Canon léger de 25 antichar SA-L mle 1937

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Canon léger de 25 antichar SA-L mle 1937


Allgemeine Angaben
Militärische Bezeichnung: Canon léger de 25 antichar SA-L mle 1937; 2,5-cm-PaK 113(f)
Hersteller-Bezeichnung: Canon léger de 25 antichar SA-L mle 1937
Herstellerland: Frankreich
Entwickler/Hersteller: Atelier Puteaux
Entwicklungsjahr: 1934
Produktionszeit: 1937 bis ?
Stückzahl: 6000
Technische Daten
Rohrlänge: 1,813 m
Kaliber:

2,5 cm

Kaliberlänge: L/77
Kadenz: 15–20 Schuss/min
Höhenrichtbereich: −10° bis +26 Winkelgrad
Seitenrichtbereich: 37°

Die Canon léger de 25 antichar SA-L mle 1937 war eine Panzerabwehrkanone, die das französische Heer im Zweiten Weltkrieg einsetzte. Im Westfeldzug 1940 erbeutete die Wehrmacht sie in größeren Mengen und setzte sie als 2,5-cm-PaK 113(f), genau wie die ebenfalls ursprünglich französische 4,7-cm-PaK 181(f), in den eigenen Reihen ein.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die PaK 113(f) (f für französisch) war die im Westfeldzug 1940 durch die Wehrmacht erbeutete französische Canon léger de 25 antichar SA-L mle 1937. Obwohl sie einen geringen Gefechtswert hatte, wurde sie zur Küstenverteidigung am Atlantikwall und auf den Kanalinseln eingesetzt.[1]

Die Kanone wog 310 Kilogramm und konnte 0,32 Kilogramm schwere Panzergranaten verschießen. Auf 600 Meter konnten damit 50 Millimeter Panzerstahl durchschlagen werden.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Terry Gander, Peter Chamberlain: Enzyklopädie deutscher Waffen 1939–1945. 2. Auflage. Spezialausgabe. Motorbuchverlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02481-0.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Terry Gander, Peter Chamberlain, S. 110.
  2. Terry Gander, Peter Chamberlain, S. 123.