Carolin Simon

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Carolin Simon
Carolin Simon BL FCB gg. SC Freiburg Muenchen-3.jpg
im Trikot des SC Freiburg (2016)
Personalia
Geburtstag 24. November 1992
Geburtsort KasselDeutschland
Größe 173 cm
Position Abwehr
Juniorinnen
Jahre Station
0000–2008 GSV Eintracht Baunatal
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2008–2009 TSV Jahn Calden 16 (8)
2010–2012 Hamburger SV 48 (6)
2012 VfL Wolfsburg 0 (0)
2012–2013 VfL Wolfsburg II 7 (3)
2013–2016 Bayer 04 Leverkusen 70 (6)
2016–2018 SC Freiburg 35 (8)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2007 Deutschland U-15 5 (0)
2007–2008 Deutschland U-16 5 (0)
2008–2009 Deutschland U-17 24 (2)
2009–2011 Deutschland U-19 19 (5)
2011–2012 Deutschland U-20 8 (2)
2016– Deutschland 9 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2017/18[1]

2 Stand: 10. Juni 2018

Carolin Simon (* 24. November 1992 in Kassel) ist eine deutsche Fußballspielerin.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Carolin Simon begann ihre Karriere beim GSV Eintracht Baunatal und wechselte im Sommer 2008 zum Regionalligisten TSV Jahn Calden. Zum 1. Januar 2010 schloss sie sich dem Bundesligisten Hamburger SV an[2], für den sie in den folgenden zweieinhalb Jahren 48 Erstligaspiele bestritt, in denen ihr sechs Tore gelangen. Nachdem der HSV im Sommer 2012 seine Mannschaft von der Bundes- in die Regionalliga zurückgezogen hatte, unterschrieb Simon zur Saison 2012/13 einen Zweijahresvertrag beim VfL Wolfsburg.[3] In Wolfsburg kam sie allerdings lediglich in zwei DFB-Pokalspielen sowie für die zweite Mannschaft zum Einsatz. Im Januar 2013 teilte der Verein die Auflösung des Vertrages in beiderseitigem Einvernehmen mit. Kurz darauf wurde bekannt, dass Simon einen bis 30. Juni 2016 gültigen Vertrag bei Bayer 04 Leverkusen unterzeichnet hat.[4] In Leverkusen gehörte sie in den folgenden dreieinhalb Jahren regelmäßig zur Startformation und konnte mit der Mannschaft 2015 den letztmals ausgetragenen DFB-Hallenpokal gewinnen. Nach Ablauf ihres Vertrages wechselte Simon zur Saison 2016/17 zum Ligakonkurrenten SC Freiburg.[5] Am 2. Juli 2018 verkündete Champions League Sieger Olympique Lyon die Verpflichtung von Simon, wo Sie neben Dzsenifer Marozsán und Lisa Weiß die dritte deutsche im Kader ist.[6]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Nationalmannschaft spielte Simon seit 2007 in den Altersklassen U-15 bis U-20. Mit letzterer nahm sie an der Weltmeisterschaft 2012 teil, bei der die Mannschaft nur ein Gegentor hinnehmen musste; im mit 0:1 verlorenen Finale gegen die Auswahl der USA. Zuvor konnte Simon 2008 und 2009 die U-17-Europameisterschaft gewinnen und war 2011 mit der U-19-Auswahl bei der Europameisterschaft in Italien erfolgreich.

Im November 2016 für das Test-Länderspiel gegen die Auswahl Norwegens erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft berufen,[7] kam sie am 29. November mit Einwechslung für Lina Magull zur zweiten Halbzeit zu ihrem Länderspieldebüt, das 1:1 unentschieden endete.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Carolin Simon – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Carolin Simon - Spielerinnenprofil - DFB Datencenter
  2. HSV verpflichtet Carolin Simon. womensoccer.de, 10. Dezember 2009, abgerufen am 26. April 2016.
  3. Simon springt für Tetzlaff ein. kicker.de, 4. Juni 2012, abgerufen am 26. April 2016.
  4. Carolin Simon wechselt zu Bayer 04 Leverkusen. womensoccer.de, 30. Januar 2013, abgerufen am 26. April 2016.
  5. SC Freiburg verpflichtet Carolin Simon. SC Freiburg, 26. April 2016, abgerufen am 26. April 2016.
  6. Communiqué : l'OL informe des signatures de Lisa Weiss et Carolin Simon. Olympique Lyonnais, 2. Juli 2018, abgerufen am 2. Juli 2018.
  7. Steffi Jones nominiert erstmals Carolin Simon. dfb.de, 15. November 2016, abgerufen am 24. November 2016.