Cambes (Lot-et-Garonne)

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Cambes
Cambas
Cambes (Frankreich)
Cambes
Staat Frankreich
Region Nouvelle-Aquitaine
Département (Nr.) Lot-et-Garonne (47)
Arrondissement Marmande
Kanton Les Coteaux de Guyenne
Gemeindeverband Pays de Lauzun
Koordinaten 44° 36′ N, 0° 17′ OKoordinaten: 44° 36′ N, 0° 17′ O
Höhe 44–132 m
Fläche 9,23 km²
Einwohner 182 (1. Januar 2018)
Bevölkerungsdichte 20 Einw./km²
Postleitzahl 47350
INSEE-Code

Das Ratshaus von Cambes (September 2015)

Cambes ist eine Gemeinde im Südwesten Frankreichs und liegt im Département Lot-et-Garonne in der Region Nouvelle-Aquitaine (bis 2016: Aquitanien). Sie gehört zum Arrondissement Marmande und zum Kanton Les Coteaux de Guyenne. Die Bewohner werden Cambois genannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Cambes liegt zwischen Marmande und Bergerac und umfasst die Ortschaften Cougouille, Bel-Air, Mourgues, Babut, Guillot, Grand Pailley sowie Espinassets.

Umgeben wird Cambes von den folgenden Nachbargemeinden:

Allemans-du-Dropt
Monteton Nachbargemeinden Puysserampion
Saint-Avit Lachapelle Peyrière

Toponymie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der im Südwesten des Landes ziemlich verbreitete Name stammt vom lateinischen Wort cambis, was einen Ort in der Kurve einer Hügelkette bezeichnete.

Auf Okzitanisch lautet der Gemeindename Cambas.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehörte erst der Familie Pellegrue, später dann der Familie Timbrune de Valence. Ein Mitglied letzterer war unter Louis XV. als Maréchal de camp tätig.

Demographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bevölkerungsentwicklung in Cambes wird seit 1793 dokumentiert. Mit Ausnahme von 2006 wurden jährlich Statistiken durch das Insee veröffentlicht.

2015 zählte die Gemeinde 176 Einwohner, was ein Anstieg von 6,02 % gegenüber 2010 bedeutet.

Anzahl Einwohner
Jahr 1793180018461876190119461975199920082018
Einwohner 528518488313267243173162166172

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Kirche Notre-Dame aus dem 14. und 15. Jahrhundert wurde häufiger restauriert, besonders im 19. Jahrhundert; sie beinhaltet zwei Eingänge, einer bei der Hauptfassade im Westen von eher neuer Bauweise, ein anderer unter einem seitlichen Vordach im südlichen Seitenschiff, 1928 wiedererrichtet, der von zwei Skulpturen geziert wird

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Cambes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien