Castro TI

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Castro
Wappen von Castro
Staat: Schweiz
Kanton: Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Bleniow
Politische Gemeinde: Acquarossai2
Postleitzahl: 6723
Koordinaten: 714342 / 147819Koordinaten: 46° 28′ 19″ N, 8° 55′ 39″ O; CH1903: 714342 / 147819
Höhe: 651 m ü. M.
Fläche: 3,00 km²
Einwohner: 81 (31. Dezember 2000)
Einwohnerdichte: 27 Einw. pro km²
Website: www.acquarossa.ch
Karte
Castro TI (Schweiz)
Castro TI
www
Gemeindestand vor der Fusion am 4. April 2004

Castro ist eine Fraktion der Gemeinde Acquarossa im Bezirk Blenio des Kantons Tessin in der Schweiz.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Castro liegt auf einer Terrasse am rechten Abhang des Bleniotales.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Kastell, möglicherweise langobardischen Urprungs, wird 1214 und 1253 erwähnt. Im Mittelalter bildete das Dorf zusammen mit Marolta und Ponto Valentino eine einzige Körperschaft, die consiglio genannt wurde. Deren Güter wurden 1895 geteilt.

Auf den 4. April 2004 fusionierte Castro mit Corzoneso, Dongio, Largario, Leontica, Lottigna, Marolta, Ponto Valentino und Prugiasco zur Gemeinde Acquarossa.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Pfarrkirche San Giorgio, erwàhnt im 1205[1][2]
  • [1][3]
  • Casa dei Landvogti oder Casa Bolla, (18. Jahrhundert)[1][4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Celestino Trezzini: Castro In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 2, Brusino_Caux, Neuenburg 1921, S. 517. (abgerufen am 27. Juni 2017).
  • Agostino Robertini, Silvano Toppi, Gian Piero Pedrazzi: Castro. In: Il Comune. Edizioni Giornale del Popolo, Lugano 1974, S. 123-136.
  • Giuseppe Gallizia: Il martirologio di Castro (1554-1555). In: Archivio Storico Ticinese. 2. Serie, Jahrgang XXXIII, Nummer 120, Edizioni Casagrande, Bellinzona 1996.
  • Francesca Cecini Strozzi, Giulio Foletti: Carlo Martino Biucchi: pittore di Castro (1702–1772?). Silvana Editoriale, Milano 2006.
  • Sonia Fiorini: Castro. In: Historisches Lexikon der Schweiz.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte, Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 89. 102–103.
  2. Pfarrkirche San Giorgio (Foto)
  3. Oratorium Sant’Antonio da Padova (Foto)
  4. Casa dei Landvogti (Foto)