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Carrie (Roman)

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Carrie, Logo der Erstausgabe 1974

Carrie ist der erste veröffentlichte Roman des US-amerikanischen Schriftstellers Stephen King. Herausgegeben wurde der Roman am 5. April 1974 durch den Doubleday-Verlag und es war der erste kommerziell erfolgreiche Roman des Autors. Der Roman verbindet Elemente des Horrorromans mit einer tragischen Coming-of-Age-Geschichte um ein ausgegrenztes Mädchen mit telekinetischen Fähigkeiten. King hatte zuvor bereits mehrere Kurzgeschichten veröffentlicht, jedoch noch keinen Roman erfolgreich auf dem Buchmarkt platzieren können.

Obwohl sich die gebundene Erstausgabe zunächst nur mäßig verkaufte, wurde die ein Jahr später erschienene Taschenbuchausgabe ein großer Erfolg und machte Carrie zu Kings erstem Bestseller. Der Roman begründete damit seine Karriere als einer der erfolgreichsten Autoren der modernen Horrorliteratur. Die deutsche Erstausgabe erschien 1977 im Schneekluth-Verlag in einer Übersetzung von Elisabeth Epple. Eine Neuübersetzung von Wolfgang Neuhaus wurde 1992 vom Gustav Lübbe Verlag veröffentlicht.

Carrie wurde 1976 von Brian De Palma erstmals verfilmt, 1999 erfolgte mit Carrie 2 – Die Rache eine Fortsetzung des Films. 2002 gab es eine Neuverfilmung mit einem vom Roman abweichenden Ende. 2013 drehte Kim Peirce eine weitere Neuverfilmung des Romans und 2025 verarbeitete der Regisseur Mike Flanagan eine achtteilige Serienadaption, die ab 2026 ausgestrahlt werden soll.

Das Buch ist in die beiden Hauptteile Blutsport, Ballnacht sowie den Epilog Trümmer gegliedert. Die Rahmenhandlung umfasst verschiedene Erzählebenen. Die Haupthandlung spielt im Jahr 1979. Zusätzlich werden das Geschehen und die involvierten Personen durch fiktive Zeitungsartikel, fiktive wissenschaftliche Aufsätze, fiktive Verhandlungen einer Untersuchungskommission, welche die Geschehnisse aufarbeiten soll, sowie fiktive persönliche Berichte beschrieben.

Die 16-jährige Schülerin Carietta White, genannt Carrie, lebt in der Kleinstadt Chamberlain, Maine. Sie wächst ohne ihren Vater auf, der vor ihrer Geburt auf einer Baustelle ums Leben kam. Bereits im Alter von drei Jahren lässt sie mit ihren telekinetischen Kräften einen Steinregen über das Haus niedergehen, in dem sie mit ihrer Mutter lebt, als diese ihr in religiösem Wahn die Augen herausschneiden will.

Im Alter von fast 17 Jahren bekommt Carrie nach dem Sportunterricht unter der Dusche ihre erste Periode. Sie erschrickt, und ihre Mitschülerinnen hänseln und demütigen sie deshalb. In der Folge treten einige Fälle von Telekinese als Reaktion auf Beleidigungen, Demütigungen oder Ignoranz ihrer Mitmenschen auf, und Carrie wird sich der Tatsache bewusst, dass diese mysteriösen Ereignisse von ihr verursacht wurden. Sie überdenkt die Beziehung zu ihrer Mutter, die alles Körperliche und Sexuelle als grässliche Sünde darstellt und über Jahre verhinderte, dass Carrie wie ein normales Mädchen aufwachsen konnte. Nachdem ihre Mutter sie vorher häufig hart bestraft hat, gelingt es Carrie, die sich nun ihrer Macht bewusst wird, den Einfluss ihrer Mutter zurückzudrängen.

Mit Hilfe der Sportlehrerin Rita Desjardin legt Carrie allmählich ihre Ängste ab und wird daraufhin sogar von einem Jungen zum Frühlingsball der Schule eingeladen. Für den Ball näht sie sich, gegen den erbitterten Widerstand der Mutter, ein schönes Kleid. Ihre Mutter schmiedet unterdessen einen Mordplan gegen ihre Tochter, weil sie darin die einzige Möglichkeit sieht, Carrie „vom Satan reinzuwaschen“. Zur gleichen Zeit besorgen sich andere Schüler zwei Eimer Schweineblut, mit dem sie Carrie beim Frühlingsball übergießen wollen. Carrie und ihr Begleiter Tommy werden zu „König und Königin“ des Balls gewählt. Als sie auf der Bühne stehen, schüttet Carries Mitschülerin Chris mithilfe eines Zugseils die heimlich unter der Decke befestigten Eimer mit dem Schweineblut über Carrie und Tommy aus. Einer der Eimer fällt Tommy auf den Kopf und tötet ihn, was zunächst nicht klar ist. Als alle Anwesenden, inklusive die Aufsichtspersonen, über den „Streich“ lachen, fühlt sich Carrie von allen hintergangen und rächt sich mit ihren telekinetischen Fähigkeiten. Zunächst schließt sie alle Türen, sodass niemand entkommen kann, setzt dann die Sprinkleranlage in Betrieb und löst damit tödliche Stromschläge aus. Schließlich eskaliert ihre Zerstörungswut, und die Schule geht in Flammen auf. Am Ende können nur zwölf Personen gerettet werden.

Auf dem Weg nach Hause richtet Carrie weitere Verwüstungen an, bei denen weitere Menschen zu Tode kommen. Das Zentrum der Stadt wird zerstört. Beim anschließenden Gebet in der Kirche beschließt Carrie, ihre Mutter umzubringen, weil sie nun weiß, dass ihre Mutter sie töten will. Zu Hause angekommen, verwickelt ihre Mutter Carrie in ein Gespräch und sticht ihr daraufhin ein Küchenmesser in die Schulter. Die schwer verletzte Carrie bringt durch ihre telekinetischen Kräfte das Herz ihrer Mutter zum Stillstand. Anschließend rächt sie sich an Chris und deren Freund Billy, die das Schweineblut unter der Decke des Ballsaales angebracht hatten, als sie sie zufällig entdecken und sie versuchen stattdessen umzubringen. Susan, eine der wenigen Mitschülerinnen, die Mitleid und keinen Groll gegenüber Carrie empfanden, findet die im Sterben liegende Carrie, die ihr verzeiht und kurz darauf stirbt.

Wegen der Vorkommnisse, bei denen 440 Menschen gestorben sind, wird der Ort weltberühmt, während viele Bewohner wegen dieser Ereignisse aus Chamberlain wegziehen. Die Stadt stirbt deswegen langsam aus und verwandelt sich so zusehends in eine Touristenattraktion für Leute, die den Ort wegen der geschehenen, schauerlichen Begebenheiten sehen wollen.

  • Carietta „Carrie“ White: Namensgebende Protagonistin des Romans. Sie leidet unter ihrer bigotten Mutter. Carrie besitzt telekinetische Kräfte, die sie im Lauf des Romans mehrmals einsetzt (infolge von Herabsetzungen durch andere Personen). Schließlich geraten ihre Kräfte außer Kontrolle und sie setzt diese daraufhin wahllos ein, wobei es zu vielen Toten und Verletzten kommt. Am Ende des Romans tötet sie ihre Mutter, nachdem diese mit einem Messer auf Carrie einsticht.
  • Margaret White: Carries Mutter Margaret ist eine religiöse Fanatikerin und unterdrückt die weibliche Entwicklung ihrer einzigen Tochter mit grausamem Wahn. Im Verlauf des Romans plant sie die Ermordung ihrer Tochter und verletzt sie am Ende mit einem Messer. Sie wird daraufhin von Carrie getötet.
  • Sue Snell: Mitschülerin, die Carrie anfangs mobbt. Zum Beispiel bewirft sie – zusammen mit anderen – Carrie nach dem Sport unter der Dusche mit (unbenutzten) Tampons, nachdem Carrie beim Duschen von ihrer ersten Periode überrascht wird. Später bereut sie ihr Verhalten und entwickelt Sympathien für Carrie.
  • Tommy Ross: Freund von Sue, der, auf ihr Bestreben hin, mit Carrie zu einem Schulball geht. Er entwickelt Sympathien für Carrie. Tommy wird von einem der – mit Schweineblut gefüllten – Eimer getroffen, die Chris beim Schulball über Carrie ausleert, und stirbt durch einen Stromschlag.
  • Chris Hargensen: Chris ist eine Mitschülerin von Carrie und die Freundin von Billy. Sie kippt während des Schulballs mittels Zugseilen zwei zuvor heimlich angebrachte und mit Schweineblut gefüllte Eimer über Carrie aus.
  • Billy Nolan: Freund von Chris, der, auf deren Bestreben hin, die zwei Eimer mit Schweineblut besorgt, die dann während des Schulballs über Carrie ausgeleert werden.
  • Rita Desjardin: Sportlehrerin an Carries Schule, ohrfeigt Carrie, als diese beim Duschen nach dem Sportunterricht von ihrer ersten Periode überrascht wird. Danach sieht Rita ihren Fehler jedoch ein und ist Carrie gegenüber wohlwollender eingestellt und versucht sie zu unterstützen.

Entstehung und Veröffentlichung

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Stephen King, 1984

Stephen King begann mit den ersten Arbeiten an Carrie 1972. Er lebte zu dieser Zeit mit seiner Familie in einem gemieteten Wohnwagen und arbeitete King als schlecht bezahlter Englischlehrer an der Highschool Hampden Academy und verkaufte einige Kurzgeschichten an verschiedene Männermagazine, vor allem für den Cavalier, die im in der Regel etwa 200 US-Dollar einbrachten. Er verdiente zu wenig, um den Lebensunterhalt seiner jungen Familie zu bestreiten und seine Frau Tabitha arbeitete neben der Hausarbeit bei Dunkin’ Donuts.[1.1] Seine Geschichten schrieb er auf einer kleinen Olivetti-Reiseschreibmaschine seiner Frau Tabitha.[2] Die Geschichte von Carrie sollte die Antwort auf eine Wette mit einem Freund sein, bei der King für eine weibliche Perspektive einnehmen sollte.[3.1] Er entschied sich für die Geschichte der gemobbten Tennagerin und wollte sie als Kurzgeschichte für den Cavalier konzipieren.[3.2] Die Idee von einer Geschichte, bei der ein junges Mädchen in der Gruppendusche einer High-School ihre erste Periode bekommt und von den anderen Mädchen mit Tampons beworfen wird, kam King bei einer Schicht in der Wäscherei New Franklin, in der er während der Sommerferien jobbte. Er verband die Idee mit Erinnerungen an einen Artikel über Poltergeister und Telekinese, den er einige Jahre vorher gelesen hatte, und kam so auf den Plot von Carrie.[1.2]

