Carl Gravenhorst (Jurist)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Carl Gravenhorst (* 27. Januar 1837 in Carrenzien, Amt Neuhaus, Kreis Bleckede; † 4. August 1913 in Lüneburg) war ein Jurist und Reichstagsabgeordneter.

Gravenhorst war Geheimer Justizrat und Obergerichtsanwalt in Lüneburg. Dort war er auch insgesamt 46 Jahre im Bürgervorsteher-Kollegium, davon 38 Jahre als „Wortführer“.

Von 1871 bis 1874 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Provinz Hannover 16 (Lüneburg-Winsen-Soltau-Bleckede).[1]

Im Jahr 1900 wurde er zum Ehrenbürger von Lüneburg ernannt.[2]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 128.
  2. Ehrenbürgerliste der Hansestadt Lüneburg