Caroline Steffen

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Triathlon
SchweizSchweiz 0 Caroline Steffen
Caroline Steffen beim Ironman 70.3 Austria 2012
Caroline Steffen beim Ironman 70.3 Austria 2012
Personenbezogene Informationen
Geburtsdatum 18. September 1978 (38 Jahre)
Geburtsort Spiez
Spitzname Xena
Grösse 178 cm
Gewicht 65 kg
Vereine
aktuell Team TBB
seit 2015 Bahrain Elite Endurance Triathlon Team
Erfolge
2010, 2012 2 x Weltmeisterin Triathlon Langdistanz
2011, 2012 1. Platz Ironman European Championship Frankfurt
2012 2. Platz Ironman World Championship
2016 Vize-Weltmeisterin Triathlon Langdistanz
Status
Mutterschaft

Caroline Claudia Steffen (* 18. September 1978 in Spiez) ist eine Schweizer Triathletin. Sie ist Triathlon-Weltmeisterin auf der ITU-Langdistanz (2010, 2012), wurde 2012 Zweite bei der Ironman World Championship und gewann zweimal die Ironman European Championship in Frankfurt (2011, 2012). Sie wird in der Bestenliste Schweizer Triathletinnen auf der Ironman-Distanz geführt.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Caroline Steffen begann 1990 mit Schwimmen und war von 1993 bis 2003 während zehn Jahren Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft, wo sie 17-fache Schweizer Meisterin wurde.[1]

Im Juli 2006 nahm sie in Zürich an einem Ironman teil, wurde in ihrer Altersklasse Zweite und qualifizierte sich damit für einen Startplatz bei der Ironman World Championship 2006 auf Hawaii, wo sie bei den Frauen den dritten Rang in der Kategorie 25-29 Jahre erreichen konnte.

In den Jahren 2007 und 2008 war sie Mitglied einer professionellen Damen-Radmannschaft (Raleigh Lifeforce Creation) und sie nahm 2007 an der Grande Boucle Féminine teil (das Gegenstück zur Tour de France der Männer), wo Steffen zusammen mit Karin Thürig und Priska Doppmann für die Schweiz die Mannschaftswertung gewinnen konnte.[2] 2009 wurde sie in ihrem ersten Jahr als Profi Vierte bei der Ironman 70.3 World Championship.

Weltmeisterin Triathlon Langdistanz 2010[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Immenstadt wurde sie im August 2010 Triathlon-Weltmeisterin auf der Langdistanz der Internationalen Triathlon Union (ITU) und im Oktober wurde sie Zweite beim Ironman Hawaii.

Im Mai 2011 gewann sie in Port Macquarie erstmals einen Wettkampf unter dem Markenzeichen Ironman (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen). Im Juli 2011 gewann sie in Frankfurt die Ironman European Championship und konnte 2012 diesen Sieg wiederholen.

Caroline Steffen erzielte im März 2012 in Melbourne mit ihrer Zeit von 4:35.29 Stunden eine Weltbestzeit über die 180-km-Rad-Teildisziplin in einem Ironman-Rennen.

Weltmeisterin Triathlon Langdistanz 2012[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Juli 2012 konnte sie in Spanien ihren Erfolg aus 2010 wiederholen und holte sich erneut den Titel bei der Weltmeisterschaft auf der Triathlon-Langdistanz. Im Oktober wurde sie Zweite beim Ironman Hawaii.

Sie gewann im Juli 2013 bei der Challenge Roth auf der Langdistanz und im März 2014 holte sich Steffen in Melbourne ihren fünften Ironman-Sieg. 2014 konnte sie sich bereits das sechste Mal für einen Startplatz beim Ironman Hawaii im Oktober qualifizieren, wo sie als zweitschnellste Schweizerin den fünften Rang belegte. Caroline Steffen startete von 2010 bis 2014 für das Team TBB und sie wurde dort vom Australier Brett Sutton trainiert.

Anfang des Jahres 2015 wechselte sie zum neu gegründeten Bahrain Elite Endurance Triathlon Team, welches vom Australier Chris McCormack geleitet wird und der sich seitdem um Steffens Training kümmert.[3][4] Bei der Ironman European Championship wurde sie im Juli in Frankfurt Dritte und im Oktober wurde sie Neunte bei der Ironman World Championship auf Hawaii.

Im September 2016 wurde sie Vize-Weltmeisterin auf der Triathlon-Langdistanz.

Caroline Steffen hat 2016 bewusst keinen Ironman bestritten und damit auch auf die Qualifikation zum Ironman Hawaii verzichtet. Im Juli 2017 gab sie bekannt, dass sie im Dezember ein Baby erwartet.

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2009 lernte sie den australischen Triathleten David Dellow kennen und war mit ihm bis 2015 liiert. Caroline Steffen ist gelernte Bauzeichnerin und lebt heute in Mooloolaba, einem Vorort von Sunshine Coast (Queensland).[5] Ihr Spitzname ist „Xena“.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christof Gertsch: Das Mädchen und die Liebe. In: Neue Zürcher Zeitung. 4. Juni 2011, abgerufen am 15. Juli 2014.
  2. Das Mädchen und die Liebe (4. Juni 2011)
  3. Bahrain Elite Endurance Triathlon Team
  4. 10 Things To Know About The All-Star Bahrain Endurance 13 Team (6. Mai 2015)
  5. Christof Geruch: Die Triathletin und ihr Antreiber – Trainer Brett Sutton selbst überrascht von der Leistung Caroline Steffens auf Hawaii. In: Neue Zürcher Zeitung. 17. Oktober 2010, abgerufen am 15. Juli 2014.
  6. IRONMAN 70.3 WM: TIM REED RINGT SEBASTIAN KIENLE IM ZIELSPRINT NIEDER (4. September 2016)
  7. Ironman 70.3 Bahrain: Ryf ist jetzt Triathlon-Millionärin
  8. Petraeus, Steffen take Challenge Aarhus
  9. Noosa Triathlon: Hawaii-Zweite Caroline Steffen in Australien siegreich
  10. Ironman 70.3 Switzerland: Michael Raelert gelingt nächster Sieg
  11. Ironman 70.3 Singapore: Siege für Steffen und Alexander
  12. Kai Baumgartner: Caroline Steffen aus der Schweiz gewinnt Ironman 70.3 Geelong Triathlon von Australien. In: 3athlon.de. 7. Februar 2010. Archiviert vom Original am 7. Februar 2010.
  13. Poole, Warriner top Port of Tauranga
  14. Caroline Steffen knapp neben WM-Podest
  15. Caroline Steffen gewinnt den Gold Coast Half Ironman
  16. Ironman Hawaii: Andreas Raelert rückt nach (1. September 2014)
  17. Weiss bei IRONMAN Melbourne am Start (19. März 2014)
  18. Caroline Steffen: "Ich bin froh, dass ich es ins Ziel geschafft habe" (13. Oktober 2013)
  19. Van Lierde und Hauschildt siegen in Abu Dhabi (2. März 2013)
  20. Fröstelnde Siegerin
  21. Frederik van Lierde stiehlt den Top-Guys die Show
  22. Kai Baumgartner: Abu Dhabi International Triathlon: Stelldichein der Ironman-Stars im Land der Scheichs. In: 3athlon.de. 10. März 2010. Archiviert vom Original am 12. März 2010.