King war von Beginn an mit der Geschichte unzufrieden und er hatte Probleme, sich in das Thema einzufinden.[3.1] Die Hauptfigur, Carrie White, war ihm nicht sympathisch und entwickelte sich zu passiv und schwerfällig, zu sehr wie ein klassisches Opfer und er fühlte sich zu wenig vertraut mit dem Lebensumfeld und den ausschließlich weiblichen Figuren. Er konnte sich dem Thema nicht nähern und fühlte sich wie in einem „Neoprenanzug, den [er] nicht abstreifen konnte.“ Zudem merkte er, dass die Geschichte zu lang werden würde, um wirklich zu funktionieren. Der äußerste Umfang für ein Männermagazin lag etwa bei seiner Geschichte Manchmal kommen sie wieder und er sah keinen Grund, Zeit für eine Novelle zu verschwenden.[1.2] Er warf seinen Entwurf entsprechend in den Mülleimer. Seine Frau fand die weggeworfenen Seiten und las sie, danach motivierte sie ihn zum Weiterschreiben. Sie brachte ihre weibliche Perspektive ein und half an einigen Stellen, an denen King nicht weiterkam.[1.3][3.1] Gemäß eigener Aussage von Stephen King wäre er gern hartnäckig geblieben, weil er zu dem Zeitpunkt keine besseren Ideen hatte und (in der Geschichte) „die größte Verliererin der Welt“ beschrieben habe.[2][4]

Stephen King schrieb das Buch jedoch zu Ende und ergänzte die erste aus etwa 100 Seiten bestehende Fassung durch ein paar weitere Szenen, sodass er am Ende einen kurzen Roman vorliegen hatte.[3.1] King hatte bereits einige Romane geschrieben, bis dahin noch keinen veröffentlichen können. Er war bis zu dem Zeitpunkt nicht in der Lage, als Schriftsteller seine Familie finanzieren zu können. Er versuchte sich an einer Überarbeitung von seinem Romanentwurf Getting it On und das Manuskript kam in die Hände von Bill Thompson, einem Redakteur von Doubleday, der es King mehrmals zur Überarbeitung zurückschickte, es dann letztlich doch ablehnte.[3.2] Zuerst schickte er das Manuskript nicht an Bill Thompson bei Doubleday, da er aufgrund früherer Abweisungen wenig Vertrauen in sein Werk hatte. Als Thompson ihm allerdings einen Kalender zuschickte, um Kontakt zu halten, schickte er ihm als Antwort sein Manuskript.[3.1] Während er auf eine Antwort wartete, schrieb er den Roman Qual (Blaze), der später unter seinem Pseudonym „Richard Bachman“ veröffentlicht wurde. Nach ein paar kleineren Überarbeitungen kündigte Thompson an, dass Doubleday Carrie tatsächlich annehmen werde. King lieh sich 85 US-Dollar von seiner Schwiegermutter und besuchte Thompson in New York.[5.1]

Um Kosten zu sparen, hatte King das Telefon aus seinem Wohnwagen entfernen lassen und so war er nicht erreichbar, als sein Buch tatsächlich zur Veröffentlichung ausgewählt wurde. Thompson schickte Ende März oder Anfang April 1973 ein Telegramm an Kings Haus mit dem Wortlaut: „Carrie officially a Doubleday Book. $ 2.500 against royalties. Call for glorious details. The future lies ahead.“[3.1] King kaufte mit dem Geld aus dem Vorschuss einen neuen Ford Pinto, da sein alter Buick dringend ersetzt werden musste. Er hoffte auf weitere etwa 60.000 Dollar, geteilt mit dem Verlag, durch den Verkauf der Taschenbuchrechte.[3.1] Am 13. Mai 1973, also einen Monat später, kaufte der Verlag Signet tatsächlich die Rechte für 400.000 Dollar, die laut seinem Vertrag mit Doubleday geteilt wurden. King trat von seiner Lehrtätigkeit zurück, nachdem er die Vergütung erhalten hatte. Zusammen mit seinem Bruder Dave King ging er zu seiner krebskranken Mutter Ruth, die trotz Alter und Krankheit noch arbeiten musste, und finanzierte ihr verbleibendes Leben. Sie starb kurz darauf an dem Krebs, noch bevor der Roman tatsächlich erschien.[3.1]

Von der gebundenen Ausgabe wurden etwa 13.000 Exemplare verkauft,[2] das ein Jahr später erschienene Taschenbuch verkaufte sich jedoch im ersten Jahr über eine Million Mal und wurde sein erster Bestseller. 1975 erschien sein zweiter Roman Brennen muss Salem, eine Hommage an Dracula von Bram Stoker, ebenfalls bei Doubleday und Carrie wurde als erster seiner Romane verfilmt.[5.1] Die folgenden Romane The Shining (1977) und The Stand – Das letzte Gefecht (1978) wurden ebenfalls Bestseller und legten damit die weitere Basis für seinen Erfolg.

Thematischer Hintergrund

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Später sagte King, dass er sich herausgefordert gefühlt habe, als ihm eine Frau entgegengehalten habe, er könne nur über „Macho-Dinge“, nicht aber über Frauen schreiben. Seine Ursprungsidee war, eine Geschichte über einen Vorfall in einem Mädchenduschraum und einem Mädchen mit telekinetischen Kräften zu schreiben. Er sah die Szene vor sich, in der die anderen Mädchen eine tragische Heldin mit Damenbinden bewerfen, als sie überraschenderweise ihre Periode bekommt. Die Menstruation, die weibliche (übernatürliche) Hormone freisetzt und Zerstörung auf die Peinigerinnen herabregnen lässt.

In seinem Buch Danse Macabre stellt Stephen King fest, dass einer der Subtexte in Carrie der Feminismus sei: Er beschreibt, dass De Palmas Herangehensweise an das Material leichter und geschickter war als sein Eigenes. Es habe sich herausgestellt, dass die High School ein Ort von fast bodenlosem Konservatismus und Bigotterie ist. Jugendliche, die sie besuchen, dürften nicht mehr über ihre gesellschaftliche Stellung hinaus Karriere machen. Doch das Buch habe seiner Meinung nach noch etwas mehr Subtext – zumindest hoffe er das. Wenn sich Die Frauen von Stepford damit beschäftigten, was Männer von Frauen wollten, dann ginge es bei Carrie hauptsächlich darum, wie Frauen ihre eigenen Machtkanäle finden könnten und was Männer an Frauen und der Sexualität von Frauen fürchten würden. Beim Schreiben des Buches im Jahr 1973 wäre ihm bewusst geworden, was die Frauenbefreiung für ihn und andere Männer bedeute. Das Buch sei in seinen erwachseneren Implikationen ein unbehagliches männliches Zurückweichen vor einer Zukunft der weiblichen Gleichberechtigung. Für ihn sei Carrie White ein trauriger missbrauchter Teenager, ein Beispiel für die Art von Person, deren Geist häufig für immer in dieser Grube von „Männer- und Frauenfressern“ einer normalen Vorstadt-Highschool, gebrochen würde. Aber sie sei auch eine Frau, die zum ersten Mal ihre eigenen Kräfte spüre und – wie Samson – am Ende den Tempel niederreißen würde. Es sei „starker, schwülstiger Tobak“ – aber im Roman sei es nur da, wenn man ihn (den „Tobak“) auch wolle.[6]

Laut King basiert der Charakter der Carrie White auf einer Mischung aus zwei Mädchen, die Stephen King während des Besuchs der Grundschule und der High School kannte. Das erste Mädchen nannte er Sondra, sie war die Tochter einer religiösen Fanatikerin und wuchs in einem Trailer mit einem riesigen Bild des gekreuzigten Jesus auf.[1.4] Auch das andere Mädchen, er nennt es Dodie Franklin, stammte aus einer Familie mit einer schwierigen Mutter. Diese sei keine religiöse Spinnerin wie Carries Mutter gewesen, sondern süchtig nach Gewinnspielen. Dodie habe das ganze Schuljahr über nur einen Satz Kleidung zum Wechseln gehabt und sei von allen anderen Kinder in der Schule gehänselt worden. Er erinnerte sich sehr gut an einen Tag, an dem sie nach den Weihnachtsferien mit einem neuen Outfit, welches sie sich selbst gekauft habe, zur Schule kam. Dodie hatte ihren schwarzen Rock und die weiße Bluse gegen einen weichen Wollpullover und einen damals modischen Rock mit Nylonstrümpfen ausgetauscht, ihre Haare waren als modische Dauerwelle frisiert. Ihre Mitschüler machten sich allerdings noch viel schlimmer über sie lustig und belohnten ihren „Ausbruchsversuch“ mit Spott.[1.5] King sagte, er habe sich gefragt, wie es wohl gewesen wäre, bei einer solchen Mutter aufwachsen zu müssen und machte aus dieser Geschichte eine Umkehrung des Aschenputtel-Märchens. Laut King heiratete das Mädchen später einen Mann, der so seltsam war wie sie, bekam Kinder und brachte sich schließlich um.

Carries Telekinese resultierte aus Kings früherer Lektüre zu diesem Thema. King erinnert sich dazu wie folgt: „Carrie wurde nach ‚Rosemarys Baby‘ geschrieben, aber vor Der Exorzist, welcher dieses Feld wirklich eröffnete. Ich habe nicht viel von Carrie erwartet. Ich dachte mir: »Wer möchte schon ein Buch über ein armes kleines Mädchen mit Menstruationsbeschwerden lesen?« Ich konnte einfach nicht glauben, dass ich es geschrieben habe.“ Am Anfang war King angesichts seines Romans nicht besonders zuversichtlich, da er einerseits Carries Frauenprobleme (als Mann) nicht nachvollziehen konnte und andererseits an der Bedeutung des Romans zweifelte. Erst mit Unterstützung seiner Frau Tabitha, die damals in einem Donut-Laden beschäftigt war, beschloss er, mit seiner schriftstellerischen Arbeit fortzufahren. King strukturierte seinen Roman in der Art, dass er mehrere Erzähler einbrachte, wobei drei dieser Erzähler die Warnung des Romans vor Beschränkungen des Verstandes sowie des Missbrauchs als Folge der Vernunft verstärken.

Wissenschaftliche Rezeption

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Der amerikanische Literatur- und Folklorewissenschaftler Alex E. Alexander deutete Carrie in einem Aufsatz von 1979 als modernes Märchen, das als „adult fairy tale“ klassische Märchenmotive wie Initiation, sexuelle Reifung, Magie, Opferung, Tod und Wiederkehr in die Gegenwart des späten 20. Jahrhunderts überträgt. Der Roman sei vor allem deshalb erfolgreich, weil er wie traditionelle Märchen tiefsitzende soziale und sexuelle Ängste symbolisch bearbeite. Alexander stellt Carrie ausdrücklich in die Tradition von Volks- und Märchenstoffen und bezieht sich dabei unter anderem auf Bruno Bettelheim. Er vergleicht den Roman mit Märchen der Brüder Grimm, vor allem mit Schneewittchen und Die Gänsemagd, in denen er das Blutmotiv als Chiffre für Menstruation, sexuelle Reifung und den Übergang vom Mädchen zur Frau deutet.[7] Vor diesem Hintergrund liest Alexander die Eröffnungsszene von Carries erster Menstruation unter der Dusche als modernisierte Märchenszene und Initiationsmoment. Anders als im klassischen Märchen werde das Blut hier nicht verhüllt-symbolisch, sondern drastisch und explizit gezeigt. Carrie verletze dadurch ein gesellschaftliches Tabu, weil ihre Menstruation öffentlich sichtbar werde; zugleich versagten ihre Mitschülerinnen, weil sie Carrie nicht in diesen Übergang einführten, sondern sie demütigten. Carries Mutter Margaret White setzt Alexander funktional mit der bösen Stiefmutter des Märchens gleich, die Carries Sexualität unterdrücken will. Ihre fanatische Religiosität deutet er als Ersatz für die Unfähigkeit zu menschlicher und sexueller Entwicklung. Sue Snell übernimmt demgegenüber die Rolle einer „guten Mutter“ oder hilfreichen Elternfigur, indem sie Carrie über Tommy Ross den Zugang zum Abschlussball eröffnet.[7] Der Abschlussball selbst erscheint bei Alexander als modernes Initiationsritual. Carrie werde dort kurzzeitig zur „Königin“ und erscheine als erblühende junge Frau, bevor sie in genau diesem Moment durch das Übergießen mit Schweineblut grausam gedemütigt werde. Alexander verbindet Carrie dabei mit Persephone: Frühlingsball, sexuelles Erwachen und Schweineblut bilden für ihn eine mythische Struktur, in der Carrie von einer Frühlings- und Reifungsfigur in eine Todes- und Rachefigur verwandelt wird. Da sexuelle oder soziale Reifung in Märchen und Folklore häufig mit dem Erwerb besonderer Kräfte oder besonderen Wissens einhergehe, interpretiert Alexander Carries Telekinese nicht als bloßen Horroreffekt, sondern als moderne Variante magischer Initiationsmacht. Nach der Demütigung auf dem Ball setze Carrie diese Gabe zerstörerisch ein und räche sich an der Gemeinschaft, die ihre Reifung nicht begleitet, sondern verhöhnt habe.[7] Trotz Gewalt und Horror enthalte Carrie nach Alexander auch märchentypische Elemente von Trost und moralischer Ordnung. Sue Snell überlebt, weil sie als gute Figur gezeichnet sei, und Carrie lebe symbolisch in dem kleinen Mädchen Annie weiter, das ebenfalls telekinetische Anlagen besitzt. In diesem Zusammenhang kritisiert Alexander die Filmfassung von 1976, weil sie durch den Schockeffekt an Carries Grab stärker auf Gothic Horror setze und dadurch die tröstende und moralisch ordnende Märchenstruktur des Romans abschwäche.[7]

Nach Victoria Madden zeige Carrie, wie eine scheinbar geordnete, weiße, suburbane Gemeinschaft durch Konformitätsdruck, Angst vor Abweichung und rituelle Ausgrenzung ihre eigene Zerstörung herbeiführt. Sie beginnt mit einer Einordnung des „Suburban Gothic“ als literarischem Modus, der die amerikanische Vorstadt nicht als idyllischen Ort der Sicherheit, sondern als liminalen, unheimlichen Raum zeigt. Die Gleichförmigkeit von Häusern, Lebensstilen und Bewohnern stehe für Homogenität und den Zwang, „wie alle anderen“ zu sein. In einem solchen Ort werde alles, was nicht in die vorhandenen Kategorien passe, als „matter out of place“, also als Schmutz oder Störung behandelt. Für Madden funktioniert die amerikanische Vorstadt genau so: Wer nicht in die normierte Gemeinschaft passt, wird als Gefahr markiert und muss symbolisch oder real ausgeschlossen werden.[8] Sie vergleicht Carrie mit Rod Serlings Twilight-Zone-Episode The Monsters Are Due on Maple Street, bei der eine suburbane Nachbarschaft in Panik gerät, weil angeblich ein außerirdischer Eindringling unter ihnen lebt und die konforme Gemeinschaft in Verdächtigung, Sündenbocksuche und Gewalt umschlägt. Carrie sei in Chamberlain die Figur, die nicht in das System passt. Sie ist sozial isoliert, religiös stigmatisiert, sexuell unerfahren und schließlich mit übernatürlichen Kräften der Telekinese ausgestattet. Weil sie von den Erwartungen an eine „normale“ Teenagerin abweicht, wird sie zur Außenseiterin, zum Sündenbock und schließlich zur „Hexe“.[8]

Besonders zentral ist nach Maddens Deutung die Menstruationsszene, bei der das Kollektiv reagiert mit Ekel, Spott und ritueller Bestrafung auf Carrie reagiert. Das Bewerfen mit Tampons und Binden deutet sie als eine Art moderne Steinigung, den Ruf „Plug it up“ als den Wunsch, das „Unreine“ wieder einzuschließen und unsichtbar zu machen. Carries Kräfte brechen gerade im Zusammenhang mit der Menarche hervor und machen sichtbar, dass die Gemeinschaft die weibliche Körperlichkeit, weibliche Unkontrollierbarkeit und die Möglichkeit, dass sie Macht gewinnt, fürchtet. Madden liest Carrie daher als moderne Hexenfigur, die nicht einfach von Natur aus monströs ist, sondern durch gesellschaftliche Markierung und Ausgrenzung zur Monstrosität gedrängt wird. Der Abschlussball erscheint bei Madden als gescheitertes Übergangsritual. Als Carrie versucht, durch Kleidung, Auftreten und Teilnahme am Ball in die Gemeinschaft einzutreten und „wie alle anderen“ zu werden, wird dies durch das Überschütten mit Schweineblut zerstört und zugleich die Duschszene wiederholen. Durch das Schweineblut wird Carries Status als „unrein“ unterstrichen, zugleich wird sie endgültig in die Rolle der Ausgestossenen gedrängt, die die Gemeinschaft ihr die ganze Zeit zugeschrieben hat.[8] Sue Snell spielt eine besondere Rolle, weil auch sie durch ihren Versuch, Carrie zu helfen, aus der Gemeinschaft herausfällt und damit ein unausgesprochenes Tabu überschreitet. Nach der Katastrophe wird Sue selbst zur Verdächtigen und zum bequemen Sündenbock. Am Ende deutet Madden die Zerstörung Chamberlains als Konsequenz der Ausgrenzung. Carrie selbst wird zwar vernichtet, aber die Stadt bleibt als ruinierter, geisterhafter Ort zurück. Die Gemeinschaft, die Carrie als „Schmutz“, „Hexe“ und Störung aussondern wollte, löscht sich durch diesen Prozess selbst aus. Maddens zentrale Schlussfolgerung lautet deshalb, dass Carrie vor den Gefahren starrer sozialer Klassifikationen, geschlechtlicher Dämonisierung und kollektiver Sündenbocksuche warnt.[8]

Das ursprünglich 98 Seiten und in seiner überarbeiteten Version ca. 300 Seiten enthaltende Frühwerk kann nach Meinung von Marion Weber in seiner Qualität noch nicht[9] mit Romanen wie Brennen muss Salem oder Es mithalten.

Stephen King bedient sich in Carrie des Bildes des „Loser-Teenagers“. Es geht um die Tochter Carrie, die „in Sünde gezeugt“ wurde und in aller Brutalität durch ihre eigene Mutter dafür büßen muss. Carrie wird zu einer äußerst scheuen und zurückhaltenden Person, die in ihrer Entwicklung schwer gehemmt ist und nicht normal wie andere Mädchen aufwachsen darf. Ihr sind ganz natürliche Vorgänge wie die „Frauwerdung“ völlig fremd, da alles was auch nur annähernd mit Sexualität zu tun hat, von der Mutter auf eine wahnhafte Art und Weise verteufelt und bestraft wird. In der kranken Welt der Margaret White, in der der strafende Gott des Alten Testamentes die größte Rolle spielt und in der alle nicht bibelstrengen Frauen Huren seien, ist es der Fluch des Blutes, der mit aller Gewalt ausgebrannt, wenn nötig sogar ausgemerzt werden muss. Mit diesem Unwissen ist Carrie der Grausamkeit ihrer Mitschülerinnen ausgesetzt, die sie auf übelste Art und Weise diskriminieren. Bei Carrie geht es vor allem um den Horror des Alltages, der verlogenen Welt der sauberen Vorstadtsiedlungen und der archaischen Ängste (einer Frau).

Die Figuren und ihre Gefühle wie Wut, Hass und Mitleid werden von King sehr präzise in Szene gesetzt, so dass es dem Leser leicht fällt, eine emotionale Bindung zu ihnen herzustellen. Die Figuren bleiben nachvollziehbar und damit nachfühlbar. Stephen Kings Spannung basiert auf Erfahrungen[9], die viele in ähnlicher Form bereits selbst erlebt haben.

Nach Rosenblatt et al. 2017 hält sich King bereits bei seinem Erstlingswerk an die Regel, dass „das Ungeheuerliche […] nur glaubhaft [wirkt], wenn es im selben Text etwas Vertrautes gibt, das vom Schrecken zerrissen wird.“ In diesem Fall bette er „die Poltergeistfabel von der jungen Frau, die mit ihren außer Kontrolle geratenden telekinetischen Kräften ihr eigenes Leben zerstört, in eine feinfühlige und hochauflösend realistische Schilderung des US-amerikanischen Teenageralltags ein, die nicht nur für Nachahmer im Horrorgenre stilprägend wurde.“[10]

Logo von Carrie – Des Satans jüngste Tochter, 1976

Der Roman wurde mehrfach für Film und Fernsehen adaptiert. Die erste Verfilmung entstand 1976 unter der Regie von Brian De Palma unter dem Titel Carrie – Des Satans jüngste Tochter. Die Hauptrolle der Carrie White übernahm Sissy Spacek, daneben waren unter anderem Piper Laurie, Amy Irving, William Katt und John Travolta zu sehen. Für einen Horrorfilm ungewöhnlich, erhielt der Film 1977 zwei Oscar-Nominierungen, in den Kategorien Beste Hauptdarstellerin für Sissy Spacek als Carrie und Beste Nebendarstellerin für Piper Laurie als fanatisch-religiöse Mutter Margaret White.[11] Es war einer der ersten Horrorfilme, der durch die Academy für den Oscar bedacht wurde. Am Ende gingen die Auszeichnungen jedoch an Faye Dunaway (Beste Hauptdarstellerin) und Beatrice Straight (Beste Nebendarstellerin) für deren beider Mitwirkung in dem Spielfilm Network von 1976.[11] 1999 erschien mit Carrie 2 – Die Rache eine Fortsetzung des Films von 1976. Der Film knüpft nur lose an die Handlung des Romans an und erzählt eine eigenständige Geschichte um eine weitere Jugendliche mit telekinetischen Fähigkeiten.[12]

Im Jahr 2002 entstand mit Carrie eine Neuverfilmung als Fernsehfilm. Diese Fassung hielt sich über weite Strecken enger an die literarische Vorlage als De Palmas Kinofilm, wich jedoch insbesondere durch ein deutlich anderes Ende vom Roman ab. Der Film war zugleich als Pilotfilm für eine mögliche Fernsehserie konzipiert; aufgrund schwacher Einschaltquoten wurde diese Serie jedoch nicht umgesetzt.[13]

Eine weitere Neuverfilmung kam 2013 unter dem Titel Carrie in die Kinos. Regie führte Kim Peirce. Die Rolle der Carrie White spielte Chloë Grace Moretz, ihre Mutter Margaret White wurde von Julianne Moore dargestellt.[14] Darüber hinaus entwickelte der Regisseur Mike Flanagan eine neue Serienadaption von Carrie für Prime Video beziehungsweise Amazon MGM Studios. Die achtteilige Serie wurde 2025 abgedreht und soll 2026 ausgestrahlt werden.

1988 entstand eine Musicaladaption unter dem Titel Carrie: The Musical mit einem Libretto von Lawrence D. Cohen, Liedtexten von Dean Pitchford und Musik von Michael Gore. Friedrich Kurz produzierte gemeinsam mit der Royal Shakespeare Company einen ersten Tryout, der vier Wochen in Stratford-upon-Avon gezeigt wurde und am 13. Februar 1988 dort Premiere feierte. Die Produktion hatte große technische Probleme und mehrfach wurde während der vier Wochen Spielzeit das Buch geändert. Mehrmals kam es zu schweren Unfällen, so wurde die Hauptdarstellerin Barbara Cook während der Premiere beinahe durch ein Teil des Bühnenbilds enthauptet und kündigte daraufhin.

Am 28. April 1988 begannen Previews einer erneut überarbeiteten Fassung in New York im Virginia Theatre. Die Premiere fand am 12. Mai statt und bereits am 15. Mai, nach nur 16 Previews und 5 Vorstellungen, schloss die Produktion, nachdem Investoren trotz guter Verkaufszahlen ihre Gelder zurückzogen. Laut New York Times war die mehr als 7 Millionen Dollar teure Produktion teuerste „quick flop“ in der Geschichte des Broadways.

Anschließend gab es nur drei nicht genehmigte Amateuraufführungen des Stücks 1999 in New York, 2001 in Dänemark und 2008 in Schottland.

Am 20. November 2009 fand in New York ein Reading einer stark überarbeiteten Version des Musicals statt. Diese wurde 2012 im Off-Broadway-Theater MCC erstmals aufgeführt. Die neue Produktion begann mit Previews am 31. Januar, feierte Premiere am 1. März und schloss wie geplant am 8. April nach 34 Previews und 46 Vorstellungen. Diese neue Version wurde erstmals offiziell für die Aufführung durch andere Theater verfügbar gemacht.[15][16][17]

Veröffentlichungen

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Das Buch Carrie erschien im Original auf Englisch erstmals im Jahr 1974 und wurde danach in zahlreiche Sprachen übersetzt. Hier werden der Übersichtlichkeit halber neben dem Original nur einzelne englischsprachige und deutsche Ausgaben aufgeführt:

Englischsprachige Ausgaben:

