssysteme portiert worden: Solaris, NetBSD, FreeBSD, OpenBSD, Darwin und macOS, HPUX, IRIX, AIX, Tru64, Linux, UnixWare, HURD, Windows, AmigaOS, OS/2, BeOS, Ultrix, QNX, OpenVMS, RISC OS, Novell Netware und DOS. Die zugehörige Programmbibliothek libcurl wird von zahlreichen Programmen und Programmiersprachen verwendet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daniel Stenberg, der Programmierer von cURL, begann 1997 ein Programm zu schreiben, das IRC-Teilnehmern Daten über Wechselkurse zur Verfügung stellen sollte, welche von Webseiten abgerufen werden mussten. Er setzte dabei auf das vorhandene Open-Source-Tool httpget. Nach einer Erweiterung um andere Protokolle wurde das Programm am 20. März 1998 als cURL 4 erstmals veröffentlicht.

Funktionsumfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie der ausgeschriebene Name „Client for URLs“ andeutet, ist es ein Kommandozeilen-Werkzeug zum Herunter- oder Hochladen von Dateien über eine Internetadresse, auch POST-Übertragungen sind möglich. Zu den unterstützten Protokollen gehören u. a. HTTP, HTTPS, FTP, FTPS, DICT, LDAP, RTMP und Gopher.

Im Gegensatz zum älteren wget aus dem Jahre 1995 kann cURL Dateien nicht nur herunter-, sondern auch hochladen.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]