Carl Wilhelm Arldt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Schiffsmühlen auf der Elbe bei Lorenzkirch und Strehla um 1840.
Schloss Goseck bei Naumburg

Carl Wilhelm Arldt (* 19. Januar 1809 in Niederruppersdorf; † 27. Oktober 1868 in Löbtau) war ein deutscher Zeichner und Lithograf. Er fertigte in den zwanziger bis vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts zahlreiche Landschafts- und Porträtlithographien.

Arldt, der Sohn eines Uhrmachers, lernte das Zeichnen beim Gymnasiallehrer Christian Gotthelf Müller in Zittau, studierte von 1826 bis 1830 an der Akademie der bildenden Künste in Dresden bei Carl August Richter in der Landschaftsklasse. Später lernte er u. a. bei Ferdinand Hartmann und Heinrich Arnold, doch wurde er wegen Unregelmäßigkeiten von der Akademie verwiesen. Er blieb in Dresden und erlernte den Beruf eines Lithografen. Als solcher arbeitete er für verschiedene lithografischen Anstalten in Dresden. Von ihm stammen zahlreiche Landschafts- und Porträtlithografien besonders aus dem mitteldeutschen Raum.

Werke[Bearbeiten]

  • Mitarbeit am Werk von Eduard Sommer: Saxonia. Museum für sächsische Vaterlandskunde, Bände 1–5, Dresden 1834/35–1841.
  • Mitarbeit am Werk: Das Vaterland der Sachsen, 3 Bände, ab 1838
  • Goseck bei Naumburg

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carl Wilhelm Arldt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien