Calciumstearat

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Strukturformel
Strukturformel von Calciumstearat
Allgemeines
Name Calciumstearat
Andere Namen
  • Calciumoctadecanoat
  • Calciumdistearat
  • E 470a
Summenformel C36H70CaO4
Kurzbeschreibung

weißer geruchloser brennbarer Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken0[Ein-/ausblenden]
CAS-Nummer 1592-23-0
PubChem 15324
Wikidata Q423318
Eigenschaften
Molare Masse 607,04 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,12 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

140–160 °C[1]

Siedepunkt

435 °C (Zersetzung)[1]

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser (2,2 mg·l−1 bei 20 °C)[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [1]
keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Toxikologische Daten

>10.000 mg·kg−1 (LD50Ratteoral)[1]

Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Vorlage:Infobox Chemikalie/Summenformelsuche vorhanden

Calciumstearat ist das Calciumsalz der Stearinsäure und gehört zu den Kalkseifen. Technisches Calciumstearat enthält neben Calciumstearat in der Regel auch andere Calciumsalze von höheren Fettsäuren, zum Beispiel Calciumpalminat.[2]

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Technisches Calciumstearat wird durch Reaktion von Calciumchlorid mit dem Natriumsalz der Stearinsäure (meist verunreinigt mit dem Natriumsalz der Palmitinsäure) und anschließendes Auswaschen von Natriumchlorid gewonnen.[2]

Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Calciumstearat wird zur Herstellung sogenannter non-tox Stabilisatoren von Kunststoffen, bevorzugt in Verbindung mit Zinkstearat, aber auch Bariumstearat oder Magnesiumstearat verwendet.[3] Weiterhin dient es als Gleitmittel in pharmazeutischen Produkten[4][5] und als Schmierstoff (Staufferfett) in der Papier- und Metall-verarbeitenden Industrie, als Hydrophobierungsmittel für Baustoffe sowie in der Sandaufbereitung.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g Eintrag zu Calciumstearat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 5. Dezember 2016 (JavaScript erforderlich).
  2. a b Hermann Hager, Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis, ISBN 3-540-60330-1.
  3. prochem.ch: Kunststoff
  4. Hansjürgen Saechtling: Saechtling Kunststoff Taschenbuch. Carl Hanser Verlag GmbH Co KG, 2013, ISBN 978-3-446-43729-6, S. 725 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. F. v. Bruchhausen, Siegfried Ebel, A. W. Frahm, E. Hackenthal: Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis Stoffe A-D. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-57995-0, S. 640 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).