Callac

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Callac
Kallag
Callac (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Côtes-d’Armor (22)
Arrondissement Guingamp
Kanton Callac (Hauptort)
Gemeindeverband Guingamp Paimpol Armor Argoat Agglomération
Koordinaten 48° 24′ N, 3° 26′ WKoordinaten: 48° 24′ N, 3° 26′ W
Höhe 116–291 m
Fläche 33,03 km²
Einwohner 2.229 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 67 Einw./km²
Postleitzahl 22160
INSEE-Code

Bahnhof von Callac

Callac (bretonisch: Kallag) ist eine französische Gemeinde mit 2229 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehört zum Arrondissement Guingamp und zum Kanton Callac, dessen Hauptort sie ist.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt rund 30 Kilometer südwestlich von Guingamp und 20 Kilometer nordöstlich von Carhaix-Plouguer. Nachbargemeinden von Callac sind:

Der Ort selbst liegt im Süden des Gemeindegebietes, am linken Ufer des Flusses Hyère, der für die Entwässerung des Gebietes zur Aulne sorgt.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde wird hauptsächlich von der Départementsstraße D787 versorgt, die von Guingamp über Callac nach Carhaix-Plouguer führt. In derselben Relation verläuft auch eine Bahnlinie, die in Callac einen Bahnhof hat.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012
Einwohner 3.002 3.043 3.024 2.872 2.592 2.459 2.375 2.279

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Reste der Kirche von Botmel aus dem 16. Jahrhundert; seit 1927 ein Monument historique[1]
  • Gallo-Römische Brücke über die Hyère
  • Dorfkirche Saint-Laurent, erbaut 1875–1877
  • Kapelle Sainte-Barbe aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Pierre de l’Isle aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Saint-Treffin (auch Sainte-Tréphine) aus dem 15. Jahrhundert
  • mehrere Herrenhäuser (Keranquéré, Kerlousouarn, Kermabilo und L’Isle) aus dem 16. und 17. Jahrhundert
  • Reste der Stadtmauer
  • 12 Mühlen
  • Tumulus aus der Bronzezeit in Saint-Tréfin
  • Überreste einer mittelalterlichen Motte in Kernormand
  • Denkmal für die Gefallenen[2]

Quelle:[3][4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 110–111.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Callac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ruine der Kirche von Botmel (französisch)
  2. Denkmal für die Gefallenen
  3. Liste der Kulturgüter von Callac (französisch)
  4. Übersicht der Sehenswürdigkeiten (französisch) (Memento des Originals vom 26. Juli 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com