Carl Elias Adolph von Hachenberg

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Carl Elias Adolph von Hachenberg (* 14. November 1718 in Neuwied; † 18. März 1776 in Breslau)[1] war ein preußischer Offizier, zuletzt im Rang eines Oberst und Kommandeur des V. Stehenden Grenadier-Bataillon.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft und Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hachenberg stammte aus einem rheinischen Adelsgeschlecht. Er war mit Freiin Wilhelmine von Staff vermählt, die Ehe blieb jedoch kinderlos.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hachenberg begann seine Laufbahn in der preußischen Armee im Jahr 1733 beim Infanterieregiment „von Dohna“ (Nr. 28). Er avancierte am 12. Mai 1739 zum Sekonde- und am 4. Mai 1749 zum Premierleutnant, stieg am 11. Juni 1756 weiter auf zum Stabskapitän und wurde im September desselben Jahres wirklicher Hauptmann. Mit seiner Beförderung zum Major im Februar 1761 wurde er auch Kommandeur des Grenadier-Bataillons „von Koschenbahr“ (Nr. 5), welches aus den Grenadier-Kompanien der Garnisonegimenter „von Mützschefall“ (Nr. 5) und „von Blanckensee“ (Nr. 10) zusammengesetzt war.

In den Schlesischen Kriegen nahm er an der Schlacht bei Hohenfriedeberg und der bei Prag teil, machte auch die Belagerungen von Kosel und Prag mit und wohnte auch der Attacke auf den Ölmützer Transport bei. Im Siebenjährigen Krieg konnte er sich 1761 besonders in Pommern an der Persante gegen die Russen hervortun.

Hachenberg, der inszwischen auch Erbherr auf Deutsch-Breyle in Schlesien war, wurde im Mai 1769 zum Oberstleutnant und im Mai 1773 zum Oberst befördert. Er verstarb nach 43 Dienstjahren.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Militär-Wochenblatt, Ernst Siegfried Mittler, Band 23, Berlin 1838, S. 81.