Casaprota

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Casaprota
Wappen
Casaprota (Italien)
Casaprota
Staat Italien
Region Latium
Provinz Rieti (RI)
Koordinaten 42° 15′ N, 12° 48′ OKoordinaten: 42° 15′ 4″ N, 12° 48′ 15″ O
Höhe 523 m s.l.m.
Fläche 14 km²
Einwohner 732 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 52 Einw./km²
Postleitzahl 02030
Vorwahl 0765
ISTAT-Nummer 057011
Volksbezeichnung Casaprotani
Schutzpatron San Michele Arcangelo
Website Casaprota

Casaprota ist eine italienische Gemeinde in der Provinz Rieti in der Region Latium mit 732 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017). Sie liegt 62 km nördlich von Rom und 23 km südlich von Rieti.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Casaprota liegt auf einem Hügel oberhalb des Tals des Farfa, in den Sabiner Bergen. Zur Gemeinde gehört der Ortsteil Collelungo Sabino.

Casaprota ist Mitglied der Comunità Montana dei Monti Sabini.

Die Nachbarorte sind Frasso Sabino, Mompeo, Montenero Sabino, Poggio Nativo, Poggio San Lorenzo und Torricella in Sabina.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Casaprota liegt an der Via Salaria SS 4 die von Rom über Ascoli Piceno an die Adriaküste bei Porto d’Ascoli führt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

776 wurde Casa Perotae erstmals erwähnt. Der Name weist jedoch auf eine antike Gründung hin. Im 10. Jahrhundert gehörte es als Fundus Casaprotae zur Abtei Farfa. Im 11. und 12. Jahrhundert gehörte er der Adelsfamilie De Romania. Im 13. Jahrhundert kam es an die Familie Brancaleoni, einem Zweig der De Romania, die es schließlich 1476 an die Orsini verkauften.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1861 1881 1901 1921 1936 1951 1971 1991 2001
Einwohner 986 1.132 1.233 1.285 1.297 1.198 785 695 686

Quelle: ISTAT

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Edo Filippi (Bürgerliste) wurde im Mai 2007 zum Bürgermeister gewählt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Christoph Henning: Latium. Das Land um Rom. Mit Spaziergängen in der Ewigen Stadt (= DuMont-Kunst-Reiseführer). 3. aktualisierte Auflage. DuMont-Reiseverlag, Ostfildern 2006, ISBN 3-7701-6031-2.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]