Cacavei

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Cacavei
Der Suco Cacavei liegt im Westen des Verwaltungsamts Lautém. Der Ort liegt im Nordwesten des Sucos.
Daten
Fläche 50,94 km²[1]
Einwohnerzahl 974 (2015)[1]
Chefe de Suco José Marques
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Laiara 198
Paihara 376
Solepara 278
Tcharano 122
Cacavei (Osttimor)
Cacavei
Cacavei
Koordinaten: 8° 34′ S, 126° 53′ O

Cacavei (Cacaven, Cacavem, Kakavei, Kakaven, Cacuvem, Kakavém) ist ein osttimoresisches Dorf und Suco im Verwaltungsamt Lospalos (Gemeinde Lautém).

Der Ort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf Cacavei liegt im Nordwesten des Sucos auf einer Meereshöhe von 303 m. In unmittelbarer Nachbarschaft von Cacavei liegen die Siedlungen Laiara, Maluro und Paihira. Das Siedlungszentrum verfügt über eine Grundschule und eine Gesundheitsstation.[2]

Der Suco[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cacavei
Orte Position[3] Höhe
Cacavei 8° 34′ S, 126° 53′ O 303 m
Choquiro 8° 34′ S, 126° 55′ O 252 m
Laiara 8° 34′ S, 126° 53′ O 303 m
Maluro 8° 34′ S, 126° 53′ O 313 m
Pahira 8° 34′ S, 126° 53′ O 303 m
Tcharano 8° 36′ S, 126° 53′ O 285 m
Vatalara 8° 34′ S, 126° 54′ O 261 m

Cacavei hat 974 Einwohner (2015), davon sind 454 Männer und 520 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 19,1 Einwohner/km². Im Suco gibt es 205 Haushalte.[1] Fast 95 % der Einwohner geben Fataluku als ihre Muttersprache an. Minderheiten Sa’ane, Makasae, Tetum Prasa, Tetum Terik und Makalero.[4]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Cacavei eine Fläche von 50,50 km².[5] Nun sind es 50,94 km².[1] Der Suco liegt im Westen des Verwaltungsamts Lospalos. Im Norden grenzt er an den Suco Leuro und im Nordosten an den Suco Souro, im Südosten an den Suco Lore I. Im Südwesten liegt das Verwaltungsamt Iliomar mit seinem Suco Fuat und im Nordwesten das VerwaltungsamtLautém mit dem Suco Maina II.

Quer durch den Suco fließt von Norden nach Süden der Fluss Paunara, der im Suco Souro seine Quellen hat. Von Westen her mündet hier der in Cacavei entspringende Fluss Ainarauteu. An der Südgrenze schwenkt der Paunara nach Südosten und bildet ab hier die Grenze zum Suco Fuat. Nachdem aus Fuat der Pirusoro auf den Grenzfluss trifft, ändert er seinen Namen in Namaluto. Den südlichen Teil der Grenze zwischen Cacavei und Souro bildet der Fluss Vahurau. Sobald er die Grenze zu Lore I erreicht, mündet er in den Grenzfluss Tchino, der dann entlang der Grenze weiter nach Westen fließt und schließlich in den Namaluto mündet.

Östlich des Siedlungszentrum Cacavei liegen Choquiro und Vatalara, südlich der Ort Tcharano (Charano). Die Orte liegen an der Überlandstraße, die die Gemeindehauptstadt Lospalos mit Iliomar verbindet. Östlich des Paunara liegen im Suco keine größeren Siedlungen mehr.[6]

In Cacavei befinden sich die vier Aldeias Laiara, Paihara, Solepara und Tcharano.[7]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde José Marques zum Chefe de Suco gewählt[8] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 389 kB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Cacavei (tetum; PDF; 8,6 MB)
  5. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  6. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  8. http://www.stae.tl/elections/2004/suco/results/ (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive) Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados
  9. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 5. Februar 2012 im Internet Archive)

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