  • Stephen King: Carrie. Doubleday & Company, Garden City/New York 1974. ISBN 0-385-08695-4. (amerikanische Erstausgabe; Hardcover)
  • Stephen King: Carrie. New English Library, London 1974. ISBN 0-450-01862-8. (erste britische Ausgabe; Hardcover)
  • Stephen King: Carrie. Signet / New American Library, New York 1975. ISBN 0-451-09223-6. (erste amerikanische Taschenbuchausgabe)
  • Stephen King: Carrie: Fiftieth Anniversary Classic Edition. Mit einer neuen Einleitung von Margaret Atwood. Hodder & Stoughton, London 2024. ISBN 978-1-3997-3129-4. (Jubiläumsausgabe zum 50. Erscheinungsjahr)

Deutsche Ausgaben:

  • Stephen King: Carrie. Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Epple. Franz Schneekluth Verlag, München 1977. ISBN 3-7951-0358-4. (deutsche Erstausgabe; Hardcover)
  • Stephen King: Carrie. Aus dem Amerikanischen von Wolfgang Neuhaus. Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1992. ISBN 3-7857-0627-8. (Neuübersetzung; Hardcover)
  • Stephen King: Carrie. Aus dem Amerikanischen von Wolfgang Neuhaus. Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach 1996. ISBN 3-404-13121-5. (Taschenbuchausgabe)
  • Stephen King: Carrie. Roman. Aus dem amerikanischen Englisch von Wolfgang Neuhaus. Mit einem Nachwort von Willy Loderhose. Süddeutsche Zeitung, München 2006. ISBN 978-3-86615-241-0. (Süddeutsche Zeitung Kriminalbibliothek, Band 29)
  • Stephen King: Carrie. Aus dem Englischen von Wolfgang Neuhaus. Bastei Lübbe, Köln 2020. ISBN 978-3-404-18006-6. (Taschenbuchausgabe)
  • Stephen King: Carrie (Hörbuch, gelesen von Franziska Pigulla), Lübbe Audio, ISBN 978-3-7857-4605-9
  1. Stephen King: Das Leben und das Schreiben. Wilhelm Heyne Verlag, durchgesehene und erweiterte Jubiläumsausgabe, München 2025 (Übersetzung von Andrea Fischer), ISBN 978-3-453-44297-9.
    1. S. 93–95
    2. 1 2 S. 97–98
    3. S. 98–99
    4. S. 100–101
    5. S. 102–106
  2. 1 2 3 George Beahm: Stephen King from A to Z: An Encyclopedia of His Life and Work. Andrews McMeel Publishing, Kansas City (Missouri) 1998, ISBN 0-8362-6914-4, S. 28–29 (Seiten verfügbar in der Leseprobe bei Google Books).
  3. Bev Vincent: Stephen King. A Complete Exploration of his Work, Life and Influences. Quarto Publishing, New York 2022, ISBN 978-0-7603-7681-2.
    1. 1 2 3 4 5 6 7 8 Carrie (1974), S. 26–28.
    2. 1 2 The Doubleday Years (1970s), S. 22–23.
  4. Charles L. Grant: Stephen King: I like to go for the Jugular. Twilight Zone Magazine. April 1981, Zitat: „I persisted because I was dry and had no better ideas… my considered opinion was that I had written the world's all-time loser.“
  5. Douglas Winter: Stephen King, the art of darkness. Signet, New York 1986, ISBN 0-453-00476-8.
    1. 1 2 Chronology, S. 17.
  6. Stephen King: Danse Macabre: Die Welt des Horrors (dt. Erstausgabe erschien bei Heyne, 1988). Penguin Random House Verlagsgruppe, München 2011, ISBN 978-3-453-43573-5 (Referenzierte Stelle verfügbar in der Leseprobe bei Google Books).
  7. 1 2 3 4 Alex E. Alexander: Stephen King's Carrie—A Universal Fairytale. The Journal of Popular Culture XIII (2), S. 282–288; doi:10.1111/j.0022-3840.1979.1302_282.x.
  8. 1 2 3 4 Victoria Madden: “We Found the Witch, May We Burn Her?”: Suburban Gothic, Witch-Hunting, and Anxiety-Induced Conformity in Stephen King's Carrie The Journal of American Culture 40 (1), Special Issue Theme: Carl H. Sederholm (Hrsg.) „Fear and Anxiety in American Culture“, März 2017, S. 7–20; doi:10.1111/jacc.12675.
  9. 1 2 Der Fluch des Blutes. Buch-Rezension Stephen King: Carrie von Marion Weber auf Phantastik Couch im Februar 2006
  10. Rudolf Rosenblatt, Frank Kelleter & Dietmar Dath: Stephen King. In: Kindler Kompakt: Horrorliteratur. J.B. Metzler, Stuttgart 2017; S. 190. doi:10.1007/978-3-476-04502-7_42.
  11. 1 2 THE 49TH ACADEMY AWARDS | 1977 auf oscars.org, abgerufen am 29. Juni 2026.
  12. Carrie. In: dieterwunderlich.de, abgerufen am 10. Januar 2018.
  13. Carrie, Verfilmung von 2002. In: Moviepilot, abgerufen am 10. Januar 2018.
  14. Carrie, Verfilmung von 2013. In: Moviepilot, abgerufen am 10. Januar 2018.
  15. Carrie The Musical Fans Website (Memento vom 20. Juli 2013 im Internet Archive)
  16. A Few Stills from Carrie the Musical (Memento vom 11. März 2013 im Internet Archive)
  17. Carrie the Musical auf der Website von R&H Theatrical (Memento vom 4. September 2019 im Internet Archive)