Carcassonne (Spiel)

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Carcassonne
Deskohraní 08-10-05 006.jpg
Daten zum Spiel
Autor Klaus-Jürgen Wrede
Grafik Doris Matthäus
Verlag DeutschlandDeutschland OsterreichÖsterreich Hans im Glück Verlag,
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Z-Man Games,
NiederlandeNiederlande 999 Games,
PolenPolen TschechienTschechien MINDOK,
FinnlandFinnland Lautapelit.fi,
BulgarienBulgarien Фантасмагория,
GriechenlandGriechenland Κάισσα,
JapanJapan メビウスゲームズ,
SpanienSpanien PortugalPortugal Devir,
ItalienItalien Giochi Uniti,
SchwedenSchweden Rio Grande Games,
RusslandRussland Hobby World,
EstlandEstland LettlandLettland LitauenLitauen Brain Games, u. a.
Erscheinungsjahr 2000
Art Legespiel
Mitspieler 2 bis 5 (mit Erweiterungen bis 8)
Dauer 30–45 Minuten
Alter ab 8 Jahren
Auszeichnungen
Luftaufnahme der Festungsstadt Cité von Carcassonne in Frankreich, welche Vorbild für das Spiel ist.

Carcassonne ist ein Legespiel von Klaus-Jürgen Wrede (Autor) und Doris Matthäus (Illustration). Erschienen ist es im Oktober 2000 im Münchner Hans im Glück Verlag. Benannt wurde das Spiel nach der Cité von Carcassonne, einer mittelalterlichen, auf einem Hügel der Altstadt von Carcassonne im Süden Frankreichs gelegenen Stadt, deren „Festungslandschaft“ Thema des Spiels ist.

2001 wurde Carcassonne mit dem Kritikerpreis Spiel des Jahres und dem Deutschen Spielepreis ausgezeichnet. In den ersten zehn Jahren hat es sich über sechs Millionen Mal verkauft und wurde in über 20 Sprachen übersetzt,[1] womit es zu den erfolgreichsten Familienspielen gehört. Durch den großen Erfolg von Carcassonne erschienen über die Jahre zahlreiche Erweiterungen zum Grundspiel, weitere eigenständige Spiele sowie PC- und Konsolen­umsetzungen.

Inhaltsverzeichnis

Spielkonzept[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Carcassonne erstellen die Spieler mittels Zusammenfügen quadratischer Kärtchen bzw. Plättchen gemeinsam eine Landkarte. Durch Spielfiguren (Gefolgsleute) können die Spieler Städte, Straßen, Klöster und Wiesen für sich vereinnahmen und erhalten Punkte, sobald das jeweilige Gebiet abgeschlossen ist (mit Ausnahme der Wiese, deren Wertung stets erst nach Spielende Berücksichtigung findet) oder das Spiel endet, weil keine unverbauten Spielkärtchen mehr verfügbar sind. Nach der Wertung der auf der Landkarte befindlichen Gefolgsleute gewinnt derjenige Spieler, der die meisten Punkte für sich verbuchen konnte. Die Gefolgsleute werden im Englischen meeple genannt – ein Kofferwort aus my + people.[2] Spätestens seit Erscheinen der Neuen Edition im Jahre 2014 verwendet auch der Hans im Glück Verlag diese Bezeichnung für die Spielfiguren.[3]

Zu Beginn des Spiels wird das (vorgegebene) Startkärtchen in die Mitte des Tischs gelegt. Alle anderen Kärtchen werden verdeckt auf einen oder mehrere Stapel verteilt. Ist ein Spieler an der Reihe, zieht er ein Kärtchen, zeigt es seinen Mitspielern, um sich von ihnen „Tipps geben“ zu lassen, legt es passend an die bestehende Landkarte an (was zu Beginn des Spiels ausnahmslos immer möglich ist, da im Spiel insgesamt nur drei verschiedene Kanten existieren – Stadt, Straße und Wiese –, welche die Startkarte – eine Halbstadt mit gerader Straße – allesamt aufweist) und darf sodann einen Gefolgsmann aus seinem (begrenzten) Vorrat (bestehend aus insgesamt acht Gefolgsmännern, von denen über sieben frei verfügt werden kann, da jeder Spieler je einen seiner Gefolgsmänner auf die Zähltafel zu setzen hat) neben einen Bestandteil (Stadtteil, Wiesenstück, Straßenabschnitt oder Kloster) des soeben vom vorherigen Spielers gelegten Kärtchens setzen. Durch das Anlegen werden manche der Bestandteile Teil eines größeren Objekts (Stadt, Wiese oder Straße). Je nach Platzierung wird die Spielfigur unterschiedlich benannt:

Spielfiguren von Carcassonne
  • Ritter, wenn sie sich in einer Stadt befindet.
  • Wegelagerer, wenn sie auf einer Straße steht.
  • Mönch in einem Kloster.
  • Bauer auf einer Wiese (wird hingelegt und bleibt bis zum Spielende liegen).

Beim Einsetzen der Spielfigur ist zu beachten, dass sich auf dem gesamten Objekt (Stadt, Wiese oder Straße) zuvor noch kein anderer Gefolgsmann befinden darf, auch kein eigener. Jedoch kann es dazu kommen, dass mehrere gleichartige Objekte (Städte, Wiesen oder Straßen), die bereits von Gefolgsleuten besetzt sind, durch geschicktes Anlegen miteinander verbunden werden und danach von mehreren Gefolgsleuten besetzt sind.

Eine Stadt bzw. Straße ist fertiggestellt, wenn sie keine offenen Kanten bzw. Enden mehr besitzt; ein Kloster ist fertiggestellt, wenn die Klosterkarte komplett von acht (eigenen oder fremden) Spielkärtchen umgeben ist. Wird mit dem Anlegen eine Stadt, eine Straße oder ein Kloster fertiggestellt, kommt es augenblicklich zur Wertung, und zwar erhält derjenige Spieler, welcher das fertiggestellte Objekt betreffend einen Gefolgsmann besitzt, einen Punkt je beteiligter Kartenanzahl gutgeschrieben, bei Klöstern also neun, bei Städten zwei Punkte pro Karte (und zwei pro abgebildetem Wappen pro Stadtkarte). Kommt es zur Situation mit mehreren Gefolgsleuten unterschiedlicher Spieler, gewinnt derjenige mit der Überzahl. Bei Gleichstand erhalten alle beteiligten Spieler die volle Punktzahl. Alle dort vorhandenen Gefolgsleute gehen an ihren Spieler zurück. Gefolgsleute auf Wiesen (Bauern) jedoch werden hingelegt, um zu verdeutlichen, dass sie bis zum Spielende dort liegen bleiben.

Am Spielende werden unvollendete Städte, Straßen und Klöster mit je einem Punkt pro beteiligter Karte gewertet. Vor allem die Bauern haben dann großen Einfluss, denn jede fertige Stadt, die an eine Wiese grenzt, bringt deren Besitzer(n) jeweils drei Punkte unter Mehrheitsbestimmung analog zu den Regeln bei Städten und Straßen. Damit ist Carcassonne bis zum Schluss spannend, weil die Punkte der Schlusswertung das Blatt noch sprichwörtlich in letzter Sekunde wenden können.

Punktewertung
Während des Spiels fertiggestellt Spielende
Stadt ohne Kathedrale 2 Punkte pro Karte
2 Punkte pro Wappen
3 Punkte für jede Burgc
1 Punkt pro Karte
1 Punkt pro Wappen
mit Kathedralea 3 Punkte pro Karte
3 Punkte pro Wappen
keine Wertung
Straße ohne Wirtshaus 1 Punkt pro Karte
3 Punkte für jede Burgc
mit Wirtshausa 2 Punkte pro Karte
3 Punkte für jede Burg
keine Wertung
Kloster, Burgc 1 Punkt
1 Punkt für jede angrenzende Karte
3 Punkte für jeden angrenzenden Weinbergd
1 Punkt
1 Punkt für jede angrenzende Karte
Wiese ohne Schwein keine Wertung 3 Punkte für jede angrenzende, fertiggestellte Stadt
mit Schweinb keine Wertung 4 Punkte für jede angrenzende, fertiggestellte Stadt

Vor diesem Hintergrund entwickeln die Spieler ihre Strategien, um die meisten Punkte zu generieren. So ist es recht beliebt, mit Gefolgsleuten der/des Kontrahenten besetzte Objekte in (Punkte-)Besitz zu nehmen (ugs. auch „Einzecken“ genannt), indem man eine Karte in der unmittelbaren Nähe zu einem besetzen Gebiet (zum Beispiel einer Stadt, in der ein Gefolgsmann eines Gegenspielers steht) passend ablegt, einen Gefolgsmann auf diese stellt und in den nächsten Runden, d. h. schnellstmöglich versucht, diese Objekte zu einem einzigen (gemeinsamen) Objekt zu verbinden. Dies funktioniert sowohl mit Städten und Straßen als auch mit Wiesen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carcassonne ist das erste veröffentlichte Spiel von Klaus-Jürgen Wrede. Im Jahr 1992 stand sein erstes Spiel Scippo kurz vor der Veröffentlichung im Hexagames-Verlag. Dieser ging jedoch insolvent. Anschließend versuchte sich Wrede als Buchautor. Für seine Recherche zu einem Buch über den Genter Altar reiste er 1999 nach Südfrankreich in die Gegend von Carcassonne, um sich mit der Geschichte der Kartharer zu befassen. Während dieser Reise schmiedete er die Ideen zu dem Spiel, aus dem Carcassonne wurde. Gemeinsam mit dem Prototyp für Mesopotamien reichte er es bei drei Verlagen ein. Wrede fand Mesopotamien besser als Carcassonne und war überrascht, als der Hans im Glück Verlag zusagte und Carcassonne noch zur SPIEL ’00 veröffentlichte. Welchen Erfolg das Spiel langfristig haben würde, war für ihn nicht abzusehen. Es wurden auf der Messe aber schon 2.000 Exemplare von Carcassonne verkauft.[4][5]

Der Verlag unter Leitung von Bernd Brunnhofer erkannte, dass das Spiel für viele Spieler interessant sein dürfte, denn dieses vereint Puzzlen mit Taktik. Ursprünglich sollte mit jeder angelegten Karte ein Gefolgsmann in die Bauwerke gestellt werden dürfen. Da man diese ursprüngliche Regel seitens des HiG-Verlages jedoch als zu offensiv empfand, wurde Wrede dazu angehalten, diese Regel zu streichen, auch um die Konzentration auf mehrere Schauplätze zu fördern.[6] Ebenso wurde die Anzahl der Gefolgsleute von zehn auf sieben (im Feld) reduziert, um schneller Entscheidungen zu provozieren. Der Kartentyp „leere Wiese“ wurde zudem gegen Karten mit Klöstern ausgetauscht.[7] Ansonsten sind keine Abänderungen in der Entwicklung bekannt.

Wrede lehnte zuerst Erweiterungen ab, erinnerte sich aber an ähnliche Wünsche zu anderen Spielen, weshalb inzwischen zehn große und 34 Mini-Erweiterungen veröffentlicht wurden. Das Buch, weshalb er ursprünglich nach Frankreich reiste, wurde schließlich 2015 veröffentlicht.[4]

Auflagen des Brettspiels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittlerweile sind vier unterschiedliche deutsche Auflagen des Spiels erschienen. Die zweite Auflage korrigierte die mit 70 Feldern zu kurz geratene Zählleiste zu einem Rundkurs und formulierte die Spielanleitung verständlicher. In der dritten Auflage (jetzt mit dem Aufdruck „Spiel des Jahres“ auf dem grafisch veränderten Deckel) wurde eine Spielregel – die sogenannte „Bauernregel“ – vereinfacht. In der vierten Auflage wurde die Bauernregel dann nochmals modifiziert. Insgesamt existieren also drei verschiedene Regeln für Carcassonne. Die ersten Auflagen wurden mit der Altersangabe „ab 10“ verkauft; später hat man das Spiel auf „ab 8“ heruntergesetzt. Bei der Neuen Edition wurde sie auf „ab 7“ verringert. Es kann mit zwei bis fünf Spielern gespielt werden. Die erste Erweiterung Wirtshäuser und Kathedralen fügt den ursprünglichen Gefolgsleuten – in den Farben Blau, Gelb, Grün, Rot und Schwarz – graue Gefolgsleute hinzu und ermöglicht es so, zu sechst zu spielen. Die Big-Box-Edition 2014 ermöglicht das Spielen zu acht durch das Hinzufügen von Gefolgsleuten in den Farben Pink und Violett.

Erweiterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carcassonne mit mehreren Erweiterungen

Carcassonne erfreute sich innerhalb kürzester Zeit einer großen und dauerhaften Nachfrage. Der Verlag berichtet, dass viele Rückmeldungen von Spielern eingegangen sind, die nach weiteren Landschaftskarten verlangen.[8]

Das Spielprinzip bleibt im Wesentlichen gleich. Erweiterungen verlängern in erster Linie die Spielzeit, ermöglichen aber auch das Spielen mit mehr Personen. Große Erweiterungen werden mit etwa einer Viertelstunde bemessen. Auch führen sie kleinere Ergänzungen ein, indem neue Spielfiguren und neue Abbildungen auf den Karten weitere Handlungen ermöglichen. Ein Carcassonne-Spiel kann durch die Erweiterungen und mehrere Grundspiele erheblich verlängert werden. Generell sind die Erweiterungen beliebig kombinierbar. Auswirkungen der Erweiterungen untereinander sind aber vor allem bei den Mini-Erweiterungen nicht ausreichend beschrieben.

Die Erweiterungen unterliegen aus technischen Gründen stets Abweichungen in den Druckfarben; das Grün der Wiesen ist unterschiedlich, aber auch die Rückseiten der Plättchen zeigen zuweilen deutliche Unterschiede. Etliche Spieler sehen darin einen Nachteil, da man beim Zug eines Plättchens sehen kann, aus welcher Erweiterung es stammt. Inwieweit tatsächlich ein strategischer Vorteil aus dieser Erkennbarkeit entsteht, wird kontrovers diskutiert. Neben der Möglichkeit, die Kärtchen „blind“ zu ziehen, hat der Verlag seiner zweiten Erweiterung einen Stoffbeutel beigelegt, aus dem die Plättchen gezogen werden können. Da sich hierdurch die Kanten der Plättchen schnell abstoßen, gibt es als edle Alternative zum Beutel mehrere Anbieter von Kartenspender-Türmen bzw. den „offiziellen“ Kartenturm der 4. Erweiterung.

Zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen werden die Erweiterungen seit 2008 mit einem je eigenen kleinen Symbol versehen.[9]

Übersicht der Carcassonne-Erweiterungen
Name der
Erweiterung
Erscheinungs-
jahr
Art der
Erweiterung
Anzahl der
Kärtchen
Links
Wirtshäuser und Kathedralen a 2002 groß (01.) 18 Hans im Glück, BoardGameGeek
Händler und Baumeister a 2003 groß (02.) 24 Hans im Glück, BoardGameGeek
Burgfräulein und Drache a 2005 groß (03.) 30 Hans im Glück, BoardGameGeek
Der Turm a 2006 groß (04.) 18 Hans im Glück, BoardGameGeek
Abtei und Bürgermeister a 2007 groß (05.) 18 Hans im Glück, BoardGameGeek
Graf, König und Konsorten a 2007 groß (06.) 05 + 31 Hans im Glück, BoardGameGeek
Das Katapult 2008 groß (07.) 12 Hans im Glück, BoardGameGeek
Brücken, Burgen und Basare 2010 groß (08.) 12 Hans im Glück, BoardGameGeek
Schafe und Hügel 2014 groß (09.) 18 Hans im Glück, BoardGameGeek
Manege frei! n 2017 groß (10.) 20 Hans im Glück, BoardGameGeek
Der Fluss 2001 mini 12 Hans im Glück, BoardGameGeek
König und Späher 2003 mini 07 + 5 Hans im Glück, BoardGameGeek
Die Katharer 2004 mini (spielbox) 04 Hans im Glück, BoardGameGeek, spielbox
Der Graf von Carcassonne 2004 mini 12 Hans im Glück, BoardGameGeek
Der Fluss II 2005 mini 12 Hans im Glück, BoardGameGeek
mini expansion 2006 mini 12 BoardGameGeek
Die Kultstätte 2008 mini (spielbox) 05 BoardGameGeek, spielbox
Cult, Siege and Creativity 2008 mini 12 BoardGameGeek
Der Tunnel 2009 mini (spielbox) 04 Hans im Glück, BoardGameGeek, spielbox
Die Kornkreise 2010 mini 06 Hans im Glück, BoardGameGeek
Die Pest 2010 mini (spielbox) 06 Hans im Glück, BoardGameGeek, spielbox
Die Schule 2011 mini 02 Hans im Glück, BoardGameGeek
Das Fest a 2011 mini 10 Hans im Glück, BoardGameGeek
Das Gefolge 2011 mini 00 Hans im Glück
Die Fluggeräte 2012 mini (Mini 1) 08 Hans im Glück, BoardGameGeek
Die Depeschen 2012 mini (Mini 2) 08 Hans im Glück, BoardGameGeek
Die Fähren 2012 mini (Mini 3) 08 Hans im Glück, BoardGameGeek
Die Goldminen 2012 mini (Mini 4) 08 Hans im Glück, BoardGameGeek
Magier & Hexe 2012 mini (Mini 5) 08 Hans im Glück, BoardGameGeek
Die Räuber 2012 mini (Mini 6) 08 Hans im Glück, BoardGameGeek
Die Kornkreise II 2012 mini (Mini 7) 06 Hans im Glück, BoardGameGeek
Die Windrosen 2012 mini (spielbox) 06 Hans im Glück, BoardGameGeek, spielbox
Die Häuser 2012 mini (spielbox) 00 Hans im Glück, BoardGameGeek, spielbox
Die Belagerer 2013 mini 06 Hans im Glück, BoardGameGeek
Die deutschen Klöster 2014 mini 06 Hans im Glück, BoardGameGeek
Die holländischen Klöster 2014 mini 06 999 Games, BoardGameGeek
Halb so wild I 2014 mini (spielbox) 12 × 12 spielbox, BoardGameGeek
Halb so wild II 2014 mini 12 × 12 Hans im Glück, BoardGameGeek
Darmstadt spielt 2014 mini 03 darmstadt-spielt.de BoardGameGeek
Burgen in Deutschland 2015 mini 06 × Doppel Hans im Glück, BoardGameGeek
Das Labyrinth b 2016 mini (SpielDoch) 02 Hans im Glück, BoardGameGeek
Kathedralen in Deutschland 2016 mini 06 BoardGameGeek
Japanische Sehenswürdigkeiten n 2016 mini 06 BoardGameGeek
Die Wachtürme n 2016 mini 12 BoardGameGeek
a auch im Design der Neuen Edition erschienen
b beinhalten Kärtchen im Design beider Editionen
n nur im Design der Neuen Edition erschienen

Nachfolgend werden die bislang verfügbaren Erweiterungen besprochen. Derzeit sind zehn offizielle Erweiterungen mit größerem Umfang, sowie 34 Mini-Erweiterungen, die das Spiel um Kleinigkeiten ergänzen, erschienen.

Große Erweiterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die großen Erweiterungen haben einen Umfang von 12 bis 30 Karten und umfangreiche Regeländerungen. Sie werden wie das Grundspiel vertrieben und verlängern die Spieldauer um je eine Viertelstunde.

Wirtshäuser und Kathedralen (1. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ersten Erweiterung liegen Spielfiguren für einen sechsten Mitspieler bei

Mit der Erweiterung werden 18 neue Landschaftskarten ins Spiel gebracht. Besonders wegweisend sind die Kathedralen, die im Falle der Vollendung die Punkte dieser Stadt um die Hälfte erhöhen (drei statt zwei Punkte pro Plättchen), und die Wirtshäuser, die die Punkte der nahegelegenen Straße verdoppeln. Im Falle der Nichtvollendung gehen die Spieler leer aus.[9]

Des Weiteren gibt es nun sechs Plättchen, die beim Umrunden der Leiste die Punkte anzeigen.[9]

Die Erweiterung beinhaltet auch Gefolgsleute in Grau für einen sechsten Mitspieler sowie für jede Spielpartei einen großen Gefolgsmann, der wie ein kleiner eingesetzt werden kann, aber bei der Mehrheitsentscheidung bzgl. der Punkte wie zwei kleine zählt.[9]

Der Titel Wirtshäuser und Kathedralen für diese Erweiterung hat sich erst im Laufe der Zeit gefunden. Ursprünglich hieß sie nur Die Erweiterung. Seit 2008 werden die Karten mit einem kleinen Gefolgsmann zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[9]

Die Erweiterung erschien auch im Design der Neuen Edition. Die Gefolgsleute für den sechsten Spieler sind jedoch nicht mehr grau, sondern pink. Außerdem beinhaltet die Erweiterung auch eine sechste, pinke Spielfigur (Der Abt) für die gleichnamige Mini-Erweiterung, die der Neuen Edition beiliegt. Auch befinden sich auf zwei der Lanschaftskärtchen Gärten für diese Mini-Erweiterung.

Händler und Baumeister (2. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der zweiten Erweiterung kommen 24 neue Landschaftskarten ins Spiel. Dabei sind 20 Karten mit Stadtteilen mit einem der drei Warensymbole „Wein“, „Korn“ und „Tuch“ versehen. Derjenige Spieler, der eine Stadt mit Waren fertigstellt, bekommt die vorhandenen Warensymbole in Form von Warenplättchen ausgehändigt. Bei der Schlusswertung werden pro Warenkategorie zehn Punkte an denjenigen Spieler vergeben, der die meisten Warenplättchen dieser Kategorie besitzt. Haben mehrere Spieler gleich viele Warenplättchen einer Kategorie, bekommt jeder zehn Punkte.[10]

Jeder Mitspieler erhält eine der neuen Figuren „Baumeister“ und „Schwein“. Den Baumeister kann man in eine Stadt oder auf eine Straße setzen, wo sich bereits mindestens ein eigener Gefolgsmann befindet. Wird am Gebiet, auf dem der Baumeister steht, im nächsten Zug weitergebaut, so darf eine weitere Karte gezogen und an eine beliebige passende Stelle angelegt werden.[10]

Das Schwein kann auf eine Wiese gesetzt werden, auf der der Spieler mindestens einen Bauern liegen hat. Hat man bei der Schlusswertung die Mehrheit für diese Wiese, erhält man einen zusätzlichen Punkt pro Stadt.[10]

Charakteristisch für diese Erweiterung ist die Möglichkeit, eine Stadt oder eine Straße des Gegners zu schließen, um die Waren der Stadt zu ergattern oder um den gegnerischen Baumeister aus dem Spiel zu bringen.

Weiterhin enthält die Erweiterung einen Stoffbeutel, welcher dem Zubehörartikel le sac entspricht.[10]

Seit 2008 werden die Karten mit einem kleinen Schweinchen zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[10]

Die Erweiterung erschien auch im Design der Neuen Edition.

Burgfräulein und Drache (3. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Februar 2005 zur Nürnberger Spielwarenmesse erschienene Erweiterung enthält 30 neue Landschaftskärtchen sowie die beiden Holzfiguren „Drache“ und „Fee“.[11]

Der Drache wird mittels der Vulkane ins Spiel gebracht. Wird ein neuer Vulkan gezogen, zieht der Drache dorthin. Insgesamt zieht der Drache je sechs Mal, wenn eine Karte mit Drachensymbol gezogen wird.[11] Mit Ausnahme des Gutshofes aus der 5. Erweiterung müssen alle Figuren, die nicht durch die Fee geschützt werden oder sich in der Grafenstadt bzw. einer Burg befinden, wieder zurückgenommen werden.[12] Dies ist nahezu unmöglich, wenn man zu zweit oder dritt spielt, weshalb bisweilen empfohlen wird, dass erst der Erste zwei Züge macht, dann der Zweite zwei, dann wieder der Erste bzw. der Dritte zwei.[13]

Wird eine Karte mit Burgfräulein an eine Stadt gelegt, darf der Spieler entweder einen Gefolgsmann aus der Stadt entfernen oder einsetzen. Beim Zaubergang darf er einen Gefolgsmann in ein beliebiges, unbesetztes und unvollendetes Projekt einsetzen.[11]

Die Fee wird alternativ zu einem Gefolgsmann gesetzt, bevorzugt zu einem eigenen. Sie schützt vor dem Drachen und bringt dem Spieler einen Punkt, wenn sie noch bei Zugbeginn bei einem Gefolgsmann steht, und drei zusätzlich bei entsprechendem Projektende.[11]

Seit 2008 werden die Karten mit einer kleinen Fee zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[11]

Der Turm (4. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu der im Februar 2006 erschienenen Erweiterung Der Turm gehören 18 neue Landschaftskärtchen, auf denen ein Turmfundament abgebildet ist. Anstelle eines Gefolgsmannes kann ein Turmteil aus dem eigenen Fundus auf ein Fundament oder einen begonnenen Turm gesetzt werden. Mit dem Wachsen des Turms erhöht sich sein Einfluss auf horizontal und vertikal benachbarte Felder. Befindet sich in seiner Reichweite ein gegnerischer Gefolgsmann, so wird dieser gefangen genommen. Gefangene Gefolgsmänner können entweder zurückgetauscht oder mit Punkten zurückgekauft werden.[14]

Des Weiteren erhält die Erweiterung einen Kartenspender in Form eines Turmes, in dem ca. 170 Karten Platz haben.[14]

Seit 2008 werden die Karten mit einem kleinen Turm zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[14]

Die Erweiterung erschien auch im Design der Neuen Edition.

Abtei und Bürgermeister (5. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erweiterung hält zwölf neue Landschaftskärtchen sowie für jeden Spieler drei neue Figuren („Gutshof“, „Wagen“ und „Bürgermeister“) und für jeden Mitspieler eine „Abtei-Karte“ bereit.[15]

Die Abtei-Karte darf in eine auf allen vier Kanten abgeschlossene „Lücke“ im Spielfeld gelegt werden, ohne die Weiterführung von Straßenabschnitten, Stadtteilen oder Wiesen berücksichtigen zu müssen. Gewertet wird sie wie ein Kloster.[15]

Der Gutshof kann anstelle eines Gefolgsmanns auf den Schnittpunkt von vier „Wiesen-Kärtchen“ gesetzt werden und bringt am Ende des Spiels pro Stadt einen Punkt mehr als normale Bauern. Dabei kann beim Setzen eines Gutshofes auf der Wiese schon ein Bauer liegen, der dann ähnlich der Schlussabrechnung abgefunden wird. Weitere Bauern werden im Rahmen der Zusammenlegung der Wiesen im geringeren Rahmen abgefunden. Der Wagen darf statt eines Gefolgsmanns eingesetzt werden. Wird ein Gebiet, auf dem der Wagen steht, gewertet, so darf dieser direkt in ein angrenzendes, nicht abgeschlossenes Gebiet, nicht aber eine Wiese versetzt werden. Ebenfalls anstelle eines Gefolgsmanns kann der Bürgermeister in eine Stadt eingesetzt werden. Bei der Berechnung der Mehrheitsverhältnisse zählt der Bürgermeister so viel, wie Wappen in der Stadt sind.[15]

Bei dieser Erweiterung wird moniert, dass durch die Vielzahl weiterer Gefolgsleute der Reiz des Haushaltens und schneller Rücknahme der Figuren verloren geht. Auch wird der Gutshof als zu mächtig angesehen.[13]

Die Karten werden seit 2008 mit einem kleinen Gutshof zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[15]

Die Erweiterung erschien auch im Design der Neuen Edition.

Graf, König und Konsorten (6. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die sechste Erweiterung besteht aus ingsamt 36 Kärtchen und enthält die bereits einzeln erhältlichen Mini-Erweiterungen Der Graf von Carcassonne (zwölf Kärtchen), König und Raubritter (sieben Kärtchen; entspricht König und Späher ohne die fünf Kärtchen für Die Jäger und Sammler), Der Fluss II (zwölf Kärtchen) sowie die neue Mini-Erweiterung Die Kultstätte und der Ketzer.[16]

Diese Mini-Erweiterung besteht aus fünf neuen Landschaftskärtchen, auf denen jeweils eine Kultstätte abgebildet ist. Die Karten werden unter das Spiel gemischt und nach den üblichen Regeln angelegt. Die Kultstätte wird wie ein Kloster eingesetzt. Der darauf stehende Gefolgsmann wird Ketzer genannt. Legt ein Spieler eine Kultstättenkarte neben eine Klosterkarte, so fordert der Ketzer den Mönch heraus. Bei der Herausforderung geht es darum, wer sein Gebäude zuerst fertiggestellt hat. Bei Fertigstellung bekommt der Gewinner neun Punkte, der Verlierer geht leer aus.[16]

Die Karten werden seit 2008 mit einer kleinen Krone zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[16]

Die Erweiterung ist seit März 2017 auch im Design der Neuen Edition erhältlich. Die zwölf Kärtchen der Mini-Erweiterung Der Graf von Carcassonne wurden jedoch hierbei durch zwei 2 × 3 Kärtchen große Karten ersetzt.[17]

Das Katapult (7. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erweiterung enthält neben einem Holzkatapult und einer Messlatte zwölf neue Landschaftskärtchen, auf denen ein Jahrmarkt abgebildet ist, sowie für jeden Mitspieler vier unterschiedliche Katapult-Plättchen, welche zu Spielbeginn ausgeteilt werden.[18]

Wird eine Landschaftskarte mit dem Jahrmarkt gezogen und angelegt, folgt eine Katapult-Runde. Der Spieler, der die Jahrmarktkarte angelegt hat, wählt von seinen Katapult-Plättchen eines aus, das dann mit Hilfe des Katapults geschleudert wird. Seine Mitspieler folgen reihum und schleudern das gleiche Plättchen. Je nach Wahl des Plättchens müssen unterschiedliche Ziele getroffen werden. Dies kann zur Folge haben, dass Gefolgsleute in den Vorrat zurückkehren müssen bzw. ausgetauscht werden oder dass der Spieler Zusatzpunkte ergattert.

In Internetforen und Kaufrezensionen wird Kritik am Spielprinzip der 7. Erweiterung geübt. Durch die Verwendung des Katapults und den damit verbundenen „Glücksfaktor“ blieben die für Carcassonne typischen Taktik- und Strategieelemente auf der Strecke.[19]

Die Karten werden mit einem kleinen Katapult zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[18]

Brücken, Burgen und Basare (8. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die achte Erweiterung wurde im Februar 2010 auf der Nürnberger Spielwarenmesse vorgestellt und besteht neben zwölf neuen Landschaftskärtchen aus zwölf hölzernen Brückenelementen und zwölf Burg-Plättchen. Brücken und Burgen werden zu Beginn an die Mitspieler verteilt.[20]

Wird eine Karte mit dem neuen Element „Basar“ gezogen und angelegt, folgt eine „Versteigerungsrunde“, bei der die Mitspieler reihum Gebote für zusätzliche Landschaftskärtchen abgeben und diese erwerben können.[20]

Die Brückenelemente können zusätzlich in einem Spielzug gesetzt werden, wenn eine Straße weitergeführt werden soll, aber mit der aktuellen nicht kann. Sie überbrücken die beiden Wiesenränder einer passenden Karte und werden wie gewöhnliche Straßenelemente gewertet.[20]

Bei Bildung einer Stadt aus zwei halbrunden Stadtteilen kann ein Spieler entscheiden, ob er die Stadt normal wertet oder sie stattdessen zu einer Burg ausbaut. Dazu legt er das Plättchen auf die Stadt und einen Gefolgsmann auf das Plättchen. Wird ein Bauwerk in der Umgebung, den sechs angrenzenden Kärtchen, der Burg fertiggestellt, bekommt der Burgherr wie der Eigentümer des Bauwerkes die Punkte gutgeschrieben. Wiesen gelten nicht, der Burgherr kann sich die Wertung nicht in der Hoffnung auf ein höherwertiges Bauwerk aufheben.[20]

Die Karten werden mit einer kleinen Brücke zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[20]

Schafe und Hügel (9. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Februar 2014 zur Nürnberger Spielwarenmesse erschienene neunte Erweiterung besteht aus 18 Landschaftskärtchen, 18 Schafs- und Wolfsplättchen (4 × 1 Schaf, 5 × 2  Schafe, 5 × 3 Schafe, 2 × 4 Schafe, 2 × Wolf), in einem Stoffbeutel sowie sechs Schäfern.[21]

Unter den Landschaftskarten existieren einige mit einem Weinberg. Werden diese in unmittelbare Nähe zu einem Kloster gelegt, erhält der Spieler bei Vollendung dieses drei Extrapunkte pro Weinberg. Bei den Karten mit Hügel wird eine weitere Karte verdeckt unter diese gelegt. Bei Gleichstand erhält der Spieler, der einen Gefolgsmann auf einem solchen Hügel hat, die Punkte; der andere geht leer aus.[21]

Der Schäfer wird anstatt eines Gefolgsmannes ins Spiel gebracht und auf eine Wiese gesetzt. Dabei ist es egal, ob ein anderer Gefolgsmann die Wiese besitzt. Am Anfang und wenn der Spieler die Wiese erweitert, zieht er aus dem Stoffbeutel ein Plättchen. Zieht er ein Schafsplättchen sol legt er dieses zum Schäfer. Ist es ein Wolf, kommen die Schafsplättchen in den Beutel und der Schäfer zurück auf die Hand. Will der Spieler die Punkte kassieren, muss er durch weiteres Anlegen dies machen. Er zieht kein Plättchen mehr, sondern erhält Punkte in Anzahl der Schafe der Herde. Betritt der Drache aus der 3. Erweiterung (Burgfräulein und Drache) ein Feld, auf dem ein Schäfer (mit seinen Schafsplättchen) steht, frisst er den Schäfer und alle seine Schafe.[21]

Die Karten werden mit einem kleinen Schaf zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[21]

Manege frei! (10. Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im März 2017 erschien die auf der Nürnberger Spielwarenmesse vorgestellte zehnte große Erweiterung. Sie ist die erste große Erweiterung die ausschließlich im Design der Neuen Edition erscheint.[22]

Die Erweiterung besteht aus 20 neuen Landschaftkärtchen, 16 Tierplättchen, einem roten Zirkuszelt und sechs Zirkusdirektoren in den sechs Spielerfarben. Die Tierplättchen zeigen verschiedene Tiere mit unterschiedlichen Punktewertungen: 1 × Elefant (7 Punkte), 2 × Tiger (6 Punkte), 3 × Bär (5 Punkte), 5 × Seehund (4 Punkte), 4 × Äffchen (3 Punkte) und 1 × Floh (1 Punkt). Auf den neuen Landschaftkärtchen befinden sich Symbole für das Zirkussfeld oder für eine „Meeple-Pyramide“ aus Artisten (Artistenkärtchen). Die Tierplättchen werden verdeckt an den Spielfeldrand gelegt.[22]

Beim Legen eines Landschaftskärtchen mit einem Platz für das Zirkuszelt, wird zuerst ein Tierplättchen verdeckt darauf gelegt und darauf das Zirkuszelt gestellt. Wird ein weiteres Kärtchen mit einem Zeltplatz gezogen, zieht das Zirkuszelt von seinem alten Platz zu dem neuen um. Dabei wird eine Wertung für alle Spielfiguren die sich um das alte Zirkuszelt befinden, in Abhängigkeit der Punkte des Tierplättchen unter dem Zelt, ausgelöst. Das Tierplättchen wird dann für diese Partie aus dem Spiel genommen.[22]

Wird ein Artistenkärtchen (für eine „Meeple-Pyramide“) gelegt, stellt man seine Spielfigur auf einen der beiden speziellen Plätze. Werden nun ein weiteres Kärtchen im Umkreis dieses angelegt, wird auch der zweite Platz besetzt. Beim Anlegen eines dritten Kärtchen wird die Spielfigur auf die Schultern der beiden anderen Figuren gesetzt; die „Meeple-Pyramide“ ist vollendet. Beim Anlegen eines vierten Kärtchens erfolgt die Punktewertung; Jede der drei Figur bekommt fünf Punkte. Die Figuren der Pyramide können dabei unterschiedlichen Spielern gehören.[22]

Der Zirkusdirektor kann wie eine normale Spielfigur auf eine Straße, einen Weg oder ein Kloster gesetzt oder auf eine Wiese gelegt werden. Löst er eine Wertung aus, bekommt er zusätzlich zwei Punkte für jedes Zirkus- oder Artistenplättchen, auf welchem er steht oder welches dieses umgibt.[22]

Mini-Erweiterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mini-Erweiterungen sind zumeist Werbegeschenke z. B auf Spielemessen (Give-Aways) oder liegen einer Zeitschrift bei, die daher nicht den normalen Markt erreichen. Dabei kann es zu einer Limitierung und damit dem kompletten Abverkauf kommen. So wurden auch zu den Internationalen Spieltagen 2014, 2015 und 2016 spezielle Promokarten für Carcassonne – Neue Edition verteilt. Einige Mini-Erweiterungen werden jedoch ganz regulär wie die großen Erweiterungen vertrieben.

Nicht immer ist der Hersteller des Grundspiels der der Mini-Erweiterungen.

Give-Aways[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von den Mini-Erweiterungen wurden immer wieder welche zu Marketingzwecken kostenlos herausgegeben oder dem Basisspiel beigelegt. Teilweise wurden sie später kommerziell separat vertrieben.

Der Fluss[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus den zwölf Kärtchen, mit denen das Spiel an Stelle der Startkarte begonnen wird, bilden die Spieler der Reihe nach den Verlauf eines Flusses. Der abgebildete Fluss selbst hat lediglich eine dekorative Funktion.[23]

Die Fluss-Erweiterung wurde ursprünglich kostenlos vom Verlag herausgegeben, z. B. auf der SPIEL 2001 in Essen und ist nicht mehr im Handel erhältlich. Im Onlineshop werden noch Restbestände vertrieben. Die Originale des Verlages haben einen sehr hohen Sammlerwert und die hohe Nachfrage nach ihr führt zu Angeboten in Internet-Auktionen mit teils horrenden Preisgeboten. Trotz dieser Entwicklung, von der sich der Verlag distanziert, wird keine Neuauflage angeboten. Der Fluss kann als PDF heruntergeladen, ausgedruckt und selbst gebastelt werden.[23]

Die Erweiterung liegt ebenfalls der Carcassonne Limited Edition bei, sowie der Big-Box-Edition 2014, wurde jedoch dort um Symbole für die Erweiterung Schafe und Hügel ergänzt und wird auch als Fluss III bezeichnet. Zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen wurden die Karten mit einem Flusssymbol (drei Wellenlinien) bedruckt.

Der unerwartete Erfolg der Erweiterung hat den Spieleverlag dazu bewogen, im Juni 2005 eine überarbeitete Version mit dem Titel Der Fluss II herauszugeben.[24]

Der Fluss I wurde im überarbeiteten Design der Neuen Edition von 2014 dieser beigelegt. Ein Kärtchen wurde dabei um einen Garten für die ebenfalls beiliegende Mini-Erweiterung Der Abt ergänzt.[3]

Die Kornkreise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erweiterung besteht aus sechs Kärtchen, auf denen neben den üblichen Landschaftselementen jeweils ein Kornkreis abgebildet ist.[25]

Es gibt drei unterschiedliche Kornkreissymbole, durch die Gefolgsleute auf einer Wiese, einer Straße oder einer Stadt betroffen sind. Der aktive Spieler bestimmt beim Anlegen einer Kornkreiskarte, ob seine Mitspieler einen ihrer Gefolgsleute zu einem weiteren auf das entsprechende Gebiet setzen oder vom Gebiet entfernen müssen.[25]

Die Mini-Erweiterung war zunächst nur über eine Sonderausgabe des Grundspiels für den Fachhandel erhältlich. Nach Abverkauf der Sonderausgabe war die Erweiterung über den Verlag zu beziehen. Mittlerweile ist sie aber nicht mehr verfügbar.[25] Mit den Minis liegt in jeder der sechs Schachteln eine Karte der zweiten Version bei.

Die Karten wurden mit einer kleinen Ähre zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[25]

Das Fest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mini-Erweiterung besteht aus zehn neuen Landschaftskärtchen und ist Teil der Jubiläumsedition.[1] Sie ist jedoch inzwischen auch separat erhältlich. Da die Kärtchen zum 10-jährigen Cracassonne-Jubiläum 2011 erschienen, sind diese mit einer von Feuerwerk umgebenen „10“ gekennzeichnet.

Wenn ein Spieler eine Fest-Karte ausgelegt hat, darf er entweder eine eigene Figur nach den üblichen Regeln auf diese Landschaftskarte stellen oder eine Figur von der gesamten Auslage zurück in seinen Vorrat nehmen.[1]

Die Mini-Erweiterung liegt ebenfalls einer speziellen Version des Grundspiels der Neuen Edition bei. Dier Kärtchen sind hierbei mit einer von Feuerwerk umgebenen „15“ gekennzeichnet. Außerdem wurden ein Kärtchen um ein Symbole für die Gärten der Neuen Edition beiliegenden Mini-Erweiterung Der Abt erweitert.[26][27]

Die Windrosen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mini-Erweiterung Die Windrosen besteht aus sechs Landschaftskarten mit Windrosen-Symbolen. Durch eine neue Startkarte wird das Spielfeld gemäß den Himmelsrichtungen in Norden und Süden eingeteilt. Durch Anlegen einer weiteren Windrosen-Karte in „seinem“ Abschnitt erhält der Spieler drei Punkte unabhängig von anderen Wertungen. Die blaue Windrose ändert dies. Die Mini-Erweiterung konnte auf der modell-hobby-spiel 2012 in Leipzig, während der Carcassonne-on-Tour-Events und seit November 2013 auch im Handel erworben werden.[28] Sie lag außerdem mit neugestalteten Karten und leicht abgewandelten Regeln dem Magazin spielbox in der Ausgabe 5/2013 bei.[29]

Die Belagerer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Belagerer ist eine aus sechs Landschaftskärtchen bestehende Mini-Erweiterung. Zu der bereits 2008 erschienenen amerikanischen Variante Cult, Siege and Creativity mit vier komplett anderen Landschaftskärtchen bildet diese nun die Fortsetzung der Belagerer (Siege) und der Katharer. Die Regeln dazu sind dieselben wie bei der zuvor separat erschienenen Mini-Erweiterung Die Katharer. Die Karten selbst sind jedoch anders gestaltet. Auf den Karten ist zur Trennung von anderen Karten ein kleiner Helm abgebildet.[30]

Die Erweiterung ist Teil einer exklusiv von der Handelskette Müller vertriebenen Sonderedition. Dieser liegt neben dem Grundspiel auch die sechsten Erweiterung Graf, König und Konsorten bei.[31] Seit Oktober 2014 ist die Mini-Erweiterung auch über den Online-Shop des Verlags erhältlich.

Spiel 1X[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Karten sind Promotionskarten, die seit 2014 bei Käufen beim Verlag auf der SPIEL beigelegt werden. Sie können nur dort oder bei einer Adventsaktion des Verlages erworben werden. Sie haben keine besonderen Regeln.[32]

Darmstadt spielt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darmstadt spielt ist eine weitere Mini-Erweiterung, die vom Spielekreis Darmstadt anlässlich seines 20-jährigen Jubiläums 2014 herausgegeben wurde. Sie umfasst neben Mini-Erweiterungen für Hugo – das Schlossgespenst, Zooloretto, Die Siedler von Catan und Village Port auch drei Landschaftskärtchen für Carcassonne, welche Darmstädter Gebäude zeigen. Zwei sind Klosterkärtchen und zeigen die Russische Kapelle und die Kirche St. Ludwig, die andere ist ein Stadtkärtchen, welches das Darmstadtium zeigt. Für alle drei Kärtchen gibt es erweiterte Regeln für die Punktezählung. Erhältlich war die Erweiterung nur auf den Internationalen Spieltagen sowie der Veranstaltung „Darmstadt spielt“ im Jahre 2014.

Die Karten wurden mit einer stilisierten Lilie aus dem Darmstädter Stadtwappen zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.

Der Abt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Abt ist eine eigene Spielfigur für die Neue Edition des Spiels. Sie kann an Stelle eines normalen Meeples auf ein Kloster oder einen Garten gesetzt werden, welche extra für diese Erweiterung auf die Karten gezeichnet wurden. Gewertet wird ein Garten wie ein Kloster. Der Abt besitzt jedoch als Sondereigenschaft, dass man ihn auch werten, wenn man keine andere Spielfigur setzt, unabhängig davon ob alle acht Plättchen um das Kloster oder den Garten gelegt sind.[3]

spielbox-Mini-Erweiterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spielemagazin spielbox bringt neben Rezensionen zu den einzelnen Spielen immer wieder auch Mini-Erweiterungen heraus, die später bisweilen im Onlineshop vom Hans im Glück Verlag ebenfalls zu erwerben sind. Neben den unten aufgeführten lag auch mit neugestalteten Karten und leicht abgewandelten Regeln die Erweiterung Die Windrosen in der Ausgabe 5/2013 bei.[29]

Die Karten werden, mit Ausnahme der Katharer, mit einem kleinen regelmäßigen Fünfeck zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[33]

Die Katharer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mini-Erweiterung von Christwart Conrad besteht aus vier Landschaftskärtchen, auf welchen sich jeweils ein „belagerter“ Stadtteil befindet. Thematisch spielt die Erweiterung im 13. Jahrhundert, als Papst Innozenz III. zum Kreuzzug gegen die Katharer aufrief. Carcassonne galt als Katharerhochburg.[34]

Die neuen Landschaftskärtchen haben Auswirkung auf die Wertung von Städten und Wiesen. So verliert eine belagerte Stadt an Wert und zählt bei Abschluss einen Punkt weniger pro Karte. Wird sie bis Spielende nicht abgeschlossen, wird sie gar nicht gewertet. Im Gegensatz dazu verdoppelt sich der Wert einer belagerten Stadt am Ende des Spiels für die auf der Wiese befindlichen Bauern.[34]

Die Karten lagen sowohl dem Carcassonne-Almanach als auch Heft 5/2004 der spielbox bei, einem Spiele-Magazin, welches vom Verlag Nostheide herausgegeben wird. Beide Zeitschriften sind seitens des Verlages nicht mehr erhältlich.[29] Eine neu gestaltete Version der Katharer ist Teil der englischen Mini-Erweiterung Cult, Siege and Creativity.

Die Kultstätte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bereits aus Graf, König und Konsorten bekannte Mini-Erweiterung lag unter dem Namen Die Kultstätte zusammen mit der Mini-Erweiterung Neue Hütten für das ebenfalls aus dem hans im Glück Verlag stammende Spiel Stone Age dem Ende August 2008 erschienenen Hans-im-Glück-Almanach bei.[29]

Der Tunnel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mini-Erweiterung besteht aus vier Landschaftskärtchen und zwölf Markierungschips und lag dem Magazin spielbox in seiner Ausgabe 6/2009 bei.[33] Das Magazin ist im Oktober 2009 erschienen und inzwischen vergriffen.[29]

Die Straßen enden nicht an den Tunneln, sondern erst, wenn zwei Tunnelenden mit den Markern der eigenen Farbe markiert sind. Straßen, die auf einen Tunnel zulaufen ohne Marker, gelten als nichtvollendet. Dabei können die Spieler festlegen, ob nur die vier Karten dieser Erweiterung gelten oder alle mit Tunnel.[33]

Die Pest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es handelt sich hierbei um eine Mini-Erweiterung, welche dem Magazin spielbox in seiner Ausgabe 6/2010 beilag und von Christwart Conrad entwickelt wurde. Das Heft ist am 19. Oktober 2010 erschienen und inzwischen vergriffen. Einzelne Erweiterungen können noch erworben werden.[29]

Die Erweiterung besteht aus sechs Landschaftskarten, sechs Pest­herdkarten und 18 Floh­chips.[35]

Zuerst müssen 17 Karten gespielt werden, ehe möglicherweise eine Karte mit Pestherd gezogen wird. Ausgehend vom Pestherd müssen dann die Flohchips pro Zug an das Pestgebiet horizontal oder vertikal gelegt werden. Wenn ein neuer Pestherd entsteht, werden die Chips dort angelegt. Wenn alle 18 ausgelegt wurden, werden beginnend vom Pestherd mit der niedrigsten Nummer die Herde rumgedreht. Alle zugehörigen Chips werden auf inaktiv gedreht. Mindestens ein Herd muss aber bestehen bleiben. Die inaktiven Chips werden dann genommen und vom ältesten Pestherd dort angelegt. Wachsen Gebiete zusammen, werden inaktive Chips wieder aktiviert. Im aktuellsten Pestgebiet werden, sobald alle 18 Chips liegen, diese innerhalb des Gebietes bewegt.[35]

Während die Pest wütet, darf pro Zug ein Gefolgsmann innerhalb des Bauwerkes beliebig verschoben werden. Werden Gefolgsleute von der Pest erreicht, müssen die Spieler diese zurücknehmen.[35]

Die Karten wurden wie bei allen Erweiterungen mit Ausnahme der Kartharer aus dem Magazin spielbox mit einem kleinen regelmäßigen Fünfeck zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[35]

Die Häuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Häuser ist eine Mini-Erweiterung, die dem Magazin spielbox in der Ausgabe 5/2012 beilag[29] und seit November 2013 auch im Handel erhältlich ist.

Die Erweiterung enthält keine neuen Landschaftskärtchen, sondern besteht aus 18 Häuser-Kärtchen, die zu Beginn gleichmäßig an die Mitspieler verteilt werden und anstelle eines Gefolgsmanns gelegt werden dürfen. Es sind drei verschieden Häuser Typen: je sechs Häuser, Türme und Schuppen. Bei einer Wertung erhalten Gebiete mit angrenzenden Häusern zusätzliche Punkte.[36]

Halb so wild I[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Halb so wild I ist eine Mini-Erweiterung, die dem Magazin spielbox in der Ausgabe 5/2014 beilag.[29] Sie besteht aus zwölf „halben“ Dreieckkarten, die sich im Design von Halb so wild II unterscheiden. Auf den Karten ist zur Unterscheidung von weiteren Erweiterungen ein regelmäßiges Fünfeck abgebildet.

Jeder Spieler erhält zwei Dreieckskarten. Anstatt regulär eine Karte zu ziehen, kann der Spieler alternativ auch eine seiner Dreieckskarten anlegen. Dabei dürfen nur die kurzen Seiten an den anderen Karten anliegen. Das Kloster gilt dann als fertig, wenn eine weitere Dreieckskarte im Umkreis angelegt wird.[37]

SpielDoch!-Mini-Erweiterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Zeitschrift SpielDoch! wurde bisher eine Erweiterung herausgegeben. Die Karten wurden mit „SD“ (SpielDoch) für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[38]

Das Labyrinth[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift SpielDoch! lagen zwei spezielle Weg-Plättchen bei; eines im ursprünglichen Design und eines im Design der Neuen Edition. Auf das Labyrinth und auf die angrenzenden Straßen werden Meeple gesetzt. Gewertet wird, wenn alle Wege abgeschlossen sind. Derjenige, der die Mehrheit in Labyrinth und auf den angrenzenden Wegen hat, erhält für jede Karte einen, für jeden Meeple zwei Punkte.[38]

Zum Verkauf entworfene Mini-Erweiterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Mini-Erweiterungen wurden direkt in den Handel gebracht:

le sac (Zubehörartikel)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es handelt sich dabei um einen mit dem farbigen Carcassonne-Logo bedruckten Stoffbeutel. Er dient in erster Linie dem verdeckten Ziehen von Landschaftskärtchen. Erschienen ist er im Jahr 2002, ist aber mittlerweile vergriffen. Der Erweiterung Händler und Baumeister liegt ein ähnlicher Beutel bei, der den gleichen Zweck erfüllt. Dessen Aufdruck ist lediglich schwarz.

König und Späher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erweiterung König und Späher besteht aus zwölf neuen Kärtchen.[39]

Fünf Landschaftskärtchen lassen sich in das Grundspiel integrieren. Des Weiteren können mit Hilfe der beiden Karten „König“ und „Raubritter“ am Ende des Spiels Zusatzpunkte gemacht werden. Der Spieler, der die größte Stadt zuerst fertigstellt, erhält den König und am Ende des Spiels für jede fertige Stadt dadurch einen Punkt. Der Raubritter ist das Äquivalent des Königs für die Straßen.[39] Die Karten stellen mit jeder Erweiterung des Spiels eine immer größere Macht dar. Wer die Karten besitzt, kann damit das Spiel für sich entscheiden. Daher wird teilweise empfohlen, nur einen halben Punkt pro Stadt bzw. Straße zu vergeben.[13]

Die sieben Karten für das Grundspiel liegen auch der 6. Erweiterung Graf, König und Konsorten bei. Sie werden nicht mehr einzeln produziert.[39]

Für die eigenständige Carcassonne-Variante Die Jäger und Sammler enthält die Mini-Erweiterung fünf Karten, die vor dem Spielbeginn von den Mitspielern gezogen werden. Sie können während des Spiels eingesetzt werden und ermöglichen ebenfalls Zusatzpunkte bzw. Boni.[39]

Der Graf von Carcassonne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Erweiterung besteht aus zwölf Kärtchen und einer Holzfigur.[40]

Die zwölf Kärtchen werden vor dem Spiel ausgelegt und bilden zusammengesetzt die Stadt Carcassonne. Die ausgelegte Stadt ersetzt damit die eigentliche Startkarte aus dem Grundspiel. Schließt ein Spieler durch Anlegen seiner Karte ein Gebiet, so dass ein Gegenspieler Punkte erhält, der am Zug befindliche Spieler jedoch keine, so darf dieser einen seiner Gefolgsleute in einen Stadtteil Carcassonnes stellen sowie die Holzfigur „Graf“ versetzen. Carcassonne selbst besteht aus den vier Stadtteilen Schloss, Schmiede, Kathedrale und Markt, welche mit den bekannten Gebieten Stadt, Straße, Kloster und Wiese korrespondieren. Wenn es im weiteren Spielverlauf zu einer Wertung kommt, dürfen die Spieler der Reihe nach Gefolgsleute aus dem entsprechenden Stadtteil Carcassonnes in das zu wertende Gebiet versetzen, um so die Mehrheitsverhältnisse zu verändern. Der Graf blockiert allerdings Gefolgsleute, die mit ihm im selben Stadtteil stehen.[40]

Der Graf von Carcassonne ist auch Teil der Erweiterung Graf, König und Konsorten.[40]

Der Fluss II[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da die limitierte Auflage der Mini-Erweiterung Der Fluss schnell vergriffen war, entschloss sich der Verlag zur Herausgabe einer Fortsetzung. Unter dem Namen Der Fluss II wurde im Juni 2005 erneut eine limitierte Auflage an Fachhändler ausgeliefert.

Wie schon Der Fluss besteht auch diese Erweiterung aus zwölf Landschaftskärtchen, die mit dem Grundspiel zusammen verwendet werden können. Die Unterschiede zu den ersten Flusskarten sind eine „Flussgabelung“ sowie Elemente aus den ersten drei großen Erweiterungen auf den Karten.[24]

Wegen der großen Nachfrage wurde Der Fluss II schließlich der Erweiterung Graf, König und Konsorten beigelegt[24] und befindet sich auch in der Big-Box-Edition 2008.

Das Gefolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gefolge besteht aus einer kleinen transparenten Kunststoffbox in Form eines Gefolgsmanns, welche sechs farbig-transparente Spielfiguren (genannt „Phantom“) beinhaltet, je eine für jeden Spieler. Die Kunststoffbox ist in sechs verschiedenen Farben – Gelb, Rot, Blau, Lila, Grün und Schwarz – erhältlich.[41] Der Erscheinungstermin war der 15. März 2011.

Die Spieler haben die Möglichkeit, ihr Phantom als zweiten Gefolgsmann auf eine soeben gelegte Karte zu stellen. Das Phantom fungiert dann wie ein normaler Gefolgsmann. Alternativ kann das Phantom auch einzeln, als achter Gefolgsmann, gesetzt werden.[41] Kompatibilitätsprobleme bestehen hier zur Carcassonne-Jubiläumsedition, in der auch die normalen Gefolgsmänner aus diesem transparenten Kunststoff bestehen.

Die Schule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schule besteht aus zwei Landschaftskarten, die zusammen eine Schule abbilden, sowie einer Lehrer-Figur und einem kleinen Stoffbeutel in zufälligen Farben. Der komplette Erlös kommt dem Verein „Rainbow over Ghana“ zugute, um damit ein Schulprojekt am See Bosumtwi in Ghana zu finanzieren.[42] Ihre Premiere hatte die Mini-Erweiterung in einer Zusammenstellung mit der Dominion-Promotionkarte Carcassonne auf der Essener Spielemesse SPIEL ’11, ist jedoch inzwischen auch separat erhältlich.

Die Karten werden direkt an die Startkarte angelegt. Ziel ist es, die Schule mit Schülern zu versorgen, indem mindestens eine der fünf abgehenden Straßen abgeschlossen wird. Als Belohnung erhält der jeweilige Spieler den Lehrer bis zur nächsten Wertung im Spiel, an der er vollständig partizipiert. Danach kommt der Lehrer zurück auf die Schule.[42]

Carcassonne Minis 1 bis 7[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Mini-Erweiterungen wurden Anfang 2012 zur Nürnberger Spielwarenmesse vorgestellt. Jede der sechs Erweiterungen besteht aus jeweils acht Karten, verschiedenen Holzteilen und Spielregeln. Außerdem enthält jede der Erweiterungen zusätzlich eine Karte „Kornkreise“. Die Regeln dazu sind die gleichen wie bei der zuvor separat erschienenen Mini-Erweiterung Kornkreise. Die Karten selbst sind allerdings anders gestaltet.[43] Beim Verlag hobby world der Carcassonne in Russland vertreibt erschien eine spezielle Erweiterung unter dem Namen Дворяне и Башни (deutsch Adlige und Türme), welche alle sieben Minis umfasst.

Mini 1 (Die Fluggeräte)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wenn eine Karte mit Fluggerät-Symbol – ein geschwungene Flügel eines Gleitflugzeuges – angelegt wird, kann der Spieler versuchen einen Gefolgsmann ins Spiel zu bringen. Durch das Anlegen wird die Richtung des Fluges festgelegt. Einen speziellen Würfel mit den jeweils doppelt vorhanden Würfelwerten eins bis drei bestimmt dann, wie weit der Flug geht. Auf der ausgewürfelten Karte darf der Gefolgsmann (auch in besetzte Gebiete) eingesetzt werden. In fertigen Bauwerken und auf Wiesen darf er nicht landen. Wer über das Spielfeld hinausfliegt, hat ebenfalls Pech gehabt.[44]

Mini 2 (Die Depeschen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jeder Spieler erhält eine von sechs Gefolgsfrauen, die als weitere Zählfigur auf die Wertungstafel gestellt wird. Bei Wertungen kann man nun entscheiden, welche der beiden Figuren gezogen wird. Gelingt es dem aktiven Spieler, mit einer der Wertungsfiguren auf ein dunkles Feld (5, 10, 15, etc.) zu gelangen, zieht er eine von acht Depeschenkarten und kann die auf der Karte angegebene Aktion durchführen oder zwei Punkte erhalten. Dabei kann er zum Beispiel neue Karten ziehen oder bestimmte Gebiete direkt werten.[45]

Mini 3 (Die Fähren)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dritte Mini-Erweiterung umfasst acht Landschafftskärtchen und acht kleine Holzfähren. Die neuen Landschaftskärtchen zeigen drei oder vier Wege und die jeweils an einem Steg eines Sees enden. Nachdem eine Karte solche angelegt wurde, wird eine Verbindung durch ein der acht Holzfähre geschlossen. Zwei der Straßenenden werden dabei durch diese verbunden und bilden eine nun durchgehende Straße. Immer wenn eine Fährenstraße verlängert wird, kann die Fähre auf der Karte neu umgelegt werden. Wenn dadurch eine Fährverbindung gekappt wird, wird diese sofort gewertet. Die Kärtchen sind zur Unterscheidung mit einem kleinen Holzboot (Fähre) gekennzeichnet.[46]

Mini 4 (Die Goldminen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem ein Landschaftskärtchen mit Goldsymbol (Goldbarren) angelegt wurde, wird auf diese und eine angrenzende Karte jeweils einer von 16 „Goldbarren“ aus Holz gelegt. Wer später im Spiel ein Bauwerk fertigstellt, auf dessen Karten Goldbarren liegen, darf diese an sich nehmen. Dabei ist es wichtig, möglichst viele der Goldbarren zu sammeln. Je mehr man davon hat, desto mehr zählt der einzelne bei der Schlusswertung.[47]

Mini 5 (Magier & Hexe)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem eine Karte mit Magiersymbol – einem spitzen Hexenhut – angelegt wurde, muss der aktive Spieler entweder die Hexe oder den Magier ins Spiel bringen oder versetzen. Die beiden Figuren werden nur auf eine Straße oder in eine Stadt gestellt, dürfen sich jedoch nicht im gleichen Bauwerk befinden. Steht bei einer Wertung ein Magier im Bauwerk, bringt er einen Extrapunkt pro Karte des Bauwerkes. Steht die Hexe bei der Wertung in einem Bauwerk, werden die Punkte halbiert.[48]

Mini 6 (Die Räuber)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wird eine Karte mit einem Räubersymbol ins Spiel gebracht, dürfen der aktive Spieler und der nächste, der sie auf der Hand hat, ihre Räuberfiguren zu Gefolgsleuten auf die Wertungstafel stellen. Bekommen diese im weiteren Spielverlauf dann Punkte, erhält der Spieler mit dem Räuber einmalig die Hälfte der Punkte dazu. Dies gilt nicht, wenn die Punkte erraubt wurden. Stattdessen zieht der Räuber mit. Nach Erhalt der Punkte kehrt der Räuber auf die Hand zurück.[49]

Mini 7 (Die Kornkreise II)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jede der sechs Mini-Erweiterungen enthält zusätzlich eine Karte. Zusammen ergeben sie Kornkreise II. Die Regeln dazu sind dieselben wie bei der zuvor separat erschienenen Mini-Erweiterung Die Kornkreise. Die Karten selbst sind allerdings anders gestaltet.[50]

Mini-Erweiterungen Klöster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014 erschienen zwei Mini-Erweiterungen, die verschiedene deutsche sowie niederländische und belgische Klöster („Holländische Klöster“) zeigen. Sie umfassen jeweils sechs Landschaftskärtchen und ersetzten oder ergänzen die bisherigen Klöster. Zur Unterscheidung von weiteren Erweiterungen sind die Kärtchen mit einem Mönch gekennzeichnet.[51][52] 2016 erschien eine dritte Klöster-Erweiterung („Japanese buildings“), welche verschiedene japanische Sehenswürdigkeiten zeigt. Alle Erweiterungen sind im Handel erhältlich.

Bei den Klöstern kann zwischen zwei verschiedenen Wertungen gewählt werden: wie üblich als Mönch oder aber als Abt, wobei dieser auf die Seite gelegt wird. Bei der Wertung als Abt verbleibt dieser bis zum Ende des Spiels auf dem Kloster und bekommt so viele Punkte, wie vom Kloster aus Karten durchgängig vertikal und horizontal gezählt werden können.[51]

Die deutschen Klöster zeigen Kloster Andechs, Kloster Eberbach, Kloster Lorch, Kloster Maria Laach, Kloster St. Marienthal und Kloster Maulbronn.
Die holländischen Klöster zeigen die vier belgischen Klöster: Abdij van Westmalle (deutsch Trappistenabtei Westmalle), Abdij van Averbode (deutsch Abtei Averbode), Sint-Trudoabdij Brugge (deutsch St.-Trudo-Abtei) und Abdij Onze Lieve Vrouw van Nazareth (deutsch Abtei Unsere Liebe Frau von Nazareth) sowie die beiden niederländischen Klöster: Klooster Huissen (deutsch Kloster Huisen) und Klooster Heilig Hart Steyl (deutsch Kloster Herz Jesu Steyl). Diese Erweiterung liegt einer Version des niederländischen Grundspiels bei.
Die japanischen Sehenswürdigkeiten zeigen die beiden buddhistischen Tempel Kinkaku-ji und Gojūnotō, das Eingangstor Kaminari-mon zum buddhistischen Sensō-Tempel in Tokio, die Burg Himeji, die Festung Goryōkaku und den Kamakura Daibitsu. Diese Erweiterung ist im Gegensatz zu den beiden anderen Erweiterungen im Design der Neuen Edition gestaltet und liegt auch einer speziellen Version des japanischen Grundspiels bei.
Halb so wild II[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mini-Erweiterung Halb so wild II besteht aus zwölf „halben“ Dreieckkarten, die sich im Design von Halb so wild I unterscheiden, mit diesen aber kompatibel ist. Auf den Kärtchen sind zusätzlich Symbole für die Erweiterung Schafe und Hügel sowie für Die Kornkreise abgebildet. Auf den Karten ist zur Trennung von weiteren Erweiterungen ein kleiner Gefolgsmann mit einem „C“ abgebildet.[37]

Burgen in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burgen in Deutschland ist eine Mini-Erweiterung aus dem Jahre 2015. Sie besteht aus sechs Doppel-Landschaftskärtchen mit verschiedenen Burgen Deutschlands, welche per Wahlverfahren im Carcassonne-Forum[53] ausgewählt wurden. Zu Beginn des Wahlverfahrens standen jeweils zu den Gebieten Ost, West, Nord, Süd und Mitte mehrere Burgen zur Auswahl; durchsetzen konnten sich die Festung Königstein, die Wartburg sowie die Burgen Konradsheim, Eltz, Bentheim und Rieneck. Die Burgen werden vor Spielbeginn verteilt und können während des Spiels anstelle des Ziehens eines Landschaftskärtchens gelegt werden. Die Wertung ist ähnlich der der Klöster. Außerdem gibt es zusätzliche drei Punkte für Städte oder Straßen, die an der Burg beginnen.[54]

Auf den Karten ist zur Unterscheidung von anderen Erweiterungen ein kleines Burgtor mit zwei Türmen abgebildet.

Kathedralen in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Ostern 2016 erschien die Mini-Erweiterung Kathedralen in Deutschland. Es sind sechs verschiedene Wiesenkärtchen mit drei oder vier Wegen, die verschiedene deutsche Kathedralen zeigen. Über die Motive wurde, wie schon zuvor bei der Erweiterung Burgen in Deutschland, im Carcassonne-Forum[53] abgestimmt. Die Wahl fiel auf den Kölner Dom, die Münchner Frauenkirche, die Dresdner Frauenkirche, die Kirche St. Michaelis Hamburg, das Ulmer Münster und den Aachener Dom.[55]

Beim Ziehen einer solchen Karte im Spiel kann man seinen Gefolgsmann entweder auf die Wiese oder den Weg stellen oder aber als Erzbischof auf die Kathedrale. Werden alle an die Kathedrale angrenzenden Wege abgeschlossen, bekommt man für den Erzbischof je Wegabschnitt einen Punkt. Die Wirtshäuser der 1. Erweiterung führen zu einer Verdopplung der Punkte; der Drache aus der 3. Erweiterung frisst den Erzbischof. Für nicht vollendete Wege gibt es am Spielende ebenfalls einen Punkt je Wegabschnitt.[55]

Die inhaltliche Ungenauigkeit, dass die Kathedralen eigentlich in den Städten stehen müssten, so wie sie dies in der ersten Erweiterung auch tun, und die gezeigten Kathedralen sowohl katholische als auch evangelische Kirchen zeigen, es aber bei letzteren keine Erzbischöfe gibt, ist dem Verlag bewusst und er geht in der Anleitung zu der Erweiterung auf diese ein.

Die Karten sind für Spiele ohne Erweiterungen mit einer Kirche gekennzeichnet.

Die Wachtürme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese Ende 2016 erschienene Mini-Erweiterung ist im Design der Neuen Edition gestaltet und besteht aus zwölf Landschaftsplättchen, auf welchen je ein Wachturm abgebildet ist. Jeder Wachturm gibt Punkte, wenn eine an diesen grenzende Straße oder Stadt vollendet wird. Dabei werden die acht ihn umgebenden Kärtchen betrachtet; je nach Symbol auf dem Wachturm gibt es einen Punkt für jedes Plättchen mit mindest einer Straße, zwei Punkte für jeden Meeple auf diesen Plättchen, drei Punkte für jedes Kloster, zwei Punkte für jedes Wappen oder einen Punkt für jedes Plättchen mit mindest einem Stadtteil.

Zur Unterscheidung von anderen Erweiterungen ist auf dem Kärtchen die Spitze eines Wachturms mit drei Zinnen abgebildet.

mini expansion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Winter-Ausgabe 2006 des US-Magazins Games Quarterly lag eine Mini-Erweiterung bei. Sie besteht aus zwölf neuen Landschaftskärtchen, darunter zwei Flusskärtchen. Es finden sich Elemente aus den ersten beiden Erweiterungen und Der Fluss II wieder.[56]

Cult, Siege and Creativity[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die englische Mini-Erweiterung bestehend aus zwölf Kärtchen und wurde Anfang Oktober 2008 von Rio Grande Games herausgegeben.[57]

Fünf der sechs Cult-Landschaftskärtchen entsprechen den Kultstätten aus Graf, König und Konsorten. Das sechste Kärtchen wurde neu entworfen. Die vier Siege-Kärtchen gleichen vom Spielprinzip her denen aus Die Katharer, sind jedoch anders gestaltet. Zwei weitere Kärtchen sind komplett weiß, um Landschaften selbst zu entwerfen (Creativity).[57]

Fan-Erweiterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusätzlich zu den offiziellen Erweiterungen gibt es auch Fan-Erweiterungen, die von der Fan-Gemeinschaft erdacht und bisweilen auch produziert werden. Diese reichen von Regeländerungen, die das Spielgleichgewicht erhalten sollen, bis hin zu Versuchen, diese kommerziell zu vertreiben. Auch können diese den Umfang einer großen Erweiterung erreichen. Der Verlag „duldet solche Erweiterungen, will aber informiert werden und verlangt eine eindeutige Kennzeichnung als inoffiziell“.[58] Drei dieser Erweiterungen entstanden in Zusammenarbeit mit dem Carcassonne-Forum[53] und haben es geschafft, offiziell vom Hans im Glück Verlag benannt zu werden. Sie stehen auf der Homepage des Verlages[59] zum Herunterladen bereit:[60]

  • Die Stadttore, 2014, 24 Landschaftskärtchen, Autor: Christof Struck und Hans-Dietrich Pester[61]
  • Der Osterhase, 2015, 22 Landschaftskärtchen, Autor: Fritz Spinne[62]
  • Die Wahrsagerin, 2016, acht Landschaftskärtchen, Autor: Jeffrey Putnam[63]

Ebenso werden auch Spielfiguren in zusätzlichen Farben angeboten, um Spiele mit mehreren Mitspielern zu ermöglichen.

Carcassonne-Sondereditionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Schicksalsrad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Das Schicksalsrad handelt es sich um eine eigenständige Version von Carcassonne. Das Spiel beinhaltet Landschaftskarten und Gefolgsleute ähnlich wie das Grundspiel, wurde aber um die „Schicksalsradtafel“ und zugehörige Regeln erweitert. Die Schicksalsradtafel dient als Startplan, an den im Laufe des Spiels die Landschaftskarten angelegt werden und der neue Aktionen mit sich bringt.[64]

Auf einigen Landschaftskarten befinden sich Schicksalsradsymbole mit einer Wertigkeit von 1 bis 3. Wird eine solche Karte gezogen, wandert das „Glücksschwein“ auf dem Schicksalsrad um die angegebene Zahl weiter auf ein neues der sechs Aktionsfelder „Fortuna, “„Steuern“, „Hungersnot“, „Unwetter“, „Inquisition“ oder „Pest“. Die ausgelöste Aktion bringt entweder allen oder nur dem gerade Ziehenden Punkte oder Gefolgsleute müssen aufgenommen werden. Alternativ, einen Gefolgsmann auf das Feld zu setzen, kann einer auf die Kronenfelder des Schicksalsrades gestellt werden. Wenn das Schwein auf dieses Feld zieht, erhält man entsprechend angezeigte Punkte.[64]

Die Version kann sowohl mit Carcassonne-Erweiterungen als auch mit dem Grundspiel kombiniert werden.[64] Sie liegt ebenfalls der Big-Box-Edition 2014 bei.

Die Karten werden mit einem kleinen Speichenrad zur Trennung für Spiele ohne bestimmte Erweiterungen gedruckt.[64]

Das Spiel erschien in Deutschland in einer speziellen Sonderedition und wird zusammen mit dem Roman Carcassonne – Das Schicksalsrad von Helene Luise Köppel ausgeliefert und von der Autorin sowie dem Spieleautor Klaus-Jürgen Wrede signiert.

Carcassonne Jubiläum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums 2011 wurden ein Basisspiel im neuen Design, die Mini-Erweiterung Das Gefolge, sowie Carcassonne – Das Würfelspiel auf den Markt gebracht.

Die Jubiläum-Edition des Basisspiels erschien am 15. März 2011. Neben den bekannten Karten aus dem Grundspiel sind Spielfiguren aus transparentem Kunststoff sowie die Mini-Erweiterung Das Fest enthalten. Die Verpackung und die Zählleiste haben die Form eines Gefolgsmanns.[1]

Big-Box-Editionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Big-Box-Editionen sind eine Zusammenstellung des Grundspiels mit mehreren Erweiterungen. Die Schachteln sind so gestaltet, dass alle Karten einer Erweiterung einen entsprechenden Platz in der Box besitzen und dadurch insgesamt mehr Ordnung in der Verpackung möglich ist. Mittlerweile gibt es fünf verschiedene Big-Box-Editionen. Für eine detaillierte Auflistung der verschiedenen Big-Box-Editionen, siehe: Vergleich der verschiedenen Editionen.

Spezielle Verlagseditionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verschiedene Verlage die Carcassonne außerhalb Deutschlands vertreiben, brachten eigene Zusammenstellungen ähnlich den Big-Box-Editionen heraus.

Rio Grande Games [Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2003 brachte Rio Grande Games noch vor dem Erscheinen der Big-Box-Editionen die englischsprachige Limited Edition in einer goldfarbenden Verpackung in der Größe der Grundspiels heraus. Sie enthält neben dem Grundspiel, die ersten beiden Erweiterungen: Wirtshäuser und Kathedralen, Händler und Baumeister, sowie die Mini-Erweiterung Der Fluss.[65]

Der Big-Box-Edition (2006) die Rio Grande Games vertrieb lag zusätzlich die Mini-Erweiterung Der Fluss II bei.

Lautapelit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der finnische Verlag Lautapelit brachte 2006 die Edition Kreivi ja Kuningas (deutsch Graf und König) heraus. Diese besteht aus dem Grundspiel und den drei Mini-Erweiterungen: König und Späher, Der Fluss II und Der Graf von Carcassonne.[66] Die zweite Auflage dieser Edition entspricht dem Inhalt der 6. rweiterung Graf, König und Konsorten wird jedoch als fünfte Erweiterung vertrieben, während die finnische 6. Erweiterung Kärryt ja Kartanot (deutsch Karren und Gutshöfe) der deutschen 5. Erweiterung Abtei und Bürgermeister entspricht. Die weitern großen Erweiterungen entsprechen der üblichen Zählweise.

hobby world[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der russische Verlag hobby world brachte bisher folgende, eigene Editionen heraus:

  • 2012 erschien die aus Das Schicksalsrad und der 8. Erweiterung (Brücken, Burgen und Basare) bestehenden Edition Колесо фортуны (deutsch Schicksalsrad).[67]
  • Die 2011 erschienene Edition Предместья и обитатели (deutsch Vororte und Einwohner) besteht aus Grundspiel und den ersten beiden, der fünften Erweiterung und der Mini-Erweiterung König und Späher.[68] 2013 wurde diese Zusammenstellung unter dem Namen Королевский Подарок (deutsch Königliches Geschenk) in einer größeren Verpackung neu aufgelegt.[69]
  • Außerdem erschien die Carcassonne-Edition Дворяне и Башни (deutsch Adlige und Türme), bestehend aus dem Grundspiel, der dritten und vierten Erweiterung sowie den drei Mini-Erweiterung: Die Kornkreise, Die Kultstätte und Der Fluss II.[70]
  • Zusätzlich zu den verschiedenen Grundspiel-Edition, wurde auch die Erweiterung Наука и магия (deutsch Wissenschaft und Magie) herausgebracht. Sie umfasst alle sieben Mini-Erweiterungen der Carcassonne Minis in der Verpackung einer großen Erweiterung.

Weitere Editionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daneben sind auch Editionen erschienen, die ausschließlich von einem Händler separat vertrieben wurden:

Vergleich der verschiedenen Editionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Übersicht der verschiedenen Big-Box-Editionen im Vergleich zu anderen Editionen
Edition
2006
Edition
2008
Edition
2010
Edition
2012
Edition
2014a
Limited
Editiond
Müller
Editione
Jubiläums-
Edition
Carcassonne (Grundspiel) Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Wirtshäuser und Kathedralen (1. Erweiterung) Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Händler und Baumeister (2. Erweiterung) Ja Ja Ja Ja Ja Ja
Burgfräulein und Drache (3. Erweiterung) Ja Ja Ja
Der Turm (4. Erweiterung) Ja
Abtei und Bürgermeister (5. Erweiterung) Ja Ja
Graf, König und Konsorten (6. Erweiterung) Ja Ja
Brücken, Burgen und Basare (8. Erweiterung) Ja
Schafe und Hügel (9. Erweiterung) Ja
Der Fluss I (Mini-Erweiterung) Yellow check.svgc Jab Ja
Der Fluss II (Mini-Erweiterung) Ja
Die Fluggeräte (1. Mini-Erweiterung) Ja
Die Depeschen (2. Mini-Erweiterung) Ja
Die Fähren (3. Mini-Erweiterung) Ja
Die Goldminen (4. Mini-Erweiterung) Ja
Magier & Hexe (5. Mini-Erweiterung) Ja
Die Räuber (6. Mini-Erweiterung) Ja
Die Kornkreise 2 (Extra Mini-Erweiterung) Ja
Die Belagerer (Mini-Erweiterung) Ja
Das Fest (Mini-Erweiterung) Ja
Schicksalsrad Ja
a Die Edition 2014 enthält erstmals Figuren für acht Spieler – zu den normalen Farben kommen Pink und Violett.
b Karten um Symbole für Erweiterung Schafe und Hügel ergänzt
c nur in der englischsprachigen Version von Rio Grande Games enthalten
d von Rio Grande Games herausgebrachte englischsprachige Edition
e exklusiv von der Handelskette Müller vertriebenen Sonderedition

Reise-Carcassonne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Jahr 2007 erschienene Reise-Version des Grundspiels zeichnet sich lediglich durch kleinere Landschaftskärtchen und Spielfiguren aus. Die Größe der Landschaftskärtchen entspricht mit 35 mm Kantenlängen denen des später erschienenen Carcassonne Demo-Spiel. Ein bedruckter Stoffbeutel dient zudem als Zählleiste.

Carcassonne Winter-Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carcassonne – Winter Edition
Daten zum Spiel
Autor Klaus-Jürgen Wrede
Grafik Anne Pätzke
Verlag Hans im Glück Verlag,
Rio Grande Games,
999 Games, u. a.
Erscheinungsjahr 2012
Art Legespiel
Mitspieler 2 bis 5
Dauer ca. 40 Minuten
Alter ab 8 Jahren

Bei dieser Edition von 2012 handelt es sich um das Grundspiel in neuer, winterlicher Illustration, sowie zwölf zusätzlichen Landschaftskärtchen mit Tiermotiven. Es wird nicht empfohlen diese mit dem anderen Carcassonne-Spielen zu kombinieren. Die Regeln sind identisch mit denen des Grundspiels. Die grafische Gestaltung geschah durch Anne Pätzke.[71]

Weblinks

Der Lebkuchenmann (Mini-Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diese nur zusammen mit der Carcassonne Winter-Edition spielbare Erweiterung besteht aus sechs Landschaftskärtchen und einer neuen Spielfigur – dem Lebkuchenmann. Auf den neuen Ländschaftskärtchen befindet sich zur Kennzeichnung dieser ein kleiner, brauner Lebkuchenmann. Wird eine solche Karte gezogen, stellt der Spieler die Holzfigur des Lebkuchenmannes in eine andere, unfertige Stadt. Beim Verlassen des Lebkuchenmannes bekommt jeder Spieler für jeden Ritter der in dieser Stadt steht einen Punkt. Beim Abschließen einer Stadt in der sich gerade der Lebkuchenmann befindet gibt es für jeden Ritter jeweils einen Punkt pro Kärtchen das zu dieser Stadt gehört.[72]

Die Kornkreise (Mini-Erweiterung)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Adventskalender 2015 von frostedgames lagen 24 Mini-Erweiterungen für 24 verschieden Brett- und Legespiele (u. a. für Siedler von Catan, Zooloretto, Die Burgen von Burgund und Colt Express), darunter am 23. Dezember sechs Landschaftskärtchen entsprechend der Mini-Erweiterung Die Kornkreise für die Winter-Edition.[73]

Carcassonne – Neue Edition[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carcassonne – Neue Edition
Daten zum Spiel
Autor Klaus-Jürgen Wrede
Grafik Anne Pätzke, Chris Quilliams (Cover)
Verlag Hans im Glück Verlag,
Rio Grande Games,
999 Games, u. a.
Erscheinungsjahr 2014
Art Legespiel
Mitspieler 2 bis 5
Dauer ca. 35 Minuten
Alter ab 7 Jahren

2014 erschien eine neugestaltete Version des Grundspiels. Die Regeln wurden überarbeitet und die Landschaftskärtchen neu gestaltet, um den Zugang für Neueinsteiger noch einfacher zu gestalten. Sie enthält die beiden Mini-Erweiterungen Der Fluss und Der Abt und das empfohlene Spielealter wurde von „ab 8“ auf „ab 7“ Jahre gesenkt.[3] Diese Version wird auch als Carcassonne II oder Carcassonne 2.0 bezeichnet.[74]

Die Grafiken der Neuen Edition und deren Erweiterungen stammen nicht länger von Doris Matthäus, welche nahezu alle anderen Carcassonne-Varianten und -Erweiterungen gestaltete, sondern von Anne Pätzke. Sie illustrierte bereits die 2012 erschienene Winter-Edition und deren Erweiterungen.

Ende 2015 erschien auch die erste Erweiterung im Design dieser überarbeiteten Version; es folgten 2016 (zeitlich genannt) die zweite, dritte, fünfte und vierte Erweiterung in dem neuen Design.[75] Im März 2017 wurde die sechste Erweiterung neu aufgelegt.[17] Im Unterschied zu der ursprünglichen Edition sind die Spielfiguren für den sechsten Spieler nicht mehr grau, sondern pink. Ein Spielen zu siebt oder acht, wie durch die Big-Box-Edition 2014 und deren zusätzlichen Spielfiguren in den Farben „pink“ und „violett“, ist bei der Neuen Edition (bislang) nicht möglich.

Die neue Edition erschien ebenfalls in einer speziellen und vornehmlich für den Fachhandel produzierten Version, die neben den Mini-Erweiterungen Der Fluss und Der Abt, auch eine modifizierte Version von Das Fest beinhaltet.[26] Diese Ende 2016 herausgegebene Version soll erst ein Jahr später in den Shop des Hans im Glück Verlags aufgenommen werden.[27]

Weblinks

Carcassonne Demo-Spiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2015 wurde ein Demo-Version im Design der Neuen Edition vorgestellt. Diese soll Menschen, die das Spiel noch nicht kennen, dieses bekannt machen und so einen leichten Einstieg ermöglichen. Sie umfasst nur 20 Landschaftkärtchen und nur vier rote und vier blaue Gefolgsleute im Gegensatz zu den 72 Landschaftskärtchen und den 40 Gefolgsleuten (8 × 5 Farben) des Grundspiels. Die Kärtchen und auch die Gefolgsleute sind kleiner als die des Grundspiels und somit nicht mit diesem oder den Erweiterungen spielbar. Die Größe der Kärtchen entspricht mit 35 mm × 35 mm denen des Reise-Carcassonne. Auf die Wiesenregeln wurde hier verzichtet; man kann seine Gefolgsleute nur auf die Wege oder in die Städte setzen. Auch fehlt die Zählleiste.[76]

Es ist aktuell nur bei Veranstaltungen im Rahmen von „Carcassonne on Tour“ verfügbar. Die niederländische Version des Spiels lag der 25-Jahre-Geschenkbox von 999 Games bei.

Schon 2012 wurde vom polnischen Herausgeber des Spiels eine Demo-Version mit dem Namen Wersja demonstracyjna des Spiels im ursprünglichen Design herausgebracht. Diese bestand jedoch nicht aus den klassischen Plättchen, sondern diese mussten aus einem Bogen herausgeschnitten werden. Auch fehlen hier die Klöster, ansonsten ähnelt sie der Demo-Version von 2015 verfügt jedoch mit 48 Plättchen über deutlich mehr als diese.[77]

Eigenständige Spiele basierend auf Carcassonne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bedingt durch den großen Erfolg der Carcassonne-Ur-Variante gibt es neben den vielen Erweiterungen auch eigenständige Spiele, die auf dem Spielprinzip von Carcassonne basieren. Diese Spiele verwenden meist den denselben Mechanismus des Ur-Spiels mit abgewandelten und anderen Regeln.

Computerspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carcassonne und Die Jäger und Sammler wurden im Auftrag des Herausgebers Koch Media von der ukrainischen Softwarefirma Meridian ’93 für den Windows-PC umgesetzt. Mittlerweile existieren auch die erste und zweite Erweiterung des Brettspiels in einer gemeinsamen Computerspiel-Erweiterung für die PC-Umsetzung von Carcassonne. 2005 verlor Koch Media die Lizenz zum Verkauf einer PC-Version an Microsoft.[78] Das hat sich 2011 geändert, sodass eine von Deep Silver entwickelte PC-Umsetzung wieder erhältlich ist[79]. Es gibt auch eine Umsetzung als Browserspiel, unter anderem in der Brettspielwelt.[80]

Eine Umsetzung von Carcassonne für Xbox Live Arcade kann kostenpflichtig heruntergeladen werden und hat eine USK-Freigabe von 0 Jahren. Das Spiel ist auch online gegen Spieler aus aller Welt spielbar. Diverse Schwierigkeitsgrade können eingestellt werden.[81]

Koch Media konnte sich eine Umsetzungslizenz für Handheld-Konsolen sichern und bietet seit dem 23. Oktober 2009 eine Version des Spiels für den Nintendo DS an. Das Spiel hat eine PEGI-3-Freigabe und ist sowohl als Einzel-, als auch als Mehrspielersystem ausgelegt. Daneben gibt es Kampagnen, bei denen der Spieler besondere Aufgaben lösen muss. Wertung und Spielweise sind gleich wie beim Original.[82]

Es gibt auch Varianten für Apple-iOS-Geräte[83], Android-Geräte[84], Windows-Phone-Geräte[85], Windows 8 (als Windows-App), Blackberry-Smartphones und Java-Handys.

Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutsche Meisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutschen Meisterschaften im Carcassonne finden seit 2003 jährlich auf den Internationalen Spieltagen in Essen statt. Ausrichter sind das Spielezentrum Herne, Hans im Glück Verlag und Schmidt Spiele. Bis 2006 gab es noch keine separate Weltmeisterschaft, die deutsche Meisterschaft wurde als Internationale Meisterschaft bezeichnet, da einzelne, internationale Spieler teilnehmen durften. Gespielt wird das Grundspiel ohne Erweiterungen.[86]

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Teilnahme an der Meisterschaft werden Qualifikations- und Ranglistenturniere ausgetragen. Bei Qualifikationsturnieren ist der Sieger automatisch für die Deutsche Meisterschaft teilnahmeberechtigt. Jeder Spieler darf jährlich an nur einem Qualifikationsturnier teilnehmen. Bei den Ranglistenturnieren sammeln die Spieler Punkte für eine Rangliste. Jeder Spieler darf hierbei an beliebig vielen Turnieren teilnehmen. Die besten Spieler der Rangliste qualifizieren sich ebenfalls für das Finale in Essen. Die Anzahl hängt dabei von den noch zu vergebenen freien Plätzen ab.[86]

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es werden sechs Runden Carcassonne im Schweizer System gespielt. Dabei wird eine Tabelle gebildet, wovon die ersten vier Spieler das Halbfinale beschreiten. Platz 1 der Tabelle spielt gegen Platz 4, Platz 2 gegen Platz 3. Anschließend werden die Sieger das Finale und die Verlierer das Spiel um Platz 3 austragen. Es wird immer eine Partie gespielt (Best of one).[86]

Ergebnisse Internationale Carcassonne-Meisterschaft
Jahr 1. Platz 2. Platz 3. Platz 4. Platz
2003[87] Andreas Scholz Christian Schulze Jan Rolf Marco Weiss
2004[88] Steffen Krotz Sebastian Trunz Aline Fussy Dirk Klosa
2005[89] Stefan Kopacz Christian Schulze Gudrun Bradter-Scholl Ferenc Emanuel Kiss
Ergebnisse Deutsche Carcassonne-Meisterschaft
Jahr 1. Platz 2. Platz 3. Platz 4. Platz
2006[90] Ralph Querfurth Klaus Harings Hans Maier Andreas Krug
2007[91] Sebastian Trunz Andreas Krug Steve Wulff Rene Groujean
2008[92] Sebastian Trunz Ralph Querfurth Hans Maier Lucien Riehle
2009[93] Frank Weißgerber Ralph Querfurth Matthias Lehmacher Olaf Steffen
2010[94] Roman-Andris Stahl Tim Meusel Klaus Harings Gudrun Bradter-Scholl
2011[95] Robert Mützner Raimund Dreier Andreas Leuschner Klaus Harings
2012[96] Volker Hehrs Klaus Harings Gudrun Bradter-Scholl Raimund Dreier
2013[97] Robert Mützner StefanMüller Olaf Steffen Rolf-Dieter Borchmann
2014[98] Raimund Dreier Kolja Stratmann Robert Mützner Michael Meinel
2015[99] Sebastian Trunz Tim Meusel Kolja Stratmann Florian Schäfer
2016[100] Patrick Mischke Sebastian Schatz Jörg Fischer Kolja Stratmann

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Weltmeisterschaft findet jährlich seit 2006 auf den Internationalen Spieltagen in Essen statt – ein oder zwei Tage nachdem der Deutsche Meister ermittelt wurde. Jedes Land ermittelt dabei seinen Teilnehmer in eigenen Qualifikationsturnieren. Der Modus unterscheidet sich dabei von Land zu Land.

Ergebnisse
Jahr 1. Platz 2. Platz 3. Platz 4. Platz
2006[101] Ralph Querfurth DeutschlandDeutschland Deutschland Michael Wischounig OsterreichÖsterreich Österreich David Korejtko TschechienTschechien Tschechien David Erdos UngarnUngarn Ungarn
2007[102] Sebastian Trunz DeutschlandDeutschland Deutschland Wei-Chi Chen TaiwanRepublik China (Taiwan) Taiwan Janne Jaula FinnlandFinnland Finnland Henrik Fürstenberg NorwegenNorwegen Norwegen
2008[103] Ralph Querfurth DeutschlandDeutschland Deutschland Martin Mojžíš[104] TschechienTschechien Tschechien Sebastian Trunz DeutschlandDeutschland Deutschland Stefan Leopoldseder OsterreichÖsterreich Österreich
2009[105] Ralph Querfurth DeutschlandDeutschland Deutschland Daniel Geromboux AustralienAustralien Australien Matej Tabak SlowakeiSlowakei Slowakei Petri Savola FinnlandFinnland Finnland
2010[106] Ralph Querfurth DeutschlandDeutschland Deutschland Martin Mojžíš[104] TschechienTschechien Tschechien Matej Tabak SlowakeiSlowakei Slowakei Randy Dreger NiederlandeNiederlande Niederlande
2011[107] Els Bulten NiederlandeNiederlande Niederlande Shinnosuke Komukai JapanJapan Japan Robert Mützner DeutschlandDeutschland Deutschland Martin Mojžíš[104] TschechienTschechien Tschechien
2012[108] Martin Mojžíš[104] TschechienTschechien Tschechien Stefan Leopoldseder OsterreichÖsterreich Österreich Matej Tabak SlowakeiSlowakei Slowakei Els Bulten NiederlandeNiederlande Niederlande
2013[109] Pantelis Litsardopoulosa GriechenlandGriechenland Griechenland Martin Mojžíš[104] TschechienTschechien Tschechien Aleksejs Peguševs LettlandLettland Lettland Marciej Smieszek PolenPolen Polen
2014[110] Takafumi Mochidukib JapanJapan Japan Pantelis Litsardopoulosa GriechenlandGriechenland Griechenland Matej Tabak SlowakeiSlowakei Slowakei Ricardo Gomes PortugalPortugal Portugal
2015[111] Pantelis Litsardopoulosa GriechenlandGriechenland Griechenland Takafumi Mochidukib JapanJapan Japan Humberto Seiji Fukuda BrasilienBrasilien Brasilien Els Bulten NiederlandeNiederlande Niederlande
2016[112] Vladimir Kovalevc RusslandRussland Russland Pantelis Litsardopoulosa GriechenlandGriechenland Griechenland Wannes Vansina BelgienBelgien Belgien Matej Tabak SlowakeiSlowakei Slowakei
a griechisch Παντελής Λιτσαρδόπουλος[113]
b japanisch 望月 隆史[114]
c russisch Владимир Ковалёв[115]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carcassonne wurde wie auch die darauf basierenden Spiele mit zahlreiche Spielepreise ausgezeichnet. Nachfolgend findet sich eine Auflistung der Preise:

Jahr Spiel Auszeichnung Ergebnis Anmerkung
2001 Carcassonne Spiel des Jahres Gewonnen
2000 Carcassonne Meeples’ Choice Award Gewonnen
2001 Carcassonne Deutscher Spiele Preis Gewonnen
2001 Carcassonne International Gamers Award GS-MP Nominiert Kategorie: General Strategy Games, Multiplayer
2001 Carcassonne Niederländischer Spielepreis Nominiert
2001 Carcassonne Spiele Hit mit Freunden Empfehlung
2002 Carcassonne Årets Spel Best Family Game Gewonnen Schwedischer Spielpreis
2002 Carcassonne Japan Boardgame Prize Nominiert Kategorie: Beliebteste Spiele
2004 Carcassonne Hra roku Nominiert Tschechischer Spielepreis
2004 Carcassonne Vuoden Peli Gewonnen Finnischer Spielepreis, Kategorie: Familienspiel
2004 Carcassonne – Die Burg Spiel des Jahres – Empfehlungsliste Empfehlung
2004 Carcassonne – Die Burg International Gamers Award GS-2P Nominiert Kategorie: General Strategy Games, Two Player
2005 Carcassonne – Die Stadt International Gamers Award GS-MP Nominiert Kategorie: General Strategy Games Multiplayer
2009 Die Kinder von Carcassonne LES TROIS LYS Gewonnen Französischer Spielepreis, Kategorie LE LYS ENFANTS[116]
2009 Die Kinder von Carcassonne Golden Geek Best Children's Board Game Nominiert Spielpreis von BoardGameGeek
2010 Die Kinder von Carcassonne Golden Geek Best Children's Board Game Nominiert Spielpreis von BoardGameGeek
2010 Die Kinder von Carcassonne Boardgames Australia Awards Gewonnen Australischer Spielpreis, Kategorie: Best Children's Game
2010 Carcassonne – Mayflower Årets Spel Best Family Game Nominiert Schwedischer Spielpreis
2010 Carcassonne – Mayflower Guldbrikken - Familiespil Nominiert Dänischer Spielpreis, Kategorie Familienspiel[117]
2012 Carcassonne Ludo Award Best Board Game Editor's Choice Gewonnen
2014 Carcassonne – Südsee Gioco dell’Anno Nominiert Italienischer Spielepreis

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachfrage war zu Beginn beim Spieleverlag Hans im Glück bei Vertriebsbeginn mit geschätzten 20.000 bis 30.000 sehr hoch und stieg nach der Auszeichnung zum Spiel des Jahres noch einmal sprunghaft an. Allein im ersten Jahr wurde es in Deutschland ca. 700.000-mal verkauft.[118] Aufgrund des Erfolges wurde das Spiel bis 2015 in 25 Sprachen übersetzt und weltweit über 10 Millionen Mal verkauft. Neben dem eigentlichen Spiel vertreibt der Verlag auch Merchandise wie Ohrringe, Sticker, Back- und Eiswürfelformen oder T-Shirts. Die Carcassonne-Reihe macht ungefähr 80 % des Verlagsumsatzes aus.[119]

Rezeption des Grundspiels[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Spiel wurde überwiegend positiv bis sehr positiv aufgenommen. Gelobt wurden die Einfachheit des Spiels sowie die Mischung aus Taktik und Strategie einerseits und einem gewissen Glücksfaktor andererseits. Daher wurde das Spiel auch mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von dem Verein Spiel des Jahres. Eine Auflistung weiterer Auszeichnungen erfolgt im entsprechenden Kapitel.

„CARCASSONNE ist ein lupenreines taktisches Legespiel, bei dem eine Landschaft mit Städten, Klöstern, Wiesen und Strassen [sic] gebaut wird. Jedes Mal – und das ist einer der Reize dieses Spiels – präsentiert sich das Ergebnis anders: Einmal stehen die Städte dicht nebeneinander, einmal liegen sie eher am Rande des Feldes, einmal gibt es wenige große Städte, ein andermal wiederum ziehen es die Spieler vor, eine Reihe von Kleinstädten zu errichten. Ähnlich das Straßennetz, einmal mit vielen Kreuzungen, dann wieder mit eher langen Straßenzügen. Das heißt indirekt auch, dass CARCASSONNE je nach den taktischen Überlegungen der Mitspielerinnen und Mitspieler einen anderen Verlauf nimmt. Das verleiht dem Spiel einen ausgesprochen hohen Wiederholungsreiz. Dabei ist es gerade eine besondere Stärke von CARCASSONNE, dass die Zahl der beteiligten Personen keine Rolle spielt.“

Spiel des Jahres e. V.: Preisträger-Archiv[120]

Michael Knopf von spielbox bezeichnet das Spiel als ein „im Grunde sehr einfaches, spontan zugängliches Spiel, dem auch der Härteste nicht Schlichtheit oder bodennahes Niveau vorwirft“. Auch seien kleine Fehler nicht gleich vernichtend und es würden „sich regelmäßig kleine Erfolgserlebnisse einstellen“. Es sei „gewichtig genug, um Profis als legitimer Pausenfüller zu dienen, und es ist so leicht, dass Laien damit den Reiz des Spieles erfahren können“. Er bemerkt auch, dass die Bauern eine nicht zu unterschätzende Lobby darstellen. Sie sorgten vor allem am Ende für mächtig Wirbel. Zudem steht stets die Frage im Raum, ob man die Bauwerke schon abschließen soll, um wieder Gefolgsleute für neue Projekte frei zu haben oder auch um die vollen Punkte zu erhalten. Die Taktik sei zu zweit am höchsten. Je mehr mitspielen, desto mehr muss man sich mit den Kärtchen arrangieren, die man zieht.[121]

Rezeption der Erweiterungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon von Beginn an stellt sich die Frage über den Sinn und Nutzen der Erweiterungen, aber auch der Ableger. Dem Verlag sind Zuschriften eingegangen, die um mehr Material rund um Carcassonne bitten. In einem Interview mit Michael Knauf äußerte Verleger Bernd Brunnhofer kurz nach Erscheinen von Die Jäger und Sammler, dass ein Verlag Gewinn erwirtschaften müsse, da sich nicht alle Spiele des Verlages von selbst tragen, weshalb dann andere Spiele der Carcassonne-Reihe veröffentlicht werden. Auch wird das Argument hervorgebracht, dass die Nachfrage bedient werde und die Spiele begeistert aufgenommen werden.[8] Moritz Brunnhofer, der Sohn des Verlagsgründers, will zudem Produktpflege betreiben, da dabei „das Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen [...] besser“ sei.[6]

Je mehr Kärtchen im Spiel sind, desto wahrscheinlicher, dass man gerade ein ungünstiges zieht. Cristward Conrad schreibt, dass „ohne Zweifel etliche Zugaben ihre Existenzberechtigung“ haben, „dienlich sind sie dem Spiel eigentlich nicht“. Er schreibt auch, dass es jedem selbst obliege, ob man das Grundspiel alleine, mit wenigen oder sämtlichen Erweiterungen spielen will. Eventuelle Regelunklarheiten müssten dann aber in Kauf genommen werden. Zudem vermutet er, dass (2010) die Möglichkeiten zu eventuellen Erweiterungen sicherlich noch 10 Jahre anhalten.[58]

Insgesamt ist die siebte große Erweiterung die am kontroversesten betrachtete Erweiterung. Christwart Conrad schreibt zum Update der Erweiterungskritiken: „Völlig aus dem Rahmen der üblichen Erweiterungen fällt DAS KATAPULT. […] Ebenfalls fünf Punkte werden beim ‚Fangen‘ vergeben. Mit dieser Version wird die gesamte Tischauslage zum Nebenschauplatz. […] Allerspätestens an dieser Variante scheiden sich die Geister. Für den ambitionierten Taktiker ist es ein Graus[…]. Andere kommen jetzt erst richtig in Partystimmung und amüsieren sich prächtig bei dieser Abart.“[122]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vom 8. bis 10. September 2006 legten 26 Spieler 4194 Carcassonne-Plättchen in 42 Stunden und 48 Minuten aus und schafften es damit mit dem „Longest Boardgame Marathon“ ins Guinness-Buch der Rekorde (Band 2008, S. 64). Dabei wurde im Schnitt alle 36,74 Sekunden ein Plättchen gelegt. Die genutzte Fläche betrug 15,36 m² (4,80 m × 3,20 m). Ort dieses Ereignisses war das Städtische Spielezentrum Herne. Der Rekord wurde auch vom „The Book of Alternative Records“ in der Kategorie: Carcassonne Dauer Spielen; Rekord: 25 Stunden und 2 Minuten aufgenommen. Die reduzierte Zeit ist bedingt durch strengere Pausenregelungen.[123]

Auf der Schachtel der ersten Auflage (noch ohne „Spiel des Jahres“-Logo) ist rechts unten eine Gestalt zu sehen, die dem Raubritter aus König und Späher gleicht. Auf späteren Ausgaben ist dort eine Frau abgebildet; der Raubritter ist nun links in den Büschen zu sehen. Auf noch späteren Ausgaben ist er nicht mehr auf der Verpackung zu sehen. So ist er auf der Verpackung der Big-Box-Edition 2010 noch zu sehen, auf der von 2012 nicht mehr.

Carcassonne und Geocaching

Seit der Erweiterung Die Windrosen nimmt Carcassonne Bezug auf das Outdoor-Hobby Geocaching. So heißt es auf der Website der Erweiterung: „Die Geo Cacher sind in Carcassonne eingefallen!“[28]

Anlässlich der Messe modell-hobby-spiel 2013 initiierte deren Veranstalter in Zusammenarbeit mit den Verlagen Hans im Glück und Schmidt Spiele dementsprechend eine GPS-Schnitzeljagd. 99 Meeples wurden u. a. in den Vereinigten Staaten, „in China, Polen, Tschechien, Frankreich, Österreich“ und Deutschland in Position gebracht, um sie von dort aus durch Anhänger des Spiels und durch Geocacher als Travel Bugs von „Versteck zu Versteck“ zur Leipziger Messe zu bringen.[124] 14 Meeple kamen rechtzeitig zum Veranstaltungsbeginn an.[125] Im Jahr 2015 wurde dies wiederholt.[126]

Quellenangaben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Carcassonne Jubiläumsausgabe. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  2. Was ist ein Meeple? happymeeple.com, abgerufen am 6. Januar 2016.
  3. a b c d Carcassonne - Neue Edition. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  4. a b Martin Klein: Die Geschichte von Carcassonne - Der Autor. In: SpielDoch! 1/16. Nostheide Verlag, Memmelsdorf 17. März 2016, S. 28 f.
  5. Hannah Schmitt: „Carcassonne ist in der Sauna entstanden“. General-Anzeiger Bonn, 16. April 2016, abgerufen am 21. August 2016.
  6. a b Udo Bartsch: Die Geschichte von Carcassonne - Der Verlag. In: SpielDoch! 1/16. Nostheide Verlag, Memmelsdorf 17. März 2016, S. 30 f.
  7. Matthias Hardel: Kleine entscheidende Schritte zum Erfolg. In: Hans im Glück - Der Almanach. Nostheide Verlag, 2008, ISSN 0721-6777, S. 25.
  8. a b Michael Knopf: Erweiterungen, nein danke? In: Carcassonne Almanach. Nostheide Verlag, August 2005, ISSN 0721-6777, S. 6 f.
  9. a b c d e Carcassonne 1. Erweiterung – Wirtshäuser und Kathedralen vormals: Die Erweiterung. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  10. a b c d e Carcassonne 2. Erweiterung – Händler und Baumeister. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  11. a b c d e Carcassonne 3. Erweiterung – Burgfräulein und Drache. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  12. Burgfräulein und Drache FAQ. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  13. a b c Jens Bernsdorf: Carcassonne. 9. April 2015, abgerufen am 20. November 2015.
  14. a b c Carcassonne 4. Erweiterung – Der Turm. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  15. a b c d Carcassonne 5. Erweiterung – Abtei und Bürgermeister. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  16. a b c Carcassonne 6. Erweiterung – Graf, König und Konsorten. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  17. a b Carcassonne: Graf, König und Konsorten - 6. Erweiterung. In: Schmidtspiel-Shop. Schmidt Spiele GmbH, 17. März 2017, abgerufen am 2. April 2017.
  18. a b Carcassonne 7. Erweiterung – Das Katapult. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  19. Jörg Lehmann: Carcassonne – Das Katapult. Brettspiele-Report, 19. April 2010, abgerufen am 1. Januar 2016.
  20. a b c d e Carcassonne 8. Erweiterung – Brücken, Burgen und Basare. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  21. a b c d Carcassonne 9. Erweiterung - Schafe und Hügel. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  22. a b c d e Carcassonne 10. Erweiterung - Manege frei! Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  23. a b Der Fluss. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  24. a b c Der Fluss II. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  25. a b c d Die Kornkreise. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  26. a b Carcassonne Neue Edition inkl. Das Fest in der Spieledatenbank BoardGameGeek (englisch), abgerufen am 3. August 2016
  27. a b Carcassonne - Forum, Nachfrage bei Schmidt Spiele. 1. November 2016, abgerufen am 9. April 2017.
  28. a b Die Windrosen. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  29. a b c d e f g h spielbox Beilagen & Erweiterungen. spielbox, abgerufen am 20. November 2015.
  30. Die Belagerer. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 23. November 2015.
  31. a b c Carcassonne Müller Exklusiv-Edition in der Spieledatenbank BoardGameGeek (englisch), abgerufen am 23. November 2015
  32. Spiel 1X. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 15. August 2016.
  33. a b c Der Tunnel. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  34. a b Die Katharer. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  35. a b c d Die Pest. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  36. Die Häuser. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 23. November 2015.
  37. a b Halb so wild. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 24. November 2015.
  38. a b Das Labyrinth. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 16. Juli 2016.
  39. a b c d König und Späher. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  40. a b c Der Graf von Carcassonne. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  41. a b Das Gefolge. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  42. a b Die Schule. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  43. Carcassonne Minis. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  44. Die Fluggeräte. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
  45. Die Depeschen. Hans im Glück Verlag, abgerufen am 20. November 2015.
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Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Carcassonne – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Matthias Hardel u. a.: Der Carcassonne Almanach. Nostheide Verlag, August 2005, ISSN 0721-6777, S. 1–18.
  • Udo Bartsch, Martin Klein: Die Geschichte von Carcassonne. In: SpielDoch! 1/16. Nostheide Verlag, Memmelsdorf 17. März 2016, S. 28–32.
  • Matthias Hardel: Kleine entscheidende Schritte zum Erfolg. In: Hans im Glück - Der Almanach. Nostheide Verlag, 2008, ISSN 0721-6777, S. 25.
  • Christwart Conrad: Carcassonne Erweiterungen Update - Teil 1. In: spielbox 5/2010. Nostheide Verlag, 2010, ISSN 0721-6777, S. 33–35.
  • Christwart Conrad: Carcassonne Erweiterungen Update - Teil 2. In: spielbox 6/2010. Nostheide Verlag, 2010, ISSN 0721-6777, S. 28–31.