Castel San Lorenzo

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Castel San Lorenzo
Wappen
Castel San Lorenzo (Italien)
Castel San Lorenzo
Staat Italien
Region Kampanien
Provinz Salerno (SA)
Koordinaten 40° 25′ N, 15° 14′ OKoordinaten: 40° 25′ 0″ N, 15° 14′ 0″ O
Höhe 350 m s.l.m.
Fläche 15 km²
Einwohner 2.471 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 165 Einw./km²
Postleitzahl 84049
Vorwahl 0828
ISTAT-Nummer 065035
Volksbezeichnung Castellesi
Schutzpatron San Giovanni Battista (24. Juni)
Website Castel San Lorenzo

Castel San Lorenzo ist eine italienische Gemeinde mit 2471 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Provinz Salerno in der Region Kampanien.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nachbargemeinden sind Aquara, Felitto und Roccadaspide. Weitere Ortsteile sind Madonna della Stella und Ponte Calore. Der Ort grenzt am Nationalpark Cilento und Vallo di Diano und ist Teil der Comunità Montana del Calore Salernitano.

Kulinarisches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Küche von Castel San Lorenzo zeichnet sich besonders durch ihre Rustikalität und die Verwendung regionaler Produkte aus. Im Gegensatz zur neapolitanischen Küche blieb sie über die Geschichte weitgehend frei von französischen Einflüssen und basiert auf den eher günstigen Nahrungsmitteln der Bauern wie Fisch, Gemüse und Weizen. Bekannt ist Castel San Lorenzo vor allem für seinen „blauen Fisch“, Büffelmozzarella und Olivenöl. Der Export dieser Waren bildet zudem einen wichtigen Wirtschaftszweig der Region. Typische Gerichte sind die “Scialatielli”, eine Pasta mit Meeresfrüchten; “Parmigiana di melanzane”, frittierte Auberginen mit Tomaten und Mozzarella und die “torta caprese” eine Torte mit Mandeln und Schokolade.

Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hier werden Weiß-, Rosé- und Rotweine sowie Schaumweine unter der Bezeichnung Castel San Lorenzo DOC erzeugt, die seit 1991 eine „kontrollierte Herkunftsbezeichnung“ (Denominazione di origine controllata – DOC) besitzen, die zuletzt am 7. März 2014 aktualisiert wurde.[2] Auch in den Nachbargemeinden Bellosguardo und Felitto und in Teilen der Gemeinden Aquara, Castelcivita, Roccadaspide, Magliano Vetere und Ottati (alle in der Provinz Salerno) sind der Anbau und die Vinifikation für diese Denominazion gestattet.

Die Weißweine bestehen hauptsächlich aus den Rebsorten Trebbiano Toscano, Malvasia Bianca und Moscato. Bei den Rotweinen sind die Rebsorten Barbera und Aglianicone vorherrschend.

Im Jahr 2014 wurden von 4 Hektar Rebfläche 73 Hektoliter DOC-Wein erzeugt.[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.
  2. Disciplinare di Produzione della Denominazione di Origine Controllata (Produktionsvorschriften und Beschreibung). wineacts.com, 7. März 2014, abgerufen am 23. Januar 2017 (PDF, italienisch).
  3. Weinbau in Zahlen 2015. In: V.Q.P.R.D. d’Italia 2015. federdoc.com, abgerufen am 22. Januar 2017 (PDF, italienisch).