Castellana Grotte

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Castellana Grotte
Kein Wappen vorhanden.
Castellana Grotte (Italien)
Castellana Grotte
Staat Italien
Region Apulien
Metropolitanstadt Bari (BA)
Koordinaten 40° 53′ N, 17° 10′ OKoordinaten: 40° 53′ 0″ N, 17° 10′ 0″ O
Höhe 290 m s.l.m.
Fläche 67,96 km²
Einwohner 19.635 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte 289 Einw./km²
Postleitzahl 70013
Vorwahl 080
ISTAT-Nummer 072017
Volksbezeichnung Castellanesi
Schutzpatron Maria S.S. della Vetrana, San Leone Magno
Website Castellana Grotte

Castellana Grotte ist eine italienische Stadt mit 19.635 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in der Metropolitanstadt Bari in Apulien.

Lage und Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Castellana Grotte liegt 42 km südöstlich von Bari. Die Nachbargemeinden sind Alberobello, Conversano, Monopoli, Noci, Polignano a Mare und Putignano.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort entwickelte sich ab dem Jahr 1000, wurde zerstört und im 14. Jahrhundert wieder aufgebaut. Der Ort war Teil des Lehens von S. Benedotto und Streitobjekt der Bischöfe von Conversano und der örtlichen Kirche. Seit 1950 heißt der Ort Castellana Grotte, um auf die Grotte hinzuweisen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffnung der Höhle

Die Grotte di Castellana ist eine Höhle auf dem Gebiet der Gemeinde. Die Höhle wurde 1938 entdeckt und kann besichtigt werden. Zu der Höhle gehört das speläologische Museum Franco Anelli und die Sternwarte Sirio.

Die Chiasa Madre ist im romanisch-apulischen Stil im 12. Jahrhundert erbaut.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Castellana Grotte hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke Bari–Martina Franca–Taranto.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grazia Salvatori (* 1941), Komponistin, Organistin und emeritierte Professorin, geboren in Castellana Grotte, leitet dort den Musikwettbewerb Don Vincenzo Vitti.

Weiteres[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den Höhlen wurde der Film Alien – Die Saat des Grauens kehrt zurück gedreht.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Condorzio Turistico Intercomunale Trulli-Grotte-Mare (Hrsg.): Perle di Puglia.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2015.