Caracalla-Therme

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Haupteingang Caracalla-Therme in Baden-Baden (auf dem Vorplatz Skulptur von Ludwig Kasper „Kniende“, 1944)
Caracalla-Therme bei Nacht

Die Caracalla-Therme (Eigenschreibweise Caracalla Therme) in Baden-Baden ist ein Thermalbad, das 1983 bis 1985 nach Plänen des Freiburger Architekten Hans-Dieter Hecker erbaut wurde. Sie ist benannt nach dem römischen Kaiser Caracalla, der um 200 n. Chr. die an den Thermalquellen entstandenen römischen Bade- und Kuranlagen erweitern ließ. Die Caracalla-Therme bezieht ihr Wasser aus dem Friedrichstollen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Caracalla-Therme liegt direkt unterhalb des historischen Friedrichsbades im sogenannten Bäderviertel am Rande der Altstadt Baden-Badens in einem Park mit Blick auf den Schwarzwald.

Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie verfügt auf zwei Etagen über ungefähr 900 m² Wasserfläche in mehreren Thermalwasseraußen- und Innenbecken mit verschiedenen Temperaturgraden. Außerdem gibt es einen Strömungskanal, Sprudelbänke und Massagedüsen in den Thermalbecken, Hot-Whirlpools, Solarien und Fitness-Studios, sowie eine textilfreie Saunalandschaft. Dampfbäder finden sich im „textilen“ und „textilfreien Bereich“.

Im Frühjahr 2009 wurde die Therme um einen Wellnessbereich erweitert.

Zielgruppen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Caracalla-Therme richtet sich als Wellness-Anlage vor allem an Freizeitpublikum, wenn auch die gesundheitlichen Vorzüge eines Aufenthalts im Thermalbad und medizinische Indikationen benannt werden. Aquagymnastik wird angeboten. Kinder unter 7 Jahren dürfen die Therme nicht, von 7 bis 14 Jahren nur in Begleitung Erwachsener betreten.

Service[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Innerhalb des Bades gibt es einen kleinen Gastronomiebereich. Außerhalb des Thermalbads, noch im Gebäude, besteht ein Betreuungsangebot für Kinder ab 1 ½ Jahren.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ulrich Coenen: Baden in Baden-Baden: Von den römischen Anlagen zur modernen Caracallatherme. In: Die Ortenau - Veröffentlichungen des Historischen Vereins für Mittelbaden. 81 (2001), S. 189–228.
  • Ulrich Coenen: Von Aquae bis Baden-Baden - Die Baugeschichte der Stadt und ihr Beitrag zur Entwicklung der Kurarchitektur. Verlag Mainz, Aachen 2008, ISBN 978-3-8107-0023-0.
  • Werner Käß, Hanna Käß (Hrsg.): Deutsches Bäderbuch. Beschreibung von 163 staatlich zertifizierten Heilbädern in Deutschland. Gebrüder Borntraeger Verlag, 2008, ISBN 978-3-510-65241-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Caracalla-Therme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 48° 45′ 49,4″ N, 8° 14′ 42,3″ O