Cairui

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Cairui
Der Suco Cairui liegt im Süden des Verwaltungsamts Laleia.
Daten
Fläche 115,07 km²[1]
Einwohnerzahl 1.847 (2015)[1]
Chefe de Suco Roberto Ximenes
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Bia-Ba'e 379
Corohoco 312
Hatu-Karau 394
Rai-Bu 326
Rai-Mea 248
Wai-Nunu 179
Watu-Sili 9
Rai-Mea (Osttimor)
Rai-Mea
Rai-Mea
Koordinaten: 8° 36′ S, 126° 9′ O

Cairui (Cai Rui, veraltet: Cairuhy oder Caruhi) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Laleia (Gemeinde Manatuto).

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cairui
Orte Position[2] Höhe
Bia-Ba'e 8° 37′ S, 126° 9′ O 184 m
Corohoco 8° 36′ S, 126° 9′ O 184 m
Rai-Bu 8° 36′ S, 126° 9′ O 184 m
Rai-Mea 8° 36′ S, 126° 9′ O 184 m
Samalai 8° 35′ S, 126° 10′ O 125 m
Wai-Nunu 8° 36′ S, 126° 9′ O 184 m
Watu-Sili 8° 36′ S, 126° 9′ O 205 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Cairui eine Fläche von 111,81 km².[3] Nun sind es 115,07 km².[1] Der Suco liegt im Süden des Verwaltungsamts Laleia. Nördlich befindet sich der Suco Haturalan. Im Westen von Cairui liegt das Verwaltungsamt Manatuto mit seinen Sucos Aiteas und Cribas, im Osten das zur Gemeinde Baucau gehörende Verwaltungsamt Vemasse mit seinen Sucos Uaigae und Vemasse und im Süden das zur Gemeinde (Viqueque) gehörende Verwaltungsamt Laclubar mit seinem Suco Laline. Im Südwesten von Cairui entspringen die Flüsse Laburaque und Ladada, die beide in den Caleuc münden, der den Grenzfluss zu Laline bildet, bis er im Osten auf den Mori trifft. Gemeinsam bilden sie den nach Norden in den Suco Cairui fließenden Fluss Laleia. Ebenfalls im Südwesten von Cairui entspringt der Boi, der dann der Grenze zu Cribas folgt. Nach dem Zufluss des Bucana aus Cribas heißt der Fluss Bueana und bildet bald darauf die Grenze zu Aiteas bildet. Nach der Einmündung des Sorec wird der Fluss Baunoi genannt und folgt einem Stück der Grenze zwischen Cairui und Haturalan, bis er nach Cairui hineinfließt und beim Siedlungszentrum Rai-Mea (Raimea) auf den Laleia trifft. Der Laleia fließt dann nach Nordosten weiter und verlässt den Cairui nach Haturalan, wo noch der im Osten von Cairui entspringende Lago Haui in den Laleia fließt.[4]

Rai-Mea liegt am Nordufer des Laleia. Zum Siedlungszentrum gehören auch die Orte Corohoco (Coroco, Hoco Hoco), Watu-Sili (Hatusili), Wai-Nunu (Wainuno), Bia-Ba'e (Biaboe, Riaboe) und Rai-Bu (Raibua). An der Grenze zu Haturalan liegt am Westufer des Laleia das Dorf Samalai. Grundschulen gibt es in Samalai und in Rai-Mea (Escola Primaria Cairui).[5] In Rai-Mea gibt es außerdem eine medizinische Station.[6] Einige Solarpanels im Suco liefern Strom.[7]

Im Suco befinden sich die sieben Aldeias Bia-Ba'e, Corohoco, Hatu-Karau, Rai-Bu, Rai-Mea, Wai-Nunu und Watu-Sili.[8]

Einwohner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Suco leben 1.847 Einwohner (2015) und damit mehr als die Hälfte der Menschen im Verwaltungsamt. Davon sind 929 Männer und 918 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 16,1 Einwohner/km². Im Suco gibt es 369 Haushalte.[1] 34 % der Einwohner geben Midiki als ihre Muttersprache an. Fast 30 % sprechen Kairui, 26 % Galoli, knapp 9 % Tetum Prasa, Minderheiten Mambai, Tetum Terik oder Habun.[9]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cairui war ein traditionelles Reich Timors, das von einem Liurai regiert wurden. Es erscheint auf einer Liste von Afonso de Castro, einem ehemaligen Gouverneur von Portugiesisch-Timor, der im Jahre 1868 47 Reiche aufführte.[10][11]

1845 griff Gouverneur Julião José da Silva Vieira das Reich von Cairui an.[12]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Roberto Ximenes zum Chefe de Suco gewählt[13] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[14]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  3. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento des Originals vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dne.mof.gov.tl (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  4. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  5. Liste der Wahllokale zu den Parlamentswahlen in Osttimor 2007 (PDF-Datei; 118 kB)
  6. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento des Originals vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/unmit.unmissions.org (PDF; 581 kB)
  7. TGH: Supply Potable Water and Sanitary Facilities in Areas Affected by Malnutrition in Laleia Sub-District@1@2Vorlage:Toter Link/trianglegh.org (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  8. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF; 323 kB)
  9. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Cairui (tetum; PDF; 8,3 MB)
  10. TIMOR LORO SAE, Um pouco de história@1@2Vorlage:Toter Link/oecussi.no.sapo.pt (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  11. East Timor - PORTUGUESE DEPENDENCY OF EAST TIMOR (Memento vom 21. Februar 2004 im Internet Archive)
  12. Chronologie de l’histoire du Timor (1512-1945) suivie des événements récents (1975-1999) (französisch; PDF; 887 kB)
  13. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  14. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM