Carlotta Grisi

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Carlotta Grisi (1841) als Giselle

Carlotta Grisi (* 28. Juni 1819 in Vižinada, Istrien; † 20. Mai 1899 in Saint-Jean, Genf, Schweiz) war eine italienische Tänzerin. Sie gehörte neben Marie Taglioni, Fanny Elssler, Fanny Cerrito und Emma Livry zu den bedeutendsten Ballerinen der Romantik.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grisi war bereits als Zehnjährige Starschülerin an der Schule der Mailänder Scala. Auf einer Tournee durch Italien wurde 1834 in Neapel Jules Perrot auf sie aufmerksam. Sie nannte sich in der Folge zeitweise Mme Perrot, war aber nie mit ihm verheiratet.

Ihre ersten Auftritte in Paris waren wenig erfolgreich, erst 1841 erhielt sie den begehrten Kontrakt an der Pariser Oper. Noch im selben Jahr schuf ihr Lebensgefährte Perrot für sie das Ballett Giselle, in dem sie die Hauptrolle tanzte und das zum Erfolg ihres Lebens wurde. Der Schriftsteller Théophile Gautier, Co-Autor am Libretto, war seither ihr Verehrer.

In den nächsten Jahren folgten die Ballette La jolie fille de Gand (1842), La Péri (1843), La Esmeralda (London 1844), Pas de quatre (London 1845), Le Diable à quatre (Paris 1845), Paquita (Paris 1846) und La Filleule de feu (1849). Grisi trat noch in Sankt Petersburg und London auf, bevor sie sich 1853 ins Privatleben in der Schweiz zurückzog.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Carlotta Grisi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien