Casteggio

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Casteggio
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Casteggio (Italien)
Casteggio
Staat Italien
Region Lombardei
Provinz Pavia (PV)
Lokale Bezeichnung Castégiu
Koordinaten 45° 1′ N, 9° 7′ OKoordinaten: 45° 1′ 0″ N, 9° 7′ 0″ O
Höhe 90 m s.l.m.
Fläche 17,78 km²
Einwohner 6.805 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 383 Einw./km²
Postleitzahl 27045
Vorwahl 0383
ISTAT-Nummer 018037
Volksbezeichnung Casteggiani
Schutzpatron Petrus von Verona
Website Casteggio
Casteggio

Casteggio ist eine norditalienische Gemeinde (comune) mit 6805 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Pavia in der Lombardei. Die Gemeinde liegt etwa 20 Kilometer südsüdwestlich von Pavia.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Casteggio geht historisch auf die gallische Siedlung Clastidium. In den Jahren 223 und 222 vor Christus wird die Stadt der römischen Herrschaft unterworfen. Der Durchzug Hannibals wenige Jahre später geht nicht spurlos an der Siedlung vorüber. Hier fand die Schlacht von Clastidium statt. Die Via Emilia führt auch heute noch durch den Ort.

Im späten Mittelalter verschiebt sich der Ortsname von Clastidium nach Chiastitium, Chiastezzio und schließlich Chiasteggio.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nördlich der Ortschaft verläuft in West-Ost-Richtung die Autostrada A21 von Turin nach Brescia. Ferner durchzieht die Strada Statale 10 Padana Inferiore die Gemeinde. Richtung Pavia führt die frühere Strada Statale 35 dei Giovi. Der Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Alessandria–Piacenza.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Gemeindegebiet liegen neben dem Hauptort die Fraktionen Fonderia, Mairano und Rivetta, sowie die Wohnplätze Borghetto, Canova, Caretta, Crotesi, Torchio und Tronconero.[2]

Wein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier wird der gleichnamige Rotwein mit geschützter Herkunftsbezeichnung (DOC) produziert. Der Wein muss zu mindestens 65 % aus der Rebsorte Barbera bestehen. Höchstens 35 % Croatina, Uva Rara, Vespolina (Ughetta) und Pinot Nero dürfen zugesetzt werden. Der Anbau ist in Casteggio zugelassen sowie in den umliegenden Gemeinden Borgo Priolo, Corvino San Quirico, Montebello della Battaglia, Calvignano, Oliva Gessi und Torrazza Coste. Die Denomination gibt es seit 2010; sie wurde am 7. März 2014 aktualisiert.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. ISTAT - Dettaglio località abitate
  3. Produktionsvorschriften und Beschreibung, PDF (italienisch), auf wineacts.com, abgerufen am 13. April 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Casteggio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien