Carmzow-Wallmow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Carmzow-Wallmow führt kein Wappen
Carmzow-Wallmow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Carmzow-Wallmow hervorgehoben
Koordinaten: 53° 22′ N, 14° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Amt: Brüssow (Uckermark)
Höhe: 62 m ü. NHN
Fläche: 32,07 km²
Einwohner: 634 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17291
Vorwahl: 039862
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 093
Adresse der Amtsverwaltung: Prenzlauer Straße 8
17326 Brüssow
Webpräsenz: www.amt-bruessow.de
Bürgermeister: Harald Zimmermann
Lage der Gemeinde Carmzow-Wallmow im Landkreis Uckermark
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Carmzow-Wallmow ist eine Gemeinde im äußersten Norden des Landkreises Uckermark in Brandenburg. Die Gemeinde wird vom Amt Brüssow (Uckermark) mit Sitz in der Stadt Brüssow verwaltet. Sie entstand am 31. Dezember 2001 aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Carmzow und Wallmow.[2]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet liegt auf einer Grundmoräne, die sich zwischen den parallel verlaufenden Tälern der Ucker und Randow ausbreitet. Sie ist durch viele kleine Seen und Tümpel sowie durch eine intensive Landwirtschaft und wenige Waldgebiete gekennzeichnet. In der Umgebung findet man eine große Zahl an Windenergieanlagen. Carmzow-Wallmow liegt zwischen den Städten Brüssow und Prenzlau.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Carmzow und Wallmow sowie aus den Gemeindeteilen Cremzow, Hedwigshof und Wendtshof.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carmzow[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch archäologische Funde zwischen der Kirche und dem Bröckersee kann die Existenz einer slawischen Siedlung für das 12. und frühe 13. Jahrhundert vorausgesetzt werden. Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes ist als karnssow für das Jahr 1354 belegt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Carmzow-Wallmow Carmzow Wallmow
1875 - 268 372
1910 - 294 499
1939 - 344 472
1946 - 602 673
1950 - 666 704
1971 - 480 484
1990 - 497 317
1995 - 439 309
2000 - 432 304
2001 747
2005 715
2010 678
2011 662
2012 650
2013 648
2014 643

Gebietsstand des jeweiligen Jahres[3][4], ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Carmzow-Wallmow besteht aus 7 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[5]

  • Wählergruppe "Zukunft für Wallmow" 3 Sitze
  • Einzelbewerberin Karin-Karola Eggersdorf 1 Sitz
  • Einzelbewerber Albrecht von Zitzewitz 1 Sitz
  • Einzelbewerber Harald Hempel 1 Sitz
  • Einzelbewerber Jörg Karbe 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Harald Zimmermann wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 mit 100 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von fünf Jahren[6] gewählt.[7]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Carmzow-Wallmow stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1999 wurde in Wallmow eine Freie Schule eröffnet.

Westlich des Ortsteils Carmzow führt die Ostseeautobahn A 20 vorbei, südlich des Ortsteils Wallmow die Bundesautobahn 11. Der nächste Bahnhof befindet sich in der 15 Kilometer südwestlich liegenden Kreisstadt Prenzlau.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erwin Schulz: Die urkundliche Ersterwähnung von Carmzow. In: Carmzow 1354–2004, Beiträge zur Geschichte eines uckermärkischen Dorfes. Carmzow 2004
  • Matthias Schulz: Zur Besiedlungsgeschichte der Gemarkung Carmzow. In: Carmzow 1354–2004, Beiträge zur Geschichte eines uckermärkischen Dorfes. Carmzow 2004
  • Die Weiber von Wallmow. In: Berliner Zeitung, 10. Mai 2008

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Carmzow-Wallmow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands. StBA, siehe 2001
  3. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark. S. 14–17
  4. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  5. Amtliches Ergebnis der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014
  6. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  7. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014