Canadian Football

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Ein Spieler läuft mit dem Ball

Der Canadian Football (französisch Football canadien, deutsch kanadischer Football) ist eine nahezu ausschließlich in Kanada verbreitete Ballsportart, die zu den als Gridiron Football bezeichneten Spielen zählt. Es entstand wie American Football ab den 1870er Jahren aus Fußball und insbesondere Rugby, wobei internationale Spiele und Kontakte den Anstoß gaben.

Der Canadian Football, der unter anderem in der Canadian Football League (CFL) professionell gespielt wird, unterscheidet sich von seinem US-Gegenpart, da insbesondere einige in den 1900er Jahren im dortigen College Football vorgenommenen Regeländerungen nicht übernommen wurden.

So ist heutzutage unter anderem das Spielfeld mit etwa 101 Metern (110 Yards) Gesamtlänge 10 Yards länger und mit 59 Metern (65 Yards) Breite 12 Yards breiter. Außerdem sind die Endzonen 20 statt 10 Yards lang. Des Weiteren treten zwölf statt elf Spielern an und es gibt nur drei Versuche (Downs) pro Angriffsspielzug statt vier.[1] Auch ist die Zeit zwischen zwei Spielzügen mit 20 statt 40 Sekunden kürzer.[2] Weiter unterscheiden sich die beiden Sportarten dahingehend, dass Offence und Defence ein Yard von einander entfernt sind, statt nur eine Balllänge und statt nur einem Man in Motion, welcher sich vor dem Snap nur seitwärts und nach hinten bewegen darf, dürfen sich alle Spieler des Backfieldes in alle Richtungen bewegen.[1]

Dies hat auch Auswirkungen auf die Spieltaktik. Canadian Football hat weniger Verzögerungen, der zur Verfügung stehende Platz bewirkt den Einsatz flinkerer Spieler und von mehr Passspielzügen. Ansonsten sind die Ähnlichkeiten jedoch groß, auf den ersten Blick sind die Spielarten kaum zu unterscheiden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste dokumentierte Football-Spiel fand am 9. November 1861 an der University of Toronto statt.[3] In den 1870ern wurde in Montréal, insbesondere an der McGill University eine Hybridform aus Fußball und Rugby gespielt. 1874 wurde die Sportmannschaft von McGill von der Harvard University eingeladen gegen deren Mannschaft eine Partie „Football“ zu spielen. Während die McGill University die Hybridsportart meinte, war Harvard der Überzeugung eine Fußballvesion zu spielen. Da dies erst bei den Ankunft von McGill realisiert wurde, einigte man sich darauf zwei Partien zu spielen, je eines unter den Regeln des anderen Teams. Harvard nahm die Spielidee schnell auf und verbreitete sie an der US-Ostküste, insbesondere an den Schulen der Ivy League. Die Amerikaner entwickelten das Spiel schnell weiter, indem sie aus dem dynamischeren Rugby ein organisierteres Spiel machten. So wurde der Scrum durch den Snap ersetzt und eine Anzahl an Versuchen zum erreichen eines gewissen Raumgewinnes eingeführt. Durch die kontinentale Entwicklung wurde auch das kanadische Spiel von US-amerikanischen Einflüssen verändert.[4]

Canadian entwickelte sich in den Folgejahren vor allem an den kanadischen Universitäten. Es entwickelten sich mehrere regionale Verbände, die jeweils einen eigene Meister ausriefen.[1] Die erste kanadische Liga war dabei die 1882 gegründete Quebéc Rugby Football League (QRFU).[5] Einzig die ebenfalls 1882 gegründete Canadian Rugby Union (CRU) verzichtete auf die Ausrufung eines Meisters, welche eher daran interessiert war eine Meisterschaft für das gesamte Herrschaftsgebiet von Kanada vorzubereiten.[1] 1903[3][6] führte die Ontario Rugby Football Union (ORFU) als erste Liga den Snap, die Begrenzung von Versuchen für zehn Yards Raumgewinn und die Reduzierung der Spieler auf zwölf ein.[5] Diese Umstellung wird gemeinhin als Burnside Rules bezeichnet. Diese wurden in den folgenden Jahren auch von den anderen Ligen übernommen.[3][6]

1909 wurde mit dem Grey Cup erstmals ein nationales Meisterschaftsspiel ausgetragen. Im 1st Grey Cup spielte die University of Toronto aus der Canadian Intercollegiate Rugby Football Union (CIRFU) gegen den Toronto Parkdale Canoe Club aus der ORFU. Die University of Tortonto gewann dabei mit 26:6. Erst 1921 nahm erstmals eine Mannschaft aus Westkanada teil, als die Toronto Argonauts die Edmonton Eskimos mit 23:0 schlugen. Ab 1925 wurde Canadian Football immer beliebter in Kanada und begann größere Zuschauermassen anzuziehen wurde der Sport, der zuvor als reiner Amateursport betrieben wurde, zunehmend professionalisiert. Nachdem 1931 in allen kanadischen Ligen der Vorwärtspass legalisiert wurde, eine Regeländerung, die im American Football bereits länger etabliert war, verpflichteten die Montreal Amateur Athletic Association den von der Syracuse University stammenden Quarterback Warren Stevens. Der Erfolg der Mannschaft, inklusive des Gewinns des Grey Cup, führte zu einem Trend nach amerikanischen Talenten zu suchen. Insbesondere westkanadische Teams nutzten diese Möglichkeit.[1] Dies führte dazu, dass 1932 zuletzt ein kanadisches Hochschulteam, die Mannschaft der University of Toronto, sich um eine Teilnahme am Grey Cup bewarb.[5] 1935 verpflichtete General Manager Joe Ryan für 7.500 $ neun Amerikaner für die Winnipeg Blue Bombers. Die Blue Bombers gewannen daraufhin im Grey Cup mit 18:12 gegen die Hamilton Tiger, was der erste Sieg einer westkanadischen Mannschaft im Grey Cup war.[1]

Die CRU wollte jedoch zumindest eine Fassade des Amateurtumes beibehalten, während die Mannschaftsverwalter die landesweit besten Mannschaften stellen wollten. Dies führte zu Reibereien innerhalb der Liga. 1956 hatte die CRU die neun besten Mannschaften des Landes, wobei nur eine durch ein Mineralölunternehmen gesponserte Mannschaft aus der ORFU ein ähnliches Niveau hatte. Um den amerikanischen Einfluss zu mindern führte die CRU erstmals eine Begrenzung auf fünf nicht-kanadischen Spieler ein. 1956 gründeten Mitglieder der CRU den Canadian Football Council, der 1958 in Canadian Football League (CFL) umbenannt wurde, und damit die erste offiziell professionelle Liga. Diese nahm einige Regeländerungen vor, etwa die Erhöhung der Maximalanzahl importierter Spieler, die Einführung sogenannter „Taxi Squads“ und der Aufhebung der Begrenzung der Anzahl an Blocks.[1] 1967 führte auch die CIRFU, welche unabhängig geblieben war, ihr Meisterschaftsspiel ein, den Vanier Cup. Dieser war bereits 1965 erstmals ausgetragen worden, jedoch anfangs nur als Einladungsspiel. Die vier regionalen Hochschulverbände, die Western Intercolligiate Football Association, die Ontario University Athletic Association, die Ontario-Quebéc Intercolligiate Football Conference und die Atlantic University Athletic Association, entsenden jeweils eine Mannschaft, die in Halbfinalen die Teilnehmer ausspielen.[5] In den frühen 1990ern versuchte die CFL auch die Sportart über Kanada hinaus zu verbreiten, indem sie einige Franchises in den Vereinigten Staate platzierte. Dieser Versuch scheiterte jedoch.[1]

Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielablauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vor Spielbeginn treffen sich die Mannschaftskapitäne mit dem Referee in der Spielfeldmitte um einen Münzwurf abzuhalten. Die siegreiche Mannschaft darf dann wählen, ob sie zuerst den Kickoff erhalten oder kicken möchte, beziehungsweise welche Endzone sie zuerst verteidigen will. Nach der Wahl darf die andere Mannschaft die Entscheidung treffen, die noch aussteht. Zu Beginn der zweiten Halbzeit treffen sich beide Parteien erneut, um die Wahl der Endzonen erneut zu treffen, wobei die beim Münzwurf unterlegene Mannschaft nun wählt.[7]

Jede Hälfte beginnt mit einem Kickoff, wobei jede Mannschaft einmal eröffnet. Wird der Kickoff nicht zu einem Touchdown (TD) in die gegnerische Endzone zurückgetragen, so beginnt sie an dem Punkt, wo der Returner gestoppt wurde oder, falls der Kickoff ins Aus geschossen wurde, an der eigenen 35-Yard-Linie. Von da aus Beginnt die Mannschaft ihren Drive, eine Serie von Spielzügen.[7] Ein Spielzug beginnt mit der Übergabe des Balles durch den Center an den Quarterback. Ein Spielzug endet, wenn der Ballträger getackelt, also zu Boden gerissen, wird, ins Aus gedrängt wird, gepunktet wurde, ein Vorwärtspass ungefangen den Boden oder das Aus berührt oder wenn ein Kick ins Aus geht. Die Offence, also die Mannschaft in Ballbesitz, hat dabei drei Versuche um zehn Yards Raumgewinn zu erzielen, ansonsten verliert sie das Angriffsrecht.[8] Der Raumgewinn kann entweder durch passen des Balles oder laufen mit dem Ball erzielt werden. Die Defence versucht die Offence davon abzuhalten.[9]

Zu Beginn des zweiten und vierten Viertels werden die Spielfeldhälften getauscht, das Angriffsrecht und die Position bleiben jedoch wie zum Ende des ersten beziehungsweise dritten Viertels.[8]

Die Mannschaft, die zum Spielende die meisten Punkte erzielt hat gewinnt.[8]

Spielfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spielfeld im Canadian Football

Das Spielfeld ist im Canadian Football 150 Yards (137,16 m) lang und 65 Yards (59,44 m) breit. Die beiden Goallines sind 110 Yards (100,58 m) von einander entfernt, wodurch auf jeder Seite eine 20 Yards (18,23 m) lange Endzone entsteht. Die Tore befinden sich mittig auf der Goalline.[10] Das Spielfeld wird im Fünf-Yards-Schritten unterteilt, wobei alle zehn Yards die Entfernung zu nächsten Endzone angegeben ist. Die 55-Yard-Linie, also die Spielfeldmitte, ist mit einem ‚C‘ markiert.[11]

Auf dem Feld gibt es zwei Hashmarks, zwischen denen der Ball vor jedem Snap platziert wird. Die Hashmarks waren historisch mal 15 Yards (13,72 m) von den Seitenlinien entfernt, sind mittlerweile jedoch 24 Yards (21,95 m) von den Seitenlinien entfernt.[12] Die Tore sind begrenzt durch eine Querstange, die zehn Fuß (3,05 m) über der Spielfeldebene und parallel zur Goalline liegt, und zwei senkrechten Pfosten, die in der Regel 30 Fuß (9,14 m) von der Querstange aus nach oben ragen. Beide Pfosten sind 18½ Fuß (5,64 m) von einander entfernt.[13]

Zeitnahme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1885 wurde das Spiel auf zwei Hälften von jeweils vierzig Minuten begrenzt. 1902 wurde die Spiellänge auf 60 Minuten, ausgetragen in vier Vierteln zu jeweils 15 Minuten, verkürzt.[5] Zwischen dem zweiten und dritten Viertel wird das Spiel für 14 Minuten unterbrochen,[14] nach dem ersten und dritten Viertel folgt eine 140-sekündige Pause.[15] Jede Mannschaft hat zudem ein Timeout pro Halbzeit. Drei Minuten vor Ende jeder Halbzeit wird das Spiel für die Three Minute Warning unterbrochen. Die Uhr läuft im Allgemeinen weiter, es sei denn es wird gepunktet, der Ball geht ins Aus oder ein Pass ist unvollständig. Die Zeit wird zudem angehalten, wenn Strafen angewandt werden, eine Auswechslung vorgenommen werden soll, ein Spieler auf dem Feld verletzt ist, beim Ablauf der Zeit eines jeden Viertels und wenn die Schiedsrichter es für notwendig halten, dass Spiel zu unterbrechen. Nach der Three Minute Warning bis zum Ende der Halbzeit wird die Uhr zudem bei Conversions und nach Beendigung jedes Spielzuges angehalten.[16]

Punkte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Canadian Football gibt es mit dem Single (veraltet auch Rouge genannt) die Möglichkeit, nach einem Kick in die gegnerische Endzone einen einzelnen Punkt zu erzielen.[17][1] Ansonsten werden Punkte im Canadian Football genauso erzielt, wie im American Football. Ein Touchdown wird gegeben, wenn der Ball über die gegnerische Goalline getragen oder dahinter gefangen wird[1][14] und ist seit 1956 sechs Punkte wert, zuvor fünf und vor 1904 nur vier.[5] Diese Umstellung wurde im American Football bereits 44 Jahre früher vorgenommen.[18] Nach einem Touchdown bekommt das Team, dass die Punkte erzielte, einen zusätzlichen Versuch (Conversions) von der gegnerischen 5-Yard-Linie. Wird bei diesem ein Field Goal erzielt (Point after Touchdown; PAT), gibt es einen Punkt, wird der Ball über die Goalline getragen oder in der Endzone gefangen gibt es zwei Punkte (Two Point Conversion).[19] Bei der ersten Einführung eines festen Punktesystems 1883 war der PAT noch vier Punkte wert, 1889 auf zwei gesenkt und 1904 auf einen reduziert.[6]

Wird ein Spieler in der eigenen Endzone getackelt oder verliert den Ball (Fumble) und der Ball springt in der Endzone ins Aus, so erhält die Verteidigung eine Safety Touch und damit zwei Punkte. Wird der Ball über die waagerechte Stange des Tores und zwischen den beiden senkrechten Toren geschoßen (Field Goal), so werden der kickenden Mannschaft drei Punkte angerechnet.[14][1] Bis 1906 war das Field Goal noch fünf Punkte und bis 1908 vier Punkte wert.[5] 1883 war das Field Goal noch sechs Punkte wert und 1887 auf fünf Punkte reduziert. Nachdem es 1903 auf zwei Punkte gesenkt wurde, wurde der Wert 1905 auf die heutigen drei erhöht.[6]

Kicking Game[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Canadian Football darf jeder Kick und Punt vom gegnerischen Team erobert werden und jeder Spieler des kickenden Teams darf den Ball erobern, wenn er zum Zeitpunkt des Kicks hinter dem Kicker war. Das gegnerische Team darf jedoch nicht dabei behindert werden. Versucht ein Spieler der erwartenden Mannschaft den Ball zu erobern, darf sich bis zur ersten Berührung kein Spieler der gegnerischen Mannschaft in einem Umkreis von fünf Yards von diesem befinden, sonst wird eine Strafe ausgesprochen. Diese Strafe beträgt fünf Yards, wenn der Ball bereits den Boden berührte und fünfzehn Yards, wenn der Ball aus der Luft gefangen wird. Fair Catches gibt es im Canadian Football nicht. Fehlgeschlagene Field-Goal-Versuche dürfen zurückgetragen werden. Wird dabei die Goalline überquert wird der Ball an die 20-Yard-Linie gelegt oder an den Punkt hinter der 20-Yard-Linie, die der Returner erreicht hat.[17]

Wird der Ball bei einem Punt, Kickoff oder verschossenem Field Goal in der Endzone zu Boden gebracht, so wird ein Single gegeben. Die Mannschaft gegen die die Punkte gegeben wurde erhält anschließend das Angriffsrecht an ihrer eigenen 35-Yard-Linie oder an der Line of Scrimmage des vorangegangenen Field-Goal-Versuchs, falls diese weiter entfernt von der Endzone war. Nach einem erfolgreichen Field Goal hat die gegnerische Mannschaft die Wahl, ob sie an der eigenen 35-Yard-Linie den Ball oder einen Kickoff erhält.[17] Seit 2016 muss in der Canadian Football League nach einem Field Goal ein Kickoff erfolgen, wenn das Field Goal in den letzten drei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit stattfand.[20]

Akteure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Offence[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Spieler der Offence werden in zwei Gruppen eingeteilt: Offensive Line und Backfield/Receiver. Während die Offensive Line vor allem dafür verantwortlich ist bei Passspielzügen den Quarterback zu schützen und bei Laufspielzügen Löcher für den Runningback zu blocken, sind die Receiver und die Spieler des Backfields hauptsächlich für die Bewegung des Balles zuständig. Die Offensive Line besteht aus fünf Spielern. In der Mitte befindet sich der Center (C), seitlich daneben die Guards (G/OG) und außen die Tackles (T/OT). Der Center hat zusätzlich die Aufgabe den Snap auszuführen und sagt meist auch das Blockschema gegen die Defence an.[21] Offensive Lineman sind nicht berechtigt Vorwärtspässe zu fangen.[22]

Bei den Backs und Receivern gibt es vier Hauptgruppen: Quarterbacks (QB), Runningbacks (HB/FB), Wide Receiver (WR) und Tight Ends. Der Quarterback erhält bei fast jedem offensiven Spielzug den Ball und entscheidet dann, ob er mit dem Ball selbst läuft, einen Vorwärtspass wirft oder den Ball einem Ballträger zum Laufen übergibt. Er erhält vom Trainer die Spielzugauswahl und entscheidet ob er diese beibehält oder ändert (Audible). Er gibt die Spielzugauswahl im Huddle an die Mitspieler weiter. Die Runningbacks haben die Aufgabe mit dem Ball zu laufen, sind aber auch berechtigt Pässe zu fangen. Wide Receiver sind hauptsächlich dafür verantwortlich Passrouten zu laufen und Pässe zu fangen, können aber auch als zusätzliche Blocker eingesetzt werden.[21] Receiver im Backfield werden auch als Slotbacks (SB) bezeichnet.[22] Tight Ends sind ein Hybrid aus Offensive Lineman und Wide Receiver. Sie werden regelmäßig sowohl als Blocker eingesetzt, als auch als Passempfänger.[21]

Defence[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Defence wird in die drei Gruppen Defensive Line, Linebacker und Defensive Backs eingeteilt. Die Defensive Line besteht aus den beiden Defensive Ends (DE) an den Enden der Defensive Line und den zwischen den Ends positionierten Defensive Tackles (DT). Ihre Aufgabe ist es den Quarterback zu attackieren und die Lücken für den Runningback zu schließen. Sie sind die erste Verteidigungsreihe und werden gefolgt von den Linebackern. Diese werden in Outside (OLB) und Inside Linebacker (ILB/MLB) unterteilt. Ihre Aufgaben unterscheiden sich von Spielzug zu Spielzug und umfassen das Attackieren des Quarterbacks, das Decken von möglichen Passempfängern und das Verteidigen gegen den Lauf.[23]

Die letzte Verteidigungslinie sind die Defensive Backs, auch Secondary genannt. Sie umfassen die Cornerbacks (CB), Free Safeties (FS) und Strong Safeties (SS). Ihre Hauptaufgabe ist die Passverteidigung. Sie decken Wide Receiver, Slotbacks und Tight Ends um diese davon abzuhalten Pässe zu fangen und versuchen selber Pässe zu fangen um so einen Turnover (Interception) zu kreieren. Die Cornerbacks stehen zu Beginn meist noch an der Line of Scrimmage und sind dafür verantwortlich die Wide Receiver zu decken. Die Safeties stehen meist sehr weit hinten und verteidigen die tiefen Pässe. Der Free Safety ist dabei meist schneller und flexibler, während der Strong Safety robuster ist und vor allem gegen Tight Ends verteidigen kann.[23] Früher war auch der Begriff des Defensive Halfbacks (DHB) im Gebrauch, der die inneren Receiver deckt.[22]

Special Teams[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Special-Teams-Positionen sind nur in Kicksituationen gefragt. Es wird zwischen Kicker (K/PK), Kickoff Specialist (KOS), Punter (P), Holder, Long Snapper (LS), Kick Returner (KR), Punt Returner (PR), Jammer, Upback (PP) und Gunner unterschieden. Der Long Snapper ist Verantwortlich den Snap zum Holder oder Punter zu tätigen. Der Kickoff Specialist übt ausschließlich Kickoffs aus, eine Tätigkeit die meist auch vom Kicker übernommen wird, der Verantwortlich ist Field Goals und Point after Touchdowns zu schießen. Der Holder ist verantwortlich den Ball vom Long Snapper zu empfangen und ihn dem Kicker so zu platzieren, dass er optimal schießen kann. Der Punter empfängt ebenfalls Snaps und kickt diese dann möglichst weit zur gegnerischen Endzone. Punt und Kick Returner versuchen Punts und Kickoffs zu empfangen und möglichst weit nach vorne zu tragen, die Gunner versuchen dabei die Returner so früh wie möglich zu stoppen. Jammer versuchen dabei das Gegenteil, sie versuchen den Gunner auszubremsen und so dem Returner zu ermöglichen maximalen Raumgewinn zu erzielen. Die Aufgabe des Upbacks ist es, bei einem Punt den eigenen Punter vor den anstürmenden Gegnern zu schützen, die den Punt blocken wollen. Zudem gibt er die Anweisungen für das Blockschema.[23]

Schiedsrichter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Positionierung und primäre Überwachungszonen von Schiedsrichtern im Canadian Football

Im Canadian Football gibt es auf Grund der hohen Komplexität des Sports mehrere Schiedsrichter. Auf den höheren Niveaus gibt es sieben Schiedsrichter, in niederen Niveaus wird teilweise nur mit drei, vier oder fünf Schiedsrichtern gespielt. Die Schiedsrichterpositionen sind der Referee, der Umpire, der Back Judge, der Field Judge, der Side Judge, der Line Judge und der Head Linesman. Im Folgenden werden die Position und die Aufgaben im Sieben-Personen-Modus beschrieben. Für Kicking-Situationen gelten gesonderte Regeln. Erkennbar sind sie durch ihre schwarz-weiß-gestreifte Uniform.[24] Bei festgestellten Regelverstößen werfen sie eine orange Flagge.[25]

Vor dem Snap[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Referee nimmt eine Position hinter der Line of Scrimmage auf der Seite des Wurfarms des Quarterbacks ein. Es steht weit genug entfernt, um keinen Spieler zu behindern, aber nah genug um den Ball noch im Auge zu haben. Der Referee zählt gemeinsam mit dem Head Linesman das Down, stellt die korrekte Bedienung des Spieluhr und 20-Sekunden-Uhr sicher, überwacht die Aufstellung der Offensive Line und die Bewegungen der Offensive-Line-Spieler auf seiner Seite. Er überwacht zusätzlich den Quarterback beziehungsweise bei Kick-Spielzügen den Kicker.[26] Der Umpire stellt sich vor der Line of Scrimmage auf, so dass er die komplette Offensive Line überwachen kann, ohne dabei jedoch Spieler in seinem Umfeld zu behindern. Er zählt die Spieler der Offence, stellt die korrekte Zählung der Downs sicher und überwacht die andere Hälfte der Offensive Line.[27]

Der Head Linesman und der Line Judge stellen sich an gegenüberliegenden Seiten auf, sodass sie die komplette Line of Scrimmage, die Ersatzbank auf ihrer Seite sehe können. Sie überwachen auf ihrer jeweiligen Seite die Auswechslungen, das Verhalten der Ersatzspieler und die korrekte Aufstellung eines passberechtigten Spielers am Rand der Line of Scrimmage. Sie überwachen zusätzlich die Zählung der Downs.[28]

Der Side und Back Judge stellen sich im Defensive Backfield auf, jeweils einer am Rand einer Seite. Sie zählen die Anzahl der Spieler in der Defence, helfen beim Überwachen der Ersatzspieler und Auswechslungen und helfen ebenfalls bei der Zählung der Downs.[29] Der Field Judge stellt sich so auf, dass er die komplette Offensivformation sehen kann, wobei er die Hälfte mit mehr Spielern bevorzugen sollte, und zusätzlich die hinterste Verteidigungsreihe im Blick hat. Zudem sollte er einen ungestörten Blick auf die ihm zugewiesenen potentiellen Passempfänger haben. Er ist verantwortlich für die Überwachung der 20-Sekunden-Uhr, zählt die Spieler der Defence und die Downs.[30]

Nach dem Snap[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Referee hat während und nach dem Snap die Aufgabe zu überwachen, ob der Snap ordnungsgemäß ausgeführt wurde, was der Quarterback tut und ob das Blocking seiner Offensive-Line-Hälfte und des Fullbacks regelkonform ist. Bei Kick-Spielzügen muss er den Schutz des Kickers überwachen, über die Eroberung und den Return von geblockten Kicks entscheiden, kontrollieren, welche Spieler bei einem Kick Onside waren[31][32] Der Umpire soll die Offensive Line auf regelkonformes Verhalten überwachen, die ordnungsgemäße Ausführung des Snaps sicher stellen, und auf kurze Pässe achten. Zudem ist er für die Überwachung des Fullbacks hinter der Line of Scrimmage zuständig.[33]

Der Head Linesman und der Line Judge überwachen die Linespieler auf zu frühes bewegen und illegaler Prozeduren. Zudem überwachen sie die Passempfänger auf ihrer Seite und entscheiden ob ein Pass im oder erst außerhalb des Feldes gefangen wurde.[34] Der Back Judge und Side Judge überwachen die Receiver und die Offensive Line. Zudem überwachen sie den Fullback, wenn dieser den Bereich des Umpires verlassen hat.[35][36] Der Field Judge überwacht ebenfalls die Receiver und alle Spieler, die sich mittig im defensive Backfield aufhalten.[37]

Equipment[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Ball wird ein verlängerter Rotationsellipsoid mit spitzen Enden verwendet. Dieser ist derzeit 11 bis 11,25 Inches lang (ca. 28 bis 28,5 cm) lang, hat einen Querumfang von 20,875 bis 21,125 Inches (ca. 53 bis 53,5 cm) und einen Längsumfang von 27,75 bis 28,25 Inches (ca. 70,5 bis 71,5 cm), sowie ein Gewicht von 14 bis 15 Unzen (ca. 400 bis 425 Gramm). Der Ball hat zwei ein Inch breite Streifen, welche jeweils drei Inch vom größten Querumfang entfernt sind und um den gesamten Umfang gehen. Der Ball sollte mit einem Überdruck von 12,5 bis 13,5 psi (ca 0,86 bis 0,93 bar) aufgepumpt sein.[38] Erste Festlegungen für den Spielball wurden 1906 getroffen, wo die Länge auf 11 Inches, der Umfang auf 23 Inches und das Gewicht auf 13,75 Unzen festgelegt wurden.[6]

Spieler sind verpflichtet einen Helm, Shoulder Pads und eine Uniform, bestehend aus Hose, Schuhe, Trikot und Socken, zu tragen. Daneben ist die Verwendung eines Kicking Tee im Canadian Football zulässig.[38]

Strafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name[39] Beschreibung
Raumstrafen
5-Yards-Strafe[39]
Illegal Handoff Pass Übergabe des Balles nach vorne nach einem Vorwärtspass[40]
Kickoff Out Of Bounds Kickoff geht außerhalb der Endzone out of Bounds ohne von einem Spieler berührt worden zu sein oder geht in der Endzone ins aus ohne einen Spieler oder den Boden vorher berührt zu haben[41]
Illegal Procedure Bewegung eines offensiven Spielers an der Line of Scrimmage vor dem Snap[42]
Pyramiding Anheben eines Spielers mithilfe eines anderen Spielers[43]
Offside Eindringen eines Spielers in die neutrale Zone vor dem Snap[44]
Time Count Beginn des Spielzuges nach Ablauf der 20-Sekunden-Uhr[44]
No Yards Nichteinhalten des Abstandes zu einem Spieler, der einen gekickten Ball aufnehmen will, der zuvor den Boden berührte[43]
10-Yards-Strafe[39]
Contacting the Kicker absichtliche Berühren des Kickers während des Kicks ohne Berührung des Balles[45]
Objectionable Conduct Beleidigen, Schlagen, Versuch zu schlagen, bewerfen oder zeigen beleidigender Gesten gegen einen Zuschauer, Spieler, Schiedsrichter oder anderen Offiziellen[46]
Delay Of Game Unerlaubtes Verzögern des Spieles[47]
Holding Greifen oder Umfassen eines nicht balltragenden Gegners[45]
Pass Interference absichtliche Behinderung eines Spielers beim Passfang oder Behinderung beim gelangen in eine Zone zum fangen des Balles[48]
Illegal Block Blocken eines Gegners durch das Schubsen und Stoßen in den Rücken[45]
Illegal Contact On A Receiver Behinderung eines passberechtigten Spielers während eines offensichtlichen Passspielzuges[48]
Second Forward Pass On A Play Mehr als ein Vorwärtspass während desselben Downs[49]
Illegal Participation Spieler verlässt freiwillig das Feld und kehrt danach auf das Spielfeld zurück[50]
Taunting Beleidigung oder Verhöhnung von Gegnern, Zuschauern oder Schiedsrichtern[46]
Sleeper Play Eingewechselter Spieler stellt sich am Rande des Spielfeld auf um den Gegner zu täuschen[51]
Too Many Players Mehr als zwölf Spieler einer Mannschaft während eines Spielzuges[52]
Illegal Substitution ausgewechselter Spieler verlässt das Spielfeld auf der gegnerischen Seite oder eingewechselter Spieler betritt das Spielfeld nach Auflösung des Huddles[53]
Tripping Behindern des Gegners durch Beinstellen[45]
Ineligible Receiver Nicht passberechtigter Spieler fängt als Erster oder versucht als Erster einen Pass zu fangen[49]
Use Of An Illegal Substance Nutzung klebender, schmierender oder anderer Gegner oder Ball beeinflussender Substanzen[54]
Late Start Zu spätes erscheinen zu Beginn einer Halbzeit[55]
Unauthorized Person On Field Nicht berechtigte Person befindet sich auf dem Spielfeld während eines Spielzuges oder beeinflusst einen Spieler oder einen freien Ball[52]
15-Yards-Strafe[39]
Chop Block Ansetzen eines Cut Blocks an einem bereits von einem anderen Mitspieler geblockten Gegner
Hazardous Equipment Einsatz unsicherer Ausrüstung
Clipping Werfen des eigenen Körpers gegen den Rücken eines nicht balltragenden Gegners[56]
Piling On In den Ballträger laufen, sich gegen ihn werfen oder auf ihn fallen, nachdem die Schiedsrichter den Spielzug für beendet erklärt haben oder Ball offensichtlich nicht mehr spielbar ist[57]
Crackback Block Blocken unterhalb der Hüfte und weiter als fünf Yards hinter der Line of Scrimmage[58]
Roughing The Passer Attackieren des Kopf- und Nackenbereiches, des Bereiches der Knie und darunter, attackieren mit dem Helm voran oder das vermeidbare Anwenden von Härte nach der Passabgabe gegen einen Passgeber[57]
Cut Block Blocken auf oder unter Kniehöhe
Roughing The Kicker Anwendung unnötiger Härte gegen Kicker, Punter oder Holder[58]
Face Masking Umgreifen des Gesichtsgitters, des Kinnriemen oder anderer Helmöffnungen[58]
Unnecessary Roughness Einsatz unnötiger Härte ode anderes unfaires Spielverhalten[57]
No Yards Nichteinhalten des Abstandes zu einem Spieler, der einen gekickten Ball aufnehmen will, der zuvor nicht den Boden berührte[43]
25-Yards-Strafe[39]
Spitting Anspucken einer anderen Person
Rough Play absichtliches Attackieren eines Passgebers, Passempfänger, Kickers oder Kickempfänger mit der Absicht zu verletzen.[59]
Objectionable Conduct –
Physical Abuse of Official
Attackieren eines Schiedsrichters[46]
Strafen zusätzlich zur Raumstrafe
Disqualifikation eines Spielers[39]
Hazardous Equipment Einsatz unsicherer Ausrüstung
Rough Play absichtliches Attackieren eines Passgebers, Passempfänger, Kickers oder Kickempfänger mit der Absicht zu verletzen.[59]
Excessive Objectionable Conduct Starkes anwenden von Gewalt und Beleidigungen[46]
Spitting Anspucken einer anderen Person
Objectionable Conduct –
Physical Abuse of Official
Attackieren eines Schiedsrichters[46]
Automatisches First Down[39]
Pass Interference absichtliche Behinderung eines Spielers beim Passfang oder Behinderung beim gelangen in eine Zone zum Fangen des Balles[48]
Unnecessary Roughness Einsatz unnötiger Härte oder anderes unfaires Spielverhalten[57]
Rough Play absichtliches Attackieren eines Passgebers, Passempfänger, Kickers oder Kickempfänger mit der Absicht zu verletzen.[59]
Illegal Interference On Loose Ball Einsatz unnötiger Härte zur Verhinderung der Eroberung eines Fumbles[60]
Verlust eines Downs[39]
Time Count Beginn des Spielzuges nach Ablauf der 20-Sekunden-Uhr[44] (nur nach der Three-Minute Warning)[39]
Intentional Grounding Absichtliches wegwerfen des Balles ohne Möglichkeit eines Fanges zur Vermeidung eines Raumverlustes[61]

Varianten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 6-A-Side Football: Vollkontakt mit sechs Spieler pro Team. Es gibt eine geringere Spezialisierung der Spieler auf ihre Positionen und ist zudem kostengünstiger, da weniger Equipment benötigt wird. Vor allem in Saskatchewan beliebt, wird es auch in Alberta, Manitoba, Quebec und New Brunswick betrieben.[62]
  • Flag Football: Kontaktlos mit fünf Spielern pro Mannschaft. Das Tackeln wird durch das Ziehen einer Flagge simuliert. Kostengünstig und auch in der Halle auf einem Basketballfeld spielbar.[63]
  • Touch Football: Kontaktarm mit sieben Spielern pro Team. Das Tackeln wird durch das Berühren mit einer oder beiden Händen simuliert. Auch für Rollstuhlgruppen geeignet. Außer einem Football keine weitere Ausrüstung nötig.[64]

Organisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Football Canada ist die nationale Dachorganisation für Amateur-Canadian-Football.[65] Es ist die Nachfolgeorganisation der CRFU und seit 2004 Mitglied des Weltverbandes International Federation of American Football (IFAF).[66] Jede der zehn Provinzen Kanadas hat zudem einen eigenen regionalen Verband.[67]

U Sports (ehemals Canadian Interuniversity Sport, CIS) ist die Dachorganisation für Hochschulsport in Kanada und damit auch die Dachorganisation für Canadian Football an Universitäten und Colleges. Sie ist nochmals in vier regionale Verbände untergliedert: Atlantic University Sport, Canada West Universities Athletic Association, Ontario University Athletics und Quebec Student Sports Federation. Sie umfassen zusammen 27 Hochschulen an denen Canadian Football gespielt wird.[68]

Gesundheitsrisiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gesundheitsrisiken im Canadian Football sind grundsätzlich dieselben wie im American Football. Durch die Größe und Schnelle der Spieler können bei Kollisionen schwere bis lebensbedrohliche Verletzungen entstehen.[69] Vor allem die durch häufige Kollisionen ausgelöste Chronisch traumatischer Enzephalopathie stellt ein enormes Gesundheitsrisiko dar. Diese ist im Canadian Football seltener als im American Football, da es durch das größere Spielfeld mehr Ausweichmöglichkeiten gibt und der größere Abstand zwischen den Linespielern diesen mehr Zeit gibt um sich anzuspannen und sich aufzurichten um Kollisionen mit dem Helm zu vermeiden.[70] Neben Gehirnerschütterungen kann es jedoch auch zu anderen Verletzungen im Kopf- und Nackenbereich, sowie bei den Extremitäten kommen. Das Verletzungsrisiko ist dabei bei Spielen höher als beim Training. Unter trockenen Bedingungen ist das Verletzungsrisiko im Kopf- und Nackenbereich auf Kunstrasen höher als bei Naturrasen. Verletzungen der unteren Extremitäten sind sowohl bei trockenen als auch bei nassen Bedingungen wahrscheinlicher auf Kunstrasen als auf Naturrasen. Verletzungen der oberen Extremitäten sind unabhängig von der Feldbeschaffenheit und der Rasenart.[69]

Canadian Football in der Populärkultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der kanadische Musiker Stompin’ Tom Connors, der am besten für seinen Song The Hockey Song bekannt ist, veröffentlichte auf seinem Album Dr. Stompin’ Tom… Eh? von 1993 das Lied Football Song, in dem er Canadian Football zelebriert.[71]

Es erschienen bislang drei verschiedene Sportsimulationen über Canadian Football. 2017 wurde Canadian Football ’17 vom Publisher Canuck Play für die Xbox One und PC auf den Markt gebracht. Es hatte keine Lizenzen von der CFL oder der Spielergewerkschaft erhalten und enthält deshalb nur erfundene Teams und Spieler, wobei alle Teams in den echten Städten der CFL-Teams angesiedelt sind.[72] Zuvor erschien bereits CFL Football ‘99, ein PC-Spiel und das bisher einzige mit Lizenzen von der CFL.[73][74] 2006 wurde mit Maximum-Football ein Spiel herausgebracht, in dem neben Canadian Football auch American Football und Arena Football gespielt werden konnte. 2007 erschien die Neuauflage als Maximum-Football 2.0.[75]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Canadian football – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e f g h i j k James H. Marsh (Hrsg.): The Canadian Encyclopedia. The Canadian Encyclopedia, 1999, ISBN 978-0-7710-2099-5, S. 880.
  2. The Canadian Football League and the Grey Cup - a beginner's guide. The Guardian, abgerufen am 6. März 2018 (englisch).
  3. a b c CANADIAN FOOTBALL TIMELINES (1860 – 2005). football Canada, abgerufen am 5. Juli 2018 (PDF, englisch).
  4. James H. Marsh (Hrsg.): The Canadian Encyclopedia. The Canadian Encyclopedia, 1999, ISBN 978-0-7710-2099-5, S. 879.
  5. a b c d e f g James H. Marsh (Hrsg.): The Canadian Encyclopedia. The Canadian Encyclopedia, 1999, ISBN 978-0-7710-2099-5, S. 881.
  6. a b c d e Bob Sproul: Canadian Football: Past To Present. In: The Coffin Corner. Band 13, Nr. 1.
  7. a b CFL Football 101: Lesson 2 – Basic Rules. Abgerufen am 17. März 2018 (englisch).
  8. a b c FOOTBALL 101. Calgary Stampeders, abgerufen am 17. März 2018 (englisch).
  9. Kelty Campbell: CFL 101, a learner’s guide for the Grey Cup. The 416 Magazine, 25. November 2017, abgerufen am 17. März 2018 (englisch).
  10. Thomas W. Hanlon: The Sports Rules Book 3rd Edition. Human Kinetics, ISBN 978-1-4504-0810-3, S. 119 f.
  11. Ralph Warner: 5 questions we have about that weird Canadian Football highlight. In: nfl.com. National Football League, 13. November 2017, abgerufen am 7. März 2018 (englisch).
  12. Jack Todd: A once wild, woolly CFL goes to the hash. In: Montreal Gazette. 24. November 2007, S. D1.
  13. Rick Gonsalves: Placekicking in the NFL: A History and Analysis. McFarland, 2013, ISBN 978-0-7864-4879-1, S. 272.
  14. a b c Sports: The Complete Visual Reference. Québec Amerique, 2005, ISBN 978-2-7644-0897-1, S. 256.
  15. Frequently Asked Questions about Game Rules and Regulations. Abgerufen am 17. März 2018 (englisch).
  16. Rule 1, Section 7. In: 2017 CFL Rule Book. Canadian Football League, 2017, S. 16 (englisch, Online [PDF]).
  17. a b c Football Canada (Hrsg.): Coaching Canadian Football. Human Kinetics, 2017, ISBN 978-1-4504-4261-9, S. 154.
  18. Doug Lennox: Now You Know Big Book of Sports. Dundurn, 2009, ISBN 978-1-4597-1873-9, S. 104.
  19. Thomas W. Hanlon: The Sports Rules Book 3rd Edition. Human Kinetics, ISBN 978-1-4504-0810-3, S. 120.
  20. TOP OFFICIAL: CFL RULE CHANGES DRAWING NFL ATTENTION. BC Lions, abgerufen am 6. März 2018 (englisch).
  21. a b c CFL Football 101: Lesson 4 – The Offense. Abgerufen am 17. März 2018 (englisch).
  22. a b c On-Field Positions, Play and Penalty Terminology Glossary. Abgerufen am 17. März 2018 (englisch).
  23. a b c CFL Football 101: Lesson 5 – The Defense & Special Teams. Abgerufen am 17. März 2018 (englisch).
  24. WOMEN CHANGING LANDSCAPE OF CANADIAN FOOTBALL OFFICIATING. Canadian Football League, abgerufen am 18. März 2018 (englisch).
  25. Flag On The Play: The Impact of Penalties on Winning & Losing In The CFL. Abgerufen am 18. März 2018 (englisch).
  26. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. Pre-Snap 1 (englisch, Online [PDF]).
  27. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. Pre-Snap 3 (englisch, Online [PDF]).
  28. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. Pre-Snap 4 (englisch, Online [PDF]).
  29. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. Pre-Snap 5 (englisch, Online [PDF]).
  30. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. Pre-Snap 6 (englisch, Online [PDF]).
  31. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. After Snap 3 (englisch, Online [PDF]).
  32. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. After Snap 4 (englisch, Online [PDF]).
  33. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. After Snap 5 (englisch, Online [PDF]).
  34. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. After Snap 6 (englisch, Online [PDF]).
  35. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. After Snap 7 (englisch, Online [PDF]).
  36. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. After Snap 8 (englisch, Online [PDF]).
  37. Canadian Football League Officiating Department (Hrsg.): OFFICIALS’ HANDBOOK. S. After Snap 9 (englisch, Online [PDF]).
  38. a b FAQ about Equipment. Abgerufen am 16. März 2018 (englisch).
  39. a b c d e f g h i GAME RULE PENALTIES. Canadian Football League, abgerufen am 17. März 2018 (englisch).
  40. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 35 (Online [PDF]).
  41. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 27 f. (Online [PDF]).
  42. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 23 (Online [PDF]).
  43. a b c Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 30 (Online [PDF]).
  44. a b c Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 22 (Online [PDF]).
  45. a b c d Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 42 (Online [PDF]).
  46. a b c d e Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 45 (Online [PDF]).
  47. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 7 (Online [PDF]).
  48. a b c Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 39 (Online [PDF]).
  49. a b Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 37 (Online [PDF]).
  50. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 0 (Online [PDF]).
  51. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 2 f. (Online [PDF]).
  52. a b Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 3 (Online [PDF]).
  53. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 2 (Online [PDF]).
  54. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 0 f. (Online [PDF]).
  55. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 3 (Online [PDF]).
  56. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 44 (Online [PDF]).
  57. a b c d Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 42–4 (Online [PDF]).
  58. a b c Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 43 (Online [PDF]).
  59. a b c Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 42 f. (Online [PDF]).
  60. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 50–5 (Online [PDF]).
  61. Canadian Amateur Rule Book for Tackle Football. Football Canada, S. 38 (Online [PDF]).
  62. 6-A-Side Football. Football Canada, abgerufen am 9. März 2018 (englisch).
  63. Flag Football. Football Canada, abgerufen am 9. März 2018 (englisch).
  64. Touch Football. Football Canada, abgerufen am 10. März 2018 (englisch).
  65. Mission. Football Canada, abgerufen am 9. März 2018 (englisch).
  66. History. Football Canada, abgerufen am 9. März 2018 (englisch).
  67. Provincal Football Association. Football Canada, abgerufen am 9. März 2018 (englisch).
  68. Structuring CIS for Long-Term Growth: Step Two: Expansion for Stability. Football Canada, abgerufen am 9. März 2018 (englisch).
  69. a b Brent E. Hagel, Gordon H. Fick, Willem H. Meeuwisse: Injury Risk in Men’s Canada West University Football. In: American Journal of Epidemiology. Band 157, Nr. 9, 1. Mai 2003, S. 825–833, doi:10.1093/aje/kwg050.
  70. ken Belson: Canadian Football’s Big Steps to Reduce Hits, a Contrast to the N.F.L. The New York Times, 24. November 2017, abgerufen am 18. März 2018 (englisch).
  71. Mike Johnston: Stompin’ Tom celebrated CFL in Football Song. In: sportsnet.ca. 7. März 2013, abgerufen am 9. März 2018 (englisch).
  72. Gerry Moddejonge: CFL Blitz: Fans finally have a CFL video game ... kind of. Toronto Sun, 25. Juli 2017, abgerufen am 9. März 2018 (englisch).
  73. Andrew Buchholtz: Madden’s developers have built a CFL video game, but they won’t release it. Yahoo, 9. Juni 2012, abgerufen am 9. März 2018 (englisch).
  74. Has The Time Come For A Canadian Football League Video Game? 25. März 2017, abgerufen am 9. März 2018 (englisch).
  75. Games. Canuck Play, abgerufen am 9. März 2018 (englisch).