Camu-Camu

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Camu-Camu
Camu-camu.JPG

Camu-Camu (Myrciaria dubia)

Systematik
Rosiden
Eurosiden II
Ordnung: Myrtenartige (Myrtales)
Familie: Myrtengewächse (Myrtaceae)
Gattung: Myrciaria
Art: Camu-Camu
Wissenschaftlicher Name
Myrciaria dubia
(H.B.K.) McVaugh

Camu-Camu (Myrciaria dubia) ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Myrtengewächse (Myrtaceae). Sie ist in der westlichen Amazonasregion, insbesondere in Peru, heimisch. In Brasilien nennt man diese Pflanzenart „Caçari“ oder „Araçá de água“.

Beschreibung[Bearbeiten]

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Camu-Camu ist ein Strauch, der meist Wuchshöhen von 3 bis 6 Metern erreicht.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Er blüht zwischen Juli und September wei0 und trägt von Dezember bis April rote Früchte, die zwischen 6 und 14 Gramm wiegen, etwa 3 Zentimeter groß sind und meist zwei Samen haben.

Getrocknete Camu-Camu Samen

Nutzung[Bearbeiten]

Pro Pflanze können etwa 12 kg Früchte geerntet werden. Bemerkenswert ist ihr außerordentlich hoher Gehalt an Vitamin C, der etwa 2-3 % des Frischgewichts der geernteten Früchte ausmacht. Sie übersteigen damit den Vitamin-C-Gehalt von Orangen um das 40-fache. Camu-Camu-Früchte sind außerdem sehr reich an Eisen.

In der Amazonasregion rund um Iquitos gilt Camu-Camu als Aphrodisiakum und wird geschält als Frucht oder als Saft konsumiert. Hauptimporteur der Früchte ist Japan. In Europa findet man Camu-Camu vor allem in Pulverform als Nahrungsergänzung. Mittlerweile wird Camu-Camu auch in Plantagen angebaut. Die südamerikanischen Kultivierungsprojekte hinken dem wachsenden Bedarf jedoch hinterher. Das hat dazu geführt, dass zunehmend Raubbau an wild wachsenden Pflanzen betrieben wurde. Eine Folge davon ist, dass in manchen Gebieten Fischarten wie z. B. der Tambaquí, die sich von den Früchten ernähren, verschwunden sind.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Camu-Camu – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien