Carmzow-Wallmow

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Carmzow-Wallmow führt kein Wappen
Carmzow-Wallmow
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Carmzow-Wallmow hervorgehoben
53.36666666666714.06666666666762Koordinaten: 53° 22′ N, 14° 4′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Amt: Brüssow (Uckermark)
Höhe: 62 m ü. NHN
Fläche: 32,07 km²
Einwohner: 648 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 20 Einwohner je km²
Postleitzahl: 17291
Vorwahl: 039862
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 093
Adresse der Amtsverwaltung: Prenzlauer Straße 8
17326 Brüssow
Webpräsenz: www.amt-bruessow.de
Bürgermeister: Harald Zimmermann
Lage der Gemeinde Carmzow-Wallmow im Landkreis Uckermark
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Carmzow-Wallmow ist eine Gemeinde im äußersten Norden des Landkreises Uckermark in Brandenburg. Die Gemeinde wird vom Amt Brüssow (Uckermark) mit Sitz in der Stadt Brüssow verwaltet. Sie entstand am 31. Dezember 2001 aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Carmzow und Wallmow.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet liegt auf einer Grundmoräne, die sich zwischen den parallel verlaufenden Tälern der Ucker und Randow ausbreitet. Sie ist durch viele kleine Seen und Tümpel sowie durch eine intensive Landwirtschaft und wenige Waldgebiete gekennzeichnet. In der Umgebung findet man eine große Zahl an Windenergieanlagen. Carmzow-Wallmow liegt zwischen den Städten Brüssow und Prenzlau.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Carmzow und Wallmow sowie aus den Gemeindeteilen Cremzow, Hedwigshof und Wendtshof.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Carmzow-Wallmow stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale.

Infrastruktur[Bearbeiten]

1999 wurde in Wallmow eine Freie Schule eröffnet.

Westlich des Ortsteils Carmzow führt die Ostseeautobahn A 20 vorbei, südlich des Ortsteils Wallmow die Bundesautobahn 11. Der nächste Bahnhof befindet sich in der 15 Kilometer südwestlich liegenden Kreisstadt Prenzlau.

Geschichte[Bearbeiten]

Carmzow[Bearbeiten]

Durch archäologische Funde zwischen der Kirche und dem Bröckersee kann die Existenz einer slawischen Siedlung für das 12. und frühe 13. Jahrhundert vorausgesetzt werden. Die urkundliche Ersterwähnung des Ortes ist als karnssow für das Jahr 1354 belegt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung seit 1875.
Blaue Linie: Bevölkerungsentwicklung des Gebietes in den heutigen Grenzen.
Gepunktete Linie: Normierte Bevölkerungsentwicklung des Landes Brandenburg.
Carmzow-Wallmow:
Bevölkerungsentwicklung in den Grenzen von 2013
Jahr Einwohner
1875 776
1890 738
1910 1 029
1925 1 262
1933 1 174
1939 1 079
1946 1 590
1950 1 719
1964 1 191
1971 1 188
Jahr Einwohner
1981 891
1985 870
1989 821
1990 814
1991 789
1992 773
1993 761
1994 766
1995 748
1996 714
Jahr Einwohner
1997 729
1998 743
1999 734
2000 736
2001 747
2002 747
2003 741
2004 729
2005 715
2006 713
Jahr Einwohner
2007 702
2008 692
2009 668
2010 678
2011 662
2012 650
2013 648

Die Quellen der Daten finden sich detailliert in den Wikimedia Commons.[3]

Literatur[Bearbeiten]

  • Erwin Schulz: Die urkundliche Ersterwähnung von Carmzow. In: Carmzow 1354–2004, Beiträge zur Geschichte eines uckermärkischen Dorfes. Carmzow 2004
  • Matthias Schulz: Zur Besiedlungsgeschichte der Gemarkung Carmzow. In: Carmzow 1354–2004, Beiträge zur Geschichte eines uckermärkischen Dorfes. Carmzow 2004
  • Die Weiber von Wallmow. In: Berliner Zeitung, 10. Mai 2008

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carmzow-Wallmow – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands. StBA, siehe 2001
  3. Population Projection Brandenburg at Wikimedia Commons